No.1 Sentai Gozyuger
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Re: No.1 Sentai Gozyuger
Ich muss sagen, dass das auch ein wenig meine Lust dämpft, Gozyuger weiterzuschauen. Natürlich werde ich die Staffel noch beenden, wenn sie eh schon so weit fortgeschritten ist. Gozyuger hatte bei mir schon einen schweren Start (was aber nicht an der Staffel an sich liegt), da macht es das Ganze natürlich nicht einfach. Ich habe mich auch immer wieder dabei ertappt, dass ich die letzten Tage gedacht hab, dass es gar nicht so schlecht ist, wenn Sentai jetzt endet (wenn es denn stimmt). Denn ich merke immer mehr, dass das Toku-Feuer in mir langsam erlischt. Vielleicht brauche ich auch erst einmal wieder eine Pause. Aber aktuell merke ich auch, dass mich sowohl Kamen Rider Zeztz, als auch Ultraman Omega nicht so wirklich packen. Ich werde auf jeden Fall noch Gozyuger zu Ende schauen, und dann entscheiden, wie es bei mir persönlich weiter geht. Das Jahr hat was mit mir gemacht, und ich bin definitiv nicht mehr der, der ich am Anfang des Jahres war.
Michelle Trachtenberg (11.10.1985 - 26.02.2025)
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Re: No.1 Sentai Gozyuger
Die Darstellerin von Oni Sister aus Donbrothers, Kohaku Shida, wird ab Folge 40 die Rolle Sumino Ichikawa spielen. Die Figur wird also nicht ersetzt, sondern wurde nur neubesetzt.
Ich weiß nicht, was bei dir los war, aber ich hoffe dir geht es gut.Red Ranger hat geschrieben: ↑Di 11. Nov 2025, 19:08 Das Jahr hat was mit mir gemacht, und ich bin definitiv nicht mehr der, der ich am Anfang des Jahres war.
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Re: No.1 Sentai Gozyuger
Ich denke nicht, dass noch erklärt wird, wieso Sumino plötzlich anders aussieht. Aber wahrscheinlich ist der Dreh schon zu weit fortgeschritten, als dass man Sumino hätte komplett aus der Story schreiben können. Kohaku Shida finde ich eine recht gute Wahl. Ich mochte sie in Donbrothers.
Vieles war los, negatives als auch positives, aber aktuell geht es mir wieder gut. Ich denke, was genau dieses Jahr bei mir los war, werde ich Ende des Jahres in meinem alljährlichen Toku-Jahresrückblick schreiben.Welteneroberer hat geschrieben: ↑Sa 15. Nov 2025, 19:11 Ich weiß nicht, was bei dir los war, aber ich hoffe dir geht es gut.
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Re: No.1 Sentai Gozyuger
Wenn Super Sentai unter diesem Trademark jetzt zu Ende geht gehe ich davon aus, daß meine nicht unbeträchtliche Sammlung an Super Sentai- Devotionalien in Form von originalem japanischen Spielzeug im Wert bestial steigen wird. Ich sitze auf einem Haufen Gold made of plastic!
Aktuell habe ich diverse Doppelte aus genau diesem Schatz auf Ebay. Weihnachtsgeschäft. Fühlt euch frei, zu kaufen (würde mir helfen, noch bei der aktuellen Staffel zu investieren
):
https://www.ebay.de/mys/overview?MyEbay ... source=GBH
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Re: No.1 Sentai Gozyuger
Nun habe ich Gozyuger komplett gesehen, und damit eben auch Super Sentai beendet. Und es wird dieses Mal nicht das übliche Fazit geben, was ich sonst am Ende einer Staffel gegeben hab. Denn es hat einen bestimmten Grund: Ich kann nicht. Ich habe es ja schon im Thread zum Jahreswechsel geschrieben, was mich letztes Jahr erschüttert hat, so dass ich auch mit Tokus aufhöre. Nämlich der Tod meiner Lieblingsschauspielerin Michelle Trachtenberg. Dies hat mich zum ersten Mal überhaupt in meinem Leben trauern lassen, und seitdem hängt für mich ein Schatten über den Tokus, eben weil ich in der Jugend einen riesigen Crush auf sie hatte, und in meinem Kopf durch meine Jugendzeit Michelle und Tokus nahezu untrennbar miteinander verknüpft sind. Gozyuger hat es da besonders hart getroffen, eben weil ich nur die erste Folge vor ihrem Tod gesehen hab, und deshalb die ganze Staffel für mich untrennbar mit ihrem Tod verknüpft ist. Und genau aus diesem Grund kann ich kein sauberes Fazit für die Staffel abgeben. Denn ich habe selbst gemerkt, dass ich die Staffel nie ganz objektiv betrachten konnte. Der neutrale Blick auf die Staffel fehlte völlig, und ich hab auch gemerkt, dass mir hin und wieder die Aufmerksamkeit abhanden gekommen bin. Und jetzt bin ich auch froh, die Staffel beendet zu haben, weil sie aufgrund der negativen Verknüpfung doch wie eine Belastung wirkte. Angesichts dessen kann ich die Staffel auch nicht bewerten. Mein Blick auf die Staffel ist zu betrübt. Die ersten Folgen nach Michelles Tod habe ich auch nur wie durch einen Schleier wahrgenommen, und es wurde auch später nicht wirklich besser. Es gab zwar zwischendurch eine Phase, wo ich wieder Spaß an der Staffel hatte, aber das reicht nicht aus, um sie vernünftig zu bewerten.
Trotzdem möchte ich zu der Staffel sagen, dass wenn ich sie unter normalen Umständen gesehen hätte, sie mir durchaus hätte gefallen können. Vielleicht keine Staffel, die oben mitgespielt hätte, aber ein gutes Mittelfeld bietet. Vielleicht werde ich irgendwann bei einem Rewatch die Staffel vernünftig bewerten können, aber ich war teilweise nicht ganz bei mir, so dass ich jetzt noch nicht einmal sagen könnte, was genau alles in der Staffel passiert ist.
Nun eine Sache, die mich emotional doch sehr berührt hat. Super Sentai ist nun (vorläufig) zu einem Ende gekommen. Ich wusste, dass der Abschied emotional wird. So war es dann auch. Es war wirklich emotional für mich, die letzte Folge zu sehen, und dann zu wissen, dass es das jetzt war. Eben nicht nur Super Sentai, sondern auch mein Abschied von Tokus allgemein. Immerhin begleitet mich Super Sentai seit fast 25 Jahren. Und wenn ich Power Rangers mit zu den Tokus zähle, begleiten mich Tokus schon drei Viertel meines Lebens. Die Entscheidung, mit Tokus aufzuhören, fiel mir deshalb nicht leicht. Tatsächlich hat das Ende von Super Sentai diese Entscheidung begünstigt, weil das für mich wie ein guter Abschlusspunkt wirkte. Meine Leidenschaft für Tokus hat mit Super Sentai angefangen, also darf dieses Kapitel auch mit Super Sentai enden.
Aber ich werde nicht sagen, dass es ein Abschied für immer ist. Dem Forum bleibe ich nach wie vor treu, und wenn ich wieder Lust auf Tokus hab, werde ich auch wieder Tokus gucken. Nur werde ich mich wahrscheinlich nie wieder an den wöchentlichen Rhythmus binden. Und ich möchte auch betonen, dass es mir gut geht. Michelles früher Tod hat mir nämlich auch schmerzhaft deutlich gemacht, dass es nicht selbstverständlich ist, alt zu werden, und dass man die wichtigen Dinge im Leben nicht aufschieben sollte, da man nie weiß, wie viel Zeit einem bleibt. Ich habe mich verlobt und wohne auch seit 2 Monaten mit meiner Verlobten zusammen. Wir werden im Oktober 2027 heiraten. Ich lebe mein Leben jetzt auch bewusster. Allgemein habe ich ein paar Stressfaktoren in meinem Leben beseitigt, ernähre mich bewusster, ohne groß zu verzichten, und habe tatsächlich auch wieder mehr Spaß an meinen Hobbys. Ich lese wieder deutlich mehr und auch mein Haupthobby, die Videospiele, nehme ich wieder bewusster wahr. Da habe ich mich in den letzten Jahren zu sehr von FOMO leiten lassen und „musste“ ständig die aktuellen Releases spielen. In den zwei Monaten, die ich mit meiner Verlobten zusammenlebe, habe ich auch 7 Kilo abgenommen, was für mich, der jahrelang mit Übergewicht kämpft, ein riesiger Erfolg ist. Und das auch ohne großen Verzicht oder Sport. Einfach nur durch Ernährungsumstellung. So sehr das letzte Jahr mich mit dem Tod meiner Lieblingsschauspielerin gebrochen hat, so ist doch etwas Positives daraus entstanden. Also, das Kapitel Tokus ist vorerst für mich geschlossen, aber mir geht es gut und ich bin so zufrieden wie schon lange nicht mehr.
Trotzdem möchte ich zu der Staffel sagen, dass wenn ich sie unter normalen Umständen gesehen hätte, sie mir durchaus hätte gefallen können. Vielleicht keine Staffel, die oben mitgespielt hätte, aber ein gutes Mittelfeld bietet. Vielleicht werde ich irgendwann bei einem Rewatch die Staffel vernünftig bewerten können, aber ich war teilweise nicht ganz bei mir, so dass ich jetzt noch nicht einmal sagen könnte, was genau alles in der Staffel passiert ist.
Nun eine Sache, die mich emotional doch sehr berührt hat. Super Sentai ist nun (vorläufig) zu einem Ende gekommen. Ich wusste, dass der Abschied emotional wird. So war es dann auch. Es war wirklich emotional für mich, die letzte Folge zu sehen, und dann zu wissen, dass es das jetzt war. Eben nicht nur Super Sentai, sondern auch mein Abschied von Tokus allgemein. Immerhin begleitet mich Super Sentai seit fast 25 Jahren. Und wenn ich Power Rangers mit zu den Tokus zähle, begleiten mich Tokus schon drei Viertel meines Lebens. Die Entscheidung, mit Tokus aufzuhören, fiel mir deshalb nicht leicht. Tatsächlich hat das Ende von Super Sentai diese Entscheidung begünstigt, weil das für mich wie ein guter Abschlusspunkt wirkte. Meine Leidenschaft für Tokus hat mit Super Sentai angefangen, also darf dieses Kapitel auch mit Super Sentai enden.
Aber ich werde nicht sagen, dass es ein Abschied für immer ist. Dem Forum bleibe ich nach wie vor treu, und wenn ich wieder Lust auf Tokus hab, werde ich auch wieder Tokus gucken. Nur werde ich mich wahrscheinlich nie wieder an den wöchentlichen Rhythmus binden. Und ich möchte auch betonen, dass es mir gut geht. Michelles früher Tod hat mir nämlich auch schmerzhaft deutlich gemacht, dass es nicht selbstverständlich ist, alt zu werden, und dass man die wichtigen Dinge im Leben nicht aufschieben sollte, da man nie weiß, wie viel Zeit einem bleibt. Ich habe mich verlobt und wohne auch seit 2 Monaten mit meiner Verlobten zusammen. Wir werden im Oktober 2027 heiraten. Ich lebe mein Leben jetzt auch bewusster. Allgemein habe ich ein paar Stressfaktoren in meinem Leben beseitigt, ernähre mich bewusster, ohne groß zu verzichten, und habe tatsächlich auch wieder mehr Spaß an meinen Hobbys. Ich lese wieder deutlich mehr und auch mein Haupthobby, die Videospiele, nehme ich wieder bewusster wahr. Da habe ich mich in den letzten Jahren zu sehr von FOMO leiten lassen und „musste“ ständig die aktuellen Releases spielen. In den zwei Monaten, die ich mit meiner Verlobten zusammenlebe, habe ich auch 7 Kilo abgenommen, was für mich, der jahrelang mit Übergewicht kämpft, ein riesiger Erfolg ist. Und das auch ohne großen Verzicht oder Sport. Einfach nur durch Ernährungsumstellung. So sehr das letzte Jahr mich mit dem Tod meiner Lieblingsschauspielerin gebrochen hat, so ist doch etwas Positives daraus entstanden. Also, das Kapitel Tokus ist vorerst für mich geschlossen, aber mir geht es gut und ich bin so zufrieden wie schon lange nicht mehr.
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Re: No.1 Sentai Gozyuger
Es kommt noch ein Crossover-Film mit meinen Lieblingen von Boonboomger. Erst dann ist wohl wirklich Ende mit Super Sentai.
Uns allen ein gutes Leben danach.
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Re: No.1 Sentai Gozyuger
So ich hab es jetzt endlich mal geschafft Gozyuger (und damit technisch gesehen auch Super Sentai als Ganzes) zu beenden, bzw. besser gesagt hab ich mir einfach nochmal die komplette Staffel von vorne angeschaut, weil ich einfach das Gefühl hatte, dass 6 Monate Pause dazwischen zu viel sind, um die Serie vernünftig als Gesamtwerk beurteilen zu können. (Bei Zeztz und Gavan Infinity werd ich das vermutlich genauso machen, ich glaube nicht, dass es sich da noch lohnt aufzuholen, bevor die Serien rum sind) Auf alle Fälle würde ich immer noch sagen, dass Gozyuger für mich in der Summe eine eher mittelmäßige bis schwache Sentai Staffel war. Nicht unbedingt katastrophal schlecht, aber es gab letztlich schon einiges, was mich gestört hat.
Das Storytelling war im Großen und Ganzen eigentlich recht solide, wenn auch vielleicht an manchen Stellen etwas gestreckt. Es ging halt vom Stil her so ein bisschen in dieselbe Richtung wie Zenkaiger. Wirklich viele klare Fülle hatte die Staffel eigentlich nicht, vielleicht so 6-10 würde ich sagen, ansonsten ist doch die meiste Zeit zumindest irgendwas passiert. Trotzdem war für meinen Geschmack vor allem in der ersten Hälfte der Fokus etwas zu häufig auf den MotW Plots, die in den meisten Fällen nur aus irgendwelchen random Mini-Spielen bestanden haben, was mir halt tendenziell relativ wenig gibt. Gleichzeitig würde ich sagen, dass die One Shot Plots und Solo Fokus Folgen sogar oft die besten Folgen der Staffel waren, was wie üblich eher kein so gutes Zeichen ist.
Mit dem Set-Up der Serie tu ich mich zum Teil immer noch so ein bisschen schwer, vor allem eben, was diesen ganzen Ring Battle betrifft. Was ich ihnen zwar gebe ist, dass ich dadurch das Jubiläumsthema hier insgesamt deutlich besser umgesetzt fand, als beispielsweise in Zenkaiger oder DonBrothers. Die Sentai Ringe waren immerhin inhaltlich relevant, wurden regelmäßig benutzt und es gab auch gelegentlich sowas wie Tributfolgen. Was ich aber beispielsweise nach wie vor nicht so ganz verstehe ist, was genau die Gozyuger Ringe eigentlich von den normalen Sentai Ringen unterscheidet. Offensichtlich sind sie ja irgendwie anders, weil sie im Gegensatz zu den anderen Ringen einheitlich sind und auch besondere Kräfte verleihen, aber im Gegensatz zu den normalen Sentai Ringen, von denen man zumindest weiß, dass sie ihre Kräfte von diesen originalen Universe Robos beziehen (was auch erklärt, warum es von jeder Staffel nur einen gibt), weiß man bei den Gozyuger Ringen nicht so wirklich, wo sie ihre Kräfte hernehmen oder warum es fünf davon gibt. Dazu kommen dann noch so Sachen wie, dass Sumino zu Beginn zwar die Spezialpower des Rings nutzen, aber sich nicht verwandeln konnte. Wie funktionieren diese Verträge denn bitte? Und warum hat’s dann geklappt, nach dem sie geschworen hat, Leute zu beschützen? Die anderen Ring Warriors machen das doch auch nicht, also warum sollte sich Tegasword bei ihr dafür jucken?
Außerdem hat man es eigentlich über die gesamte Staffel hinweg nie so wirklich geschafft, vernünftig zu erklären, warum genau diese Schlacht eigentlich existiert bzw. warum TegaSword das alles abzieht. Dass er auch ohne die anderen Ringe die Macht hat, Wünsche zu erfüllen (wie beispielsweise Kinjirou jung zu machen, Suminos Gesicht zu verändern oder Kuon in ein lebendes Schwert zu verwandeln) hat man im Laufe der Serie ja des Öfteren gesehen, also daran allein scheint es nicht zu liegen. Mal abgesehen davon, dass die erste große Schlacht gegen die Calamities, bei der die Ringe entstanden sind, angeblich 10000 Jahre her ist, sprich mehr als genug Zeit um alle Ringe einzusammeln. Ist ihm einfach nur langweilig und lässt deshalb random Leute gegeneinander kämpfen? Und wie oft wurde dieser Ring Battle eigentlich schon veranstaltet? Passiert das seit 10000 Jahren durchgehend oder war das jetzt das erste Mal?
Generell würde ich das World Building und diesen gesamten Background wohl als die größte Schwäche der Serie betrachten. Irgendwie ist einfach alles sehr schwammig und lückenhaft. Man bekommt immer wieder so kleinere Brotkrummen und Ansätze, aber so dass man trotzdem ständig das Gefühl hat, dass einem zum vollständigen Bild noch ein-zwei Schritte fehlen. Zu TegaSword selbst weiß man lediglich, dass er wohl von dem Wunsch der Menschen zu überleben geboren wurde, was ich an sich schon mal nicht so sonderlich aussagekräftig finde. Die Universe Robos sind angeblich die „Verkörperung“ der Wünsche der originalen Krieger (ich schätze damit sind die Sentai Teams gemeint), welche in der Welt von Gozyuger zwar zu existieren scheinen, aber nur in anderen Universen, die irgendwie miteinander verbunden sind und während der großen Schlacht sind Mashiro und TegaSword dann irgendwie in einen „Spalt“ zwischen diesen Welten geraten (was auch immer ich mir darunter genau vorstellen soll). Btw. hab ich mich in dem Atemzug auch gefragt, was eigentlich als erstes da war, die Universe Robos oder TegaSword? Weil beim Prolog zu Beginn der Staffel wurde es eigentlich so dargestellt, als wären die Robos als erstes dagewesen und erst nach deren Niederlage ist dann TegaSword aufgetaucht, aber diese Ausführungen, die man dann im OrigaRed Zweiteiler gegen Ende bekommen hat, haben es eher so rüberkommen lassen, als wären erst TegaSword und Mashiro dagewesen und die anderen Mecha hätten sie nur unterstützt. Auf jeden Fall haben die ihre Kräfte dann mit TegaSword geteilt, wodurch er die große Calamity versiegeln konnte, und danach haben sich diese Kräfte in Form der Sentai Ringe aufgespalten.
Und bei allem was danach kommt, hat man eigentlich nur noch grobe Eckdaten, die sich zeitlich relativ schwer einordnen lassen. Dass die große Schlacht so lang her ist, erklärt zumindest warum es sowas wie Sentai Archäologen gibt und auch, warum sich um TegaSword so eine Art Kult gebildet hat, irgendwie find ich die Vorstellung, dass sich die Welt in Gozyuger in den letzten 10000 Jahren einfach überhaupt nicht weiterentwickelt hat, aber trotzdem etwas irritierend.
Zur Entstehung von TegaJune hat man auch nur so ein paar Ansätze bekommen. Sie ist wohl eine KI, die anscheinend von einer einzelnen Frau (die ihre Tochter verloren hat) im Abbild von TegaSword erschaffen wurde und die Fähigkeit besitzt, sowas wie Lebewesen und ganze Welten zu generieren, aber das war’s dann im Grunde auch schon. Zu einer potentiellen Vorgeschichte zwischen ihr und TegaSword, welche zumindest bei diesem ganzen Hochzeitsplot in den 10ern sehr stark impliziert wurde, hat man absolut gar nichts bekommen und auch zu dieser Frau gab es keine weiteren Informationen mehr, was ich ziemlich schade finde, vor allem was genau ihr die Fähigkeiten gibt, etwas so Mächtiges zu erschaffen, hätte mich durchaus interessiert. Auch die zeitlichen Abläufe wären hier meiner Meinung nach spannend zu wissen gewesen. Sie muss ja auf alle Fälle schon mal mindestens lange genug existieren, damit Hoeru und Co. als Kinder in die No-One World gelangen konnten, aber darüber hinaus könnte es quasi zu jedem x-beliebigen Zweitpunkt zwischen der großen Schlacht und besagtem Vorfall gewesen sein. Und da wir gerade darüber reden, wie genau Hoeru und Kuon damals eigentlich in die No-One World gekommen sind, wurde ebenfalls nie erklärt. Ich meine, stand da einfach ne Tür offen? Da fehlt einfach so viel, was für’s bessere Verständnis der Welt und der Geschehnisse wichtig gewesen wäre, genau das, wofür ich zum Beispiel King-Ohger oder Gavv so gelobt hatte, hat hier leider wieder komplett gefehlt.
Um dann endlich mal in die Gegenwart zu springen, die Anfangsphase war rückwirkend eigentlich größtenteils in Ordnung, auch wenn manche Charakter Einführungen besser waren als andere. Meine Favoriten waren wie gesagt Kinjirou und Sumino. Kurz vor Schluss ist man sogar tatsächlich nochmal darauf eingegangen, wie sich Rikou und Ryuugi kennen gelernt haben, womit ich nicht mehr unbedingt gerechnet hatte. Hätte ich zwar gerne am Anfang gehabt, aber besser spät als nie.
Das Debut von Kuon find ich immer noch irgendwie antiklimaktisch wenn ich ehrlich bin. Er taucht halt mehr oder weniger einfach auf und präsentiert sich Hoeru, ohne großartiges Build Up. Auf den Charakter an sich geh ich später noch mehr ein, aber wie der große Twist ist das für mich auf jeden Fall nicht rübergekommen.
Den Gaoranger Zweiteiler find ich immer noch ziemlich gut, auch wenn das im Grunde ein kompletter Füller Plot war. Der Carranger Zweiteiler war so mittel. Den Ryuugi Background fand ich in Ordnung, wenn auch nicht großartig mehr als das, aber warum genau der Ring von Shoko auf einmal durchgedreht ist, versteh ich nach wie vor nicht. Ich liebe es ja grundsätzlich, wenn solche Sachen einfach mit „das ist noch nie passiert“ kommentiert und anschließend ignoriert werden.
Den ersten großen Climax zum Debut von Guudebang und Mashiro fand ich ehrlich gesagt ziemlich holprig, vor allem diese ganze Hochzeitsgeschichte war einfach nur seltsam. Darüber geredet hat man, als wäre es sowas wie eine antike Prophezeiung (wo auch immer die herkommen sollte). Wozu genau waren diese ganzen Items notwendig und wieso überhaupt erst jetzt? Wie gesagt hat man zur zeitlichen Einordnung der Bridans wenige Informationen, aber mindestens mal so 10-15 Jahre müssten es ja schon sein, als ob die es in der ganzen Zeit nie geschafft haben, mal mehr als 5 Ringe aufzutreiben. Was haben die bitte in der Zeit gemacht?
Und was genau ist danach dann eigentlich passiert? Irgendwie scheint es zur Geburt von Guudebang geführt zu haben und irgendwie hat es die Welt resettet, aber nur so halb, weil es nicht richtig funktioniert hat. Und was hätte stattdessen passieren sollen? Außerdem scheint es wohl Mashiro wieder erweckt zu haben, der vor 10000 in eine „Dimensions-Lücke“ gesaugt wurde und der aus irgendwelchen Gründen nicht so gut auf TegaSword zu sprechen ist und jetzt selbst versucht, ein Gott zu werden (bzw. auch zum Teil die Fähigkeit zu haben scheint, die Welt zu beeinflussen, da er ja die anderen von ihrem Gedächtnisverlust befreien konnte). Generell fehlt mir auch bei ihm so ein bisschen die gemeinsame Vorgeschichte mit TegaSword. Der hat ja sogar Guudebang noch explizit davor gewarnt, Mashiro zu vertrauen, was eigentlich schon dafür spricht, dass da irgendwas Größeres vorgefallen ist. Ich weiß da wird es demnächst noch einen Film geben, der das potentiell aufgreifen könnte, aber selbst wenn, gehören da für mich zumindest die essenziellen Infos einfach in die Serie.
Diese Sache mit Mine, die man zuvor nur ein-zwei mal in kurzen Flashback Sequenzen gesehen hatte, wurde relativ unspektakulär in einem mehr oder weniger One Shot Plot aufgelöst. Die Folge an sich war nicht mal unbedingt schlecht, aber das ist schon ziemlich aus dem Nichts gekommen und war jetzt nicht gerade die lang ersehnte, emotionale Wiedervereinigung. Außerdem wurde auch bei ihr nie erklärt wie sie damals in die No-One World gekommen ist. Und auch warum genau sie jetzt ein Geist ist, erschließt sich mir nicht so ganz.
Das Erscheinen von Suminos Schwester fand ich ehrlich gesagt auch extrem antiklimaktisch. Sumino verbringt die ersten 20 Folgen damit, ihre Schwester zu suchen und dann taucht sie einfach so in nem random MotW Plot auf, als wäre nichts gewesen. Ich weiß nicht, ob das einfach der Gag sein sollte, aber erzählerisch find ich sowas ziemlich schwach. Und ich bin auch immer noch der Meinung, dass da ein paar Informationen fehlen. Man hat zwar erfahren, dass sie einen Unfall hatte, dann von Rei entführt wurde und später durch den Shinkenger Ring aufgewacht ist (wobei ich da schon nicht ganz durchsichtig fand, ob Rei ihr den Ring bewusst gegeben hat oder ob der irgendwie anders bei ihr gelandet ist), aber warum sie sich nicht mehr an die Existenz ihrer Schwester erinnern konnte oder auf einmal in dieser komischen „Gal“ Szene drin ist, wurde irgendwie nicht thematisiert. Sie schien ja auch eine etablierte Freundesgruppe zu haben, woraus man schließen könnte, dass ihre Wiedererweckung nicht erst gestern stattgefunden hat. Ebenfalls ein Punkt, bei dem man mal etwas mehr auf die zeitlichen Abläufe der Ereignisse hätte eingehen können.
Diese ganze FireCandle/ShinkenRed Geschichte fand ich ehrlich gesagt auch eher so mittel. Hat sich etwas gestreckt angefühlt und vor allem das Debut dieses Orca Boosters war ziemlich random. Man hat zwar noch so halb versucht zu erklären, was das Ding macht und warum es aufgetaucht ist, aber nicht, wo es ursprünglich herkommt bzw. warum es überhaupt existiert. Ist halt auch wieder sowas, das man einfach hinnehmen soll.
Danach war vermutlich die storyweise dünnste Phase der Staffel mit diesem LuPat Zweiteiler, der zwar solide war, im Endeffekt aber ein reiner Füller Plot und auch nicht unbedingt 2 Teile hätte sein müssen. Dann die Clipshow und anschließend noch dieser Bouquet Zweiteiler, der inhaltlich auch nicht unbedingt super relevant war, aber immerhin als Charakterfokus für sie und Mashiro sehr gut funktioniert hat.
Ende der 20er hat die Story dann langsam wieder Fahrt aufgenommen, mit Ryuugi’s plötzlichen Selbstzweifeln, die dann zu seinem zwischenzeitlichen Ausscheiden geführt haben, was ich ehrlich gesagt, selbst wenn man den Sommer Film gesehen hat, immer noch etwas random finde. Dass Ryuugis Ring nach seiner Niederlage direkt zu einem neuen Nutzer fliegt, find ich auch etwas seltsam. Wirft halt nur umso mehr die Frage auf, warum die Ringe anders sind. Und was war letzten Endes überhaupt der Sinn davon, Assam einzuführen, nur um ihn dann am Ende derselben Folge direkt wieder extrem unspektakulär und antiklimaktisch rauszunehmen. Die Tatsache, dass er ein Alien ist, lass ich auch einfach mal so stehen.
Ryuugis Rückkehr war ok, hat als Charakterfokus halbwegs funktioniert, wäre aber natürlich trotzdem effektiver gewesen, wenn man besser beleuchtet hätte, warum genau sein Selbstbewusstsein zwei Folgen zuvor auf einmal weg war. Dass der Ring nach Ryuugis Ansprache auch direkt wieder zu ihm fliegt, find ich ebenfalls nicht so prickelnd. Ist auch wieder so ne Sache, wo ich sage, das könnte potentiell funktionieren, wenn man mehr Ahnung davon hätte, was genau es mit den Dingern auf sich hat.
Gleichzeitig wurde ja auch mehr oder weniger der Climax dieser ganzen Rei/Bellum Geschichte aufgebaut, den ich im Großen und Ganzen eigentlich recht solide fand. Vor allem Folge 32 war ziemlich stark, den Background zwischen Rei und Rikuo hat man eigentlich noch relativ gut aufgearbeitet, auch wenn mir wie gesagt ein paar Details im Bezug auf Oto fehlen und den Twist dass Shining Knife tatsächlich eine Calamity ist, fand ich auch ziemlich gut.
Was ich nicht so geil fand, war die Einführung dieses komischen Schwerts, das halt einfach mal praktischerweise existiert und genau jetzt zufällig auftaucht, um die Calamities zu bekämpfen. Den Aussagen von TegaSword zu folgen, scheint das wohl auch nicht zum ersten Mal passiert zu sein, aber bisher hat es einfach keiner geschafft diesen komischen Test zu bestehen. Alles klar. Auch interessant fand ich hier btw., dass TegaJune einfach einwandfrei in der Lage dazu ist, sich zu erheben und mitzukämpfen und das sogar ganz ohne irgendein seltsames Ritual. Hätte sie das die ganze Zeit über machen können?
Der Höhepunkt war dann aber auch wieder ganz gut. Nochmal sehr starker Rikuo Fokus und wie man mit Rei letztlich verfahren ist, hat auch ganz gut funktioniert. Er wurde zwar mehr oder weniger bekehrt, aber immerhin ins Gefängnis gesteckt. Außerdem war er wohl auch nicht ganz Herr seiner Sinne, da er von Bellum beeinflusst wurde. Auf diese ganze Calamity Geschichte, geh ich später nochmal ein, interessant finde ich aber, dass das Ganze nach diesem Höhepunkt nochmal fast 10 Folgen mehr oder weniger pausiert hat, bevor es kurz vorm Endgame wieder aufgenommen wurde.
Der Dairanger Zweiter war ok, mal abgesehen von diesem relativ seltsamen Mecha Formations Debut. Diese Kouyou Folge war eigentlich sogar ganz gut, auch wenn ich’s etwas seltsam finde, dass dieser Charakter in allen Flashbacks, die wir bisher zu Hoeru bekommen haben, nie erwähnt wurde. Aber immerhin hat diese Geschichte dadurch endlich mal wieder angefangen, etwas in Bewegung zu kommen.
Außerdem musste man die Phase ja noch für den Darstellerwechsel von Sumino verwenden. Sonderlich viel will ich darauf auch gar nicht eingehen, weil das vermutlich nur in Hasstiraden gegenüber Toei und der Agentur hinter Maya Imamori ausarten würde. Den Writern und Darstellerinnen mach ich hier keinen Vorwurf, aber so wirklich gut gehandelt wurde es nicht. Das mit dem Gesichtwechsel war schon ziemlich random. Sie hat ihr neues Gesicht doch recht schnell akzeptiert und die anderen scheint es auch nicht groß zu stören, aber was soll man machen. Es ist was es ist.
Diese ganze Story um den Bridan Climax fand ich ehrlich gesagt relativ holprig. Der Tod von Ribbon wurde ziemlich random hinten an einen mehr oder weniger One shot Plot drangehängt und wäre halt generell deutlich effektiver gewesen, wenn die Rolle nicht erst 3 Folgen vorher eingeführt worden wäre, auch wenn es immerhin dem Zweck gedient hat, dass Bouquet und Rikuo voneinander erfahren. Insgesamt hätte die Redemption von Bouquet aber meiner Meinung nach genauso gut oder besser funktioniert, wenn man diese ganze Ribbon Geschichte rausgelassen hätte. Das war gefühlt nur dazu da um zum Ende hin nochmal nen dramatischen Konflikt zu erzwingen. Und vor allem find ich’s auch lustig, dass das bei der eigentlichen Redemption nicht mal mehr eine große Rolle gespielt hat. Nach dem Rikuo ihr dann wieder etwas gut zu geredet hat, schien sie der Tod ihrer „Schwester“, der ja eigentlich der gesamte Grund für ihren Zorn auf Rikuo war, plötzlich nicht mehr zu jucken.
Die Redemption von TegaJune wäre halt ebenfalls so viel besser gewesen, wenn man mal vernünftig thematisiert hätte, was genau eigentlich ihr Problem ist. Warum hasst sie die Menschheit so sehr und was ist zwischen ihr und TegaSword vorgefallen? Ich meine, er schien sie ja schon davor zu kennen, aber da sie mit den Calamities nichts zu tun hat, muss da ja separat was gewesen sein.
Ähnliche Situation auch bei Kuon. Dass er TegaJune verrät, find ich in der Theorie eigentlich ganz cool, aber auch bei ihm find ich einfach den Background zu schwammig, um so richtig mit ihm mitzufiebern. Ist echt der einzige Grund, warum er Hoeru hasst, dass dieser als Kind sein Leben mehr genossen hat, als er? Heißt das, dass er ihm selbst als Kind die Rolle des liebenden Bruders die ganze Zeit nur vorgespielt hat? Ich weiß nicht so recht, da wäre mir glaub ich irgendein konkreter Auslöser (der zeitlich irgendwann zwischen dem Ausflug in die No-One World und der Jetzt-Zeit liegt) deutlich lieber gewesen. Und ich weiß nicht auch so recht, was ich davon halten soll, dass TegaSword ihn am Ende einfach mal eben in ein Schwert verwandelt hat. Macht seinen vorherigen Tod jetzt nicht gerade effektiver. Und natürlich auch gut zu wissen, dass TegaSword sowas kann.
Danach hatte man noch diesen OrigaRed Zweiteiler, den man sich meines Erachtens nach auch hätte schenken können, oder ihn wenigstens auf Sasuke alleine aufbauen. Die Idee, dass die Sentai Ringe in den Händen ihrer originalen Nutzer stärker sind, find ich grundsätzlich eigentlich ganz cool, aber wozu man da jetzt random diesen OrigaRed einbauen musste, weiß ich nicht recht. Warum genau existiert der und was genau war eigentlich sein Problem? Augenscheinlich hat er mit diesem Universum ja gar nichts zu tun, also wieso genau hat er sich jetzt dazu berufen gefühlt, hierher zu kommen und die dortigen Rangers zu belehren? Und ist zwischen Dimensionen hin und her zu reisen eine Fähigkeit, die er halt einfach hat?
Die letzten 4 Folgen waren dann im Grunde das Endgame. Zu dem hab ich so ein bisschen gemischte Gefühle. Die ersten beiden Folgen fand ich für sich genommen tatsächlich ziemlich gut, mit den Duellen zwischen Kinjirou und Sumino, sowie Ryuugi und Rikuo. Dadurch hat man nochmal ein paar sehr gute Charakter Momente geliefert, vor allem zu Kinjirou und in der Theorie mag ich auch die Idee, das Endgame zumindest zum Teil darauf aufzubauen, dass die Rangers sich nun gegenseitig duellieren müssen, jetzt wo alle anderen Ring Warriors aus dem Weg sind. Gleichzeitig muss ich aber sagen, dass ich mich rückwirkend schon so ein bisschen frage, was genau letztlich eigentlich der Sinn davon war, in Anbetracht der Tatsache, dass das für die letzten beiden Folgen eigentlich ziemlich irrelevant war. Man hat sich eben noch schnell den großen übermächtigen Anführer der Calamities aus dem Hut gezaubert, bloß dafür, dass der Kampf gegen den dann genau eine einzige Folge lang gedauert hat, während der Ring Battle gefühlt kaum noch eine Rolle gespielt hat. Die Idee, dass Mashiro die Kräfte von Guudebang benutzt, um die Regeln der Welt zu ändern und Lex besiegen zu können, find ich in der Theorie zwar ganz nett (auch wenn ich immer noch nicht so sicher bin, warum er diese Fähigkeit überhaupt hat), aber das alles wäre halt deutlich effektiver gewesen, wenn dieser Lex nicht erst eine Folge zuvor aufgetaucht wäre. Und vor allem frag ich mich halt, wozu diese dramatischen Duelle in den beiden Folgen zuvor gut waren, wenn dann in der nächsten Folge einfach eh alle Charaktere sang und klang los weggeschnipst werden und am Ende Hoeru kampflos gewinnt, weil er als einziger noch übrig ist. So hätte man im Grunde nach dem OrigaRed Zweiteiler auch gleich mit der Vorletzten Folge weitermachen können und es hätte storytechnisch keinen großartigen Unterschied gemacht.
Ich weiß auch nicht so recht, was ich davon halten soll, dass man das Finale dann auf FireCandle aufgebaut hat, da er sich im Grunde eigentlich nie so richtig böse angefühlt hat und das gefühlt eigentlich mehr wie ein freundschaftliches Duell rübergekommen ist. Diese Art von Finalkampf kann zwar funktionieren (siehe z.B. Drive) aber hier fand ich es doch etwas seltsam. Dass Hoeru sich dann von TegaSword gewünscht hat, den Ring Battle zu resetten, statt einfach nur die anderen zurückzubringen, fand ich auch etwas random. Irgendwie hat mir das nur nochmal zusätzlich vor Augen geführt, dass ich den Sinn dieses ganzen Ring Battles immer noch nicht so wirklich verstehe. Ich meine, was hat das alles jetzt letzten Endes gebracht? Hätte TegaSword die Wünsche der Rangers nicht auch einfach so erfüllen können? Im Epilog ein Jahr später hatte Hoeru dann ja auch wieder alle Ringe gesammelt, heißt das jetzt er kriegt nochmal nen Wunsch? Und was passiert danach, jetzt wo alle Ringe da sind? Startet TegaSword einfach den nächsten Ring Battle? Dass Mashiro jetzt einfach mal als Gott wiedergeboren ist, find ich ehrlich gesagt auch nicht so prickelnd. Und wie weit im Voraus wurde das eigentlich gefilmt, dass man es nicht mal mehr im Finale geschafft hat, Kohaku Shidas Sumino vernünftig einzubauen? Aber gut, das ist nochmal ein Thema für sich.
Was ich definitiv sagen muss, mit den Charakteren bin ich im Laufe der Staffel doch noch warm geworden, so richtig genervt hat mich eigentlich keiner. An ihre beiden Vorgänger-Teams kommen sie für mich zwar nicht ran, aber ich würde sie definitiv über die DonBrothers und wahrscheinlich auch die Zenkaigers stellen. Mein Favorit dürfte letztlich wahrscheinlich Kinjirou sein, einfach weil ich ihn sehr gut charakterisiert fand. Er war sympathisch, unterhaltsam und sein Background hat sehr gut funktioniert. Auch Sumino mag ich immer noch sehr gern, auch wenn sie diese ganze Geschichte mit der Darstellerin schon so ein bisschen runtergezogen hat. Auch die anderen fand ich mit der Zeit noch recht gut. Vor allem Rikuo hat sich find ich sehr gut entwickelt. Bei Ryuugi muss ich halt sagen, dass ich immer noch nicht so ganz glücklich mit seinem Background bin. Man hat zwar erklärt, warum er von zu Hause weg wollte und auch wie er von TegaSword erfahren hat, aber irgendwie fehlen mir von diesem Ryuugi, zu dem wie wir ihn heute kennen, immer noch so ein bisschen so ein paar Zwischenschritte. Ich meine, zu Beginn ist das ja eher so rübergekommen, als wäre er in einer Art Sekte oder so, aber anscheinend agiert er doch vollkommen alleine in seiner TegaSword Besessenheit. Außerdem hätte es geholfen zu erfahren, was genau es mit diesem Buch und der „Village of TegaSword“ eigentlich auf sich hat. Aber naja, großartig gestört hat der Charakter jetzt auch nicht.
Mashiro hatte vor allem zu Beginn schon teilweise seine anstrengenden Momente. Bei ihm hab ich halt ebenfalls das Problem, dass mir sein ganzer Background irgendwie zu schwammig ist und der aller relevanteste sechste Ranger ist er jetzt auch nicht (wenn auch immer noch deutlich über so jemandem wie Jiro oder Canalo), aber im Großen und Ganzen hat er mich auch nicht genervt.
Auch die Schurken, mit denen ich am Anfang gar nichts anfangen konnte, sind mit der Zeit noch deutlich besser geworden. Vor allem Bouquet und FireCandle sind mir im Laufe der Staffel doch ziemlich ans Herz gewachsen. Auch wenn ich gerade bei FireCandle nicht so ganz weiß, was ich von seinem Verhalten im Endgame halten soll, aber in gewisser Weise hat es doch irgendwie zu seinem Charakter gepasst. Selbst SweetCake und ShiningKnife haben sich letztlich noch ganz gut entwickelt.
Zu Kuon hab ich etwas gemischte Gefühle. Potential hatte der Charakter auf jeden Fall, aber das was man letztlich zu seinen Motiven bekommen, fand ich irgendwie nicht so wirklich befriedigend und dafür, dass er ja auch mehr oder weniger diese Rolle des „Wild Card“ Schurken einnimmt, fand ich ihn als Antagonisten auch einfach nicht sonderlich effektiv. Er hat immer wieder mal ein bisschen mitgekämpft, aber ansonsten war er gerade im Mittelteil gefühlt doch eher irrelevant. Irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes in meinen Augen.
TegaJune ist für mich auch irgendwie ein schwieriger Fall. Wie gesagt fehlt mir zu ihrem Verhalten einfach so ein bisschen Kontext und wirklich viel gemacht hat sie im Laufe der Staffel auch nicht. Auch dieses ganze Konzept mit dem Piloten fand ich eher seltsam. Kämpfen konnte sie ja anscheinend auch alleine und großartig stärker hat sie am Ende auch nicht gewirkt, also was genau war da der Sinn davon? Sie ist jetzt nicht der schlechteste Oberbösewicht, aber sonderlich viel hat sie mir auch nicht gegeben.
Diese Calamities muss ich sagen, waren am Ende eigentlich schon ziemlich inhaltslos. Ich bin zwar froh darüber, dass man die nicht komplett vergessen hat, was nach der ersten Hälfte eigentlich mehr ist, als ich erwartet hatte, aber wirklich viel hat man zu denen nicht bekommen. Gefühlt waren sie eigentlich mehr ein Konzept als Charaktere, schon allein die Tatsache, dass eigentlich keiner von denen mehr als 2-3 Folgen überlebt hat, sagt im Grunde schon alles. Und warum tauchen die überhaupt alle jetzt auf? „It took me a while to revive.“ impliziert ja irgendwie dass das was ist, was die halt einfach mal so können. Aber es scheint ja doch immerhin 10000 Jahre gedauert zu haben.
Die Serie hatte definitiv hier und da ihre Momente und die Charaktere waren im Großen und Ganzen auch solide, aber die Story hat sich für mich in vielen Punkten einfach sehr unausgereift und random angefühlt und gerade was so Sachen wie Background und World Building betrifft, fehlt es einfach an allen Ecken und Enden. Ich hab sicherlich schon schlimmeres gesehen, aber so wirklich ein würdiger Abschluss zu Super Sentai war das meiner Meinung nach nicht.
Schon irgendwie komisch zu wissen, dass es das jetzt tatsächlich erstmal war mit Super Sentai. Ich muss sagen, irgendwie macht es mich immer noch etwas sauer, dass man nicht wenigstens bis zur 50. Staffel gewartet hat, statt random die 49. Zum Jubiläum zu erklären, aber gut, ich hab natürlich auch keinen Einblick in deren Finanzen. Auch irgendwie witzig zu wissen, dass es letzten Endes wohl zu einem gewissen Grad der Verkauf von Power Rangers war, der ein paar Jahre später zum Ende beider Serien geführt hat. Aber gut, dass Haim Saban der größte Toku Schurke ist, wussten wir auch schon vorher. Als jemand der sowieso so ziemlich jeden Toku schaut, werd ich natürlich auch Project R.E.D. verfolgen (sobald ich mal wieder mit allem hinterher bin), also mal schauen in wie weit die Serie das Vermächtnis von Sentai fortführt, aber es wäre schon schön, wenn man sich irgendwann doch wieder dafür entscheiden würde, Sentai neu aufzulegen.
Das Storytelling war im Großen und Ganzen eigentlich recht solide, wenn auch vielleicht an manchen Stellen etwas gestreckt. Es ging halt vom Stil her so ein bisschen in dieselbe Richtung wie Zenkaiger. Wirklich viele klare Fülle hatte die Staffel eigentlich nicht, vielleicht so 6-10 würde ich sagen, ansonsten ist doch die meiste Zeit zumindest irgendwas passiert. Trotzdem war für meinen Geschmack vor allem in der ersten Hälfte der Fokus etwas zu häufig auf den MotW Plots, die in den meisten Fällen nur aus irgendwelchen random Mini-Spielen bestanden haben, was mir halt tendenziell relativ wenig gibt. Gleichzeitig würde ich sagen, dass die One Shot Plots und Solo Fokus Folgen sogar oft die besten Folgen der Staffel waren, was wie üblich eher kein so gutes Zeichen ist.
Mit dem Set-Up der Serie tu ich mich zum Teil immer noch so ein bisschen schwer, vor allem eben, was diesen ganzen Ring Battle betrifft. Was ich ihnen zwar gebe ist, dass ich dadurch das Jubiläumsthema hier insgesamt deutlich besser umgesetzt fand, als beispielsweise in Zenkaiger oder DonBrothers. Die Sentai Ringe waren immerhin inhaltlich relevant, wurden regelmäßig benutzt und es gab auch gelegentlich sowas wie Tributfolgen. Was ich aber beispielsweise nach wie vor nicht so ganz verstehe ist, was genau die Gozyuger Ringe eigentlich von den normalen Sentai Ringen unterscheidet. Offensichtlich sind sie ja irgendwie anders, weil sie im Gegensatz zu den anderen Ringen einheitlich sind und auch besondere Kräfte verleihen, aber im Gegensatz zu den normalen Sentai Ringen, von denen man zumindest weiß, dass sie ihre Kräfte von diesen originalen Universe Robos beziehen (was auch erklärt, warum es von jeder Staffel nur einen gibt), weiß man bei den Gozyuger Ringen nicht so wirklich, wo sie ihre Kräfte hernehmen oder warum es fünf davon gibt. Dazu kommen dann noch so Sachen wie, dass Sumino zu Beginn zwar die Spezialpower des Rings nutzen, aber sich nicht verwandeln konnte. Wie funktionieren diese Verträge denn bitte? Und warum hat’s dann geklappt, nach dem sie geschworen hat, Leute zu beschützen? Die anderen Ring Warriors machen das doch auch nicht, also warum sollte sich Tegasword bei ihr dafür jucken?
Außerdem hat man es eigentlich über die gesamte Staffel hinweg nie so wirklich geschafft, vernünftig zu erklären, warum genau diese Schlacht eigentlich existiert bzw. warum TegaSword das alles abzieht. Dass er auch ohne die anderen Ringe die Macht hat, Wünsche zu erfüllen (wie beispielsweise Kinjirou jung zu machen, Suminos Gesicht zu verändern oder Kuon in ein lebendes Schwert zu verwandeln) hat man im Laufe der Serie ja des Öfteren gesehen, also daran allein scheint es nicht zu liegen. Mal abgesehen davon, dass die erste große Schlacht gegen die Calamities, bei der die Ringe entstanden sind, angeblich 10000 Jahre her ist, sprich mehr als genug Zeit um alle Ringe einzusammeln. Ist ihm einfach nur langweilig und lässt deshalb random Leute gegeneinander kämpfen? Und wie oft wurde dieser Ring Battle eigentlich schon veranstaltet? Passiert das seit 10000 Jahren durchgehend oder war das jetzt das erste Mal?
Generell würde ich das World Building und diesen gesamten Background wohl als die größte Schwäche der Serie betrachten. Irgendwie ist einfach alles sehr schwammig und lückenhaft. Man bekommt immer wieder so kleinere Brotkrummen und Ansätze, aber so dass man trotzdem ständig das Gefühl hat, dass einem zum vollständigen Bild noch ein-zwei Schritte fehlen. Zu TegaSword selbst weiß man lediglich, dass er wohl von dem Wunsch der Menschen zu überleben geboren wurde, was ich an sich schon mal nicht so sonderlich aussagekräftig finde. Die Universe Robos sind angeblich die „Verkörperung“ der Wünsche der originalen Krieger (ich schätze damit sind die Sentai Teams gemeint), welche in der Welt von Gozyuger zwar zu existieren scheinen, aber nur in anderen Universen, die irgendwie miteinander verbunden sind und während der großen Schlacht sind Mashiro und TegaSword dann irgendwie in einen „Spalt“ zwischen diesen Welten geraten (was auch immer ich mir darunter genau vorstellen soll). Btw. hab ich mich in dem Atemzug auch gefragt, was eigentlich als erstes da war, die Universe Robos oder TegaSword? Weil beim Prolog zu Beginn der Staffel wurde es eigentlich so dargestellt, als wären die Robos als erstes dagewesen und erst nach deren Niederlage ist dann TegaSword aufgetaucht, aber diese Ausführungen, die man dann im OrigaRed Zweiteiler gegen Ende bekommen hat, haben es eher so rüberkommen lassen, als wären erst TegaSword und Mashiro dagewesen und die anderen Mecha hätten sie nur unterstützt. Auf jeden Fall haben die ihre Kräfte dann mit TegaSword geteilt, wodurch er die große Calamity versiegeln konnte, und danach haben sich diese Kräfte in Form der Sentai Ringe aufgespalten.
Und bei allem was danach kommt, hat man eigentlich nur noch grobe Eckdaten, die sich zeitlich relativ schwer einordnen lassen. Dass die große Schlacht so lang her ist, erklärt zumindest warum es sowas wie Sentai Archäologen gibt und auch, warum sich um TegaSword so eine Art Kult gebildet hat, irgendwie find ich die Vorstellung, dass sich die Welt in Gozyuger in den letzten 10000 Jahren einfach überhaupt nicht weiterentwickelt hat, aber trotzdem etwas irritierend.
Zur Entstehung von TegaJune hat man auch nur so ein paar Ansätze bekommen. Sie ist wohl eine KI, die anscheinend von einer einzelnen Frau (die ihre Tochter verloren hat) im Abbild von TegaSword erschaffen wurde und die Fähigkeit besitzt, sowas wie Lebewesen und ganze Welten zu generieren, aber das war’s dann im Grunde auch schon. Zu einer potentiellen Vorgeschichte zwischen ihr und TegaSword, welche zumindest bei diesem ganzen Hochzeitsplot in den 10ern sehr stark impliziert wurde, hat man absolut gar nichts bekommen und auch zu dieser Frau gab es keine weiteren Informationen mehr, was ich ziemlich schade finde, vor allem was genau ihr die Fähigkeiten gibt, etwas so Mächtiges zu erschaffen, hätte mich durchaus interessiert. Auch die zeitlichen Abläufe wären hier meiner Meinung nach spannend zu wissen gewesen. Sie muss ja auf alle Fälle schon mal mindestens lange genug existieren, damit Hoeru und Co. als Kinder in die No-One World gelangen konnten, aber darüber hinaus könnte es quasi zu jedem x-beliebigen Zweitpunkt zwischen der großen Schlacht und besagtem Vorfall gewesen sein. Und da wir gerade darüber reden, wie genau Hoeru und Kuon damals eigentlich in die No-One World gekommen sind, wurde ebenfalls nie erklärt. Ich meine, stand da einfach ne Tür offen? Da fehlt einfach so viel, was für’s bessere Verständnis der Welt und der Geschehnisse wichtig gewesen wäre, genau das, wofür ich zum Beispiel King-Ohger oder Gavv so gelobt hatte, hat hier leider wieder komplett gefehlt.
Um dann endlich mal in die Gegenwart zu springen, die Anfangsphase war rückwirkend eigentlich größtenteils in Ordnung, auch wenn manche Charakter Einführungen besser waren als andere. Meine Favoriten waren wie gesagt Kinjirou und Sumino. Kurz vor Schluss ist man sogar tatsächlich nochmal darauf eingegangen, wie sich Rikou und Ryuugi kennen gelernt haben, womit ich nicht mehr unbedingt gerechnet hatte. Hätte ich zwar gerne am Anfang gehabt, aber besser spät als nie.
Das Debut von Kuon find ich immer noch irgendwie antiklimaktisch wenn ich ehrlich bin. Er taucht halt mehr oder weniger einfach auf und präsentiert sich Hoeru, ohne großartiges Build Up. Auf den Charakter an sich geh ich später noch mehr ein, aber wie der große Twist ist das für mich auf jeden Fall nicht rübergekommen.
Den Gaoranger Zweiteiler find ich immer noch ziemlich gut, auch wenn das im Grunde ein kompletter Füller Plot war. Der Carranger Zweiteiler war so mittel. Den Ryuugi Background fand ich in Ordnung, wenn auch nicht großartig mehr als das, aber warum genau der Ring von Shoko auf einmal durchgedreht ist, versteh ich nach wie vor nicht. Ich liebe es ja grundsätzlich, wenn solche Sachen einfach mit „das ist noch nie passiert“ kommentiert und anschließend ignoriert werden.
Den ersten großen Climax zum Debut von Guudebang und Mashiro fand ich ehrlich gesagt ziemlich holprig, vor allem diese ganze Hochzeitsgeschichte war einfach nur seltsam. Darüber geredet hat man, als wäre es sowas wie eine antike Prophezeiung (wo auch immer die herkommen sollte). Wozu genau waren diese ganzen Items notwendig und wieso überhaupt erst jetzt? Wie gesagt hat man zur zeitlichen Einordnung der Bridans wenige Informationen, aber mindestens mal so 10-15 Jahre müssten es ja schon sein, als ob die es in der ganzen Zeit nie geschafft haben, mal mehr als 5 Ringe aufzutreiben. Was haben die bitte in der Zeit gemacht?
Und was genau ist danach dann eigentlich passiert? Irgendwie scheint es zur Geburt von Guudebang geführt zu haben und irgendwie hat es die Welt resettet, aber nur so halb, weil es nicht richtig funktioniert hat. Und was hätte stattdessen passieren sollen? Außerdem scheint es wohl Mashiro wieder erweckt zu haben, der vor 10000 in eine „Dimensions-Lücke“ gesaugt wurde und der aus irgendwelchen Gründen nicht so gut auf TegaSword zu sprechen ist und jetzt selbst versucht, ein Gott zu werden (bzw. auch zum Teil die Fähigkeit zu haben scheint, die Welt zu beeinflussen, da er ja die anderen von ihrem Gedächtnisverlust befreien konnte). Generell fehlt mir auch bei ihm so ein bisschen die gemeinsame Vorgeschichte mit TegaSword. Der hat ja sogar Guudebang noch explizit davor gewarnt, Mashiro zu vertrauen, was eigentlich schon dafür spricht, dass da irgendwas Größeres vorgefallen ist. Ich weiß da wird es demnächst noch einen Film geben, der das potentiell aufgreifen könnte, aber selbst wenn, gehören da für mich zumindest die essenziellen Infos einfach in die Serie.
Diese Sache mit Mine, die man zuvor nur ein-zwei mal in kurzen Flashback Sequenzen gesehen hatte, wurde relativ unspektakulär in einem mehr oder weniger One Shot Plot aufgelöst. Die Folge an sich war nicht mal unbedingt schlecht, aber das ist schon ziemlich aus dem Nichts gekommen und war jetzt nicht gerade die lang ersehnte, emotionale Wiedervereinigung. Außerdem wurde auch bei ihr nie erklärt wie sie damals in die No-One World gekommen ist. Und auch warum genau sie jetzt ein Geist ist, erschließt sich mir nicht so ganz.
Das Erscheinen von Suminos Schwester fand ich ehrlich gesagt auch extrem antiklimaktisch. Sumino verbringt die ersten 20 Folgen damit, ihre Schwester zu suchen und dann taucht sie einfach so in nem random MotW Plot auf, als wäre nichts gewesen. Ich weiß nicht, ob das einfach der Gag sein sollte, aber erzählerisch find ich sowas ziemlich schwach. Und ich bin auch immer noch der Meinung, dass da ein paar Informationen fehlen. Man hat zwar erfahren, dass sie einen Unfall hatte, dann von Rei entführt wurde und später durch den Shinkenger Ring aufgewacht ist (wobei ich da schon nicht ganz durchsichtig fand, ob Rei ihr den Ring bewusst gegeben hat oder ob der irgendwie anders bei ihr gelandet ist), aber warum sie sich nicht mehr an die Existenz ihrer Schwester erinnern konnte oder auf einmal in dieser komischen „Gal“ Szene drin ist, wurde irgendwie nicht thematisiert. Sie schien ja auch eine etablierte Freundesgruppe zu haben, woraus man schließen könnte, dass ihre Wiedererweckung nicht erst gestern stattgefunden hat. Ebenfalls ein Punkt, bei dem man mal etwas mehr auf die zeitlichen Abläufe der Ereignisse hätte eingehen können.
Diese ganze FireCandle/ShinkenRed Geschichte fand ich ehrlich gesagt auch eher so mittel. Hat sich etwas gestreckt angefühlt und vor allem das Debut dieses Orca Boosters war ziemlich random. Man hat zwar noch so halb versucht zu erklären, was das Ding macht und warum es aufgetaucht ist, aber nicht, wo es ursprünglich herkommt bzw. warum es überhaupt existiert. Ist halt auch wieder sowas, das man einfach hinnehmen soll.
Danach war vermutlich die storyweise dünnste Phase der Staffel mit diesem LuPat Zweiteiler, der zwar solide war, im Endeffekt aber ein reiner Füller Plot und auch nicht unbedingt 2 Teile hätte sein müssen. Dann die Clipshow und anschließend noch dieser Bouquet Zweiteiler, der inhaltlich auch nicht unbedingt super relevant war, aber immerhin als Charakterfokus für sie und Mashiro sehr gut funktioniert hat.
Ende der 20er hat die Story dann langsam wieder Fahrt aufgenommen, mit Ryuugi’s plötzlichen Selbstzweifeln, die dann zu seinem zwischenzeitlichen Ausscheiden geführt haben, was ich ehrlich gesagt, selbst wenn man den Sommer Film gesehen hat, immer noch etwas random finde. Dass Ryuugis Ring nach seiner Niederlage direkt zu einem neuen Nutzer fliegt, find ich auch etwas seltsam. Wirft halt nur umso mehr die Frage auf, warum die Ringe anders sind. Und was war letzten Endes überhaupt der Sinn davon, Assam einzuführen, nur um ihn dann am Ende derselben Folge direkt wieder extrem unspektakulär und antiklimaktisch rauszunehmen. Die Tatsache, dass er ein Alien ist, lass ich auch einfach mal so stehen.
Ryuugis Rückkehr war ok, hat als Charakterfokus halbwegs funktioniert, wäre aber natürlich trotzdem effektiver gewesen, wenn man besser beleuchtet hätte, warum genau sein Selbstbewusstsein zwei Folgen zuvor auf einmal weg war. Dass der Ring nach Ryuugis Ansprache auch direkt wieder zu ihm fliegt, find ich ebenfalls nicht so prickelnd. Ist auch wieder so ne Sache, wo ich sage, das könnte potentiell funktionieren, wenn man mehr Ahnung davon hätte, was genau es mit den Dingern auf sich hat.
Gleichzeitig wurde ja auch mehr oder weniger der Climax dieser ganzen Rei/Bellum Geschichte aufgebaut, den ich im Großen und Ganzen eigentlich recht solide fand. Vor allem Folge 32 war ziemlich stark, den Background zwischen Rei und Rikuo hat man eigentlich noch relativ gut aufgearbeitet, auch wenn mir wie gesagt ein paar Details im Bezug auf Oto fehlen und den Twist dass Shining Knife tatsächlich eine Calamity ist, fand ich auch ziemlich gut.
Was ich nicht so geil fand, war die Einführung dieses komischen Schwerts, das halt einfach mal praktischerweise existiert und genau jetzt zufällig auftaucht, um die Calamities zu bekämpfen. Den Aussagen von TegaSword zu folgen, scheint das wohl auch nicht zum ersten Mal passiert zu sein, aber bisher hat es einfach keiner geschafft diesen komischen Test zu bestehen. Alles klar. Auch interessant fand ich hier btw., dass TegaJune einfach einwandfrei in der Lage dazu ist, sich zu erheben und mitzukämpfen und das sogar ganz ohne irgendein seltsames Ritual. Hätte sie das die ganze Zeit über machen können?
Der Höhepunkt war dann aber auch wieder ganz gut. Nochmal sehr starker Rikuo Fokus und wie man mit Rei letztlich verfahren ist, hat auch ganz gut funktioniert. Er wurde zwar mehr oder weniger bekehrt, aber immerhin ins Gefängnis gesteckt. Außerdem war er wohl auch nicht ganz Herr seiner Sinne, da er von Bellum beeinflusst wurde. Auf diese ganze Calamity Geschichte, geh ich später nochmal ein, interessant finde ich aber, dass das Ganze nach diesem Höhepunkt nochmal fast 10 Folgen mehr oder weniger pausiert hat, bevor es kurz vorm Endgame wieder aufgenommen wurde.
Der Dairanger Zweiter war ok, mal abgesehen von diesem relativ seltsamen Mecha Formations Debut. Diese Kouyou Folge war eigentlich sogar ganz gut, auch wenn ich’s etwas seltsam finde, dass dieser Charakter in allen Flashbacks, die wir bisher zu Hoeru bekommen haben, nie erwähnt wurde. Aber immerhin hat diese Geschichte dadurch endlich mal wieder angefangen, etwas in Bewegung zu kommen.
Außerdem musste man die Phase ja noch für den Darstellerwechsel von Sumino verwenden. Sonderlich viel will ich darauf auch gar nicht eingehen, weil das vermutlich nur in Hasstiraden gegenüber Toei und der Agentur hinter Maya Imamori ausarten würde. Den Writern und Darstellerinnen mach ich hier keinen Vorwurf, aber so wirklich gut gehandelt wurde es nicht. Das mit dem Gesichtwechsel war schon ziemlich random. Sie hat ihr neues Gesicht doch recht schnell akzeptiert und die anderen scheint es auch nicht groß zu stören, aber was soll man machen. Es ist was es ist.
Diese ganze Story um den Bridan Climax fand ich ehrlich gesagt relativ holprig. Der Tod von Ribbon wurde ziemlich random hinten an einen mehr oder weniger One shot Plot drangehängt und wäre halt generell deutlich effektiver gewesen, wenn die Rolle nicht erst 3 Folgen vorher eingeführt worden wäre, auch wenn es immerhin dem Zweck gedient hat, dass Bouquet und Rikuo voneinander erfahren. Insgesamt hätte die Redemption von Bouquet aber meiner Meinung nach genauso gut oder besser funktioniert, wenn man diese ganze Ribbon Geschichte rausgelassen hätte. Das war gefühlt nur dazu da um zum Ende hin nochmal nen dramatischen Konflikt zu erzwingen. Und vor allem find ich’s auch lustig, dass das bei der eigentlichen Redemption nicht mal mehr eine große Rolle gespielt hat. Nach dem Rikuo ihr dann wieder etwas gut zu geredet hat, schien sie der Tod ihrer „Schwester“, der ja eigentlich der gesamte Grund für ihren Zorn auf Rikuo war, plötzlich nicht mehr zu jucken.
Die Redemption von TegaJune wäre halt ebenfalls so viel besser gewesen, wenn man mal vernünftig thematisiert hätte, was genau eigentlich ihr Problem ist. Warum hasst sie die Menschheit so sehr und was ist zwischen ihr und TegaSword vorgefallen? Ich meine, er schien sie ja schon davor zu kennen, aber da sie mit den Calamities nichts zu tun hat, muss da ja separat was gewesen sein.
Ähnliche Situation auch bei Kuon. Dass er TegaJune verrät, find ich in der Theorie eigentlich ganz cool, aber auch bei ihm find ich einfach den Background zu schwammig, um so richtig mit ihm mitzufiebern. Ist echt der einzige Grund, warum er Hoeru hasst, dass dieser als Kind sein Leben mehr genossen hat, als er? Heißt das, dass er ihm selbst als Kind die Rolle des liebenden Bruders die ganze Zeit nur vorgespielt hat? Ich weiß nicht so recht, da wäre mir glaub ich irgendein konkreter Auslöser (der zeitlich irgendwann zwischen dem Ausflug in die No-One World und der Jetzt-Zeit liegt) deutlich lieber gewesen. Und ich weiß nicht auch so recht, was ich davon halten soll, dass TegaSword ihn am Ende einfach mal eben in ein Schwert verwandelt hat. Macht seinen vorherigen Tod jetzt nicht gerade effektiver. Und natürlich auch gut zu wissen, dass TegaSword sowas kann.
Danach hatte man noch diesen OrigaRed Zweiteiler, den man sich meines Erachtens nach auch hätte schenken können, oder ihn wenigstens auf Sasuke alleine aufbauen. Die Idee, dass die Sentai Ringe in den Händen ihrer originalen Nutzer stärker sind, find ich grundsätzlich eigentlich ganz cool, aber wozu man da jetzt random diesen OrigaRed einbauen musste, weiß ich nicht recht. Warum genau existiert der und was genau war eigentlich sein Problem? Augenscheinlich hat er mit diesem Universum ja gar nichts zu tun, also wieso genau hat er sich jetzt dazu berufen gefühlt, hierher zu kommen und die dortigen Rangers zu belehren? Und ist zwischen Dimensionen hin und her zu reisen eine Fähigkeit, die er halt einfach hat?
Die letzten 4 Folgen waren dann im Grunde das Endgame. Zu dem hab ich so ein bisschen gemischte Gefühle. Die ersten beiden Folgen fand ich für sich genommen tatsächlich ziemlich gut, mit den Duellen zwischen Kinjirou und Sumino, sowie Ryuugi und Rikuo. Dadurch hat man nochmal ein paar sehr gute Charakter Momente geliefert, vor allem zu Kinjirou und in der Theorie mag ich auch die Idee, das Endgame zumindest zum Teil darauf aufzubauen, dass die Rangers sich nun gegenseitig duellieren müssen, jetzt wo alle anderen Ring Warriors aus dem Weg sind. Gleichzeitig muss ich aber sagen, dass ich mich rückwirkend schon so ein bisschen frage, was genau letztlich eigentlich der Sinn davon war, in Anbetracht der Tatsache, dass das für die letzten beiden Folgen eigentlich ziemlich irrelevant war. Man hat sich eben noch schnell den großen übermächtigen Anführer der Calamities aus dem Hut gezaubert, bloß dafür, dass der Kampf gegen den dann genau eine einzige Folge lang gedauert hat, während der Ring Battle gefühlt kaum noch eine Rolle gespielt hat. Die Idee, dass Mashiro die Kräfte von Guudebang benutzt, um die Regeln der Welt zu ändern und Lex besiegen zu können, find ich in der Theorie zwar ganz nett (auch wenn ich immer noch nicht so sicher bin, warum er diese Fähigkeit überhaupt hat), aber das alles wäre halt deutlich effektiver gewesen, wenn dieser Lex nicht erst eine Folge zuvor aufgetaucht wäre. Und vor allem frag ich mich halt, wozu diese dramatischen Duelle in den beiden Folgen zuvor gut waren, wenn dann in der nächsten Folge einfach eh alle Charaktere sang und klang los weggeschnipst werden und am Ende Hoeru kampflos gewinnt, weil er als einziger noch übrig ist. So hätte man im Grunde nach dem OrigaRed Zweiteiler auch gleich mit der Vorletzten Folge weitermachen können und es hätte storytechnisch keinen großartigen Unterschied gemacht.
Ich weiß auch nicht so recht, was ich davon halten soll, dass man das Finale dann auf FireCandle aufgebaut hat, da er sich im Grunde eigentlich nie so richtig böse angefühlt hat und das gefühlt eigentlich mehr wie ein freundschaftliches Duell rübergekommen ist. Diese Art von Finalkampf kann zwar funktionieren (siehe z.B. Drive) aber hier fand ich es doch etwas seltsam. Dass Hoeru sich dann von TegaSword gewünscht hat, den Ring Battle zu resetten, statt einfach nur die anderen zurückzubringen, fand ich auch etwas random. Irgendwie hat mir das nur nochmal zusätzlich vor Augen geführt, dass ich den Sinn dieses ganzen Ring Battles immer noch nicht so wirklich verstehe. Ich meine, was hat das alles jetzt letzten Endes gebracht? Hätte TegaSword die Wünsche der Rangers nicht auch einfach so erfüllen können? Im Epilog ein Jahr später hatte Hoeru dann ja auch wieder alle Ringe gesammelt, heißt das jetzt er kriegt nochmal nen Wunsch? Und was passiert danach, jetzt wo alle Ringe da sind? Startet TegaSword einfach den nächsten Ring Battle? Dass Mashiro jetzt einfach mal als Gott wiedergeboren ist, find ich ehrlich gesagt auch nicht so prickelnd. Und wie weit im Voraus wurde das eigentlich gefilmt, dass man es nicht mal mehr im Finale geschafft hat, Kohaku Shidas Sumino vernünftig einzubauen? Aber gut, das ist nochmal ein Thema für sich.
Was ich definitiv sagen muss, mit den Charakteren bin ich im Laufe der Staffel doch noch warm geworden, so richtig genervt hat mich eigentlich keiner. An ihre beiden Vorgänger-Teams kommen sie für mich zwar nicht ran, aber ich würde sie definitiv über die DonBrothers und wahrscheinlich auch die Zenkaigers stellen. Mein Favorit dürfte letztlich wahrscheinlich Kinjirou sein, einfach weil ich ihn sehr gut charakterisiert fand. Er war sympathisch, unterhaltsam und sein Background hat sehr gut funktioniert. Auch Sumino mag ich immer noch sehr gern, auch wenn sie diese ganze Geschichte mit der Darstellerin schon so ein bisschen runtergezogen hat. Auch die anderen fand ich mit der Zeit noch recht gut. Vor allem Rikuo hat sich find ich sehr gut entwickelt. Bei Ryuugi muss ich halt sagen, dass ich immer noch nicht so ganz glücklich mit seinem Background bin. Man hat zwar erklärt, warum er von zu Hause weg wollte und auch wie er von TegaSword erfahren hat, aber irgendwie fehlen mir von diesem Ryuugi, zu dem wie wir ihn heute kennen, immer noch so ein bisschen so ein paar Zwischenschritte. Ich meine, zu Beginn ist das ja eher so rübergekommen, als wäre er in einer Art Sekte oder so, aber anscheinend agiert er doch vollkommen alleine in seiner TegaSword Besessenheit. Außerdem hätte es geholfen zu erfahren, was genau es mit diesem Buch und der „Village of TegaSword“ eigentlich auf sich hat. Aber naja, großartig gestört hat der Charakter jetzt auch nicht.
Mashiro hatte vor allem zu Beginn schon teilweise seine anstrengenden Momente. Bei ihm hab ich halt ebenfalls das Problem, dass mir sein ganzer Background irgendwie zu schwammig ist und der aller relevanteste sechste Ranger ist er jetzt auch nicht (wenn auch immer noch deutlich über so jemandem wie Jiro oder Canalo), aber im Großen und Ganzen hat er mich auch nicht genervt.
Auch die Schurken, mit denen ich am Anfang gar nichts anfangen konnte, sind mit der Zeit noch deutlich besser geworden. Vor allem Bouquet und FireCandle sind mir im Laufe der Staffel doch ziemlich ans Herz gewachsen. Auch wenn ich gerade bei FireCandle nicht so ganz weiß, was ich von seinem Verhalten im Endgame halten soll, aber in gewisser Weise hat es doch irgendwie zu seinem Charakter gepasst. Selbst SweetCake und ShiningKnife haben sich letztlich noch ganz gut entwickelt.
Zu Kuon hab ich etwas gemischte Gefühle. Potential hatte der Charakter auf jeden Fall, aber das was man letztlich zu seinen Motiven bekommen, fand ich irgendwie nicht so wirklich befriedigend und dafür, dass er ja auch mehr oder weniger diese Rolle des „Wild Card“ Schurken einnimmt, fand ich ihn als Antagonisten auch einfach nicht sonderlich effektiv. Er hat immer wieder mal ein bisschen mitgekämpft, aber ansonsten war er gerade im Mittelteil gefühlt doch eher irrelevant. Irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes in meinen Augen.
TegaJune ist für mich auch irgendwie ein schwieriger Fall. Wie gesagt fehlt mir zu ihrem Verhalten einfach so ein bisschen Kontext und wirklich viel gemacht hat sie im Laufe der Staffel auch nicht. Auch dieses ganze Konzept mit dem Piloten fand ich eher seltsam. Kämpfen konnte sie ja anscheinend auch alleine und großartig stärker hat sie am Ende auch nicht gewirkt, also was genau war da der Sinn davon? Sie ist jetzt nicht der schlechteste Oberbösewicht, aber sonderlich viel hat sie mir auch nicht gegeben.
Diese Calamities muss ich sagen, waren am Ende eigentlich schon ziemlich inhaltslos. Ich bin zwar froh darüber, dass man die nicht komplett vergessen hat, was nach der ersten Hälfte eigentlich mehr ist, als ich erwartet hatte, aber wirklich viel hat man zu denen nicht bekommen. Gefühlt waren sie eigentlich mehr ein Konzept als Charaktere, schon allein die Tatsache, dass eigentlich keiner von denen mehr als 2-3 Folgen überlebt hat, sagt im Grunde schon alles. Und warum tauchen die überhaupt alle jetzt auf? „It took me a while to revive.“ impliziert ja irgendwie dass das was ist, was die halt einfach mal so können. Aber es scheint ja doch immerhin 10000 Jahre gedauert zu haben.
Die Serie hatte definitiv hier und da ihre Momente und die Charaktere waren im Großen und Ganzen auch solide, aber die Story hat sich für mich in vielen Punkten einfach sehr unausgereift und random angefühlt und gerade was so Sachen wie Background und World Building betrifft, fehlt es einfach an allen Ecken und Enden. Ich hab sicherlich schon schlimmeres gesehen, aber so wirklich ein würdiger Abschluss zu Super Sentai war das meiner Meinung nach nicht.
Schon irgendwie komisch zu wissen, dass es das jetzt tatsächlich erstmal war mit Super Sentai. Ich muss sagen, irgendwie macht es mich immer noch etwas sauer, dass man nicht wenigstens bis zur 50. Staffel gewartet hat, statt random die 49. Zum Jubiläum zu erklären, aber gut, ich hab natürlich auch keinen Einblick in deren Finanzen. Auch irgendwie witzig zu wissen, dass es letzten Endes wohl zu einem gewissen Grad der Verkauf von Power Rangers war, der ein paar Jahre später zum Ende beider Serien geführt hat. Aber gut, dass Haim Saban der größte Toku Schurke ist, wussten wir auch schon vorher. Als jemand der sowieso so ziemlich jeden Toku schaut, werd ich natürlich auch Project R.E.D. verfolgen (sobald ich mal wieder mit allem hinterher bin), also mal schauen in wie weit die Serie das Vermächtnis von Sentai fortführt, aber es wäre schon schön, wenn man sich irgendwann doch wieder dafür entscheiden würde, Sentai neu aufzulegen.

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