Super Space Sheriff Gavan Infinity

Metal Hero, Ultraman, Ryokendo und Co. Alles hier rein.

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Super Space Sheriff Gavan Infinity

Beitrag von Welteneroberer »

Wir haben eines neues Trademark:
Bild

Sieht danach aus, als ob Metal Hero Sentai fürs nächste Jahr ersetzen wird. Was ich aber nicht hoffe.
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Re: Super Space Sheriff Gavan Infinity

Beitrag von fumpen »

Vielleicht tauschen sie bei TOEI ja jetzt jedes Jahr zwischen ihren zahlreichen Toku-Serien im Sonntagmorgen-Slot?
Super Sentai kann imo ein bißchen Pause nur guttun. Bei Kamen Rider gibt es auch schon ein wenig Langeweile. Ist aber auch eine mörderische Aufgabe, nonstop alle 12 Monate ein Franchise neu aufzusetzen und dabei interessant & unterhaltsam zu bleiben ...

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Re: Super Space Sheriff Gavan Infinity

Beitrag von Welteneroberer »

Bild
Es gibt weitere Infos.

* Super Space Sheriff Gavan Infinity ist Teil eines neuen Toku-Franchise namens PROJECT R.E.D.
* Das R.E.D. im Namen steht für Records of Extraordinary Dimensions.
* Im Mittelpunkt stehen rote Helden.
* R.E.D. immer nimmt 2026 den Sendeplatz von Super Sentai.
* 80er Jahre Scifi-Themen wie KI oder Weltraumforschung stehen im Mittelpunkt
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Project R.E.D.: Super Space Sheriff Gavan Infinity

Beitrag von fumpen »

Der neue Held:

Bild

Nur der Vollständigkeit halber der englische Text zu Project R.E.D., der auf Facebook (ohne genaue Quellenangabe) kursiert:

'[PROJECT RED] is launched!
\A new brand of special effects series is born/ In 2026 , a new series [PROJECT RED] featuring a red hero will be launched!! The first commemorative work is "Super Space Sheriff Gavan Infinity", and a new heroic tale begins.

In 2026, a new special effects hero series, PROJECT RED, will launch within the Super Sentai series, a beloved franchise that has been running for 50 years since 1975. Named after the English translation of "Cho Jigen Eiyuu Tan," PROJECT RED is a new special effects video series featuring a "red hero. " The series is planned to develop in many different ways , including crossovers with various upcoming works , adding depth to each of their respective worlds. The 50-year history will reach new heights. In  2026, you will be the witness to a new legend.
The first project of [ PROJECT RED ] is "Super Space Sheriff Gavan Infinity . "

 The title of this film will likely bring back fond memories for many. "Space Sheriff Gavan" (1982-1983) is a hugely popular series about a hero who fights against a space criminal organization to protect Earth. In the '80s, the iconic metallic-suited hero made a striking impression, captivating fans both in Japan and overseas. While retaining the series' innovative qualities, such as its unique hero visuals and space-based sci-fi elements , the 2026 "Super Space Sheriff Gavan Infinity" is a completely different story!
It's a completely new "Gavan" built from the ground up using cutting-edge visual expression and production techniques.

The "future" that people held in the '80s, with AI, space exploration, and space business, is now a reality. A new Gavan is born, thanks to visual expression and a story that resonates with viewers, made possible only by the rapid advances in technology today.
Furthermore, as this is the first in a series centered around the theme of "red heroes" that PROJECT RED has set , of course the main hero, Gavan Infinity , also wears a metallic red combat suit! What has been revealed this time is the super cool hero visual, with his metallic body glowing red . Anticipation is already building for the full picture that will be revealed in the future. "Super Space Sheriff Gavan Infinity" depicts the exploits of a stylish red hero using the latest technology. Details about the characters and story will be announced at a later date, so please stay tuned for further updates.'
Zuletzt geändert von fumpen am Mi 26. Nov 2025, 12:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Super Space Sheriff Gavan Infinity

Beitrag von fumpen »

Von den Metal Heroes habe ich mal so gar keine Ahnung. Die sind ja auch hier im Forum eher stiefmütterlich behandelt und nur nebenbei erwähnt worden, oder?
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Re: Super Space Sheriff Gavan Infinity

Beitrag von Welteneroberer »

Ja, kann man so sagen. Wir haben zwar zu einigen Serien einen Thread, haben aber nie groß darüber diskutiert. Liegt aber auch daran, dass die Metal Heroes nun mal seit 1998 eingestellt sind, sieht man von einigen Filmen und den Gastauftritten bei Sentai ab.

Kurzum: Metal Hero ist ein drittes Tokusatsu-Franchise von Toei, neben Kamen Rider und Sentai, welches von 1982 bis 1998 lief. Das Grundkonzept ist das Gleiche: Einer oder mehrere Menschen verwandeln sich in ein Anzug-tragendes Alter Ego und verkloppen Monster, jedes Jahr gab es eine neue Serie. Die meisten Anzüge der Helden sind deutlich rüstungsartiger als die Anzüge von Rider oder Sentai und sind in Metalloptik gehalten (deswegen der Name). Dominante Themen der Serien sind Weltraum, Polizei und Roboter. Anders als Sentai war das Serienkonzept weniger "starr". Soll heißen: Es gibt Serien mit einem Einzelhelden, einem Helden mit Sidekick und Serien über Sentai-artige Teams. Und halt solche, die aus diesem System komplett herausbrechen. Außerdem sind nicht alle Serien eigenständig. Einige waren direkte Fortsetzungen der vorherigen und bilden damit Unterserien.

Insgesamt gab es an Serien:

1982 - Uchuu Keiji Gavan
1983 - Uchuu Keiji Sharivan
1984 - Uchuu Keiji Shaider


Die Titel deuten es schon an, dass hier jeweils ein Weltraumsheriff im Mittelpunkt steht, der als Einzelheld mit einem weiblichen Sidekick (keine Rüstung) Außerirdische vermöbelt. Zudem spielen alle drei Serien im selben Universum und es gibt Auftritte von Figuren aus den vorherigen Serien.

1985 - Kyokuu Tokusou Juspion
1986 - Jikuu Senshi Spielban
1987 - Choujinki Metalder
1988 - Sekai Ninja Sen Jiraija
1989 - Kidou Senshi Jiban


Zwischen diesen Serien besteht soweit ich weiß kein Zusammenhang. Juspion ist weiterer Einzelheld mit weiblichen Sidekick, bei Spielban hat der weibliche Sidekick eine eigene Rüstung. Bei Metalder geht es um einen Roboter, welcher zwischen seiner menschlichen und Roboterform wechselt. Jiban ist im Prinzip eine Tokuversion von Robocop.

1990 - Tokkei Winspector
1991 - Tokkyuu Shirei Solbrain
1992 - Tokusou Exceedraft

Hier wirds interessant. Winspector wurde synchronisiert auch in Deutschland auf RTL bzw. damals noch RTL + (nicht mit RTLplus, dem heutigen RTLup oder dem Streamingdienst gleichen Namens zuverwechseln) in den 90er Jahren ausgestrahlt. Über den Verbleib der Synchronisation wurden seit Jahren Debatten geführt. Angeblich sei die Synchronisation "verschollen", sowohl rechtlich (niemand weiß, wer die Rechte daran besitzt) als auch physikalisch (die Bänder sind unauffindbar). Ein ehemaliger User hat nach eigenen Angaben RTL per E-Mail über den Verbleib berfragt. Angeblich lägen die Bänder sicher verwahrt in ihrem Archiv. Ein Wikipedia-User hat diese E-Mail allerdings argumentationslos in Frage gestellt.
Jedenfalls: Bei Winspector steht nun ein Team an Helden im Vordergrund, allerdings trägt nur einer eine Rüstung. Die beiden Anderen sind Roboter. Daneben gibt es weitere menschliche Helden ohne Rüstung. Die Serie kommt dabei soweit ich weiß ohne Gummimonster aus, die Feinde sind primär High-Tech-Gangster.
Solbrain ist eine Fortsetzung von Winspector. Die Figur des Chief Masaki (das ist Hiroshi Miyauchi, den wir auch als Kamen Rider V3, Ao Ranger aus Go Ranger und Chief Miura aus Ohranger kennen) ist wieder Teil der Stammbesetzung und hat nachdem Weggang der Winspector-Truppe eine neue Polizeieinheit aufgebaut. Diese Einheit hat nun zwei menschliche Polizisten, die sich verwandeln und einen Roboter als Mitglieder. Später gibt es in der Serie ein Crossover mit Winspector, in welchem der Protagonist Ryoma/Robin und die beiden Roboter aus der vorherigen Serie auftreten. Später in der Serie kehrt Ryoma mit neuer Rüstung zurück und hat sporadische Auftritte als neues Mitglied von Solbrain. Anders als Winspector hat diese Serie einen noch stärkeren Science-Fiction- und Toku-Einschlag.
Die dritte Serie Exceedraft verwirft das meiste davon. Hier steht eine wieder neue Polizeieinheit im Mittelpunkt. Diese hat drei Mitglieder, davon alle drei Männer und menschlich, die eine Rüstung tragen. Die Betonung liegt Toku-untypisch auf "tragen": Sie verwandeln sich nicht, sondern ziehen sich die Rüstung ganz normal an. Die Serie hat, soweit ich das beurteilen kann, noch mehr Science-Fiction- und offenbar Fantasy-Elemente und damit herzlich wenig mit den bodenständigen Stil von Winspector zu tun. Soweit ich weiß war Exceedraft ursprünglich auch nicht als Fortsetzung von Winspector und Solbrain gedacht, sondern als unabhängige Metal-Hero-Serie. Erst im Verlauf der Ausstrahlung entschied sich Toei dann, sie in die Rescue-Heroes-Trilogie einzugliedern. Es ist mir nicht bekannt, ob es weitere Verbindung gibt, außer das halt Hiroshi Miyauchi in den letzten drei Folgen seine Rolle als Chief Misaki wieder aufgenommen hat. (Er hat dann auch nur in 1 1/2 Folgen eine Bedeutung und in der letzten Folge nicht mal eine Sprechrolle und durfte unverdient im Abschlussmarsch mit laufen.)

1993 - Tokusou Robo Janperson
Diese Serie bricht wieder mit dem Muster. Hier steht wieder ein Roboter-Detektiv im Mittelpunkt. Anders als etwa Jiban hat er aber keine menschliche Form, es gibt also keine Verwandlung.

1994 - Blue Swat
Wieder eine Serie über eine Polizei- bzw. Ermittlereinheit. Alle drei Mitglieder tragen eine Rüstung. Die Ausrüstung ist hier sehr bodenständig. Soll heißen keine: Verwandlung, die Rüstung wird mitgetragen. Allgemein wieder toku-untypisch, was sich aber wohl im Verlauf der Serien ändert.

1995 - Jukou B-Fighter
Kurzfassung: Metal Hero hat mit Super Sentai geknattert und heraus kam B-Fighter. Die Serie orientiert sich unübersehbar an Sentai: drei Helden mit Rüstung, ein weibliches Teammitglied, Rüstungen in den deutlichen Farben blau, grün und rot, alle drei steuern ein übergroßes Fahrzeug. Das Finale ist gleichzeitig ein Crossover mit Blue Swat und Janperson.

1996 - B-Fighter Kabuto
Wie der Name schon andeutet, eine Fortsetzung von Jukou B-Fighter, die zehn Jahre später spielt. Die alten B-Fighter haben ebenfalls Gastauftritte.

1997 - B-Robo Kabutack
1998 - Tetsuwan Tantei Robotack

Und hier fing die Kacke zu dampfen an. Diese letzten beiden Serien richten sich an ein noch jüngeres Publikum (wir reden über 2- und 3-jährige) und werden deshalb gerne nicht zu Metal Hero gerechnet. Teilweise auch von Toei selbst nicht.

Nach der Einstellung als Serie gab es über die Jahrzehnte immer wieder Lebenszeichen des Franchise. So gab es das Playstation-2-Spiel Uchū Keiji Tamashii, wo es um die ersten drei Serien ging. Der Held der ersten Serie, Gavan, trat in einem Theaterstück von Dekaranger auf, später gab es den Film Gokaiger vs. Gavan, in welchem die Gokaiger auf den ursprünglichen Gavan treffen. Kenji Ohba nahm seine Rolle als Gavan und seine Rollen aus Sentai (Battle Kenia und Denji Blue) wieder auf. 2012 gab es mit Space Sheriff Gavan: The Movie das erste "richtige" Metal-Hero-Werk seit 1998. Der Film führte einen Gavan ein, welche darauf hin auch einen Gastauftritt bei GoBusters hatte. Danach gab es mit Kamen Rider × Super Sentai × Space Sheriff: Super Hero Taisen Z und Space Squad noch zwei weitere Crossover zwischen Sentai und den Weltraumsheriffs.

Daneben gab es noch zwei amerikanische Adaptionen:

1994 - 1996 VR Troopers
VR Troopers ist ein weiteres Werk auf dem Hause Saban und Schwesterserie von MMPR. Anders als letztere wurde diese in den USA nicht für ein Network (landesweiter Sender) sondern für die Syndication (Ausstrahlung auf kleineren regionalen Sendern) produziert.
In der ersten Staffel wird (Bild)-Material von Metalder (Ryans Trooperform) und Spielban (JBs und Kaitlins Trooperform) verwendet, in der zweiten Staffel von Spielban und Shaider (Ryans neue Trooperform). Handlungstechnisch wurden lediglich Elemente aus Metalder, in Form des Antagonisten Karl Ziktor/Grimlord und Ryans Vater Tyler/Dark Heart verwendet. Die Serie endete ohne richtiges Ende und wurde wohl primär deshalb eingestellt, weil man kein verwertbares Metal-Hero-Material mehr hatte. Manche der Darsteller wirkten auch in anderen Saban-Serien mit: Brad Hawkins (Ryan) sprach den Gold Ranger in Zeo, bevor dessen Identität als Trey bekannt war. Sarah Brown (Kaitlin) spielte im Zeo-Dreiteiler In Eis und Schnee (There's No Business Like Snow Business) Heather, die neue Love Interest von Tommy.

In Deutschland strahlte RTL in den 90er Jahren die ersten Staffel aus, die zweite wurde 2001 auf RTL II gezeigt. In UK erschienen in den 2000ern unter Disney einige Folgen auf DVD, unter Saban Brands veröffentlichte Shout die erste Staffel auf DVD. DVDs zur zweiten Staffel wurden aufgrund schwacher Verkaufszahlen nur über Shouts eigenen Webstore vertrieben. Zwischenzeitlich war die Serie auf Netflix USA verfügbar.

Noch ein bisschen Backgroundinfo: Ursprünglich sollte die Serien nur auf Metalder basieren und Psycon heißen, später dann Cybertron. Von Cybertron wurde auch eine Pilotfolge fertiggestellt, mit Jason David Frank als Adam Steele/Cybertron. Diese wurde dann verworfen und Frank wechselte mit Brad Hawkins, der als weißer Ranger in MMPR gecastet wurde, die Rollen. Warum Cybertron letztlich verworfen wurde und warum man mehrere Serien adaptierte, ist nicht bekannt.

1996 - 1998 Big Bad Beetleborgs / Beetleborgs Metallix
In Deutschland nur als Beetleborgs bekannt. Die erste Staffel adaptiert Jukou B-Fighter, unterscheidet sich aber erheblich von seinem japanischen Gegenstück. Statt Erwachsenen verwandeln sich hier drei Kinder in Superhelden. Die Serie hat außerdem einen deutlichen Humoreinschlag und eine starke Comic-Thematik, die im Original nicht präsent ist. In einer Folge haben durch die Verwendung des B-Fighter-Finales die Figuren Janperson und sein Sidekick Gun Gibson (als Karato und Silver Ray) aus Tokusou Robo Janperson einen Auftritt.

Die zweite Staffel adaptiert dann B-Fighter Kabuto als direkte Fortsetzung. Anders als bei Metal Hero werden hier keine neuen Helden eingeführt, sondern die Protagonisten der ersten Staffel erhalten schlicht neue Rüstungen. Die später erscheinenen Battlelizer der Helden, die eine Mischung aus ihren Rüstungen aus beiden Staffeln sind, sind eine Eigenerfindung von Saban.
Leider hat auch diese Serie kein richtiges Ende.

In Deutschland lief die erste Staffel in den 90er Jahren im KRTL-Block, die zweite Staffel Metallix wurde meinem Kenntnisstands nach in Deutschland nur auf Premiere (heute: Sky) gezeigt. Auf DVD ist die Serie nur in den USA erschienen.

Und irgendwie muss man auch diese Serie noch erwähnen:

2007 - Zaido: Pulis Pangkalawakan
Metal-Hero auf Wish bestellt. Eine philippinische Serie, die ursprünglich als Fortsetzung von Weltraumsheriff Shaider gedacht war. (Shaider war auf den Philippinen offenbar seinerzeit immens populär.) Toei zog seine Zustimmung zur Produktion allerdings zurück und genehmigte lediglich ein Spin-Off. Aus guten Grund. Die Serie ist selbst für Toku-Verhältnisse billig.
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Re: Metal Heroes

Beitrag von fumpen »

Vielen Dank für all die Infos.
Hast du das alles mal eben so rausgehauen, Welteneroberer? Oder hat ChatGPT geholfen? >lol<
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Re: Super Space Sheriff Gavan Infinity

Beitrag von Welteneroberer »

Das habe ich alles ausm Kopf so runter geschrieben. Nur bei einigen Titeln musste ich spicken.
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Re: Super Space Sheriff Gavan Infinity

Beitrag von fumpen »

Respekt!
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Re: Super Space Sheriff Gavan Infinity

Beitrag von Welteneroberer »

fumpen hat geschrieben: ↑Do 27. Nov 2025, 13:31Respekt!
Danke.

Der erste Teaser ist dann da:
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Re: Super Space Sheriff Gavan Infinity

Beitrag von Welteneroberer »

Erster "Trailer":
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Re: Super Space Sheriff Gavan Infinity

Beitrag von Welteneroberer »

Ich bin aktuell auf Dienstreise, daher bekomme ich News nur sporadisch mit.

Gibt einen weiteren Trailer:
https://x.com/ProjectRED_Toei/status/20 ... 4230843492

Sieht immer mehr nach "Sentai mit anderem Namen" aus. Ich befürchte ja, dass das kein großer Erfolg werden wird. Das scheint mir nicht wirklich den Zeitgeist zu treffen.
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Super Space Sheriff Gavan Infinity

Beitrag von fumpen »

Wer sitzt auch heute noch als (japanischer) Grundschüler sonntags um acht Uhr morgens vor dem Fernseher? Die sind genau wie unsere 8 bis 12jährigen auf YouTube, Streaming-Diensten und Gaming-Plattformen unterwegs.
Ich hoffe weiter auf tolles Spielzeug zur Serie, aber da werde ich dieses Jahr auch nicht sehr glücklich ...

Tokusatsu wird zum Retro- Ding werden. Dann schauen alte Männer & Frauen alte Super Sentai- Serien und lauschen dabei den Tönen aus ihrem Changer ...
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Re: Super Space Sheriff Gavan Infinity

Beitrag von fumpen »

So - die ersten zwei Folgen von Super Space Sheriff Gavan Infinity sind gelaufen (und zumindest die erste gibt es in meinem Dunstkreis auch schon mit englischen UTs). Kommissar Weltraum hat seinen ersten Kampf hinter sich, ein weiterer, andersfarbiger Kollege hat sich zum Ende der ersten Folge auch schon gezeigt.
Auf YouTube finden sich zahlreiche Reviews zum Spielzeug.

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Re: Super Space Sheriff Gavan Infinity

Beitrag von Welteneroberer »

Verfolgt jemand die Serie aktuell?
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Re: Super Space Sheriff Gavan Infinity

Beitrag von Ranger L »

Zum Start von Omegahorn hab ich mir jetzt auch endlich mal Gavan Infinity vorgenommen (und hab auch gar nicht so lang gebraucht. Ich glaub langsam komm ich wieder rein). Schwierige Serie. Sehr schwierige Serie. Das Ding ist, den Großteil ihrer Laufzeit über war sie eigentlich sogar durchaus solide (wenn auch nicht unbedingt super spektakulär), aber gerade zum Ende hin hat sie mich dann doch ziemlich verloren, muss ich sagen.


Der Start hat einem natürlich mal wieder relativ viel random Zeug vor die Füße geworfen. Dass sich die Hälfte der Startfolge direkt um irgendeinen Fall der Woche gedreht hat, zu dem man ungefähr eine Minute Build Up und Kontext bekommen hat und der Protagonist irgendwelche heroischen Reden zu Charakteren schwingt, die einen noch nicht wirklich jucken, hat auch nicht unbedingt geholfen. Danach hat es sich aber halbwegs eingependelt. Es gab jetzt zwar nicht diesen einen großen Infodump, wie es wie es für zweite Folgen oft üblich ist, aber im Großen und Ganzen haben sich die meisten Dinge dann schon irgendwie geklärt.
Das Basic Setting der Serie ist an sich nicht unbedingt uninteressant. Die Gegebenheiten erinnern so ein bisschen an S.P.D. und man sieht natürlich auch ganz klar die Metal Heroes Einflüsse, gerade bei der Optik und auch so Sachen wie, dass der Held eine Roboter Assistentin hat. Man hat es sogar geschafft, das Konzept des Makuu Space auf etwas umzumünzen, was nicht komplett unnötig und nervig ist. Das Konzept von Emorgy und den Emorgears find ich tatsächlich auch nicht uninteressant, ein durchaus kreativer Ansatz, um auf die „Power von Emotionen“ zurück greifen zu können, so dass es halbwegs Sinn ergibt und sich nicht einfach nur nach billiger deus-ex-machina Problemlösung anfühlt. Find ich immer gut, wenn Serien versuchen, solche Konzepte halbwegs logisch zu erklären. Es hat mich etwas überrascht, dass man die „gereinigten“ Emorgears der Verbrecher nicht im Laufe der Staffel als Power Ups oder sowas zurückgebracht hat, so wie bei Build zum Beispiel, damit hätte ich total gerechnet. Aber tatsächlich ist es über die komplette Serie hinweg bei jeweils einer Form für jeden Gavan geblieben.
Von Dimension Hopping muss ich sagen, bin ich ja grundsätzlich kein so großer Fan. Es hat hier zwar zumindest Anfang der Staffel nicht unbedingt extrem gestört (auf diese scheiße gegen Ende geh ich gleich nochmal ein), ich bin aber ehrlich gesagt trotzdem der Meinung, dass es in den meisten Fällen nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Für den Großteil der Serie hätte es eigentlich kaum einen Unterschied gemacht, wenn man es einfach beim Bereisen von verschiedenen Planeten belassen hätte. Ich meine, der essentielle Unterschied zwischen der Welt von Reiji und der von Kiki ist, wie man salutiert. Dafür hätte sogar ne andere Stadt oder ne andere Division gereicht. Die Idee, dass es ein Universum gibt, in der eine Ameise Gavan ist, ist aber zugegebenermaßen schon irgendwie witzig. Hatte erzählerisch nicht unbedingt nen Riesen Mehrwert und hätte man auch locker weglassen können, aber das war wohl das kreativste was man mit dem Multiverse-Setting gemacht hat.
Ich bin auch nicht so ganz sicher, was ich von diesem Konzept halten, dass nur Reiji (und später Raiya) in der Lage dazu ist, andere Erden zu betreten und die anderen nicht. Man hat zwar im Laufe der Serie so halbwegs erklärt, woran genau das liegt (wie viel Sinn es ergibt, dass ein böser Gott aus der Dunkelheit des Universums ein persönliches Emorgear hat, welches Reiji mit seiner Energy überschüttet hat, sei mal dahin gestellt), aber was mich vor allem irritiert ist der Punkt, dass andere ja anscheinend durchaus in der Lage dazu sind, mit dem Schiff in andere Dimensionen zu reisen und das Problem erst dann entsteht, wenn sie dort den Boden eines Planeten betreten würden. Wo genau ist da denn bitte die Logik dahinter? Was ich aber ganz nett fand ist, wie man es dann später geschafft hat, dieses Problem mit Hilfe von Reijis Blut und den Emorgears zu umgehen, damit alle gemeinsam kämpfen können.

Das Storytelling der Serie war schon eher so mittel würde ich sagen. Ging auch so ein bisschen in diese Zenkaiger/Gozyuger Richtung. Wirklich 100%ige Füller gab es eigentlich keine, aber so wirklich viel vorwärts gegangen ist irgendwie auch nie. Der meiste Fokus lag tendenziell auf den Folgenhandlungen, eigentlich der einzige richtige fortlaufende Plotpunkt der Serie war die Suche nach Death Gavan und der ist auch nur alle paar Folgen mal so wirklich aufgeploppt. Der restliche Fortschritt hat sich fast ausschließlich auf die Einführung von Charakteren und etwas Team Building beschränkt.
In gewisser Weise hat mich die Story auch in einigen Punkte so ein bisschen an Garo erinnert, mit Death Gavan als Äquivalent zu Kiba, einem „gefallenen“ Helden, der sich einer Art bösen Gottheit anschließt und die Mentor/Vater Figur des Protagonisten tötet, Aza Zoruth als Pendant zu Messiah und die restlichen Anhänger des Kults, darunter auch Leute in den Reihen der Galactic Alliance Police, die quasi den Watchdogs entsprechen. Nur mit dem Unterschied, dass Mikage hier nicht der Schüler sondern der Vorgänger von Gato war.
Die ersten paar Folgen waren hauptsächlich dazu da, um das Setting zu etablieren und die wichtigen Charaktere vorzustellen, was soweit ganz gut funktioniert hat. Der erste größere Climax war dann Folge 7, in der man mal etwas Background zu Reiji und ein paar Informationen über Death Gavan bekommen hat. Im Prinzip war die Folge auch nicht so schlecht, ich fand nur das Ende ein wenig seltsam. Dieser komische Dimensionsriss oder was auch immer das gewesen sein soll hat sich geöffnet, aber wahnsinnig schlimm scheint das ja doch nicht gewesen zu sein, da es danach eigentlich nicht mehr thematisiert wurde. Etwas unnötig meiner Meinung nach. 10/11 war dann ein Zweiteiler zur Einführung von Raiya, der auch ganz gut funktioniert hat, wenn auch nicht unbedingt großartig mehr als das. Und die nächsten beiden Folgen waren dann im Wesentlichen dazu da, dass Raiya Setsuna und Kiki kennen lernt.
Die Konfrontation zwischen Raiya und Death Gavan am Anfang von Folge 14 kam irgendwie sehr aus dem Nichts. Da hätte es ruhig etwas Build Up dazu geben dürfen, wie er ihn gefunden hat oder was er da gerade gemacht hat. Und um ehrlich zu sein hatte ich mir von diesem Climax auch irgendwie mehr versprochen, als dass Death Gavan am Ende wieder davon kommt, ohne wirklich mit irgendwas rauszurücken. Die nächste Folge hat sich gefühlt auch überhaupt nicht mit den Ereignissen beschäftigt. Nicht mal die Kleinigkeit, dass Reiji nach dem Kampf in der Dimension von Kiki und Koto gelandet ist, wurde thematisiert. Ich mag sowas einfach nicht, weil es immer so ein bisschen das Momentum killt (womit wir auch wieder bei den Parallelen zu Garo wären). Und btw. finde ich es auch witzig, dass dieses Aufeinandertreffen natürlich ausgerechnet in Setsunas Dimension stattfindet und sie am Ende natürlich zufällig in der Dimension von Kiki landen. Es gibt einfach Tausende Dimensionen, aber irgendwie sind es dann doch immer wieder dieselben drei in denen irgendwas passiert.
Anschließend gab’s nochmal eine Reihe von einigen mal mehr mal weniger guten, semi-relevanten Folgen. Diese Patran & Wanibuchi Folge hat mir tatsächlich überraschend gut gefallen, dafür dass ich die beiden Charaktere bis dahin eigentlich als eher nervig empfunden hatte. Der Plot mit dem Meteor-Paket war mir irgendwie etwas zu viel des Guten. Eigentlich fand ich den Humor der Serie größtenteils gar nicht so schlecht, aber das war einfach nur seltsam.

Die letzten 5 Folgen waren dann mehr oder weniger Endgame und da muss ich sagen, war für meinen Geschmack dann doch nochmal sehr viel schwachsinniges Zeug dabei. Das Set-Up, um Koto zur neuen Luminous zu machen, fand ich eigentlich noch ganz gut, aber ab dem Punkt, wo ihre Gefühle dann Dimensionen durchquert haben, wodurch sie dann irgendwie zu einem „Higher-Dimensional Being“ hochgebeamt wurde, welches darüber entscheidet, wer Gavan sein darf und wer nicht, weil zwei Gavans in einer Dimension anscheinend irgendwelche Universalen Gesetze brechen würden und Koto etwas wertvolles, wie zum Beispiel alle Erinnerungen an Gavan, opfern muss, um diese Einschränkung zu umgehen, da war’s dann wirklich komplett vorbei. Ich meine, WAS ZUR HÖLLE IST DAS? Was ist dieses Szenario? Was zum Teufel soll das überhaupt bedeuten und was hat das eine mit dem anderen zu tun? Das ist einfach DonBrothers Level von random in dem Raum hineingestelltem Schwachsinn, ohne jegliche logische Grundlage oder nachvollziehbarem Bezug.
Die Folge danach war auch irgendwie seltsam. Dieses ganze Aza Zoruth Zeug ist halt schon ziemlich abstrakt und ich bin mir auch irgendwie nicht ganz sicher was genau da bei Reijis kurzem Ausflug zu Death Gavan passiert ist und was Reiji da am Ende genau gemacht hat, um Kiki zu „heilen“. Und dann auch einfach nur ein Schuss von Luminous und bei ihm ist wieder alles ok? Ich weiß nicht.
Man hat in den nächsten Folgen zwar immer wieder mal versucht, irgendwas zu Aza Zoruth zu erklären, aber das war halt alles immer so nichts aussagend. Irgendwie ist er ein böser Geist, der die Dunkelheit des Universums repräsentiert und aus einem schwarzen Loch in der Mitte der Galaxis kommt, womit er in Gewisser Weise das Gegenstück, zu diesen komischen Higher Dimensional Beings ist, zu denen man darüber hinaus auch nicht wirklich mehr Informationen hat. Ach und Karel ist anscheinend auch einer von denen. Gut zu wissen. Außerdem stört Aza Zoruth den Fluss der temporalen Erinnerungen des Unviersums bzw. dieser sogenannten Akashic Records, was man auch einfach mal so in den Raum hineingestellt hat. Das hat sich für mich einfach alles nur nach irgendwelchen wild zusammengewürfelten Begriffen angefühlt. So viel Information und doch so wenig Inhalt.
Dieser Großangriff der Aza Zoruth Anhänger wurde auch einfach mehr oder weniger innerhalb einer Folge abgehandelt, damit man die vorletzte Folge dann mehr oder weniger darauf aufbauen konnte, dass Reiji mit den Higher Dimension Beings darüber diskutiert, ob Gavans weiterhin existieren dürfen. Btw. für mich auch irgendwie generell sehr schwer greifbar, dass das gesamte Konzept von Gavan hier einfach kein technisches Gimmick ist, sondern Kräfte die von einer interdimensionalen Macht verliehen wird.
Der Finalkampf an sich war zugegebenermaßen nochmal ganz cool mit diesen ganzen Dimesionssprüngen zu den anderen. Darüber hinaus war das Finale jetzt nichts großartig Besonderes. Und ich bin mir auch irgendwie nicht so ganz sicher, wie ich das Ende interpretieren soll. Heißt das jetzt Reiji hat gekündigt? Ich hoffe mal, dass man alle offenen Enden im Epilogfilm noch auflösen wird.


Die Charaktere fand ich im Großen und Ganzen eigentlich recht gut. Reiji war als Protagonist jetzt nichts übermäßig krasses, aber definitiv sympathisch und unterhaltsam genug, um halbwegs mit ihm mitzufiebern. Was ich ganz erfrischend fand ist, dass Reiji und Colonel sich so gut verstehen. Ich hab das Gefühl, dass es bei solchen Konstellationen häufig so ist, dass der Techniker eher grumpy angelegt ist und erst auftauen muss. Setsuna und Kiki fand ich beide sehr sympathisch. Setsuna generell von seiner ganzen Art her und bei Kiki war vor allem die Dynamik mit Koto sehr unterhaltsam. (Mal wieder so ein Fall von „Wie weit können wir gehen, ohne jemals explizit sagen zu müssen, dass die beiden im Grunde ein Paar sind“). Ich muss sagen, auf Setsunas Vergangenheit hätte man ruhig noch etwas mehr eingehen können, da hat man eigentlich auch immer nur so vereinzelte Schnippsel bekommen, aber nie so wirklich das ganze Bild, vor allem wer genau diese Person, die Amou so ähnlich sieht, eigentlich ist, hätte mich durchaus interessiert. Kunai war von den Gavans wohl das schwächste Glied, aber wirklich gestört hat er mich jetzt auch nicht. In gewisser Weise hat er hier quasi die Position des sechsten Rangers ausgefüllt.
Generell hätte es meiner Meinung nach auch nicht unbedingt viel gebraucht um aus diesem Charakter Set-Up ein klassisches Sentai Team zu machen. Eigentlich alles was nötig gewesen wäre ist, dass Setsuna und Kiki Reiji nach ihrem ersten Treffen permanent begleiten und gemeinsam das Multiversum bereisen, statt sich nur gelegentlich über den Weg zu laufen. Natürlich hätte man dafür diese ganze, „Es darf nur einen Gavan pro Universum geben“ und „Niemand kann die Planeten anderer Universen betreten“ Scheiße weglassen müssen, aber die ergibt sowieso keinen Sinn, also wäre das der Serie so oder so nur zu gute gekommen. Und was die Optik betrifft, ich meine, wir hatten vor ein paar Jahren erst Zenkaiger. Wenn das als Sentai durchgehen kann, dann tun es die Space Sherriffs hier locker.
Von Patran und Wanibuchi war ich vor allem in der ersten Hälfte nicht so angetan, da haben sie sich eher sinnlos angefühlt, aber zum Ende hin, sind sie dann besser geworden. Vor allem diese Fokusfolge Mitte der 10er hat ihnen ganz gut getan und im Endgame hatten sie dann auch nochmal ein-zwei gute Momente. Was ich nur etwas seltsam fand war, dass diese Geschichte, dass Patran zu Gavan werden will, nach Mitte der Staffel eigentlich nicht mehr großartig relevant war, aber naja.

Eigentlich der einzige wirkliche übergeordnete Schurke der Serie war Death Gavan, der mich jetzt ehrlich gesagt nicht sonderlich beeindruckt hat. So wirklich aktiv ins Geschehen eingegriffen hat er nur alle paar Folgen mal und ich bin mir auch nicht wirklich sicher, ob ich verstanden habe, was genau er eigentlich denkt, mit all dem zu erreichen, was er tut. Den Großteil der Serie hat er eigentlich immer nur irgendwelches Nichts aussagende Zeug vor sich hin gestammelt. Im Finale wurde es dann so dargestellt, dass es ihm hauptsächlich darum geht, dass man die Entscheidungsgewalt und das ganze Wissen nicht einfach diesen komischen Higher Dimensional Beings überlassen sollte, wobei ich ihm sogar irgendwie zustimmen würde, ich meine, ganz rund laufen die definitiv nicht. Aber irgendwie versteh ich nicht so ganz, was genau das was er tut, damit zu tun hat? Was genau sollte das jetzt bewirken. Und generell fand ich auch einfach seinen Background sehr schwammig. Irgendwie ist er wohl während einer Mission verschwunden. Laut eigener Aussage wurde er von Aza Zoruth „gerettet“ (wobei man aber nicht wirklich darauf eingegangen ist, was genau damit gemeint ist) aber irgendwie fehlen mir da noch so 2-18 Zwischenschritte.
Neben ihm gab’s halt noch ein paar Schurken der Woche, die sich dann am Ende als Aza Zoruth Anhänger rausgestellt haben und deshalb nochmal vorgekommen sind, aber die waren jetzt inhaltlich auch nicht unbedingt spannend. Und Aza Zoruth selbst ist eigentlich sowieso mehr ein abstraktes Konzept als ein Charakter. Hat mir jetzt auch nicht so sonderlich viel gegeben.


Ich denke, bis etwa 5 Folgen vor Schluss hätte ich die Serie wahrscheinlich noch so ungefähr auf das Level von Dekaranger gepackt, als unspektakuläre, aber durchaus unterhaltsame Serie, aber durch die letzten paar Folgen, muss ich sagen, ist sie doch noch mal ein ganzes Stück abgerutscht. Insbesondere alles was irgendwie mit diesen Higher Dimensional Beings und den seltsamen Regeln zu Gavan und den verschiedenen Dimensionen zu tun hatte, fand ich einfach nur seltsam und schwachsinnig. Ich würde jetzt nicht sagen, dass die Serie als Gesamtwerk schlecht ist, aber sie hat einfach vor allem zum Ende hin einige sehr schlechte Entscheidungen getroffen und irgendwie zu viel gewollt, ohne ein vernünftiges Fundament dafür zu haben, womit sie für mich tendenziell so ein bisschen in die gleiche Kategorie fällt wie beispielsweise Lost Galaxy oder Zero Dragon Blood.
:go-bustersenter:
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