Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Welteneroberer » Do 19. Apr 2018, 17:43

Angelus hat geschrieben:
Do 19. Apr 2018, 12:34
Ich schaue zur Zeit Timeranger an.
Noch schnell die Serie laden, bevor sie wegen der DVD-VÖ verschwindet? :)
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Angelus » Do 19. Apr 2018, 20:07

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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Fr 20. Apr 2018, 04:16

Red Ranger hat geschrieben:
Do 19. Apr 2018, 16:46
Welche Staffel musst du denn bis September gesehen haben? Und wer zwingt dich dazu?
Zwingen tut mich natürlich niemand, aber ich würde schon gerne Go-Onger gesehen haben, bevor der 10 Years After Movie im September rauskommt, weil dann mit ziemlicher Sicherheit, meine ganze Twitter Timeline mit Spoilern voll ist. Gerade bei einer Staffel, bei der ich die Adaption nicht gesehen habe und dem entsprechend noch viel unvoreingenommen ran gehen kann, als an die meisten anderen, fänd ich es schon schade, wenn ich mich dann ausgerechnet auf die Spoilern lasse.
Red Ranger hat geschrieben:
Do 19. Apr 2018, 16:46
Ich kann da natürlich noch kein Vergleich zwischen GoGo V und Lightspeed Rescue machen, weil das die einzige PR Staffel ist, deren Original ich noch nicht gesehen hab.
GoGoV und Lightspeed Rescue sind sich find ich gar nicht mal so ähnlich. Einige der Hauptplotpunkte wurden zwar übernommen, aber dazwischen und im Detail ist doch sehr vieles anders. Und du wirst feststellen, dass viele der Ereignisse in einer anderen Reihenfolge passieren.
Welteneroberer hat geschrieben:
Do 19. Apr 2018, 17:43
Jayden war mir in der Anfangsphase auch sympathischer als Takeru. Lustigerweise galt gleiches auch für Lauren, die ich bei ihrem ersten Auftritt auch sympathischer fand als ihr Shinkenger Gegenstück. Bei Shinkenger fand ich dafür Shitari deutlich weniger nervig als Octoroo-ah-uh.
Bei Lauren wird’s bei mir auch interessant, die mochte ich auch immer recht gern. Mit Octoroo hatte ich ehrlich gesagt nie Probleme, Shitari ist bisher eigentlich exakt der selbe Charakter, nur ohne das Oh-ah-uh.
Red Ranger hat geschrieben:
Do 19. Apr 2018, 16:46
Hast aber auch die einzige noch nicht gesehene Sentai Staffel erwischt, in denen ein Schauspieler aus Faiz mitspielt. GoGo V und Zyuohger waren ja schon raus. Ich finde es aber immer wieder cool, Schauspieler in mehreren Tokus zu sehen. Vor allem wie sie die unterschiedlichen Rollen auch spielen.
Lol, bei GoGoV musste ich erst nachschauen, da wär ich nie drauf gekommen. Timeranger wäre theoretisch auch noch eine Option gewesen, da die Schauspielerin von Yuri in den ersten paar Folgen von Faiz die Freundin von Yuji spielt.
Ich find’s auch immer schön gelegentlich bekannte Gesichter zu sehen. Das hilft find ich auch teilweise, schneller in die neue Serie reinzukommen, besonders wenn man die andere Rolle mochte.
Angelus hat geschrieben:
Do 19. Apr 2018, 12:34
Ich schaue zur Zeit Timeranger an.
Gute Wahl. :daumenhoch: (Auch wenn dir Red Ranger wohl was anderes sagen wird. :P )
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Red Ranger » Fr 20. Apr 2018, 23:17

Zur Zeit bin ich mit Liveman dran. Nach 11 Folgen kann ich die Staffel noch nicht so wirklich beurteilen. Bisher würde ich sie auf ein ähnliches Level wie Bioman setzen. Am Anfang passiert doch einiges. Vor allem werden die Charaktere näher gebracht. Die Generäle der Bösen mischen wie für Soba typisch selbst wieder ordentlich mit. Durch die persönliche Verbindung zwischen den Rangers und den bösen Generälen hoffe ich auf einige interessante Stories. Die Rangers finde ich dieses Mal auch recht interessant. Mir hat es auch gefallen, dass sie in einer Folge lernen mussten, ohne Wut zu kämpfen, da das Monster ihre Wut absorbiert hat und dadurch stärker wurde. Die Rangers hatten hier gestanden, dass sie gerade deswegen kämpfen können, weil sie auf ihre Gegner wütend sind. So etwas wird leider viel zu selten thematisiert, bzw. hört man sonst eher nie, dass die Rangers in ihren Kämpfen von ihrer Wut gelenkt werden. Das macht sie auch deutlich menschlicher. Sowieso sind die Rangers recht ungewöhnlich, da sie teilweise auch sehr hitzköpfig sein können. Wobei Jou da wohl der hitzköpigste ist. Aber genau dieses Ungewöhnliche macht die Rangers auch interessant. Gerade weil in Sodas Staffeln die Charakterisierungen der Rangers meistens zu kurz kam. Hier war es vielleicht ein Vorteil, dass es erst einmal nur drei Rangers gibt. Liveman scheint wohl auch eine der härtesten Staffeln zu sein. Den zweiteiligen Opener würde ich schon zu den härtesten Sentai Openern zählen, die ich bisher gesehen hab.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Sa 21. Apr 2018, 04:02

Der Startzweiteiler hat mich damals auch ziemlich geflasht, der war für Sentai Verhältnisse schon echt heftig. Ich würde ihn denke ich auch nach wie vor als meine Lieblingsstartfolge in Sentai bezeichnen.

Und ja, bei den Bösen kannst du dich definitiv noch auf einiges freuen. Auch die gehören für mich zu den besten der Serie.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Fr 27. Apr 2018, 04:21

Ich bin jetzt fertig mit Shinkenger und sie hat mir definitiv sehr gut gefallen. Ich fand sie besser als Samurai, aber gleichzeitig muss ich sagen, dass ich jetzt wo ich sie gesehen hab, auch Samurai mehr zu schätzen weiß als vorher, denn gerade für eine Staffel, der immer vorgeworfen wird, so unkreativ zu sein und nur Shinkenger zu kopieren (was zweifellos auch teilweise stimmt) hat sie durchaus einige sehr gute Entscheidungen getroffen. (Rückwirkend betrachtet ist das jetzt im Grunde fast ne halbe Samurai Review geworden, aber das hat sich irgendwie nicht ganz vermeiden lassen)


Die Charaktere waren mal wieder einfach nur stark. Sämtliche Rangers waren sowohl charakterlich als auch inhaltlich super und äußerst sympathisch. Selbst Takeru, der mir am Anfang noch nicht so zugesagt hat, wurde mit der Zeit immer besser. Vor allem diese eine Folge in der er Kotohas Diener spielen musste, hat ihm find ich extrem geholfen. Jetzt kann ich mir noch umso mehr sicher sein, dass es einfach Kobayshis Können ist, dass ich die Charaktere so gut finde. In Timeranger war es ja z.B. so, dass ich die Time Force Rangers nie besonders mochte, wodurch die Timerangers ja quasi fast automatisch besser sein mussten, aber hier hat sie es geschafft, Charaktere die ich eh schon mochte nochmal um Längen zu übertreffen. Ich denke, dass ich nun nach ihrer letzten Sentai Staffel endgültig sagen kann, dass Kobayashi vermutlich die besten Charaktere überhaupt schreibt, damit mein ich nicht nur Tokusatsu sondern einfach alles was ich kenne. Niemand, nicht mal Takegami kommt da ansatzweise ran.

Doukoku ist jetzt sicherlich nicht gerade der spannendste Hauptschurke, aber ich hab auch schon deutlich schwächere gesehen. Dass er die meiste Zeit nur auf seinem Schiff gehockt ist hat ihn zwar stellenweise schon etwas langweilig gemacht, aber immerhin war so sein erster Kampf gegen die Rangers richtig effektiv. Und ich fand auch die Erklärung, warum er nicht schon früher eingegriffen hat absolut plausibel, insofern ist das schon in Ordnung.
Die gemeinsame Backgroundstory von Dayu und Deker muss ich sagen, fand ich in Samurai definitiv besser als die einzelnen Storys hier. Juuzo ist halt mehr oder weniger ein Psycho-Typ von Schurke (wenn auch ein etwas leichterer), der einfach gerne Menschen umbringt. Was auch absolut in Ordnung ist, das hat mich jetzt nicht gestört oder so und mir reicht das auch als Begründung, warum er kämpfen will, aber während Juuzo dadurch ein zwar cooler, aber letztlich doch relativ eindimensionaler Charakter ist, ist Deker eigentlich eine fast schon tragische Figur, die unschuldig in all das hineingezogen wurde und ständig nur versucht hat, ihren Fluch zu lösen. Das hat ihn für mich doch nochmal ein Stück tiefgründiger gemacht, als Juuzo. Und ich fand auch die ganzen gemeinsamen Szenen zwischen Deker und Dayu und Dayus Zögern gegen Deker zu kämpfen so viel logischer, weil sie eine gemeinsame Vorgeschichte hatten, hier hat Dayus Verhalten Juuzo gegenüber teilweise schon etwas random gewirkt.
Was ich hier allerdings besser fand, nach dem ersten Duell zwischen Juuzo und Takeru ist Juuzo die Klippe einfach nur runtergefallen, während er sich in Samurai in einer Art lila Flamme aufgelöst hat. So fand ich es hier irgendwie logischer, dass Juuzo später einfach wieder aufgetaucht ist, weil er halt schlicht und ergreifend nie tot war, das hatte mich in Samurai immer irritiert. Auf der anderen Seite hat man in Samurai find ich sein endgültiges Ende etwas besser hinbekommen. Was eben auch wieder damit zu tun hat, dass Deker so ein tragischer Charakter ist, der am Ende mehr oder weniger in Frieden stirbt, weil er endlich von seinem Fluch befreit ist, während Juuzo einfach random explodiert ist als er sein Schwert aufheben wollte, was ich irgendwie nicht so ganz verstanden hab.

Dass die Staffel besonders viel Leerlauf hatte, fand ich jetzt nicht unbedingt. Es gab nach 12 Folgen mal 4 Füller und dann nach dem Debut vom Ushi Origami nochmal, ansonsten waren es eigentlich höchstens 2 in Folge. Samurai war in diesem Punkt zwar etwas kompakter, aber großartig gestört haben mich diese Füller hier nicht. Gerade diese Folge die sich mit dem Leben der Kurokos beschäftigt hat, fand ich zum Beispiel sehr sinnvoll. Samurai brauchte diese Folge nicht, weil es die Kurokos da ja nicht gab, aber hier war ich eigentlich sogar recht froh drum, dass sie da war. Oder auch so eine Folge wie die mit Kotoha und Takeru hat hier bei einer Charakter Entwicklung geholfen, die in Samurai schlicht und ergreifend nicht nötig war. Dementsprechend fand ich da beide Umsetzungen für die jeweilige Staffel recht passend. Das einzige was man hier vielleicht kritisieren könnte ist, dass sich die Phase, in der Juuzo auf den Kampf mit Takeru warten musste, so noch ein Stück länger gezogen hat.

Bei Kaoru/Lauren bin ich unschlüssig, was ich besser finden soll. Charakterlich nehmen sie sich beide nicht wirklich viel, auch wenn Lauren wohl etwas offener und herzlicher war, aber Kaoru hat sich eigentlich nie großartig unsympathisch verhalten. Allein die Tatsache, dass sie ihren nervigen Beschützer/Trainer/Whatever des Öfteren mal dezent darauf hin gewiesen hat, dass er doch mal seine Klappe halten soll, hat sie schon gleich viel sympathischer gemacht und sie hat auch relativ schnell die Verbindung zwischen Takeru und den andern erkannt und die Rangers entsprechend frei handeln lassen. Lauren hat halt vor allem auch deshalb funktioniert, weil man ausnahmsweise mal nicht Kaorus Sätze und Eigenschaften 1:1 auf sie übertragen hat, sondern was Eigenes aus ihr gemacht hat.
Vom Konzept muss ich sagen, dass mir diese relativ simple Erklärung, dass Lauren halt einfach Jaydens Schwester ist, etwas mehr zugesagt hat. Diese Adoptions Geschichte am Ende war zwar schon irgendwie ganz witzig, aber trotzdem fand ich diese ganze Inszenierung mit dem Strohmann der halt eigentlich gar nichts mit Kaoru zu tun hatte etwas seltsam. Jayden durch Lauren zu ersetzen, find ich irgendwie einleuchtender, als Kaoru durch Takeru, der im Grunde einfach nur zufällig da war.
Auf der anderen Seite wiederum, hat man hier die ganze Situation sehr viel dramatischer aufgezogen und gerade diese ganzen Selbstzweifel und Schuldgefühle von Takeru, wie auch die verständnisvolle Reaktion seiner Freunde waren hier halt sehr viel emotionaler und effektiver. Vor allem weil hier halt auch die Täuschung sehr viel größer war und es dem entsprechend sehr verständlich ist, dass Takeru sich vorkommt, als hätte er eine Lüge gelebt. Dieses ganze Thema mit der Lüge hat man in Samurai eigentlich gar nicht so wirklich aufgebracht.
Insgesamt gleicht sich dieser Plotpunkt in etwa aus.

Das Finale war ziemlich gut für ein Finale mit Mechakampf, der hier im Kontext sogar Sinn gemacht hat, auf Grund der Art und Weise wie die Gedoushu funktionieren. Das einzige was ich etwas schade fand, was mich auch schon in Samurai immer etwas irritiert hat, dass Doukoku ankündigt zur Basis der Rangers zu gehen und sich den anderen Roten Ranger vorzunehmen, dann aber nie so weit kommt, weil ihn die Rangers vorher abpassen. Schon in Samurai hätte ich mir da so eine richtig schöne Basis Zerstörung gewünscht und außerdem hat man sich so um die beste Chance gebracht, beide roten Rangers gemeinsam kämpfen zu lassen. Das was man stattdessen bekommen hat, war trotzdem absolut in Ordnung keine Frage, aber das fand ich immer etwas schade.

Worauf ich noch kurz eingehen will, was ich schon immer gut fand, das waren diese ganzen Kleinigkeiten, die sehr simple Dinge erklären. Vor allem sowas wie diese „Spaltsensoren“, die die ganze Stadt überwachen und man so immer sofort weiß, wo die Gedoushu auftauchen find ich mega cool, solche Sachen werden nur in sehr wenigen Staffeln sinnvoll erklärt. Auch die Tatsache, dass sich Monster zurückziehen müssen, wenn sie anfangen auszutrocknen oder dass sie automatisch wachsen, wenn sie vernichtet werden, weil das einfach Teil ihres Grundkonzepts ist, löst viele kleine Probleme, auf die kaum eine andere Serie jemals eingeht. Das sind auch Sachen, die ich in Samurai schon immer mochte, aber jetzt weiß ich sie nochmal mehr zu schätzen als davor.
Und noch eine Kleinigkeit, die mir in Shinkenger besser gefallen hat, und zwar die Tatsache, dass Genta sowohl das Ebi Origami als auch DaiGoyou selbst erschaffen hat, anstatt dass sie sich der Mentor irgendwo aus dem Ärmel gezogen hat. Allgemein die Idee, dass man diese Dinge selbst erschaffen kann, hat vieles einfacher gemacht. Und ich fand’s auch cool, dass DaiGoyou hier ein eigenständiges Lebewesen mit einer eigenen Persönlichkeit war.


Insgesamt macht Shinkenger meiner Meinung nach nicht sonderlich viel falsch. Es ist zwar nicht der beste Toku von Kobayashi, aber das muss er auch nicht sein, um immer noch verdammt gut zu sein. Das war nun mein zehnter Toku von Kobayashi und er hat mich nur noch mehr in meiner Meinung bestätigt, dass sie in der Gesamtheit wohl meine Lieblingswriterin im Tokusatsu Bereich ist. Mit 9 von 10 deutlich überdurchschnittlichen Serien hat sie vor allem so eine unglaubliche Konstanz, die sonst eigentlich niemand in der Form aufweisen kann, zumindest niemand von dem ich mehr als zwei Tokus gesehen hab.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Red Ranger » Fr 27. Apr 2018, 21:59

Ranger L hat geschrieben:
Fr 27. Apr 2018, 04:21
Die Charaktere waren mal wieder einfach nur stark. Sämtliche Rangers waren sowohl charakterlich als auch inhaltlich super und äußerst sympathisch. Selbst Takeru, der mir am Anfang noch nicht so zugesagt hat, wurde mit der Zeit immer besser. Vor allem diese eine Folge in der er Kotohas Diener spielen musste, hat ihm find ich extrem geholfen. Jetzt kann ich mir noch umso mehr sicher sein, dass es einfach Kobayshis Können ist, dass ich die Charaktere so gut finde. In Timeranger war es ja z.B. so, dass ich die Time Force Rangers nie besonders mochte, wodurch die Timerangers ja quasi fast automatisch besser sein mussten, aber hier hat sie es geschafft, Charaktere die ich eh schon mochte nochmal um Längen zu übertreffen. Ich denke, dass ich nun nach ihrer letzten Sentai Staffel endgültig sagen kann, dass Kobayashi vermutlich die besten Charaktere überhaupt schreibt, damit mein ich nicht nur Tokusatsu sondern einfach alles was ich kenne. Niemand, nicht mal Takegami kommt da ansatzweise ran.
Die Charaktere sind hier wirklich gelungen. Das beherrscht Kobayashi wirklich gut. Bei der Storyqualität könnte sie aber ruhig etwas konstanter sein, denn da hatte ich schon ein paar Ausreißer nach unten gesehen. Wenn man nur Samurai gesehen hat, bekommt man hier quasi die gleichen Charaktere präsentiert, nur besser. Es ist schon erstaunlich, dass sie bei Samurai wirklich den noch so kleinsten Charakterzug mit übernommen haben, wie dass Mako und Mia beide nicht kochen können oder dass sowohl Kotoha, als auch Emily für ihre Schwester übernommen haben.
Die gemeinsame Backgroundstory von Dayu und Deker muss ich sagen, fand ich in Samurai definitiv besser als die einzelnen Storys hier. Juuzo ist halt mehr oder weniger ein Psycho-Typ von Schurke (wenn auch ein etwas leichterer), der einfach gerne Menschen umbringt. Was auch absolut in Ordnung ist, das hat mich jetzt nicht gestört oder so und mir reicht das auch als Begründung, warum er kämpfen will, aber während Juuzo dadurch ein zwar cooler, aber letztlich doch relativ eindimensionaler Charakter ist, ist Deker eigentlich eine fast schon tragische Figur, die unschuldig in all das hineingezogen wurde und ständig nur versucht hat, ihren Fluch zu lösen. Das hat ihn für mich doch nochmal ein Stück tiefgründiger gemacht, als Juuzo. Und ich fand auch die ganzen gemeinsamen Szenen zwischen Deker und Dayu und Dayus Zögern gegen Deker zu kämpfen so viel logischer, weil sie eine gemeinsame Vorgeschichte hatten, hier hat Dayus Verhalten Juuzo gegenüber teilweise schon etwas random gewirkt.
Als ich damals Shinkenger gesehen hab, hatte ich mir immer wieder gedacht, dass man doch so viel mehr aus Dayu und Juuzo machen könnte. Ich hab hier wirklich verschenktes Potential gesehen, weil sich ihre Stories nie so wirklich komplett angefühlt hatten. Mir fehlte das gewisse etwas. Und genau das hatte dann Samurai bei Dayu und Deker geboten. Das war auch am Ende mit ausschlaggebend, dass ich Samurai besser fand.
Dass die Staffel besonders viel Leerlauf hatte, fand ich jetzt nicht unbedingt. Es gab nach 12 Folgen mal 4 Füller und dann nach dem Debut vom Ushi Origami nochmal, ansonsten waren es eigentlich höchstens 2 in Folge. Samurai war in diesem Punkt zwar etwas kompakter, aber großartig gestört haben mich diese Füller hier nicht. Gerade diese Folge die sich mit dem Leben der Kurokos beschäftigt hat, fand ich zum Beispiel sehr sinnvoll. Samurai brauchte diese Folge nicht, weil es die Kurokos da ja nicht gab, aber hier war ich eigentlich sogar recht froh drum, dass sie da war. Oder auch so eine Folge wie die mit Kotoha und Takeru hat hier bei einer Charakter Entwicklung geholfen, die in Samurai schlicht und ergreifend nicht nötig war. Dementsprechend fand ich da beide Umsetzungen für die jeweilige Staffel recht passend. Das einzige was man hier vielleicht kritisieren könnte ist, dass sich die Phase, in der Juuzo auf den Kampf mit Takeru warten musste, so noch ein Stück länger gezogen hat.
Ich fand schon, dass sich die Staffel vor allem in den 20er Folgen ziemlich gezogen hat. Es kann natürlich auch damit zusammenhängen, dass du die Staffel mehr oder weniger am Stück gesehen hast. Vier Filler sind nicht viel, wenn man sich mehrere Folgen hintereinander ansieht. Ich hab die Staffel zur regulären Ausstrahlung gesehen, weshalb vier Filler gleichzeitig bedeuteten, dass ein Monat lang nichts passiert. Deswegen hab ich wohl auch ein so großes Problem mit Boukenger und Goseiger, wo es solche Phasen mal öfter gab. Und ich will nicht wissen, um wieviel schlechter ich Timeranger noch gefunden hätte, wenn ich es im wöchentlichen Rhythmus geguckt hätte.
Bei Kaoru/Lauren bin ich unschlüssig, was ich besser finden soll. Charakterlich nehmen sie sich beide nicht wirklich viel, auch wenn Lauren wohl etwas offener und herzlicher war, aber Kaoru hat sich eigentlich nie großartig unsympathisch verhalten. Allein die Tatsache, dass sie ihren nervigen Beschützer/Trainer/Whatever des Öfteren mal dezent darauf hin gewiesen hat, dass er doch mal seine Klappe halten soll, hat sie schon gleich viel sympathischer gemacht und sie hat auch relativ schnell die Verbindung zwischen Takeru und den andern erkannt und die Rangers entsprechend frei handeln lassen. Lauren hat halt vor allem auch deshalb funktioniert, weil man ausnahmsweise mal nicht Kaorus Sätze und Eigenschaften 1:1 auf sie übertragen hat, sondern was Eigenes aus ihr gemacht hat.
Wegen der offeneren Art wurde ich auch viel eher mit Lauren warm. Kaoru kam mir anfangs doch sehr distanziert vor. Wie sie ihren Diener immer zurechtgewiesen hat, war aber genial und hat auch dafür gesorgt, dass ich anfing, sie zu mögen. Ich glaube, durch die unterschiedlichen Hintergründe der beiden Charaktere konnte man Lauren auch nicht zu einer 1:1 Kopie von Kaoru machen.
Vom Konzept muss ich sagen, dass mir diese relativ simple Erklärung, dass Lauren halt einfach Jaydens Schwester ist, etwas mehr zugesagt hat. Diese Adoptions Geschichte am Ende war zwar schon irgendwie ganz witzig, aber trotzdem fand ich diese ganze Inszenierung mit dem Strohmann der halt eigentlich gar nichts mit Kaoru zu tun hatte etwas seltsam. Jayden durch Lauren zu ersetzen, find ich irgendwie einleuchtender, als Kaoru durch Takeru, der im Grunde einfach nur zufällig da war.
Ich glaube, das hat auch kulturelle Hintergründe, weil es bei den japanischen Lords wohl öfter vorkam. dass sie sich von einem sogenannten Kagemusha vertreten lassen und selbst verborgen blieben. Bei Samurai hätte das nicht wirklich funktioniert. Deswegen musste man Lauren eine familiäre Verbindung zu Jayden geben.
Insgesamt macht Shinkenger meiner Meinung nach nicht sonderlich viel falsch. Es ist zwar nicht der beste Toku von Kobayashi, aber das muss er auch nicht sein, um immer noch verdammt gut zu sein. Das war nun mein zehnter Toku von Kobayashi und er hat mich nur noch mehr in meiner Meinung bestätigt, dass sie in der Gesamtheit wohl meine Lieblingswriterin im Tokusatsu Bereich ist. Mit 9 von 10 deutlich überdurchschnittlichen Serien hat sie vor allem so eine unglaubliche Konstanz, die sonst eigentlich niemand in der Form aufweisen kann, zumindest niemand von dem ich mehr als zwei Tokus gesehen hab.
Bei Shinkenger könnte ich mir noch gut vorstellen, dass ich die Staffel nach einem Rewatch höher bewerten würde. Es wird wahrscheinlich nie ein Top 10 Platz werden, aber im guten Mittelfeld könnte ich mir mittlerweile gut vorstellen. Bisher sind es bei mir 7 von 9 Kobayashi Tokus, die mich begeistern konnte. Es waren nur Timeranger und Shinkenger, die mich nicht so wirklich packen konnten. Aber 7 gute Tokus von 9 ist auch schon eine gute Quote. Ich hoffe mal, dass Kobayashi irgendwann mal wieder eine reguläre Staffel von Kamen Rider oder Sentai schreibt.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Sa 28. Apr 2018, 04:10

Red Ranger hat geschrieben:
Fr 27. Apr 2018, 21:59
Die Charaktere sind hier wirklich gelungen. Das beherrscht Kobayashi wirklich gut. Bei der Storyqualität könnte sie aber ruhig etwas konstanter sein, denn da hatte ich schon ein paar Ausreißer nach unten gesehen. Wenn man nur Samurai gesehen hat, bekommt man hier quasi die gleichen Charaktere präsentiert, nur besser. Es ist schon erstaunlich, dass sie bei Samurai wirklich den noch so kleinsten Charakterzug mit übernommen haben, wie dass Mako und Mia beide nicht kochen können oder dass sowohl Kotoha, als auch Emily für ihre Schwester übernommen haben.
Ich glaube ehrlich gesagt, dass sie mit der Route, die sie gefahren sind, die Charaktere fast noch näher an die Shinkengers hätten anlegen müssen, damit es funktioniert. Sie haben die Charaktere zwar vom Konzept her alle 1:1 übernommen, sie im Detail aber doch etwas abgeändert, ihnen dann aber trotzdem exakt die selben Sätze gegeben und das hat dann häufig etwas out-of-place gewirkt. Ich finde, sie hätten sich entweder weiter vom Original entfernen müssen oder noch näher ran. So war das irgendwie immer so ein seltsames Mittelding.

Ich geb dir aber recht, dass Kobayashi storyweise etwas weniger konstant ist, als bei den Charakteren, auch wenn sie da immer noch häufig richtig krasse Sachen raushaut. Ich glaub da kommt für mich auch wieder dieser Unterschied zwischen Sentai und Rider zu tragen, dass Sentai mit ner simpleren Story leichter auskommt, wenn die Charaktere stark genug sind, während es in Rider dann oft gleich mal ins sinnfreie abdriftet. Deshalb find ich wohl Staffeln wie Shinkenger und Gingaman immer noch ziemlich gut, aber Den-O nicht, weil mir da die Charaktere allein nicht reichen.
Red Ranger hat geschrieben:
Fr 27. Apr 2018, 21:59
Ich fand schon, dass sich die Staffel vor allem in den 20er Folgen ziemlich gezogen hat. Es kann natürlich auch damit zusammenhängen, dass du die Staffel mehr oder weniger am Stück gesehen hast. Vier Filler sind nicht viel, wenn man sich mehrere Folgen hintereinander ansieht. Ich hab die Staffel zur regulären Ausstrahlung gesehen, weshalb vier Filler gleichzeitig bedeuteten, dass ein Monat lang nichts passiert. Deswegen hab ich wohl auch ein so großes Problem mit Boukenger und Goseiger, wo es solche Phasen mal öfter gab. Und ich will nicht wissen, um wieviel schlechter ich Timeranger noch gefunden hätte, wenn ich es im wöchentlichen Rhythmus geguckt hätte.
Das stimmt natürlich, wenn man Sachen live schaut nimmt man schwächere Phasen wohl immer etwas heftiger wahr, wie wenn man es am Stück schaut. Ich hab mir das auch neulich bei Faiz gedacht, wenn ich die auf ein ganzes Jahr gesehen hätte, hätte ich sie wahrscheinlich noch viel härter bewertet als sowieso schon.

Allerdings wundert es mich etwas, dass du ausgerechnet die 20er so schlimm gefunden hast. Ich fand, dass gerade da eigentlich mit am meisten passiert ist. Erst der Zweiteiler zur Einführung des Super Modes, dann ein Zweiteiler zum ersten großen Duell zwischen Juuzo und Takeru und dann noch die Einführung von Akumaro und DaiGoyou was mehr oder weniger auch ein indirekter Zweiteiler war. Wenn dann hab ich eigentlich eher die 10er und 30er etwas langsamer empfunden.
Red Ranger hat geschrieben:
Fr 27. Apr 2018, 21:59
Ich glaube, das hat auch kulturelle Hintergründe, weil es bei den japanischen Lords wohl öfter vorkam. dass sie sich von einem sogenannten Kagemusha vertreten lassen und selbst verborgen blieben. Bei Samurai hätte das nicht wirklich funktioniert. Deswegen musste man Lauren eine familiäre Verbindung zu Jayden geben.
Ja, das kann gut sein. Im Kontext von Shinkenger hat das schon funktioniert, aber für mein westliches Denken fühlt sich diese ganze Bruder/Schwester Geschichte irgendwie etwas plausibler an.
Red Ranger hat geschrieben:
Fr 27. Apr 2018, 21:59
Ich hoffe mal, dass Kobayashi irgendwann mal wieder eine reguläre Staffel von Kamen Rider oder Sentai schreibt.
Das fänd ich auch super. Gerade bei den Toy-lastigen Staffeln in letzter Zeit, würde so eine schöne Kobayashi Staffel mal wieder richtig gut tun. Vor allem bei Sentai. (Auch wenn ich finde, dass Lupin vs. Pat da bisher schon ein großer Schritt in die richtige Richtung ist).
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Liffy » Di 1. Mai 2018, 04:54

Ich hab grad eben die erste Folge von Go-Busters geguckt. Ich fands recht interesannt, ist halt was komplett anderes wenn man an sachen wie: Toqger und Gokaiger gewöhnt ist. Ich muss zugeben gepackt hat die Folge mich erst in der Mitte, als der Timer startete. Ich freu mich schon weiterzugucken und bin mega gehypte , wenn ich zum punkt komme wo ich den Gokaiger vs Go-Buster Movie gucken kann. Die Costume der Go Buster sind einfach mega und ich liebe die Transformation Sequence.
Nebenbei guck ich aber auch Lupin VS Pata.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von fumpen » Di 1. Mai 2018, 11:46

GoBusters hat irgendwie nicht so viele Freunde im Westen. Mit ihrer Lederkluft sehen sie schon mal so gar nicht nach Super Sentai aus.
Aber genau das macht ja Abwechslung aus. Ich will die auch noch 'irgendwann' komplett sehen, hänge aktuell aber bei der Shuriken Sentai Ninninger, die mir entgegen vieler Unkenrufe bisher sehr gut gefällt ...

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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Mi 2. Mai 2018, 04:27

Liffy hat geschrieben:
Di 1. Mai 2018, 04:54
Die Costume der Go Buster sind einfach mega
Du bist mir sympathisch. :D
Btw. von mir auch ein herzliches Willkommen.
fumpen hat geschrieben:
Di 1. Mai 2018, 11:46
GoBusters hat irgendwie nicht so viele Freunde im Westen.
Wobei das mittlerweile eh besser wird, hab ich das Gefühl. In den letzten Jahren findet die Staffel deutlich mehr Anklang als am Anfang. Ich glaub ich kenn mehr Leute, die die Staffel mögen, wie Leute, die sie nicht mögen. Anders als bei Ninninger die ja immer noch regelrecht zerrissen wird. Find ich cool, dass sie dir gefällt.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Liffy » Mi 2. Mai 2018, 07:22

Also, ich kann verstehen warum Leute es es wohl früher als es rauskam nicht mochten. Ich meine es ist komplett anders als andere Sentai Staffeln auch wenn ich nur 2 zuende geguckt habe aber mit Kostümen her und Story ist es komplett anders.

Bin jetzt bei Folge 15 und ich liebe es wenn ich ehrlich bin, am anfang dachte ich das Youko und Himoru nervig sein werden, wegen deren streitigkeiten in Folge 1-3. Aber es hat sich schon sehr schnell gelöst. Was ich merke was anders ist als bei Lupin v Pata, Gokaiger oder Toqger ist das es sich eher um die Missionen konzentriert und wir bis jetzt in den 15 Folgen nicht wirklich die Freizeit der Chars sehen konnten, wie sie leben etc.

PS: Danke Ranger L
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von fumpen » Mi 2. Mai 2018, 11:41

Das Privatleben von Sentai- Mitgliedern spielt eh keine große Rolle. Die müssen kein Geld verdienen, gehen evtl. nur so nebenbei zur Schule und haben keinen Vater keine Mutter (löbliche Ausnahme: Ninninger - dort ist neben dem leiblichen Vater sogar der Großvater regelmäßig involviert!). Von Lebenspartnern ganz zu schweigen.
Da traditionell die Gegner unangemeldet (aber nie nachts) in der Stadt randalieren wären solche Verstrickungen aber auch extrem hinderlich. Zum Morphen & Hauen haben unsere Heldenteams IMMER Zeit.

Ich finde ja, man kann alle Toku- Serien lieben. Gefällt einem grundsätzlich die Formel (gesichtsloser Held/ Heldenteam, allerbunteste Outfits, herrlich absurde Waffen, Darsteller der 'bösen Monster' in Gummianzügen, simplifizierte zwischenmenschliche Thematiken, großartige Kampfchoreografien, vielfältiges Merchandise) kann ich zumindest selbst vermeintlichen (story- technischen) Fehlschlägen wie Kamen Rider Ghost oder Power Rangers Megaforce etwas abgewinnen.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Wolf Ranger Merrick » Mi 2. Mai 2018, 21:52

Ich habe die Tage mal mit Samurai Sentai Shinkger angefangen. Ich bin noch nicht all zu weit. Gerade mal Folge 5. Hatte die Staffel vor Jahren mal zu letzt gesehen und wen man sonst eher nur PR Samurai kennt ist es eher etwas ungewohnt die Charaktere wiederzusehen. Gerade Takerur da er sich doch von Jayden unterscheidet. Aber macht doch Spaß die Staffel nach so ner langen Zeit mal wiederzusehen

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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Liffy » Do 3. Mai 2018, 00:56

fumpen hat geschrieben:
Mi 2. Mai 2018, 11:41
Das Privatleben von Sentai- Mitgliedern spielt eh keine große Rolle. Die müssen kein Geld verdienen, gehen evtl. nur so nebenbei zur Schule und haben keinen Vater keine Mutter (löbliche Ausnahme: Ninninger - dort ist neben dem leiblichen Vater sogar der Großvater regelmäßig involviert!). Von Lebenspartnern ganz zu schweigen.
Da traditionell die Gegner unangemeldet (aber nie nachts) in der Stadt randalieren wären solche Verstrickungen aber auch extrem hinderlich. Zum Morphen & Hauen haben unsere Heldenteams IMMER Zeit.

Ich finde ja, man kann alle Toku- Serien lieben. Gefällt einem grundsätzlich die Formel (gesichtsloser Held/ Heldenteam, allerbunteste Outfits, herrlich absurde Waffen, Darsteller der 'bösen Monster' in Gummianzügen, simplifizierte zwischenmenschliche Thematiken, großartige Kampfchoreografien, vielfältiges Merchandise) kann ich zumindest selbst vermeintlichen (story- technischen) Fehlschlägen wie Kamen Rider Ghost oder Power Rangers Megaforce etwas abgewinnen.
Ok, ja da muss ich dir recht geben. Das Grundprinzip der Tokus sind immer das selbe aber auch wenn ich das Grundprinzip so liebe, wenn die Story und die Chars mir nicht wirklich gefallen, kann ich leider keine Freude drausziehen. Ich fühl mich mega fies sowas zu sagen.

Ich hab jetzt den Film von Go Busters geguckt heißt bin bei Folge 25 >. Ich mags mehr und mehr auch wenn mir die Chars am anfang nicht wirklich zugesagt haben. Aber sie wurden besser jeh mehr die Story sich entwickelte + ich liebe die Schwachstellen.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Do 3. Mai 2018, 04:21

fumpen hat geschrieben:
Mi 2. Mai 2018, 11:41
Das Privatleben von Sentai- Mitgliedern spielt eh keine große Rolle. Die müssen kein Geld verdienen, gehen evtl. nur so nebenbei zur Schule und haben keinen Vater keine Mutter (löbliche Ausnahme: Ninninger - dort ist neben dem leiblichen Vater sogar der Großvater regelmäßig involviert!). Von Lebenspartnern ganz zu schweigen.
Naja, so pauschal würd ich das jetzt auch wieder nicht sagen. Gerade bei Go-Busters verdienen die Rangers sehr wohl Geld, da sie ja offiziell als Rangers arbeiten. Und es gibt auch Staffeln wo man sich deutlich mehr mit dem privaten Leben oder dem persönlichen Background beschäftigt. Bei Shinkenger z.B. sieht man von fast jedem Ranger mindestens einen Verwandten.
fumpen hat geschrieben:
Mi 2. Mai 2018, 11:41
Ich finde ja, man kann alle Toku- Serien lieben. Gefällt einem grundsätzlich die Formel (gesichtsloser Held/ Heldenteam, allerbunteste Outfits, herrlich absurde Waffen, Darsteller der 'bösen Monster' in Gummianzügen, simplifizierte zwischenmenschliche Thematiken, großartige Kampfchoreografien, vielfältiges Merchandise) kann ich zumindest selbst vermeintlichen (story- technischen) Fehlschlägen wie Kamen Rider Ghost oder Power Rangers Megaforce etwas abgewinnen.
Mich fasziniert es irgendwie immer, wenn Leute es schaffen, alle Tokus gut zu finden. Du bist da definitiv nicht der einzige, ich weiß im Amerikanischen Fandom auch welche, die so gut wie alles mögen, aber mir persönlich fällt das immer extrem schwer um ehrlich zu sein. Selbst bei den simpelsten Serien hab ich immer noch sowas wie Grundkriterien und wenn die nicht erfüllt sind, kann ich die Serie nicht gut finden, egal ob es eine Kinderserie oder ein Emmy-Gewinner ist.
Ich finde aber auch ehrlich gesagt nicht, dass sich grundsätzlich alle Tokus so ähnlich sind. Klar, es ist häufig ein ähnliches Konzept, aber im Detail sind die Serien meiner Meinung nach so Unterschiedlich wie sie es nur sein können. Das ist find ich auch irgendwie das, was den Reiz an Toku ausmacht. Zu sehen, dass man ein vages Grundkonzept auf so viele so unterschiedliche Arten umsetzen kann.
Liffy hat geschrieben:
Do 3. Mai 2018, 00:56
Ich fühl mich mega fies sowas zu sagen.
Musst du nicht. Nicht jeder kann alles mögen. Manche Sachen sagen einem einfach mehr zu als andere. Es ist nichts Schlimmes daran, gewisse Dinge nicht gut zu finden
Liffy hat geschrieben:
Do 3. Mai 2018, 00:56
ich liebe die Schwachstellen.
Die waren für mich auch immer einer der besten Parts an der Serie. Vor allem Hiromus Hühnerphobie.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von fumpen » Do 3. Mai 2018, 13:37

'Ein vages Grundkonzept'? Das ist süß. Tokusatsus sind definitiv formelhaft. Geradezu die Mutterpressung der Formelhaftigkeit. Das ist auch so gewollt. Und im Rahmen dieser (gelungenen) Formelhaftigkeit gibt es die (großartigen, oft von den Machern mit viel Liebe kreierten) Unterschiede, die uns alle bei der Stange und so herrlich unterhalten.

Ich will da aber jetzt nicht klugsch***en und Recht haben. Oder einen medienwissenschaftlichen Diskurs vom Zaun brechen (in dem ich auf lange Sicht eh kein Land sehe :lol: ). Ich liebe Toku. Ich kann hingegen wurstigen Spielshows, pomadigem Wrestling oder debilen Superstar- Formaten, die auch alle in der Formel- Liga mitmischen, überhaupt gar nichts null abgewinnen. So ist das eben ...

Ich schaue bald Kamen Rider Ghost. Und gebe mir den Rewatch von Megaforce. Und all das wird keine 'verbrannte Zeit' sein.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Red Ranger » Sa 19. Mai 2018, 11:27

Ich habe jetzt mit GoGo V angefangen. Es ist auch die letzte vollständig gesubbte Sentai Staffel, die ich noch nicht gesehen hab. Danach hoffe ich, dass sich bei den sechs noch nicht komplett gesubbten Staffeln mal was tut. Nach den ersten 12 Folgen weiß ich immer noch nicht, wie ich GoGo V einschätzen soll. Es ist zwar nicht schlecht, aber auch nicht sonderlich spektakulär. Bisher ist es so 08/15 wie Sentai nur sein kann. Storymäßig ist bis auf den Zweiteiler in Folge 11 und 12 auch noch nicht viel passiert. Die Eröffnungsfolge fand ich eigentlich recht schwach, aber die einzelnen Folgen an sich waren recht unterhaltsam. Die Rangers gefallen mir als Charaktere aber recht gut. Außer vielleicht Matoi, denn der kommt stellenweise doch sehr arrogant rüber. Bisher würde ich aber sagen, von allen drei Geschwister Sentais sind es vielleicht die schwächsten Ranger Charaktere. Da könnte sich auch noch was tun, und es ist auch nicht das Charakterniveau, was ich von Takegami gewohnt bin. Interessant finde ich ja, dass das Geschwister Konzept auch auf die Bösen übertragen wurde. Die sind ansonsten aber noch sehr blass geblieben. Den Bösen könnte etwas mehr Charakterentwicklung sicherlich nicht schaden. Heftig finde ich es ja, dass Mondo dafür gesorgt hat, dass seine Kinder ihre Jobs verlieren, nur damit sie voll und ganz als Rangers da sein können. Womit verdienen die jetzt ihr Geld? Hinter GoGo V scheint ja keine Organisation zu stecken. Mondo scheint ja alles alleine zu stämmen. Wobei ich mich da eh frage, wie er alles alleine aufgebaut haben soll. Auch da würde ich mir mehr Background wünschen. Vielleicht kommt ja noch was. Ich stehe auch erst am Anfang der Staffel. Stellenweise hab ich aber bisher das Gefühl, dass man hier zwei grundverschiedene Staffelkonzepte miteinander vermischt hat. Das Rettungsthema will irgendwie nicht so richtig zum Rest der Staffel passen. Dieses Rettungsthema würde sich auch besser machen, wenn hinter den Rangers eine Organisation stehen würde. Eine "zivile" Rettungstruppe, die nur von einem einzelnen gegründet wurde, passt da irgendwie nicht so ganz. Hier hat die PR Adaption das Rettungsthema deutlich besser untergebracht. Aktuell kann ich wirklich sagen, dass GoGo V schon ein paar interessante Ansätze hat, aber auch noch sehr viele Baustellen bestehen. Ich hab schon fast die Befürchtung, dass es hier wie bei Timeranger darauf hinausläuft, dass ich mir die Staffel mit der PR Adaption versaut hab. Zwar ist Lightspeed Rescue nur auf Platz 8 meiner PR Favoritenliste, aber bisher hab ich das Gefühl, dass LR die vorhandenen Ansätze von GoGo V besser genutzt hat. Ich hoffe mal, dass sich die Staffel noch steigert, denn bisher wäre ihr keine hohe Platzierung vergönnt.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » So 20. Mai 2018, 04:08

Red Ranger hat geschrieben:
Sa 19. Mai 2018, 11:27
Die Rangers gefallen mir als Charaktere aber recht gut. Außer vielleicht Matoi, denn der kommt stellenweise doch sehr arrogant rüber. Bisher würde ich aber sagen, von allen drei Geschwister Sentais sind es vielleicht die schwächsten Ranger Charaktere. Da könnte sich auch noch was tun, und es ist auch nicht das Charakterniveau, was ich von Takegami gewohnt bin.
Ich mochte die Rangers, als ich die Staffel angeschaut hab, eigentlich ziemlich gerne, aber rückwirkend betrachtet find ich mittlerweile auch, dass sie von den Geschwister Teams wahrscheinlich die Schwächsten sind. Vor allem Matoi hat sie häufig ziemlich nach unten gezogen, auch wenn er mit der Zeit etwas besser geworden ist. Sie waren definitiv nicht Takegamis beste Leistung.
Red Ranger hat geschrieben:
Sa 19. Mai 2018, 11:27
Interessant finde ich ja, dass das Geschwister Konzept auch auf die Bösen übertragen wurde. Die sind ansonsten aber noch sehr blass geblieben. Den Bösen könnte etwas mehr Charakterentwicklung sicherlich nicht schaden.
In dem Punkt wird sich die Staffel noch steigern. Was die einzelnen Charaktere angeht fand ich die Bösen in GoGoV eigentlich relativ gut und die sorgen auch dafür, dass es storyweise deutlich besser wird, was mich da nur ziemlich gestört hat ist, dass man eigentlich nie so richtig erfahren hat, was genau die eigentlich sind. Und ich fand teilweise das Timing, wann man was mit ihnen gemacht hat, etwas seltsam.
Red Ranger hat geschrieben:
Sa 19. Mai 2018, 11:27
Heftig finde ich es ja, dass Mondo dafür gesorgt hat, dass seine Kinder ihre Jobs verlieren, nur damit sie voll und ganz als Rangers da sein können. Womit verdienen die jetzt ihr Geld? Hinter GoGo V scheint ja keine Organisation zu stecken. Mondo scheint ja alles alleine zu stämmen. Wobei ich mich da eh frage, wie er alles alleine aufgebaut haben soll. Auch da würde ich mir mehr Background wünschen. Vielleicht kommt ja noch was.
Also hier glaub ich wird tatsächlich nicht mehr allzu viel kommen. Das war auch immer einer meiner größten Kritikpunkte an der Staffel. Gerade wie er das alles angestellt hat und was ihn überhaupt dazu bewegt hat, wurde irgendwie nie so wirklich aufgeklärt.
Red Ranger hat geschrieben:
Sa 19. Mai 2018, 11:27
Das Rettungsthema will irgendwie nicht so richtig zum Rest der Staffel passen. Dieses Rettungsthema würde sich auch besser machen, wenn hinter den Rangers eine Organisation stehen würde. Eine "zivile" Rettungstruppe, die nur von einem einzelnen gegründet wurde, passt da irgendwie nicht so ganz. Hier hat die PR Adaption das Rettungsthema deutlich besser untergebracht. Aktuell kann ich wirklich sagen, dass GoGo V schon ein paar interessante Ansätze hat, aber auch noch sehr viele Baustellen bestehen. Ich hab schon fast die Befürchtung, dass es hier wie bei Timeranger darauf hinausläuft, dass ich mir die Staffel mit der PR Adaption versaut hab. Zwar ist Lightspeed Rescue nur auf Platz 8 meiner PR Favoritenliste, aber bisher hab ich das Gefühl, dass LR die vorhandenen Ansätze von GoGo V besser genutzt hat.
Dieses Gefühl bin ich bis zum Ende nicht losgeworden. Ich fand auch, dass Lightspeed Rescue sehr viele von GoGoVs guten Ansätzen deutlich besser umgesetzt hat. Gerade bei der Sache mit dem Rettungsthema war ich immer der Ansicht, dass das in einem militärischen Kontext sehr viel mehr Sinn gemacht hat.
Lightspeed Rescue war für mich eigentlich auch nie einer meiner Top-Favoriten, aber nach GoGoV ist sie in meiner Bewertung deutlich gestiegen.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Do 31. Mai 2018, 04:23

Ich hab mir jetzt mal Goggle V vorgenommen. Ist zwar ein bisschen blöd gelaufen, dass das jetzt nach Bycrosser und Skyrider wieder ne 80er Serie geworden ist, aber ich hab eh nur noch vier 2000er Staffeln übrig und die einzige Alternative wäre Jetman gewesen, die ich mir aber gerne noch etwas aufheben würde. Auf jeden Fall bin ich bei 10 Folgen und bisher ist es ganz in Ordnung würde ich sagen.

Die Startfolge war natürlich mal wieder so ein MMPR-Typ von Start, bei dem einem erstmal alles vor die Füße geschmissen wird, die Rangers ohne zu überlegen ihr Schicksal sofort annehmen und dann alles benutzen können, als hätten sie nie was anderes gemacht. Ich meine, es war halt wirklich im Wesentlichen „Hey Leute, es gibt da so ne super geheime Organisation, von der noch nie irgendjemand was gehört hat und wir haben beschlossen, dass ihr die ab jetzt bekämpfen werdet“ und alle sofort so „Ja klar, kein Ding, bin dabei.“ Bei Akama hat das vielleicht noch halbwegs Sinn gemacht aber bei den anderen nicht wirklich.
Ich fand auch, dass vor allem zu Beginn die Folgen extrem kampflastig waren und eigentlich zu 60% nur aus Kämpfen bestanden haben, aber das ist zum Glück deutlich besser geworden. Die letzten Folgen waren eigentlich alle recht gut. Nur der Stock Footage Spam ist teilweise immer noch etwas irritierend. Die Mechaverbindungssequenz ist häufig doppelt so lang, wie der Mechakampf selbst.

Bei den Bösen gefällt mir bisher vor allem dieser starke Wissenschaftsfokus und dass die Organisation zu großen Teilen nur aus Forschern besteht, die sich auf das Böse eingelassen haben. Auch dass sie für viele Entwicklungen in der Menschheitsgeschichte mitverantwortlich sein sollen, ist eigentlich eine ganz coole Idee.
Das Konzept mit den Kongs ist ebenfalls nicht uninteressant, auch wenn ich sagen muss, dass ich dieses Wiedererwecken des Monsters irgendwie ziemlich sinnlos finde. Ich meine, wenn ich eh nen Roboter hab, der genauso aussieht wie das Monster, wozu muss ich es dann noch wiedererwecken, nur dass es dann den identischen Roboter steuern kann? Es ist aber ganz cool, dass man durch die Entwicklung der Kongs mit den beiden Wissenschaftlern in den ersten paar Folgen auch gleich für ein bisschen Fortschritt gesorgt hat.

Ich find’s etwas schade, dass die Rangers selbst bisher eigentlich kaum wirklichen Fokus bekommen haben. Klar in manchen Folgen hat einer vielleicht mal ne etwas größere Rolle gespielt, als die anderen, aber wirklich das Gefühl sie kennen gelernt zu haben, hatte ich bisher noch nicht. Da haben diese Partner Kinder bisher deutlich mehr Fokus bekommen. Die muss man sagen sind dafür aber auch wirklich sehr sympathisch.
Ach und muss ich verstehen, warum genau dieser Professor, der das Team zusammen geführt hat, nach der zweiten Folge einfach abgehauen ist?


Es ist bisher auf jeden Fall nichts, was es jetzt in meinem Ranking besonders weit nach oben schaffen würde, aber im Vergleich zu Skyrider ist es definitiv in Ordnung. Mal schauen was noch kommt.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Red Ranger » Fr 1. Jun 2018, 23:49

Ranger L hat geschrieben:
Do 31. Mai 2018, 04:23
Die Startfolge war natürlich mal wieder so ein MMPR-Typ von Start, bei dem einem erstmal alles vor die Füße geschmissen wird, die Rangers ohne zu überlegen ihr Schicksal sofort annehmen und dann alles benutzen können, als hätten sie nie was anderes gemacht. Ich meine, es war halt wirklich im Wesentlichen „Hey Leute, es gibt da so ne super geheime Organisation, von der noch nie irgendjemand was gehört hat und wir haben beschlossen, dass ihr die ab jetzt bekämpfen werdet“ und alle sofort so „Ja klar, kein Ding, bin dabei.“ Bei Akama hat das vielleicht noch halbwegs Sinn gemacht aber bei den anderen nicht wirklich.
Ich fand auch, dass vor allem zu Beginn die Folgen extrem kampflastig waren und eigentlich zu 60% nur aus Kämpfen bestanden haben, aber das ist zum Glück deutlich besser geworden. Die letzten Folgen waren eigentlich alle recht gut. Nur der Stock Footage Spam ist teilweise immer noch etwas irritierend. Die Mechaverbindungssequenz ist häufig doppelt so lang, wie der Mechakampf selbst.
Leider haben die alten Serien wirklich die Angewohnheit, dass die Rangers sofort ohne zu zögern dabei sind. Gerade bei den anderen vier wäre es schön gewesen, zu erfahren, was deren Motivation ist. Akama war ja dabei gewesen, als Deathdark sich wieder erhoben haben. Seine Motivation dürfte dann klar sein. Das mit dem übermäßigen Gebrauch von Stock Footage ist bei den alten Serien auch extremer als heute. Bei Goggle V fiel das besonders später ziemlich ins Gewicht, wo es einen neuen Finisher gab, dessen Vorbereitung sich jedes Mal durch die Stock Footage ziemlich gezogen hat.
Bei den Bösen gefällt mir bisher vor allem dieser starke Wissenschaftsfokus und dass die Organisation zu großen Teilen nur aus Forschern besteht, die sich auf das Böse eingelassen haben. Auch dass sie für viele Entwicklungen in der Menschheitsgeschichte mitverantwortlich sein sollen, ist eigentlich eine ganz coole Idee.
Das Konzept mit den Kongs ist ebenfalls nicht uninteressant, auch wenn ich sagen muss, dass ich dieses Wiedererwecken des Monsters irgendwie ziemlich sinnlos finde. Ich meine, wenn ich eh nen Roboter hab, der genauso aussieht wie das Monster, wozu muss ich es dann noch wiedererwecken, nur dass es dann den identischen Roboter steuern kann? Es ist aber ganz cool, dass man durch die Entwicklung der Kongs mit den beiden Wissenschaftlern in den ersten paar Folgen auch gleich für ein bisschen Fortschritt gesorgt hat.
Die Hintergrundstory der Bösen gefiel mir auch recht gut. Da merkt man schon, dass Soda in seiner ersten Staffel den Bösen auch gleich mehr Hintergrund gegeben hat als es in den vorherigen Staffeln üblich war. Auch dass die Generäle öfter mal selbst eingreifen, konnte man hier schon vorfinden. Hier haben hauptsächlich Mazurka und Deathgiller öfter selbst mitgekämpft. Soda ist zwar in Goggle V noch ziemlich auf Sicherheit gegangen und hat noch nicht viel anders gemacht als in den vorherigen Staffeln (storylastiger wurde es ja erst mit Bioman), aber Ansätze von seinem Einfluss kann man schon bemerken.
Bei den Kongs fand ich es schade, dass man schon nach wenigen Folgen Kongs eingesetzt hat, die den Monstern völlig identisch waren. Ich fand es doch etwas interessanter, als die Kongs sich von dem Monster unterschieden hatte. Das wäre mal was ganz anderes gewesen, wenn man das bis zum Ende so durchgezogen hätte.
Ich find’s etwas schade, dass die Rangers selbst bisher eigentlich kaum wirklichen Fokus bekommen haben. Klar in manchen Folgen hat einer vielleicht mal ne etwas größere Rolle gespielt, als die anderen, aber wirklich das Gefühl sie kennen gelernt zu haben, hatte ich bisher noch nicht. Da haben diese Partner Kinder bisher deutlich mehr Fokus bekommen. Die muss man sagen sind dafür aber auch wirklich sehr sympathisch.
Ach und muss ich verstehen, warum genau dieser Professor, der das Team zusammen geführt hat, nach der zweiten Folge einfach abgehauen ist?
Das scheint auch eine Schwäche der alten Serien zu sein, dass die Rangers kaum echten Fokus bekommen. Aber es ändert sich auf jeden Fall noch. Jeder wird seine Glanzmomente haben. Wenn ich mich richtig erinnere, hat es auch ziemlich lange gedauert, bis Kuroda seine erste Fokus Folge bekommen hat. Sowieso fand ich, dass Kuroda und Miki vor allem anfangs recht wenig Fokus bekamen. Sie dürfen ja noch nicht einmal mit im Mecha sitzen. Da fällt das mit den wenigen Fokus Folgen noch mehr ins Gewicht. Die Kinde waren so ziemlich die besten Kinder Charaktere, die die alten Serien zu bieten hatten. Hier hätte ich auch gerne einen 10 Years After Film gesehen, in denen die Kinder als Erwachsene dann zu den neuen Goggle V werden. Hätte eine nette Story sein können, aber damals hat man noch nicht so viel aus den einzelnen Sentai Staffeln rausgeholt.
Es ist bisher auf jeden Fall nichts, was es jetzt in meinem Ranking besonders weit nach oben schaffen würde, aber im Vergleich zu Skyrider ist es definitiv in Ordnung. Mal schauen was noch kommt.
Ich fand sogar, dass Goggle V eine der besten rein episodischen Tokus ist. Hätte Soda sich da schon etwas mehr getraut, hätte die Staffel noch besser werden können. Aber es war klar, dass er bei seiner ersten Staffel nicht direkt Vollgas gibt. Bei Dynaman hat er dann wohl mit einem recht umfangreichen Endgame Arc nachgelegt, um mit Bioman die bis dahin bekannte Sentai Formel endgültig umzuwerfen. Natürlich ist Goggle V aus heutiger Sicht keine Topstaffel mehr. Dazu ist sie dann doch zu episodisch. Aber unterhaltsam fand ich die Staffel allemal.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Sa 2. Jun 2018, 04:11

Red Ranger hat geschrieben:
Fr 1. Jun 2018, 23:49
Da merkt man schon, dass Soda in seiner ersten Staffel den Bösen auch gleich mehr Hintergrund gegeben hat als es in den vorherigen Staffeln üblich war. Auch dass die Generäle öfter mal selbst eingreifen, konnte man hier schon vorfinden. Hier haben hauptsächlich Mazurka und Deathgiller öfter selbst mitgekämpft. Soda ist zwar in Goggle V noch ziemlich auf Sicherheit gegangen und hat noch nicht viel anders gemacht als in den vorherigen Staffeln (storylastiger wurde es ja erst mit Bioman), aber Ansätze von seinem Einfluss kann man schon bemerken.
Stimmt, gerade die letzten paar Folgen, ist mir das auch sehr stark aufgefallen. Gerade bei den Generälen hilft das enorm, dass sie nicht so überflüssig rüber kommen. Solche Kleinigkeiten sind bei älteren Serien umso wichtiger.
Red Ranger hat geschrieben:
Fr 1. Jun 2018, 23:49
Bei den Kongs fand ich es schade, dass man schon nach wenigen Folgen Kongs eingesetzt hat, die den Monstern völlig identisch waren. Ich fand es doch etwas interessanter, als die Kongs sich von dem Monster unterschieden hatte. Das wäre mal was ganz anderes gewesen, wenn man das bis zum Ende so durchgezogen hätte.
Ich denke mir wär’s da wahrscheinlich lieber gewesen, wenn man es wie bei Fiveman gemacht hätte und das Monster nur absorbiert. So könnte man dann erklären warum der Kong die gleichen Kräfte hat, aber man würde sich diese ganze Wiedererweckungsgeschichte sparen.
Red Ranger hat geschrieben:
Fr 1. Jun 2018, 23:49
Das scheint auch eine Schwäche der alten Serien zu sein, dass die Rangers kaum echten Fokus bekommen. Aber es ändert sich auf jeden Fall noch. Jeder wird seine Glanzmomente haben. Wenn ich mich richtig erinnere, hat es auch ziemlich lange gedauert, bis Kuroda seine erste Fokus Folge bekommen hat. Sowieso fand ich, dass Kuroda und Miki vor allem anfangs recht wenig Fokus bekamen.
Wobei Kuroda zumindest noch eine wirklich gute Folge bekommen hat, die auch was für den Charakter getan hat. Ich finde der vernachlässigste Charakter bisher ist Aoyama, der hatte bislang eigentlich fast ausschließlich so Pseudofokusfolgen. Miki hat als einzige Frau im Team natürlich so ein bisschen den Vorteil von Natur aus etwas mehr rauszustechen, als die anderen.
(Btw. check ich jetzt erst, dass die alle ihre Farben in den Nachnamen haben. Bei Rot ist es mir gleich aufgefallen, aber bei den anderen hab ich etwas gebraucht. Ganz witzige Idee eigentlich)
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Mo 11. Jun 2018, 04:26

Ich bin jetzt mit Goggle V fertig und ich würde mal sagen, dass es den Umständen entsprechend eine sehr solide Staffel war. Sicherlich nicht das selbe Niveau wie die späteren 80er Staffeln, aber für das was die Serie zu bieten hatte, war sie ganz unterhaltsam.


Die Folgenhandlungen waren durch die Bank weg eigentlich alle recht gut, nicht die besten Folgen aller Zeiten, aber besser als das meiste in Skyrider oder Bycrosser. Was mir aber trotzdem noch dauerhaft sehr missfallen hat, das ist das doch sehr generische letzte Drittel der Folgen. Eigentlich ab dem Zeitpunkt, an dem die Rangers mit dem Roll-Call anfangen musste ich mich teilweise schon stark bemühen, um nicht komplett abzuschalten, auch wenn der Rest der Folge bis dahin richtig gut war. Das ist sicherlich ein Problem, dass viele ältere Serien haben, aber hier hab ich das nochmal heftiger wahrgenommen, als Beispielsweise bei Bioman oder auch Juspion (die ja auch Mechakämpfe hatte).

Der erste Climax war definitiv stark, auch wenn mir rückwirkendbetrachtet glaub ich lieber gewesen wäre, wenn man ihn noch ein paar Folgen nach hinten geschoben hätte, denn so gab’s gerade in den 20ern schon ne ziemlich krasse Durststrecke. Auch die Folgen fand ich in dieser Phase etwas schwächer, wenn auch immer noch größtenteils in Ordnung, aber bis zum nächsten größeren Climax waren es halt doch fast 20 Folgen und das hätte man definitiv etwas besser verteilen können. Wobei man ihnen immerhin lassen muss, dass sie mit der Drohung, Zazoriya und Iguana zu exekutieren, konsequent waren. Das kann man nicht von allen Schurkengruppen behaupten.
Der zweite Climax war ok, aber ganz klar schwächer als der erste. Vor allem hat er sich ziemlich gepresst angefühlt, da hätte man definitiv nen Zweiteiler draus machen können und dass Deathmark einfach mal plötzlich ne Frau wollte war irgendwie auch komplett random und wurde danach auch nie wieder thematisiert. Keine Ahnung was genau das sollte.
Die Endgame Arc war im Großen und Ganzen ziemlich gut. Diese Hightron Energy kam zwar etwas aus dem nichts, aber man hat es sinnvoll verwendet und es war auch ziemlich spannend umgesetzt. Vor allem die Zerstörung der Basis fand ich ziemlich cool, das ist was, das man von Sentai ja tendenziell eher nicht gewöhnt ist. Dass man Taboo auch wirklich zum Endgegner gemacht hat, fand ich gut, aber gleichzeitig war es auch etwas schade, dass es nur ein generischer Mechakampf war, ohne irgendetwas Besonderes. Man hätte ihn wenigstens Zerstören können oder sowas.


Die Schurken an sich waren definitiv nicht auf dem Niveau, das man von Soda gewöhnt ist, aber für damalige Verhältnisse waren sie denk ich mal ganz ok. Ich hab ehrlich gesagt nicht so ganz verstanden, warum genau sie die Menschen auslöschen wollten. Es wurde doch etabliert, dass sie die Menschheit über Jahrhunderte weg manipuliert haben, warum wollen sie sie jetzt auf einmal loswerden? Würde es nicht mehr Sinn machen, sie einfach nur beherrschen zu wollen?
Die besten Schurken waren wohl Deathgiller und Mazurka, schon allein, weil sie eigentlich die einzigen waren, die auch wirklich was gemacht haben und auch in der Endgame Arc hatten sie nochmal ein paar richtig gute Momente, auch wenn ich mir für Deathgiller vielleicht ein etwas spektakuläreres Ende gewünscht hätte. Das schwächste Glied ist definitiv Deathmark, der mal wieder so ein Bilgenia/Guireel Typ von Schurke war. Er war zwar wenigstens bis zum Ende dabei und nicht nur für eine Mid-Season Arc, aber trotzdem ist es ein Charakter dessen Existenz sich mir nicht wirklich erschließt. Alles was er tut ist im Wesentlichen, die Befehle von Taboo entgegen zu nehmen, nur um sie dann an Deathgiller weiterzugeben, welcher sie dann ausführt während er im Grunde überhaupt nichts macht. Diese Zwischenstufe hätte man sich komplett sparen können.
Und Taboo selbst ist halt eigentlich mehr wie einer dieser obligatorischen Great Leader rüber gekommen, die man sonst eher aus Kamen Rider gewöhnt ist, aber ich schätze er hat seinen Zweck erfüllt. Mit der Erklärung für seine Existenz bin ich nur so semi zufrieden. Man hat erwähnt, dass er aus künstlichen Genen erschaffen wurde und so wie es formuliert wurde, könnte man es wohl dahingehend interpretieren, dass diese von Deathdark Wissenschaftlern entwickelt wurden, aber wenn es die schon vor Taboo gegeben hat, wer hat dann Deathdark ins Leben gerufen und warum würden sie ein künstliches Lebewesen zu ihrem Anführer machen?

Die Rangers haben mit der Zeit eigentlich doch noch recht viel Fokus bekommen, sodass alle einigermaßen abgedeckt wurden. Ich fand zwar, dass man es teilweise nicht sehr gut auf die Staffel verteilt hat (so hatte Kijima Anfang der 10er z.B. zwei Folgen hintereinander, danach dann aber erstmal fast 25 Folgen lang gar keine mehr), aber im Großen und Ganzen hatten alle Rangers ihre Momente. Keine Meisterleistung, aber für ‘82 schon in Ordnung.
Die „Computer Boys & Girls“ waren definitiv auch gute Charaktere, wahrscheinlich sogar mehr Sympathieträger als die Ranger, ich finde aber man hätte sie definitiv auch noch deutlich besser einsetzen können. Vor allem hat mich irritiert, dass man, obwohl man fünf Kinder im Hauptcast hatte, trotzdem immer noch so häufig auf One-Shot Kinder zurückgegriffen hat, vor allem Mitte der Staffel. Ich meine, wenn sie eh schon Kinder als Protagonisten haben, die auch noch ziemlich gut sind, warum muss man dann trotzdem noch ständig irgendwelche Kinder in Folgenhandlungen reinquetschen, die da gar nichts verloren haben. Da frag ich mich, wozu sie die Comboys überhaupt haben. Was mir allerdings aufgefallen ist, tatsächlich ging das vor allem von den ganzen Secondary Writern aus, während in den Soda Folgen auch wirklich vermehrt die Comboy Kinder zum Einsatz gekommen sind (oder auch gar keine Kinder), was auch erklären würde, warum es Mitte der Staffel besonders schlimm war, weil er da aufgrund der langen Füllerphase auch am wenigsten Folgen geschrieben hat. Sodas Ding scheint das aber definitiv nicht so sehr zu sein.
Ach ja und warum genau ist eine der beiden Assistentinnen Mitte der Staffel einfach abgehauen? Das hat ungefähr genauso wenig Sinn gemacht wie bei dem Professor am Anfang. Nicht dass ihr Fehlen nen großartigen Unterschied gemacht hätte

Und noch eine kleine Randnotiz. Irgendwie fand ich es ganz witzig, dass die Rangers ihre Schwerter grundsätzlich immer nur dazu benutzt haben, sie auf Gegner zu werfen, anstatt mit ihnen zu kämpfen. Ich frag mich ernsthaft, ob man das als absichtlichen Running-Gag eingebaut hat oder ob das Zufall war, aber das ist mir in nahezu jeder einzelnen Folge aufgefallen. Aber irgendwie fand ich es amüsant.


Hirohisa Soda hat 29 Folgen geschrieben, darunter sämtliche Story relevanten (was großzügig bewertet wohl so zwischen 12 und 14 sein dürften) und auch wenn man definitiv teilweise merkt, dass er etwas mit angezogener Handbremse geschrieben hat, konnte man seinen Stil schon in vielen Punkten erkennen und ich finde auf alle Fälle, dass er auch hier im Schnitt die meisten der besten Folgen geschrieben hat und eigentlich kaum welche von den schlechtesten (am ehesten noch dieser zweite Mini-Climax). Man hatte das Gefühl, dass er eigentlich gerne mehr getan hätte und sich selbst immer wieder zurück nehmen musste, weil er noch nicht die Freiheiten hatte, die er in zukünftigen Staffeln bekommen hat. Auch wenn Goggle V in der Gesamtheit betrachtet wohl trotzdem sein schwächstes Werk ist, von denen die ich kenne, lag das glaub ich nicht an ihm, sondern mehr an den damaligen Standards und Gegebenheiten. Ich bin definitiv froh darüber, dass man ihm später mehr Möglichkeiten zugestanden hat, denn selbst hier konnte man in Anflügen definitiv sein Potenzial immer wieder hervorstechen sehen.


Goggle V ist ja die älteste Sentai Staffel, die ich bisher gesehen hab und ich würde sagen, dass sie dafür doch eine einigermaßen anständige Figur gemacht hat. Ich denke, dass ich sie etwas schwächer fand, als die originale Ultraman Serie, aber auf alle Fälle besser als die letzten paar episodischen Serien die ich mir angeschaut hab und auch deutlich besser als Gavan (die ja im gleichen Jahr lief). Es ist jetzt nichts was ich unbedingt in absehbarer Zeit nochmal anschauen müsste, aber für das was sie war, war sie in Ordnung.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Red Ranger » Mo 11. Jun 2018, 18:36

Ranger L hat geschrieben:
Mo 11. Jun 2018, 04:26
Ich bin jetzt mit Goggle V fertig und ich würde mal sagen, dass es den Umständen entsprechend eine sehr solide Staffel war. Sicherlich nicht das selbe Niveau wie die späteren 80er Staffeln, aber für das was die Serie zu bieten hatte, war sie ganz unterhaltsam.
Ich fand die Staffel für eine so episodische Serie auch recht gut. War auf jeden Fall eine der besseren rein episodischen Serien.
Was mir aber trotzdem noch dauerhaft sehr missfallen hat, das ist das doch sehr generische letzte Drittel der Folgen. Eigentlich ab dem Zeitpunkt, an dem die Rangers mit dem Roll-Call anfangen musste ich mich teilweise schon stark bemühen, um nicht komplett abzuschalten, auch wenn der Rest der Folge bis dahin richtig gut war. Das ist sicherlich ein Problem, dass viele ältere Serien haben, aber hier hab ich das nochmal heftiger wahrgenommen, als Beispielsweise bei Bioman oder auch Juspion (die ja auch Mechakämpfe hatte).
Das Problem haben alle alten Sentai Staffeln. Zumindest bei Battle Fever J und Sun Vulcan war es ebenfalls so. Man konnte sich relativ sicher sein, wenn der Roll Call kommt, dass jetzt der Kampf beginnt, in dem das Monster vernichtet wird. Ab Bioman wurde ja die zu der Zeit gängige Sentai Formel ziemlich umgekrempelt, weshalb es da auch nicht so krass war. Was aber bei Goggle V manchmal recht anstrengend war, war der ausgedehnte Gebrauch von Stock Footage. Vor allem später die Vorbereitung des Golden Spear Finishers hat sich einfach nur noch gezogen.
Der erste Climax war definitiv stark, auch wenn mir rückwirkendbetrachtet glaub ich lieber gewesen wäre, wenn man ihn noch ein paar Folgen nach hinten geschoben hätte, denn so gab’s gerade in den 20ern schon ne ziemlich krasse Durststrecke. Auch die Folgen fand ich in dieser Phase etwas schwächer, wenn auch immer noch größtenteils in Ordnung, aber bis zum nächsten größeren Climax waren es halt doch fast 20 Folgen und das hätte man definitiv etwas besser verteilen können. Wobei man ihnen immerhin lassen muss, dass sie mit der Drohung, Zazoriya und Iguana zu exekutieren, konsequent waren. Das kann man nicht von allen Schurkengruppen behaupten.
Das hab ich ähnlich empfunden. Ich fand die Phase in den 20ern auch auch etwas schwächer als den Rest der Staffel. Die Bösen sollten es aber öfter mal durchziehen, ihre Untergebenen zu exekutieren, wenn sie es schon androhen. Das macht sie sonst eher unglaubwürdig, wenn sie nur drohen, aber nichts machen. Es war eh Zeit, die beiden loszuwerden, denn nachdem man dazu übergegangen ist, die Kongs zu großen Versionen der aktuellen Monster zu machen, sind sie auch schon überflüssig geworden.
Die Endgame Arc war im Großen und Ganzen ziemlich gut. Diese Hightron Energy kam zwar etwas aus dem nichts, aber man hat es sinnvoll verwendet und es war auch ziemlich spannend umgesetzt. Vor allem die Zerstörung der Basis fand ich ziemlich cool, das ist was, das man von Sentai ja tendenziell eher nicht gewöhnt ist. Dass man Taboo auch wirklich zum Endgegner gemacht hat, fand ich gut, aber gleichzeitig war es auch etwas schade, dass es nur ein generischer Mechakampf war, ohne irgendetwas Besonderes. Man hätte ihn wenigstens Zerstören können oder sowas.
Die unspektakulären Endkämpfe sind auch eine Schwäche der alten Tokus. Meistens bleibt es bei normalen Kämpfen. Deshlab erwarte ich bei so alten Tokus auch keine spektakulären Endkämpfe. Wenn es doch einen gibt, dann umso besser.
Die besten Schurken waren wohl Deathgiller und Mazurka, schon allein, weil sie eigentlich die einzigen waren, die auch wirklich was gemacht haben und auch in der Endgame Arc hatten sie nochmal ein paar richtig gute Momente, auch wenn ich mir für Deathgiller vielleicht ein etwas spektakuläreres Ende gewünscht hätte. Das schwächste Glied ist definitiv Deathmark, der mal wieder so ein Bilgenia/Guireel Typ von Schurke war. Er war zwar wenigstens bis zum Ende dabei und nicht nur für eine Mid-Season Arc, aber trotzdem ist es ein Charakter dessen Existenz sich mir nicht wirklich erschließt. Alles was er tut ist im Wesentlichen, die Befehle von Taboo entgegen zu nehmen, nur um sie dann an Deathgiller weiterzugeben, welcher sie dann ausführt während er im Grunde überhaupt nichts macht. Diese Zwischenstufe hätte man sich komplett sparen können.
Und Taboo selbst ist halt eigentlich mehr wie einer dieser obligatorischen Great Leader rüber gekommen, die man sonst eher aus Kamen Rider gewöhnt ist, aber ich schätze er hat seinen Zweck erfüllt. Mit der Erklärung für seine Existenz bin ich nur so semi zufrieden. Man hat erwähnt, dass er aus künstlichen Genen erschaffen wurde und so wie es formuliert wurde, könnte man es wohl dahingehend interpretieren, dass diese von Deathdark Wissenschaftlern entwickelt wurden, aber wenn es die schon vor Taboo gegeben hat, wer hat dann Deathdark ins Leben gerufen und warum würden sie ein künstliches Lebewesen zu ihrem Anführer machen?
Deathgiller und Mazurka waren sozusagen schon eine Grundlage von Sodas späteren Schurken. Sie haben, wie so viele Soda Generäle, sehr oft selbst mitgekämpft. Von Desmark war ich auch etwas enttäuscht. Vor allem wurde er anfangs als so gefährlich präsentiert und hat auch mit den Rangers den Boden aufgewischt, aber nach seiner Einführung hockte er nur in der Basis rum. Die Erklärung, was Taboo ist, hätte man wirklich noch ausbauen können. Aber wenigstens wurde halbwegs erklärt, was er ist. Man hätte z.B. sagen können, dass der ursprüngliche Anführer von Deathdark Taboo erschaffen hat und sein Bewusstsein in ihn übertragen hat, um unsterblich zu werden. Dann hätte man auch die Erklärung, wieso Deathdark ein künstliches Lebewesen als Anführer akzeptieren.
Hirohisa Soda hat 29 Folgen geschrieben, darunter sämtliche Story relevanten (was großzügig bewertet wohl so zwischen 12 und 14 sein dürften) und auch wenn man definitiv teilweise merkt, dass er etwas mit angezogener Handbremse geschrieben hat, konnte man seinen Stil schon in vielen Punkten erkennen und ich finde auf alle Fälle, dass er auch hier im Schnitt die meisten der besten Folgen geschrieben hat und eigentlich kaum welche von den schlechtesten (am ehesten noch dieser zweite Mini-Climax). Man hatte das Gefühl, dass er eigentlich gerne mehr getan hätte und sich selbst immer wieder zurück nehmen musste, weil er noch nicht die Freiheiten hatte, die er in zukünftigen Staffeln bekommen hat. Auch wenn Goggle V in der Gesamtheit betrachtet wohl trotzdem sein schwächstes Werk ist, von denen die ich kenne, lag das glaub ich nicht an ihm, sondern mehr an den damaligen Standards und Gegebenheiten. Ich bin definitiv froh darüber, dass man ihm später mehr Möglichkeiten zugestanden hat, denn selbst hier konnte man in Anflügen definitiv sein Potenzial immer wieder hervorstechen sehen.
Ich weiß nicht, ob Soda sich wirklich zurückhalten musste, oder ob er von sich aus auf Sicherheit gegangen ist. Da man seine Handschrift schon irgendwo erkennen kann, denke ich, dass Toei eher wollte, dass er auf Sicherheit geht. Er hat sich ja auch mehr oder weniger mit kleinen Schritten rangetastet. Dynaman soll ja bis auf einen recht umfangreichen Endgame Arc auch noch sehr klassisch sein, und mit Bioman konnte er sich dann endlich austoben.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Di 12. Jun 2018, 04:35

Red Ranger hat geschrieben:
Mo 11. Jun 2018, 18:36
Was aber bei Goggle V manchmal recht anstrengend war, war der ausgedehnte Gebrauch von Stock Footage. Vor allem später die Vorbereitung des Golden Spear Finishers hat sich einfach nur noch gezogen.
Ja stimmt, das hab ich ganz vergessen zu erwähnen, diese „Beschwörungssequenz“ für den Golden Spear hat mich auch ziemlich irritiert. Vor allem weil diese ganze Sequenz eigentlich gefühlt überhaupt nichts mit dem Golden Spear zu tun hatte. Das war nur ne halbe Minute irgendwelche unkoordinierten Bewegungen und dann war der Spear da. Da hab ich mich jedes Mal gefragt, warum genau ich mir das eigentlich grade angeschaut habe.
Red Ranger hat geschrieben:
Mo 11. Jun 2018, 18:36
Von Desmark war ich auch etwas enttäuscht. Vor allem wurde er anfangs als so gefährlich präsentiert und hat auch mit den Rangers den Boden aufgewischt, aber nach seiner Einführung hockte er nur in der Basis rum. Die Erklärung, was Taboo ist, hätte man wirklich noch ausbauen können. Aber wenigstens wurde halbwegs erklärt, was er ist. Man hätte z.B. sagen können, dass der ursprüngliche Anführer von Deathdark Taboo erschaffen hat und sein Bewusstsein in ihn übertragen hat, um unsterblich zu werden. Dann hätte man auch die Erklärung, wieso Deathdark ein künstliches Lebewesen als Anführer akzeptieren.
Das wäre tatsächlich eine ziemlich gute Idee. Wenn ich so drüber nachdenke, könnte man sogar noch einen Schritt weiter gehen und das Konzept vom wieder erweckten General Deathmark komplett durch Taboo ersetzen, sozusagen dass sie statt Deathmark die Überreste ihres Anführers mit Hilfe von künstlich erschaffenen Genen wiedererwecken. Damit würde man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
(Ich frage mich, warum die uns keine Staffel schreiben lassen)
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Mo 9. Jul 2018, 04:05

Um dem V-Cinema zuvor zu kommen, hab ich jetzt mal mit Go-Onger angefangen. Ich bin bei 11 Folgen und bisher macht die Serie eigentlich nen ziemlich guten Eindruck.

Der Start war natürlich mal wieder so ein typischer Sentai Start mit gefühlt 80% Action Szenen. Gerade bei einer Staffel, bei der die Rangers schon etabliert sind, müsste man meinen, man könnte sich ein wenig mehr Zeit für Erklärungen lassen, aber nein, man hat die Zeit nur genutzt um noch mehr Action rein zu drücken.
Danach wurde es wie gewohnt deutlich besser. Der Charakter Fokus war ziemlich stark bisher (vor allem Folge 8 fand ich super, weil sie eine Thematik aufgegriffen hat, die mich bei vielen Sentai Staffeln stört) und was mir auch sehr gut gefällt ist, wie häufig man sich bisher auf vorangegangene Folgen und Ereignisse bezieht und sie weiter behandelt. Sowas mag einfach immer, weil es jeder noch so kleinen Szene eine Bedeutung geben kann.
Background ist natürlich noch einiges zu liefern, insbesondere was die Bösen und die Engines betrifft und auch zu Gunpei würde ich gern noch einiges erfahren. Wie kommt es, dass er am Anfang so besessen von den Go-Ongers war?

Die Charaktere sind bisher eigentlich recht sympathisch. Gunpei war am Anfang etwas nervig, aber seit er zum Ranger wurde, hat er mich eigentlich nicht mehr gestört. Und Sosuke konnte mich mit Folge 8 überzeugen. Nur sein gelegentliches Gerede über Glück bereitet mir etwas Sorgen, irgendwie hab ich diesbezüglich noch ein tiefsitzendes Trauma, deshalb hoffe ich mal, dass man das nicht weiter ausbaut.
Das Konzept der Engines gefällt mir allerdings ziemlich gut. Nicht nur dass alle eigene Charaktere sind, ist ganz cool, ich mag auch die Idee, dass sie nur eine bestimmte Zeit in ihrer wahren Form überleben können. Hat was von Ultraman. Was mich nur wieder wie so häufig etwas irritiert, warum genau brauchen manche der Engines einen menschlichen Partner, aber Carrigator nicht? Und wieso sind die Changer von Green und Black anders als die anderen? Diese Art von Problem entsteht halt irgendwie immer, wenn die Rangers ihre Kräfte von den Mecha beziehen.

Grundsätzlich macht Go-Onger bisher aber nicht viel falsch. Wie gesagt was die Hintergründe betrifft, sollte schon noch ein bisschen was kommen, aber ansonsten scheint Takegami hier ziemlich in seinem Element zu sein.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Mi 18. Jul 2018, 04:16

Ich bin jetzt mit Go-Onger fertig und ich würde sagen, es war eine ziemlich gute Staffel. Nicht gerade die komplexeste, aber sie hat sehr viel Spaß gemacht.

Die Charaktere waren mal wieder typische Takegami Charaktere. Alle waren sehr sympathisch und unterhaltsam, sie hatten eine starke Teamdynamik und ihr Humor hat gut funktioniert. Die Go-Ongers waren sicherlich nicht die tiefgründigsten Charaktere, aber die Staffel hat einen sehr guten Job gemacht zu zeigen, dass sie auf ihre eigene Art stark sind, ohne sie dabei in eine Lucky-Art von Charakter abdriften zu lassen.
Die Go-On Wings waren anfangs ziemlich unausstehlich, doch ihre „Redemption“-Arc (das kann man find ich schon fast so nennen), war echt stark. Bei Hiroto hat es etwas länger gedauert, als bei Miu, aber letzten Endes wurden beide doch noch zu ziemlich sympathischen Charakteren und eine derartige Entwicklung ist immer schön zu sehen.
Und auch die ganzen Engines haben als Nebencharaktere super funktioniert. Sie haben sich hier sehr viel mehr wie vollwertige Partner angefühlt, als beispielsweise in Abaranger, weshalb sie mich teilweise auch etwas an die Buddyroiden aus Go-Busters erinnert haben.

Die Bösen, würde ich sagen, waren im Großen und Ganzen eher mittelmäßig. Die drei Pollution Minister waren zwar unterhaltsame Charaktere und ich mochte ihren kleinen Charaktermoment in der Endgame Arc, aber wie eine besonders große Bedrohung sind sie jetzt nicht rübergekommen. Am ehesten noch Hiramekimedes, der zwar nicht sonderlich lange dabei war, aber ich fand von diesen ganzen Mid-Season Arc Typ von Schurken, war er definitiv einer der besseren.
Kireizuki hingegen hat man ziemlich verschwendet. Er war nicht uninteressant, aber man hätte mehr mit ihm machen können, als ihn wie ein besseres MotW zu verwenden. Vor allem dass man am Ende der ersten Folge kurz seinen Tod vorgetäuscht hat, nur um ihn in der nächsten Folge dann doch sterben zu lassen, fand ich ziemlich unnötig, sowas sollte man lieber nur bei Charakteren machen, die man dauerhaft behalten will.
Yogoshimakuritain (ich hasse diesen Namen) kam natürlich ziemlich aus dem nichts. Da hatte die Staffel halt in gewisser Weise das gleiche Problem wie auch schon Gaoranger, dass sie über weite Strecken keinen wirklich eindeutigen Oberbösewicht hatte. Man hat es hier zwar noch um einiges besser gelöst, schon allein weil Yogoshimakuritain wenigstens ein richtiger Charakter war und er war jetzt auch als Schurke nicht schlecht, aber ich versteh trotzdem nicht so ganz, warum man ihn nicht schon früher gebracht hat. Gerade nach dem Tod von Yogostein hätte es sich doch angeboten.

Storyweise war die Staffel sicherlich kein Meisterwerk, aber ich finde trotzdem, dass man es ziemlich gut hinbekommen hat, die wichtigen Ereignisse so auf die Staffel zu verteilen, dass nicht allzu viel Leerlauf entsteht. Der einzige kleinere Durchhänger wäre wohl von Hiramekimedes‘ Tod bis zum Debut der prähistorischen Engines, aber auch diese Phase fand ich jetzt nicht unbedingt schwach. Man hat diese Reihe von Folgen unter anderem dazu benutzt, um so Kleinigkeiten zu erklären, wie beispielsweise warum die Gaiark nur unter schmutzigen Bedingungen überleben können oder warum Gunpei anfangs von den Go-Ongers besessen war, was ich sehr gut fand. Gerade solche kleineren Sachen, würden viele Serien eher unter den Tisch fallen lassen. Allgemein fand ich den Background und das Worldbuilding der Staffel ziemlich gut, deutlich besser als beispielsweise in Gaoranger. Außerdem waren auch der „Höhepunkt“ von Hirotos Entwicklung, sowie die Einführung von Go-Roader GT innerhalb dieser Phase und das hat den Rest eigentlich ziemlich gut ausgeglichen. Ansonsten kann ich mich nicht erinnern, dass es jemals mehr als 2 Füller hintereinander gab.

Die Endgame Arc fand ich trotz des ziemlich hineingeworfenen Hauptfeindes sehr gut. Der „Tod“ der Engines war hier durch ihre ausgebaute Rolle bei weitem effektiver, als in vielen anderen Staffeln und dass man dann auch noch die zugehörigen Rangers hat „sterben“ lassen hat das ganze nur noch verstärkt. Gerade bei den Go-On Wings wurde es verdammt gut umgesetzt. Und natürlich muss ich ihnen ein Kompliment aussprechen, dass man dieses Mal eine gute Erklärung gefunden, um sie zurück zu bringen. Ich finde dass die Staffel wirklich in sehr vielen Punkten von Gaoranger gelernt hat. Und den kleinen Epilog am Ende, der dann auch gleich zum nächsten Team Up überleitet, fand ich auch ziemlich cool. Sowas sollte man öfter machen.


Takegami hat mit 25 Folgen genau die Hälfte der Staffel selbst geschrieben und ich würde sagen, die Meisten davon waren auch ziemlich gut, aber darauf will ich jetzt gar nicht unbedingt so lange eingehen. Da das aber nun der letzte mir bekannte Toku mit Takegami als Main Writer war, will ich noch ganz kurz ein paar Worte über ihn verlieren. Er ist find ich ein Writer, der relativ klar definierte Stärken und Schwächen hat. Insbesondere mit Charakteren und Humor kann er sehr gut umgehen, es gibt eigentlich keine Staffel von ihm, die keine guten Charaktere hat. Seine größte Schwäche liegt ganz klar bei der Story und das ist es auch meistens, was über die einzelne Qualität seiner Serien entscheidet. Je mehr er versucht, auf Story zu gehen, desto schwächer werden seine Staffeln tendenziell (Neos bildet hier wohl die Ausnahme). Der für meinen Geschmack schwächste seiner Tokus (GoGoV) ist auch der, der vermutlich die meiste Handlung zu bieten hat, meine Lieblingsserie von ihm ist ganz klar Ryukendo, welche sich am allermeisten auf ihren wirklich starken Humor konzentriert, während die Story eher zweitrangig ist. Außerdem hab ich gerade hier und auch bei Gaoranger schon gemerkt, dass Takegami ein Writer ist, der gewillt ist, sich zu verbessern und aus seinen Fehlern in Vorstaffeln zu lernen. Mir ist bei Go-Onger immer wieder aufgefallen, dass gerade die Sachen, die bei Gaoranger eher negativ herausgestochen sind, hier deutlich besser gemacht wurden. Im Schnitt würde ich definitiv sagen, dass er einer der besseren Toku Writer ist. Sein Writing Stil ist weder der spannendste noch der komplexeste, aber er ist sehr effektiv in dem was er tut. Ich hab häufig das Gefühl, dass er neben großen Namen wie Kobayashi, Inoue, Soda oder Arakawa teilweise etwas vergessen wird, aber mit mindestens 6 Tokus als Mainwriter und noch diversen weiteren als Secondary würde ich ihn schon zu den großen Toku Writern zählen.

Um abschließend wieder auf Go-Onger zurück zu kommen, ich würde sagen, dass es eine seiner besseren Staffeln war. An Ryukendo kommt sie definitiv nicht ran, aber bis auf ein paar Kleinigkeiten macht sie eigentlich nicht viel falsch. Sie hat viel Charme, guten Humor und gute Charaktere, die die Serie auch ohne starke Grundstory sehr gut tragen können.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Red Ranger » Mi 18. Jul 2018, 16:50

Ranger L hat geschrieben:
Mi 18. Jul 2018, 04:16
Ich bin jetzt mit Go-Onger fertig und ich würde sagen, es war eine ziemlich gute Staffel. Nicht gerade die komplexeste, aber sie hat sehr viel Spaß gemacht.
Das ist so ziemlich das, was ich auch über die Staffel denke. Storymäßig recht dünn, aber dennoch sehr unterhaltsam. Ich kann mir auch nicht mehr erklären, wieso ich zur Ausstrahlung kaum Zugang zur Staffel gefunden hatte und ich sogar ans Abbrechen dachte, nur um dann die zweite Hälfte sogar richtig gut zu finden. Ich schiebe es zum Teil auch auf meine hohen Erwartungen als Staffel nach Gekiranger. Denn Gekiranger war lange Zeit auf Platz 1 meines Sentai Rankings. Da konnte jede Staffel danach nur verlieren. Unvoreingenommen betrachtet war Go-Onger aber wirklich eine gute Staffel.
Die Charaktere waren mal wieder typische Takegami Charaktere. Alle waren sehr sympathisch und unterhaltsam, sie hatten eine starke Teamdynamik und ihr Humor hat gut funktioniert. Die Go-Ongers waren sicherlich nicht die tiefgründigsten Charaktere, aber die Staffel hat einen sehr guten Job gemacht zu zeigen, dass sie auf ihre eigene Art stark sind, ohne sie dabei in eine Lucky-Art von Charakter abdriften zu lassen.
Die Go-On Wings waren anfangs ziemlich unausstehlich, doch ihre „Redemption“-Arc (das kann man find ich schon fast so nennen), war echt stark. Bei Hiroto hat es etwas länger gedauert, als bei Miu, aber letzten Endes wurden beide doch noch zu ziemlich sympathischen Charakteren und eine derartige Entwicklung ist immer schön zu sehen.
Und auch die ganzen Engines haben als Nebencharaktere super funktioniert. Sie haben sich hier sehr viel mehr wie vollwertige Partner angefühlt, als beispielsweise in Abaranger, weshalb sie mich teilweise auch etwas an die Buddyroiden aus Go-Busters erinnert haben.
Vor allem die Teamdynamik hat mir gut gefallen. Die Charaktere haben untereinander auch sehr gut harmoniert und dadurch auch gut als Team zusammengearbeitet. Ich finde, die Go-Ongers gehören so ziemlich zu Takegamis besten Charakteren. Die Entwicklung der Wings war auch recht nachvollziehbar dargestellt. Und ich bin mir sicher, hätte ich damals nicht mitbekommen, dass der Schauspieler von Yaguruma aus Kamen Rider Kabuto für Hiroto gecastet wurde, hätte ich ihn wohl in Go-Onger nicht erkannt. Lustig ist ja auch irgendwie, dass genau ein Jahr später in Rescue Fire mit dem Sky Team die Go-On Wings 2.0 aufgetaucht sind.
Ich fand es auch gut gemacht, dass die Engines hier wirklich als eigenständige Charaktere rüberkommen, und nicht bloß als sprechende Mechas. So gesehen war Go-Onger dadurch eine Staffel mit sehr vielen Charakteren, von denen aber keiner so wirklich zu kurz kam.
Die Bösen, würde ich sagen, waren im Großen und Ganzen eher mittelmäßig. Die drei Pollution Minister waren zwar unterhaltsame Charaktere und ich mochte ihren kleinen Charaktermoment in der Endgame Arc, aber wie eine besonders große Bedrohung sind sie jetzt nicht rübergekommen. Am ehesten noch Hiramekimedes, der zwar nicht sonderlich lange dabei war, aber ich fand von diesen ganzen Mid-Season Arc Typ von Schurken, war er definitiv einer der besseren.
Hiramekimedes an sich war nicht schlecht, aber ich fand, dass er nicht sonderlich viel zur Hauptstory beigetragen hat. Er war da, und genauso schnell wieder weg. Wenigstens kam er mir nicht so überflüssig vor wie Gileel.
Kireizuki hingegen hat man ziemlich verschwendet. Er war nicht uninteressant, aber man hätte mehr mit ihm machen können, als ihn wie ein besseres MotW zu verwenden. Vor allem dass man am Ende der ersten Folge kurz seinen Tod vorgetäuscht hat, nur um ihn in der nächsten Folge dann doch sterben zu lassen, fand ich ziemlich unnötig, sowas sollte man lieber nur bei Charakteren machen, die man dauerhaft behalten will.
Yogoshimakuritain (ich hasse diesen Namen) kam natürlich ziemlich aus dem nichts. Da hatte die Staffel halt in gewisser Weise das gleiche Problem wie auch schon Gaoranger, dass sie über weite Strecken keinen wirklich eindeutigen Oberbösewicht hatte. Man hat es hier zwar noch um einiges besser gelöst, schon allein weil Yogoshimakuritain wenigstens ein richtiger Charakter war und er war jetzt auch als Schurke nicht schlecht, aber ich versteh trotzdem nicht so ganz, warum man ihn nicht schon früher gebracht hat. Gerade nach dem Tod von Yogostein hätte es sich doch angeboten.
Von Kireizuki hätte ich auch gerne mehr gesehen. Der war doch ein recht interessanter Gegner. Lustigerweise hat man sein PR Gegenstück länger leben lassen, auch wenn man da auch mehr aus ihm hätte rausholen können. Yogoshimakuritain kurz vor Schluss auftauchen zu lassen, kam irgendwie zu plötzlich. Es hat auch nichts vorher darauf hingedeutet, dass es ihn gibt. Er war einfach da. Da hätte man ihn wirklich nach dem Tod von Yogostein herholen sollen, damit er sich an den Rangers für seinen Sohn rächen kann.
Storyweise war die Staffel sicherlich kein Meisterwerk, aber ich finde trotzdem, dass man es ziemlich gut hinbekommen hat, die wichtigen Ereignisse so auf die Staffel zu verteilen, dass nicht allzu viel Leerlauf entsteht. Der einzige kleinere Durchhänger wäre wohl von Hiramekimedes‘ Tod bis zum Debut der prähistorischen Engines, aber auch diese Phase fand ich jetzt nicht unbedingt schwach. Man hat diese Reihe von Folgen unter anderem dazu benutzt, um so Kleinigkeiten zu erklären, wie beispielsweise warum die Gaiark nur unter schmutzigen Bedingungen überleben können oder warum Gunpei anfangs von den Go-Ongers besessen war, was ich sehr gut fand. Gerade solche kleineren Sachen, würden viele Serien eher unter den Tisch fallen lassen. Allgemein fand ich den Background und das Worldbuilding der Staffel ziemlich gut, deutlich besser als beispielsweise in Gaoranger. Außerdem waren auch der „Höhepunkt“ von Hirotos Entwicklung, sowie die Einführung von Go-Roader GT innerhalb dieser Phase und das hat den Rest eigentlich ziemlich gut ausgeglichen. Ansonsten kann ich mich nicht erinnern, dass es jemals mehr als 2 Füller hintereinander gab.
Ich hab das gar nicht mehr so in Erinnerung, dass doch so vieles in der Staffel erklärt wurde. Ich glaube, meine anfängliche Sicht auf Go-Onger hat mich nicht wirklich erkennen lassen, was in der Staffel steckt. Go-Onger wäre echt ein Kandidat für einen Rewatch, weil ich denke, dass ich gerade in der ersten Hälfte nicht objektiv genug war und ich die Staffel heute vielleicht besser bewerten würde. Ich kann auch jetzt nicht sagen, ob es wirklich so wenige Filler gab. In meiner Erinnerung ist Go-Onger schon recht fillerlastig. Dafür hat sich die Staffel eben mehr um die Charaktere gekümmert.
Um abschließend wieder auf Go-Onger zurück zu kommen, ich würde sagen, dass es eine seiner besseren Staffeln war. An Ryukendo kommt sie definitiv nicht ran, aber bis auf ein paar Kleinigkeiten macht sie eigentlich nicht viel falsch. Sie hat viel Charme, guten Humor und gute Charaktere, die die Serie auch ohne starke Grundstory sehr gut tragen können.
Mittlerweile würde ich sogar auch sagen, dass Go-Onger seine beste Sentai Staffel ist, auch wenn mein Ranking eigentlich was anderes sagt. Deshalb bin ich sogar am überlegen, ob ich nicht nach Ultraman Max einen Go-Onger Rewatch einlege. Mein Ranking wollte ich zwar eigentlich erst erneuern, wenn ich alle Staffeln mindestens ein Mal gesehen hab und danach einen kompletten Rewatch mache (Gokaiger hätte ich nach meinem Rewatch auch deutlich höher setzen können), aber für den kommenden Film wäre ein Rewatch vielleicht eh nicht verkehrt. Takegamis bestes Werk bleibt für mich aber nach wie vor Ryukendo.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Do 19. Jul 2018, 04:07

Red Ranger hat geschrieben:
Mi 18. Jul 2018, 16:50
Hiramekimedes an sich war nicht schlecht, aber ich fand, dass er nicht sonderlich viel zur Hauptstory beigetragen hat. Er war da, und genauso schnell wieder weg. Wenigstens kam er mir nicht so überflüssig vor wie Gileel.
Das stimmt, er war jetzt nicht gerade der relevanteste Charakter, aber er hat, durch ihre gemeinsame Vorgeschichte, eben in gewisser Weise die Einführung der Go-On Wings eingeleitet, wodurch er nicht komplett verschwendet war. Ich bin trotzdem recht froh, dass man ihn nicht noch länger behalten hat, denn dann hätte er wirklich angefangen, nur noch fehl am Platz zu wirken, aber diese 8 bzw. 9 Folgen, die er dabei war, haben für das, was der Charakter getan hat, eigentlich ziemlich gut gepasst. Es war nicht zu viel und nicht zu wenig.
Red Ranger hat geschrieben:
Mi 18. Jul 2018, 16:50
Von Kireizuki hätte ich auch gerne mehr gesehen. Der war doch ein recht interessanter Gegner. Lustigerweise hat man sein PR Gegenstück länger leben lassen, auch wenn man da auch mehr aus ihm hätte rausholen können. Yogoshimakuritain kurz vor Schluss auftauchen zu lassen, kam irgendwie zu plötzlich. Es hat auch nichts vorher darauf hingedeutet, dass es ihn gibt. Er war einfach da. Da hätte man ihn wirklich nach dem Tod von Yogostein herholen sollen, damit er sich an den Rangers für seinen Sohn rächen kann.
Was ich da auch irgendwie seltsam fand war, dass Yogoshimakuritain einfach aus diesem „Staubsaugerbeutel“-Ding von Kireizuki raus gekommen ist. Ich meine, was zum Teufel hatte er darin zu suchen? Müsste er nicht eher aus irgendeiner anderen Brane World kommen?
So oder so wäre es aber auf alle Fälle nicht schlecht gewesen, wenn man ihn vorher wenigstens etwas angeteasert hätte, damit er nicht ganz so aus dem nichts kommt.
Red Ranger hat geschrieben:
Mi 18. Jul 2018, 16:50
Ich kann auch jetzt nicht sagen, ob es wirklich so wenige Filler gab. In meiner Erinnerung ist Go-Onger schon recht fillerlastig. Dafür hat sich die Staffel eben mehr um die Charaktere gekümmert.
Da hängt’s wohl wieder davon, wie man Füller definiert, aber wenn man relevanten Background und die Einführung von neuen Waffen und Mecha nicht als Füller zählt, dann dürften es nie mehr als 2 am Stück gewesen sein.
Red Ranger hat geschrieben:
Mi 18. Jul 2018, 16:50
Deshalb bin ich sogar am überlegen, ob ich nicht nach Ultraman Max einen Go-Onger Rewatch einlege. Mein Ranking wollte ich zwar eigentlich erst erneuern, wenn ich alle Staffeln mindestens ein Mal gesehen hab und danach einen kompletten Rewatch mache (Gokaiger hätte ich nach meinem Rewatch auch deutlich höher setzen können), aber für den kommenden Film wäre ein Rewatch vielleicht eh nicht verkehrt.
Ich schätze, bis alle vollständig gesubbt sind, wird es eh noch einige Zeit dauern, da machst du, glaube ich, nicht viel verkehrt, wenn du dir einige Staffeln jetzt schon ein zweites Mal anschaust. Du musst dann das Ranking ja nicht nach jeder Staffel erneuern, alle heilige Zeit reicht ja, wenn sich mal ein paar wichtige Sachen verschoben haben.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Mo 13. Aug 2018, 04:04

Um mich etwas von den letzten Beiden Serien zu erholen dachte ich, es wäre mal wieder eine Soda Serie fällig, deshalb hab ich jetzt mit Changeman angefangen und bin bei 12 Folgen.


Natürlich war der Anfang erstmal wieder etwas naja, wobei ich die Startfolge an sich hier sogar etwas besser fand, als beispielsweise bei Goggle-V, aber im Allgemeinen waren die ersten paar Folgen wie üblich etwas arg actionlastig für meinen Geschmack, mit relativ wenig Substanz pro Folge, aber seit Folge 5 in etwa fand ich eigentlich die Meisten Folgen ziemlich gut.
Passiert ist zwar noch nicht allzu viel, aber man hat schon einiges an Informationen zu den Bösen (unteranderem hat man schon Anspielungen, auf eine spätere Schurkin gemacht), man hat sich schon mal auf vorherige Ereignisse bezogen und auch sowas wie, dass man bei einem Hauptschurken, dem die Rangers zum ersten Mal begegnen, auch anmerkt, dass die Rangers den noch nicht kannten, sind Kleinigkeiten, bei denen es mich freut, wenn man darauf achtet. Und man hat nach 12 Folgen auch schon ein paar mal eine gekürzte Version der Mecha-Verbindungssequenz benutzt bzw. sie einmal sogar komplett weggelassen. Das ist jetzt schon kein Vergleich zu Winspector und Goggle-V.

Bei den Rangers hat sich jetzt noch nicht sonderlich viel getan, aber die Fokusfolgen, die es bisher gab, waren eigentlich alle gut und mir gefällt auch das militärische Konzept hier sehr gut. Gerade dass man auch mal Mitarbeiter einer größeren Organisation sieht, ist tendenziell eher selten. Nur dass der Commander von Anfang an über die Drohende Invasion von Gozma und die Funktionsweise der Earth Force Bescheid wusste, will mir nicht so ganz schmecken.

Die Bösen sind jetzt schon deutlich interessanter, als es viele andere Gruppen auf die gesamte Staffel sind. Dass alle von verschiedenen Eroberten Planeten kommen und quasi nur dazu gezwungen werden, für sie zu arbeiten, bietet sehr viel Potenzial. Ich hoffe mal, dass es da vielleicht später noch zu diversen Auseinandersetzungen in den eigenen Reihen kommt. Und ich find’s auch ganz cool, dass man explizit erwähnt hat, dass genau das den Rangers im Falle einer Niederlage auch selbst drohen könnte. Ein ganz schon düsterer Gedanke.


Alles in allem noch nicht sonderlich spektakulär bisher, aber ein sehr gutes Fundament, für das was noch kommt. Da kann man definitiv einiges draus machen.
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