Ruhet in Frieden

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Kai "the spy"
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Ruhet in Frieden

Beitrag von Kai "the spy" » Mo 16. Jun 2008, 22:53

Aus aktuellem Anlass starte ich diesen Thread, in dem Nachrufe auf große Persönlichkeiten, von Schauspielern, Autoren, Regiesseuren, Musikern, etc. gepostet werden können, um den Verstorbenen zu gedenken.

Stan Winston ist tot!
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Der am 7. April 1946 in Richmond geborene Winston arbeitete in seiner Jugend als Stand-up-Comedian, studierte Malerei und Bildhauerei. 1968 zog er nach Los Angeles, um Schauspieler zu werden, bekam aber keine guten Angebote. Deshalb konzentrierte er sich auf seine Arbeit als Make-up-Artist bei Disney, was er bisher eher als Nebenjob betrachtet hatte. 1971 erhielt er seinen ersten Emmy-Award für seine Arbeit an dem Film GARGOYLES. Bald war er zu einem der größten Namen für Masken, Kostüme und praktische Spezialeffekte geworden, seine Arbeiten waren in STAR WARS, TERMINATOR, ALIENS - DIE RÜCKKEHR, PREDATOR, BATMANS RÜCKKEHR, EDWARD MIT DEN SCHERENHÄNDEN und JURASSIC PARK zu sehen. Er erhielt insgesamt vier Oscars und vier Saturn Awards.
Stan Winston verstarb gestern, dem 15. Juni 2008. Er wurde 62 Jahre alt. Sein letzter Film, IRON MAN, ist noch immer in einigen Kinos zu sehen.
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Beitrag von Kai "the spy" » Mo 30. Jun 2008, 09:37

Comic-Star Michael Turner ist tot!
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Turner wurde in den 1990ern durch seine Arbeit als Zeichner der Comic-Serie WITCHBLADE einem breiten Publikum bekannt und mauserte sich in den folgenden Jahren zu einem der beliebtesten Zeichner der USA. Im Jahr 2000 wurde bei ihm Krebs diagnostiziert, weshalb er sich für einige Jahre zurückzog. Während dieser Zeit verlor er seine Hüfte, 40% seines Beckens und knapp anderthalb Kilogramm Knochen. Schließlich kehrte Turner unter großem Fan- und Medienecho in die Comicbranche zurück und zeichnete die Erfolgsserie BATMAN/SUPERMAN für DC, sowie seine Eigenkreationen Fathom und Soulfire. Außerdem wurde er zu einem der beliebtesten Cover-Zeichner, u.a. durch Covers für THE FLASH, IDENTITY CRISIS, TEEN TITANS, ACTION COMICS und SUPERMAN, JUSTICE LEAGUE OF AMERICA, WOLVERINE, ULTIMATE X-MEN, INCREDIBLE HULK und FALLEN SON: THE DEATH OF CAPTAIN AMERICA.
Am Freitag starb Turner im Santa Monica Hospital in Kalifornien.
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Beitrag von Kai "the spy" » Mo 11. Aug 2008, 12:37

Isaac Hayes ist tot.
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Der legendäre Soulmusiker wurde 1942 in Covington, Tennessee, als Isaac Lee Hayes, Jr. geboren. In ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen sang Hayes schon mit fünf Jahren im Kirchenchor und brachte sich kurz darauf autodidaktisch das Spielen verschiedener Instrumente wie Piano, Flöte und Saxophon bei. In den 60er Jahren stieg er ins Musikgeschäft ein, so spielte er für Stax Records, später begann er mit seinem damaligen Partner David Porter eine Karriere als Songwriter. 1967 wurde sein Debüt-Album PRESENTING ISAAC HAYES mit mäßigem Erfolg veröffentlicht. Sein zweites Album, HOT BUTTERED SOULD von 1969, war deutlich erfolgreicher. Der große Durchbruch gelang ihm 1971 als Komponist der Musik für den Kultfilm SHAFT. Hierfür bekam Hayes den Oscar für seinen SHAFT THEME. Dieser wurde ein internationaler Hit. Durch die 70er hinweg war er ein erfolgreicher Musiker und Komponist für diverse Blaxploitation-Filme. Nebenbei begann er eine Karriere als Schauspieler, seine beachtetsten Rollen waren als The Duke in DIE KLAPPERSCHLANGE, als Niesreiz in Mel Brooks' ROBIN HOOD - HELDEN IN STRUMPFHOSEN und besonders als Stimme des Chefkochs in SOUTH PARK.
Seit 1995 war Hayes Mitglied der Church of Scientology. Dies war auch der Hauptgrund für seinen Ausstieg aus SOUTH PARK, als die Serie in der Episode TRAPPED IN THE CLOSET Scientology auf die Schippe nahm (wenn auch nicht mehr als andere Religionen auch). Seit Produktion dieser Episode war Hayes nicht mehr für SOUTH PARK tätig, seine Figur wurde später für eine letzte Episode wiederverwendet, die Dialoge von Chefkoch wurden komplett aus alten Aufnahmen zusammengeschnitten. In dieser Episode gaben die Macher der Serie einen Kommentar zu Hayes Mitgliedschaft bei Scientology, indem sie Chefkoch zum Mitglied einer Sekte machten, die völlig abstruse und menschenverachtende Ideologien vertrat und Chefkoch einer Gehirnwäsche unterzogen. Am Ende starb Chefkoch.
Isaac Hayes starb gestern im Baptist Memorial Hospital in Memphis, die Todesursache wurde noch nicht bekannt gegeben. Er hinterlässt 12 Kinder, 14 Enkelkinder und 3 Ur-Enkelkinder.
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Beitrag von Kai "the spy" » Sa 27. Sep 2008, 18:19

Paul Newman ist tot.
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Newman wurde am 26. Januar 1925 in Shaker Heights bei Cleveland, Ohio, als Sohn eines erfolgreichen Sportwarenverkäufers geboren. Schon in der Grundschule spielte er in Theaterstücken mit, auch in späteren Schulen war er als Schauspieler in Schulstücken tätig. Nachdem er 1946 aus der Navy entlassen wurde, studierte er auf das Kenyon College, nach seinem Abschluss besuchte er die Drama School in Yale und später das Actors Studio in New York. Nach einigen Auftritten in TV-Produktionen stand er 1953 erstmals mit dem Stück PICNIC am Broadway auf der Bühne, kurz darauf unterschrieb er einen Filmvertrag mit Warner Bros., wo er 1954 in seinem ersten Kinofilm THE SILVER CHALICE vor allem sich selbst so enttäuschte, dass er eine ganzseitige Anzeige aufgab, worin er sich bei allen, die ihn gesehen haben mochten, entschuldigte. Von nun an zeigte er in seinen Filmen mehr von seinem Talent und brachte es mit Filmen wie SOMEBODY UP THERE LIKES ME, THE HUSTLER und HUD zu großem Starruhm. 1969 stand er erstmals mit dem jungen Robert Redford für den Film BUTCH CASSIDY & THE SUNDANCE KID vor der Kamera, die beiden sollten enge Freunde werden und in weiteren Filmen wie THE STING zusammenarbeiten. Insgesamt war Newman zehnmal für den Oscar nominiert, gewonnen hat er ihn 1987 für seine Rolle in THE COLOR OF MONEY. In den 90ern wurde er neben seinen Filmen wie THE HUDSUCKER PROXY und MESSAGE IN A BOTTLE auch als Gründer und Besitzer einer eigenen Lebensmittelfirma, NEWMAN'S OWN, erfolgreich, wobei er die persönlichen Gewinne bis auf den letzten Cent für soziale und wohltätige Zwecke spendete. Nach der Jahrtausendwende war er vorwiegend für TV-Produktionen und als Sprecher für Animationsfilme wie CARS tätig, zuletzt war sein Gesicht 2002 in dem Gangsterdrama ROAD TO PERDITION im Kino zu sehen. Privat sorgte Newman, anders als die meisten Hollywoodstars, nie für Skandale, seit 1958 war mit Schauspielkollegin Joanne Woodward verheiratet.
Paul Leonard Newman starb am 26. September 2008 im Alter von 83 Jahren an den Folgen einer Lungenkrebserkrankung.
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Beitrag von super zeo 5 » Mo 29. Sep 2008, 10:55

weil wir von ihm hier noch garnichts haben
HEATH LEDGER

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Ledger wurde als zweites Kind von Sally Ledger Bell (geborene Ramshaw) und Kim Ledger im Subiaco Hospital in Perth geboren. Seine Mutter, eine Französischlehrerin, stammt aus Schottland, sein Vater, Bergbauingenieur und Rennfahrer, aus einer angesehenen Familie der Eisengussindustrie aus Perth. Heath und seine ältere Schwester Katherine Kate wurden nach den beiden Hauptcharakteren aus dem Roman Sturmhöhe der britischen Schriftstellerin Emily Brontë benannt. Ledger besuchte zunächst die Marys Mount Primary School in Gooseberry Hill und später die Guildford Grammar School, wo er Mitglied des Drama Clubs wurde. Im Jahr 1989, als Heath zehn Jahre alt war, ließen sich seine Eltern scheiden. Seine Mutter heiratete Roger Bell und sein Vater Emma Brown. In den Jahren 1989 und 1997 wurden seine Halbschwestern Ashleigh Bell und Olivia Ledger geboren.

Mit 17 Jahren verließ er die Schule und ging nach Sydney, wo er sich als Schauspieler bessere Chancen erhoffte. Eine erste Nebenrolle hatte er 1992 im Spielfilm Clowning around. Weiterhin spielte er auch in den Fernsehserien Ship to Shore und Sweat mit und zog später nach Hollywood um. Nach weiteren Rollen, darunter eine in Der Patriot neben Mel Gibson, gelang Ledger 2001 mit der Hauptrolle in Ritter aus Leidenschaft der Durchbruch.

Nach ersten Fernsehrollen etablierte sich Ledger ab Ende der 1990er Jahre als Hollywood-Schauspieler. Erfolge bei Publikum und Kritik feierte er mit Der Patriot, Monster's Ball mit Billy Bob Thornton und Halle Berry und als homosexueller Cowboy in dem Drama Brokeback Mountain, für dessen Darstellung er 2006 als Bester Schauspieler für einen Oscar nominiert wurde.

Durch Filme wie 10 Dinge, die ich an Dir hasse wurde Ledger eher dem Teeniefilm zugeordnet. Flops wie Sin Eater – Die Seele des Bösen mit Benno Fürmann machten seiner Karriere vorübergehend zu schaffen. Weitere Angebote im Genre Teeniefilm lehnte Ledger daraufhin ab. Bereits mit Monster's Ball und der Neuverfilmung von Die vier Federn kündigte sich sein Rollenwechsel an. Spätestens seit 2005 war Heath Ledger mit seinem Erscheinen in Brothers Grimm und Brokeback Mountain im ernsten Rollenfach etabliert.

Ein nächstes Projekt wurde die Bob-Dylan-Biografie I’m Not There. Dort spielte Ledger eine der sechs Rollen, die den Rockmusiker verkörperten. In der Batman-Verfilmung The Dark Knight spielte Ledger die Rolle des Joker.

Am 22. Januar 2008 wurde Ledger tot in seinem New Yorker Appartement aufgefunden. Die Polizei schloss ein Fremdverschulden aus und prüfte die Möglichkeit des Todes durch eine Überdosis von verschreibungspflichtigen Tabletten, die neben seinem Bett gefunden wurden. Eine am Folgetag durchgeführte Autopsie lieferte zunächst keine schlüssigen Hinweise. Das später veröffentlichte Ergebnis der toxikologischen Laboruntersuchung ergab, dass der Schauspieler an der verstärkenden Wechselwirkung durch die missbräuchliche Einnahme von mehreren Schmerz- und Beruhigungsmitteln starb (zu den sechs Medikamenten, die im Körper des Schauspielers nachgewiesen wurden, zählen starke Schmerzmittel, Schlaftabletten sowie Medikamente gegen Angstattacken). Die Polizei geht von einem Unfall aus.[2][3][4]

Vor seinem Tod war Ledger mit Dreharbeiten zu dem Film The Imaginarium of Doctor Parnassus von Terry Gilliam beschäftigt; sein letzter Arbeitstag vor einem Kurzurlaub in New York war der 19. Januar 2008.[5] Gilliam unterbrach die Produktion des Films unmittelbar nach Ledgers Tod und setzte die Dreharbeiten im März 2008 wieder fort. Ledgers Rolle wird in den noch fehlenden Szenen von drei anderen Schauspielern (Jude Law, Colin Farrell und Johnny Depp) übernommen. Der Gestaltwandel der Hauptfigur soll in die Geschichte eingebaut werden.[6] Die Beisetzung Ledgers fand am 9. Februar 2008 in Perth im engsten Kreis der Familie statt. Die Schauspielerin Cate Blanchett hielt die Rede bei der Trauerfeier.[7]

Nach der Veröffentlichung des Films The Dark Knight für die Presse im Sommer 2008 wurde in vielen Kritiken eine zweite Oscar-Nominierung für Ledger für möglich gehalten. Sollte ihm im Februar 2009 tatsächlich sein erster Oscar verliehen werden, wäre er der zweite Schauspieler nach Peter Finch, dem der Oscar postum verliehen würde[8] und der erste, der den entsprechenden Film nicht einmal mehr sehen konnte (Peter Finch starb knapp zwei Monate nach der Premiere, Heath Ledger nahezu ein halbes Jahr vor der Premiere).

Heath Ledger war bis August 2007 mit der Schauspielerin Michelle Williams liiert, die er 2004 bei den Dreharbeiten zu Brokeback Mountain kennengelernt hatte. Die beiden haben eine gemeinsame Tochter Matilda Rose (* 28. Oktober 2005), deren Taufpate Jake Gyllenhaal ist.
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Beitrag von Kai "the spy" » Do 6. Nov 2008, 12:06

Michael Crichton ist tot.
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Am 23. Oktober 1942 in Chicago, Illinois, geboren wuchs John Michael Crichton in Roslyn auf Long Island auf. Er besuchte das Harvard College und graduierte summa cum laude in 1964. Er war außerdem Mitglied in der berühmten Studentenvereinigung Phi Beta Kappa. 1965 war er als Gastdozent auf der Universität von Cambridge in Großbritannien. 1969 erarbeitete Crichton sich auf der Harvard Medical School einen Doktor-Titel in der Medizin. Dennoch studierte er noch Biologie am Jonas Salk Institute von 1969 bis 1970. Schon während den 60er Jahren war er als Autor aktiv, veröffentlichte jedoch vorerst nur unter Pseudonymen (John Lange und Jeffrey Hudson, sowie einen Roman, den er mit seinem Bruder Douglas Crichton schrieb, unter Michael Douglas). 1969 gewann er den Edgar Allan Poe Preis als Bester Roman für A CASE IN NEED.
Eine Anekdote, die er später gerne erzählte, handelt davon, dass er einmal ein Werk von Georg Orwell als seine eigene ausgegeben und bei einem seiner Professoren eingereicht hatte. Einen anderen Professor hatte er eingeweiht, Crichton verdächtigte nämlich jenen Professor, welchem er die Arbeit übergeben hatte, ihm absichtlich schlechte Noten zu geben. Orwells Werk mit Crichtons Namen darauf bekam eine B- (ins dt. Notensystem übersetzt ist das eine 2-).
Nachdem er bereits einige erste Erfolge, wie ANDROMEDA, als Autor gehabt hatte, und einige davon (erneut vor allem ANDROMEDA) erfolgreich verfilmt wurden, versuchte er sich Anfang der 1970er auch selbst beim Film. Sein erster Kinofilm, WESTWORLD, ein Sciencefiction-Horrorfilm um Amok laufende Vergnügungsparkroboter, wurde ein Erfolg und gilt heute als Klassiker und inhaltlicher Vorläufer zu Crichtons größtem Erfolg JURASSIC PARK. Sein nächster Kinofilm sollte 1978 folgen, COMA, ein medizinischer Thriller mit Michael Douglas in der Hauptrolle, wurde ebenfalls ein Erfolg, der Film war außerdem Crichtons erste Romanverfilmung, basierte allerdings auf einem Roman eines anderen Autors. Mit DER GRO?E EISENBAHNRAUB, einem historischen Kriminalstück mit Sean Connery, verfilmte Crichton auch erstmals einen eigenen Roman. Sein Aufstieg zum Starruhm verdankte er jedoch vor allem seinem Roman JURASSIC PARK und dessen Verfilmung von Steven Spielberg, welcher einer der erfolgreichsten Filme überhaupt wurde. Daraufhin begannen mehrere Filmprojekte, die auf Crichtons Arbeit basierten, etwa CONGO, ENTHÜLLUNG, DIE WIEGE DER SONNE, SPHERE, DER 13. KRIEGER und TIMELINE. Außerdem kreierte der Erfolgsautor die Kultserie EMERGENCY ROOM. Crichton gilt gemeinhin als Erfinder des Techno-Thrillers, einen Ruf, welchen er mit jüngeren Romanen wie PREY und NEXT pflegte. Für diverse persönliche Ansichten wurde er allerdings scharf kritisiert, so hielt Crichton die globale Erwärmung für eine überschätzte Gefahr und verglich Umweltschutz mit religiösen Strukturen. Er war insgesamt fünfmal verheiratet.
John Michael Crichton starb am 4. November 2008 in Los Angeles an Krebs. Er hinterlässt seine Frau Sherri Alexander und seine Tochter aus früherer Ehe Taylor Anne. Sein letzter Roman, dessen Titel bislang unbekannt ist, wird posthum am 4. Mai 2009 in den USA veröffentlicht.
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Beitrag von GekiMaster » Do 6. Nov 2008, 14:38

Irgendwie bin ich immer ein wenig deprimiert, wenn ich sehe, dass in diesem Tread jemand postet..... :(

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Beitrag von Kai "the spy" » Sa 6. Dez 2008, 18:57

Forrest "Forry" J Ackerman ist tot.
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By Kai_the_spy
Der legendärste Sciencefiction-Fan der Welt wurde am 24. November 1916 in Los Angeles, Kalifornien, geboren. Im Alter von zehn Jahren erstand er sein erstes Sciencefiction-Pulpheft, eine Ausgabe von AMAZING STORIES. 1930 gründete er The Boys' Scientifiction Club. Es war nur auf Jungen bezogen, da weibliche Fans damals, wie Forry es einmal ausdrückte, "so selten wie die Hörner von Einhörnern" waren. Kurz darauf schrieb er erstmals für diverse Fanzines, u.a. The Science Fiction Magazine von Jerry Siegel & Joe Shuster. 1933 hatte er bereits 127 Brieffreunde aus aller Welt, mit denen er sich über Sciencefiction austauschte. Später, 1939, besuchte er die 1st Science Fiction World Convention und trug dazu als Erster ein futuristisches Outfit. Somit gilt er auch als Erfinder des Cosplay. Im selben Jahr finanzierte er das erste Fanzine des inzwischen legendären Autors Ray Bradbury, FUTURIA FANTASIA. Forry lud Ray weiterhin in den Clifton's Cafetaria Science Fiction Club ein, welchem auch andere große Genre-Autoren wie Robert A. Heinlein oder Henry Kuttner angehörten.

Weitere Clubs und Fan-Organisationen, welche Ackerman in den folgenden Jahren gründete, waren die Los Angeles Science Fantasy Society und die National Fantasy Fan Federation N3F. Auch als Talentschmied und Agent machte sich Ackerman einen Namen, so unterstützte er solche Genregrößen wie Ray Harrihausen, Marion Zimmer Bradley, L. Ron Hubbard, Ray Bradbury (wie oben bereits angedeutet) und Ed Wood. Insgesamt soll er 200 Autoren von Sciencefiction und Fantasy betreut haben. Er selbst hat etwa 50 Geschichten geschrieben, meist in Zusammenarbeit mit anderen Autoren. Er hat stark zur Kreation des Underground-Comics VAMPIRELLA beigetragen.
1958 ging sein berühmtestes Magazin FAMOUS MONSTERS OF FILMLAND an den Start. Mit diesem Magazin, welches bis 1983 erscheinen sollte, machte er eine junge Leserschaft mit der Geschichte der Sciencefiction, Fantasy und Horror vertraut. Dadurch, dass dieses Magazin nicht die Stars vor der Kamera, sondern die Schöpfer hinter der Kamera in den Vordergrund stellte, inspirierte Forry solche Legenden wie Steven Spielberg, Georg Lucas, Peter Jackson, Tim Burton, Stephen King, Rick Baker, John Landis und Danny Elfman, sowie unzählige andere Autoren und Filmschaffende.

In den 1960ern war Forry der Mann, der die deutsche Sciencefiction-Legende PERRY RHODAN in die USA holte. Die englischsprachigen Übersetzungen erschienen bei Ace Books in 118 Taschenbüchern von 1969 bis 1977. Forrys deutschsprachige Ehefrau Wendy erledigte den Großteil der Übersetzungen. Interessanterweise wurde die Reihe nicht wegen schlechter Verkaufszahlen, sondern kurz nach einem Personalwechsel bei Ace Books abgesetzt, da die neuen Herausgeber die Reihe als "zu kindisch" betrachteten. Forry veröffentlichte weitere Bände im Eigenverlag Master Publications bis zur deutschen Ausgabe #127.

Ackerman trat auch in insgesamt 210 Filmen auf, etwa AMAZON WOMEN ON THE MOON, außerdem war er in Michael Jacksons legendären THRILLER-Video zu sehen.
Über die Jahre hinweg wuchs Forrys Sammlung von Büchern, Filmen, Merchandising und tatsächlichen Filmgegenständen (Masken, Props, etc.) so weit, dass sie bald als größte Sciencefiction-Sammlung der Welt galt und das Haus Ackermansion. Allein an Büchern waren es über 300 000 Stücke. Seit 1951 Tür unterhielt er mehr als 500 000 Fans und Genre-Schaffende an Tagen der Offenen Tür, unter anderem auch den Astronauten Buzz Aldrin. Forry war bislang der einzige Träger des HUGO AWARDS in der Kategorie "#1 Fan Personality" im Jahre 1953.

Sein gesundheitlicher Zustand war in letzter Zeit jedoch nicht zum Besten bestellt. Schon im November 2008 gab es verfrühte Gerüchte um seinen Tod. Forrest j Ackerman starb tatsächlich am 4. Dezember 2008 in seinem Acker-mini-mansion in Hollywood.

Let us sit upon the ground and tell sad stories of the death of kings.
William Shakespeare - RICHARD II, 3. Akt, 2. Szene
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Beitrag von Kai "the spy" » Fr 19. Dez 2008, 04:02

Majel Barrett-Roddenberry ist tot.
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Barrett wurde als Majel Leigh Hudec am 23. Februar 1932 in Columbus, Ohio, geboren und besuchte später die University of Miami. In den 1950ern kam sie nach Hollywood, wo sie für die Desilu Studios arbeitete. Während dieser Zeit trat sie in TV-Serien wie BONANZA, THE UNTOUCHABLES und der beliebten Sitcom LEAVE IT TO BEAVER.
Anfang der 60er Jahre begann ihre Beziehung zum Autoren Gene Roddenberry. Als dieser für NBC den Pilotfilm zu seiner Serie STAR TREK drehen sollte, besetzte er Barrett als erste Offizierin der ENTERPRISE, Number One. Der Pilotfilm wurde abgelehnt, das Konzept umgearbeitet und zum größten Teil neu besetzt. In der tatsächlichen Serie spielte Barrett die Krankenschwester Christine Chapel, außerdem lieh sie dem Bordcomputer ihre Stimme (was sie auch in allen nachfolgenden Serien und fast allen Filmen tat).
Als Roddenberry Ende der 1980er das erste Trek-Spin off TNG produzierte, übernahm Chapel die wiederkehrende Rolle der Botschafterin Lwaxana Troi. In dieser Rolle sollte sie auch im zweiten Spin off DS9 in einigen Episoden auftreten.
Nach dem Tod ihres Mannes nutzte Barrett-Roddenberry die Kontakte zu erfolgreichen Autoren und Produzenten, um einige nie realisierte Konzepte von Roddenberry auf die Fernsehschirme zu bringen. Als ausführende Produzentin betreute sie die Serien MISSION ERDE und ANDROMEDA.
Um eine Brücke zwischen den rivalisierenden Fans von STAR TREK und der neuen Serie BABYLON 5 zu schlagen trat Majel in einer Episode von B5 auf. Ihre Rolle, die Witwe eines großen und hochgeschätzten Imperators war eine Verbeugung von B5-Schöpfer J. Michael Straczynski vor dem verstorbenen Gene Roddenberry.
Zeit ihres Lebens setzte sich Majel Barrett-Roddenberry für die Sciencefiction und deren Fans ein, und natürlich blieb sie dabei besonders STAR TREK treu. Ihre letzte Arbeit wird man im kommenden Sommer im neuen STAR TREK-Film erleben, für den sie wieder die Stimme des Bordcomputers der ENTERPRISE übernahm.
Majel Barrett-Roddenberry starb am 18.12.2008 in ihrem Haus in Bel-Air an den Folgen einer Leukämie-Erkrankung. Sie kümmerte sich in solchem Maße um das Erbe ihres Mannes, dass sie so ihr ganz eigenes Erbe hinterlässt: Eine reichere Sciencefiction-Gemeinde.
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Beitrag von Go-On Gold » Mi 31. Dez 2008, 01:20

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Nachruf von ard.de
Sportreporter-Legende Rudi Michel gestorben
Die Reporter-Legende Rudi Michel ist tot. Der in Kaiserslautern geborene Sportjournalist sei am Montag im Alter von 87 Jahren gestorben, teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit. Michel hatte in seiner Karriere fünf WM-Endspiele live für die ARD kommentiert.
"Rudi Michel war ein herausragender Journalist, darüber hinaus aber auch ein glänzender Botschafter des deutschen Fußballs", sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger. Durch seine Reportagen und Bücher, die er speziell über die 54er WM-Mannschaft verfasst habe, bleibe er unvergessen.
SWR-Intendant Peter Boudgoust würdigte den früheren SWF-Sportchef als "Grandseigneur des Sportjournalismus". "Mit seiner mitreißenden und gleichzeitig objektiven Art der Kommentierung hat Rudi Michel Sportübertragungen im Radio und im Fernsehen zu Sportereignissen werden lassen. Er hat mitgefiebert mit den Sportlern und dabei aber nie die kritische journalistische Distanz verloren. Über seinen Tod hinaus bleibt er Vorbild für viele Sportjournalisten. Er war nicht nur langjähriger Sportchef beim Südwestfunk. Rudi Michel war die Stimme des SWF und die Stimme des Sports in der ARD."
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) würdigte die Rolle Michels als WM-Botschafter im Jahr 2006. "Sympathisch vermittelte er die Bedeutung dieses Ereignisses für unser Land", sagte Beck.
Live beim "Wunder von Bern" und beim "Wembley-Tor"
Michel wurde am 2. August 1921 in Kaiserslautern geboren. Er arbeitete von 1948 bis 1988 zunächst als Hörfunk- und später als Fernsehjournalist beim damaligen Südwestfunk. Nach seinem Volontariat beim SWF gehörte er bereits 1954 zu einem kleinen Team von Journalisten, das beim "Wunder von Bern" mit dem ersten WM-Titel einer deutschen Fußball-Nationalmannschaft live dabei war. Er führte auch das erste Fernseh-Interview mit den frisch gebackenen Helden von Bern.
Von 1958 bis 1982 kommentierte Rudi Michel - mit einer Ausnahme - alle WM-Endspiele im deutschen Fernsehen und war auch dabei, als 1966 das berühmte "Wembley-Tor" fiel - nach eigenen Angaben die schwierigste Minute in seiner Reporterlaufbahn. "Ich habe daran gedacht, wie ich aus der Situation wieder rauskomme. Haue ich drauf auf den Schiedsrichter und den Linienrichter, mache ich die Nation verrückt und hetze sie auf? Oder verweise ich auf die Haltung unserer Mannschaft?" Er verzichtete auf eine Verbalattacke, obwohl die Niederlage "schwer zu ertragen" gewesen sei.
Während seiner gesamten, fast 40 Jahre währenden journalistischen Karriere, hielt Michel als Redakteur und Reporter dem SWF die Treue. 1988 ging der zuletzt in Baden-Baden lebende Michel in den Ruhestand. Er war weiter als Kolumnist für verschiedene Zeitungen und als Fußball-Experte in Diskussionsrunden aktiv. Und auch bei der Fußball-WM 2006 in Deutschland war Michel nach eigenen Angaben noch "halb-aktiver" Journalist.
Rudi Michel war bei aller Größe ein bescheidener Mensch, und so bat er darum, bei seinem Tod auf Nachrufe zu verzichten. Diesem Wunsch kommt der SWR nach und sendet keine Sondersendungen.
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Beitrag von Generation Ranger » Mi 31. Dez 2008, 04:09

Horst Tappert ist Tod !
Der grossartige Schauspieler , spiele 26 Jahre die Rolle des berühmten Derricks, Harry hol schon mal den Wagen er verstarb am 13.12.08 im alter von 85 Jahre , Horst danke für alles und ruhe in frieden ......... :cry:

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Beitrag von Kai "the spy" » Di 6. Jan 2009, 20:19

Pat Hingle ist tot.
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Als Martin Patterson Hingle wurde er am 19. Juli 1924 in Denver, Colorado, als Sohn eines Bauunternehmers geboren. Seine Eltern ließen sich scheiden, als er noch ein Baby war, seinen Vater hat er nie kennen gelernt. Seine Mutter ernährte die kleine Familie, indem sie als Lehrerin und Musikerin arbeitete.
In der 3. Klasse trat Hingle erstmals in einem Schultheaterstück auf. Seine Rolle, eine Karotte, ließ ihn damals nicht daran glauben, dass er mit der Schauspielerei seinen Lebensunterhalt verdienen könne.
Im Dezember 1941 brach er sein Studium an der Universität von Texas ab, um in der Navy zu dienen. Während des Krieges war er auf der USS MARSHALL stationiert.
Nach dem Ende des Krieges kehrte Hingle zu seinem Studium zurück, wo er sich inzwischen im Schauspielkurs angemeldet hatte. Laut eigener Aussage wollte er dadurch Mädchen kennenlernen. Er machte seinen Abschluss in Rundfunk und zog, nun verheiratet mit Alyce Dorsey, nach New York, wo er am Theater und sporadisch im Fernsehen auftrat. 1947 ließen Hingle und Dorsey sich scheiden. Trotz der kurzen Ehe hatten die beiden drei gemeinsame Kinder.
1954 fiel er erstmals in zwei Episoden der TV-Serie SUSPENSE auf. Daraufhin war er noch in einigen weiteren TV-Serien wie JUSTICE, ALFRED HITCHCOCK PRESENTS und THE UNTOUCHABLES zu sehen, meist in der Rolle eines Polizisten, eines Richters oder einer anderen Autoritätsperson.
1960 wurde ihm die Titelrolle im Kinofilm ELMER GANTRY angeboten. Er konnte die Rolle jedoch aufgrund eines schweren Unfalls nicht spielen. Er war in einem Fahrstuhl steckengeblieben. Er versuchte, durch den Fahrstuhlschacht zu entkommen und stürzte dabei, wodurch er schwere Knochenbrüche an Schädel, Hüfte, Rippen und Bein erlitt. Die Rolle in ELMER GANTRY ging stattdessen an Burt Lancaster.
1963 spielte er an der Seite von Marlon Brando den Homer Atkins im Kinofilm THE UGLY AMERICAN. Dennoch blieb Hingle den Fernsehserien treu und spielte Gastrollen in TWILIGHT ZONE, BONANZA, KUNG FU, MISSION IMPOSSIBLE und vielen weiteren.
1979 heiratete Hingle zum zweiten Mal, mit seiner Frau Julia Wright hatte er zwei weitere Kinder.
1989 war er schließlich in der Rolle zu sehen, für die er seitdem bekannt ist; er spielte den Commissioner Gordon in Tim Burtons Comicverfilmung BATMAN. Neben Alfred-Darsteller Michael Gough sollte er der einzige Darsteller sein, der in allen vier Batman-Filmen der Burton/Schumacher-Reihe zu sehen war.
Auch ansonsten war er weiterhin aktiv, spielte in TV-Serien wie MURDER, SHE WROTE, CHEERS und IN THE HEAT OF THE NIGHT, außerdem übernahm er Nebenrollen in Filmen wie LIGHTNING JACK, Sam Raimis THE QUICK & THE DEAD, MUPPETs FROM SPACE und dem Remake/Sequel zu SHAFT, in welchem er gegenüber des späteren neuen Batmans Christian Bale spielte. Seine letzte Rolle spielte er 2008 in UNDOING TIME, wo er erneut als Richter zu sehen war.
Pat Hingle starb am 3. Januar 2009 im Alter von 84 Jahren in Carolina Beach, North Carolina, an Leukämie.
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Beitrag von Kai "the spy" » Do 15. Jan 2009, 04:04

Ricardo Montalbán ist tot.
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Ricardo Gonzalo Pedro Montalbán y Merino wurde am 25. Oktober 1920 in Mexico City als Sohn eines Ladenbesitzers geboren. Er hatte zwei Geschwister, Carlos und Carmen.
Als er nach Hollywood kam, so erzählte er einst, wollten die Studiobosse ihn lieber Ricky Martin nennen. Montalbán setzte sich jedoch durch und wurde in den Credits als Ricardo Montalbán geführt. Zu Anfang seiner Karriere spielte er meist in Western, wo er entweder als Indianer oder Mexikaner auftrat. Auch Asiaten spielte er von Zeit zu Zeit.
1944 heiratete er die Schauspielerin Georgina Young, Halbschwester der Schauspielerinnen Sally Blane, Polly Ann Young und Loretta Young.
Seine erste Hauptrolle spielte Montalbán 1949 an der Seite von George Murphy in BORDER INCIDENT. In den 50ern und 60ern gehörte er zu den wenigen in Hollywood aktiven Schauspielern lateinamerikanischer Abstammung. Von 1957 bis 1959 trat Montalbán am Broadway in dem Musical JAMAICA auf.
In den 1960ern nahm Ricardo immer mehr Gastrollen in TV-Serien an, so spielte er in zwei Episoden der Erfolgsserie THE MAN FROM U.N.C.L.E., 1966 war er als Khan Noonien Singh in der Episode SPACE SEED der Kultserie STAR TREK zu sehen. Später spielte er u.a. Rollen in GUNSMOKE und WONDER WOMAN. Aber auch dem Kino blieb er treu. Besonders durch seine Auftritte in zwei Filmen der PLANET OF THE APES-Reihe blieb er im Gedächtnis. 1973 war er noch einmal in dem Film THE TRAIN ROBBERS zu sehen, danach beschränkte sich der Schauspieler neun Jahre auf TV und Theater.
1975 trat er in Werbespots für den Chrysler Cordoba auf. Das Auto war ein Erfolgsmodell und Montalbáns Aussprache von "soft Corinthian leather" wurde zum Kult.
1978 übernahm Montalbán die Hauptrolle in der TV-Serie FANTASY ISLAND. Die Serie gehörte zu den erfolgreichsten ihrer Zeit und Montalbáns Rolle des Mr. Roarke entwickelte sich zur Kultfigur. Die Serie lief bis 1984.
Zwei Jahre zuvor, 1982, kehrte Montalbán auf die Kinoleinwand zurück. Für STAR TREK II - THE WRATH OF KHAN schlüpfte er erneut in die Rolle, die er sechzehn Jahre zuvor bereits für die TV-Serie gespielt hatte. Der Film wurde ein großer Erfolg und etablierte STAR TREK als Kino-Reihe, bis heute gilt Montalbáns Khan unangefochten als bester Trek-Filmschurke.
Von 1985 bis 1987 spielte Montalbán als Zachary "Zach" Powers in der TV-Serie THE COLBYS, sowie in zwei Episoden der Spin-off-Serie DYNASTY.
1988 war Montalbán wieder als Schurke im Kino zu sehen, diesmal im Kult-Klamauk THE NAKED GUN mit Leslie Nielsen. Danach setzte er erneut eine lange Kinopause ein. In der Folge war Montalbán wieder hauptsächlich in TV-Gastrollen zu sehen, etwa in MURDER, SHE WROTE, THE GOLDEN PALACE und CHICAGO HOPE.
Ab 1993 war der Schauspieler aufgrund einer Spätfolge einer Rückgratverletzung beim Dreh eines Westerns 1951, die nie behandelt wurde. Er unterzog sich mehrerer Operationen, die jedoch erfolglos blieben und seine Schmerzen noch verschlimmerten. Diese Behinderung war für ihn Anlass, sich weitgehend von der Schauspielerei zurückzuziehen, er trat nur noch vereinzelt auf oder war als Voice Actor für Zeichentrickproduktionen tätig.
2002 kehrte er für SPY KIDS 2: ISLAND OF LOST DREAMS auf die Kinoleinwand zurück, die Rolle des Armando spielte er auch in der Fortsetzung SPY KIDS 3-D: GAME OVER von 2003.
Neben der Schauspielerei war Montalbán auch an der Nosotros Foundation beteiligt, um lateinamerikanische Künstler zu unterstützen. Seit 1970 verleiht Nosotros jährlich den Golden Eagle Award für lateinamerikanische Stars.
Montalbán war ein sehr religiöser Katholik, der einst meinte, seine Religion sei ihm das Wichtigste in seinem Leben. 1998 wurde er vom Vatikan zum Ritter des Ordens von St. Gregorius ernannt.
Nach 63 Ehejahren starb Georgia Young de Montalbán am 13. November 2007. Das Ehepaar hatte vier gemeinsame Kinder.
Ricardo folgte ihr nun in den Tod. Er starb am 14. Januar 2009 im Alter von 88 Jahren in Los Angeles. Zeit seines Lebens blieb er ein mexikanischer Staatsbürger und lehnte die US-Staatsbürgerschaft ab.
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Beitrag von ShoguN » Sa 24. Jan 2009, 11:16

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Am 30.12.08 verstarb Richard Genelle.

Ich weis grade garnicht was ich sagen soll, ausser danke fur die schonen momente die wir alle mit ihm hatten.

R.I.P
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Beitrag von Force Ranger » Mo 26. Jan 2009, 02:19

Ja, schade. Er war erst 47 habe ich gelesen.


Auch dass "Khan" gestroben ist ist schade.
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Beitrag von Go-On Gold » Mo 26. Jan 2009, 02:31

ShoguN hat geschrieben:Bild

Am 30.12.08 verstarb Richard Genelle.

Ich weis grade garnicht was ich sagen soll, ausser danke fur die schonen momente die wir alle mit ihm hatten.

R.I.P
Das schockiert mich jetzt mal! Das ist wirklich absolut schade! Ich hatte ein wenig die Hoffnung das er irgendwann mal in einem Special nochmal auftaucht!
:cry:
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Beitrag von Diamantenranger » Mo 26. Jan 2009, 09:22

Oh mein Gott..... das ist nun echt mal hart...

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Beitrag von DonnerRanger88 » Mo 26. Jan 2009, 09:27

Das ist so Traurig 47 ist noch kein alter

:cry: Ruhe in Frieden :cry:
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Beitrag von GekiMaster » Mo 26. Jan 2009, 09:32

Ruhe in Frieden!

Weis jemand, warum er schon so früh verstarb?

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Beitrag von Guyver » Mo 26. Jan 2009, 17:24

47?....
oh mann das erinert mich an meine mum Die verstarb auch in alter von 41 Jahren.

da kann ich auch nur sagen R.I.P. Richard Genelle :cry: :cry: :cry: :cry: :cry:
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Beitrag von white tiger » Mo 26. Jan 2009, 18:05

Oh man ich fass es nicht. sehr schade.

R.I.P.
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Beitrag von Kiba Ranger » Mo 26. Jan 2009, 18:12

Ruhe in Frieden, Richard Genelle. Schade, sehr schade :cry:

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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Go-On Gold » Do 5. Mär 2009, 23:28

Deutschland Handball Hoffnung

Sebastian Faißt ist tot!
http://www.toyota-handball-bundesliga.d ... 55307.jpeg

Es ist nicht zu glauben, aber es ist die Realität: Sebastian Faißt ist tot. Der TSV Dormagen steht unter einem tiefen Schock. "Es ist nicht zu begreifen", sagt Uli Derad, der Hauptgeschäftsführer des Vereins. Sebastian Faißt war nach dem Bundesligaspiel gegen die Füchse Berlin zur Junioren-Nationalmannschaft gefahren. Im Rahmen des Lehrgangs standen auch zwei Länderspiele gegen die Schweiz auf dem Programm. Heute Abend hatte der Linkshänder die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes auf´s Spielfeld geführt und gleich das erste Tor erzielt.

In der 34. Spielminute verlor er im Rückwärtslaufen ohne Gegnereinwirkung das Gleichgewicht und brach zusammen. Prof. Dr. Kurt Steuer, der deutsche Mannschaftsarzt, und ein Notarzt versuchten eine Stunde lang vergeblich, den Dormagener zu reanimieren.

Das Spiel wurde abgebrochen, die Mannschaftskollegen werden von einem Psychologen betreut. In vier Tagen wäre Sebastian Faißt 21 Jahre alt geworden. Der Rückraumspieler war beim TV Alpirsbach groß geworden und war dann über Schutterwald und Konstanz nach Dormagen gewechselt, wo er sich von Beginn an sehr wohl fühlte.

"Wir trauern um einen Spieler, um einen Freund", sagt Uli Derad, "und sprechen den Angehörigen unser tiefes Mitleid aus. Es ist schwer, für das Geschehene Worte zu finden."

Quelle: TSV Dormagen
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von ShoguN » Sa 14. Mär 2009, 21:19

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Wie ich schon im Wrestling Thread geschrieben habe wurde Andrew Martin am Freitag Tot in seiner Wohnung aufgefunden.
„Leg deine Waffe nieder und höre Bob Marley.“

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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Kai "the spy" » Mo 20. Apr 2009, 05:19

J.G. Ballard ist tot.
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James Graham Ballard wurde am 15. November 1930 in Shanghai, China, geboren. Er verbrachte die ersten Jahre im "International Settlement" auf, einem Stadtgebiet unter ausländischer Kontrolle, welches kulturell vor allem von den Amerikanern geprägt war. Aufgrund des aufkommenden Krieges zwischen den Chinesen und den Japanern war Ballards Familie gezwungen, in einen der Vororte Shanghais umzuziehen, um den Kampfhandlungen auszuweichen. 1943 wurde Ballard mit seiner Familie und vielen anderen Zivilisten von japanischen Besatzern in ein Gefangenenlager gesteckt, wo sie die restlichen zwei Jahre des zweiten Weltkrieges verbrachten. Im Lager wurden Ballard und seine Schwester weiterhin unterrichtet und verbrachte eine schwere, aber wie er später festhielt, nicht unglückliche Zeit.
1946, nach ihrer Befreiung, zog Ballard mit seiner Mutter und seiner Schwester in die Nähe von Plymouth, Großbritannien. Seine Mutter und Schwester kehrten ein paar Jahre später nach China zurück, um Ballards Vater wiederzusehen. Diese Zeit verbrachte Ballard entweder im Internat oder, wenn es die Zeit erlaubte, bei seinen Großeltern. 1949 ging er auf das King's College in Cambridge, um Medizin zu studieren. Dort begann er damit, erste Geschichten zu schreiben, die damals noch zur Avantgarde gehörten. Diese war stark von seinen psycho-analytischen Studien und surrealistischer Kunst geprägt. Erstmals empfand er das Verlangen, professioneller Schriftsteller zu werden, wollte jedoch weiterhin eine medizinische Laufbahn verfolgen. Im Mai 1951 gewann seine Kurzgeschichte THE VIOLENT MOON einen Wettbewerb und wurde in der Studentenzeitschrift VARSITY veröffentlicht. Bald danach, 1952, erkannte er, dass ihm der Beruf des Mediziners nicht genug Zeit zum Schreiben lassen würde. Er verließ Cambridge und wechselte zur Universität von London, wo er sich mit Englischer Literatur befasste, doch noch vor dem Ende des Jahres wurde ihm nahegelegt, die Universität zu verlassen. Kurzzeitig verdingte er sich als Werbetexter und Lexikonvertreter. Er schrieb weiter, konnte jedoch keinen Verleger für seine Werke finden. 1953 schrieb er sich bei der Royal Air Force ein und wurde nach Kanada zur RCAF versetzt. Dort machte er erstmals Bekanntschaft mit der amerikanischen Sciencefiction. Noch während seiner Zeit in der Royal Air Force schrieb er seine erste SF-Geschichte mit dem Titel PASSPORT TO ETERNITY.
1954 verließ Ballard die Air Force und kehrte nach Großbritannien zurück. 1955 heiratete er Helen Mary Matthews und zog mit ihr nach Chiswick. Schon 1956 wurde ihr erstes Kind geboren, und um das Glücksjahr komplett zu machen wurde eine SF-Geschichte von Ballard, PRIMA BELLADONNA, in der Dezemberausgabe von NEW WORLDS veröffentlicht. Mit dem Redakteur des Magazins, Edward J. Carnell hatte Ballard einen wichtigen Unterstützer gefunden, und bald waren alle von Ballards frühen Geschichten veröffentlicht.
Von 1957 an arbeitete Ballard beim Wissenschaftsjournal CHEMISTRY AND INDUSTRY. Dank seines Kunstinteresses wurde Ballard früh Teil der Pop-Art-Bewegung und stellte in den späten 50ern einige Collagen aus, die seiner Vorstellung einer neuen Art Roman darstellten. Ebenfalls 1957 besuchte er die Science Fiction Convention in London, verließ die Veranstaltung jedoch desillusioniert, da seine Ideen nicht zum SF-Mainstream passten. Für ein Jahr schrieb er keine Geschichte mehr.
1960 zog Ballard mit seiner Familie nach Shepperton, außerhalb von London. Da seine Arbeit ihn aus seiner Sicht vom Schreiben abhielt, versuchte er sich als Vollzeitautor. Innerhalb eines zweiwöchigen Urlaubs schrieb er seinen ersten Roman THE WIND FROM NOWHERE. Allerdings schrieb er ihn nur, um auf sich aufmerksam zu machen, auf späteren Listen seiner Werke taucht der Roman nicht mehr auf. 1962 wurde der Roman erfolgreich veröffentlicht und Ballard kündigte seinen Job bei CHEMISTRY AND INDUSTRY und konnte sich nun endlich völlig dem Schreiben widmen, wovon er und seine Familie nun leben konnten.
Später im selben Jahr veröffentlichte er seinen zweiten Roman, THE DROWNED WORLD, mit dem sich Ballard als Vertreter der New Wave etablierte. Erste Sammelbände seiner Werke wurden veröffentlicht und er schrieb laufend neue Kurzgeschichten, immer dabei, die Grenzen des SF-Genres auszuloten.
1964 starb Ballards Frau an einer Lungenentzündung. Von nun an musste sich Ballard allein um seine drei Kinder kümmern. Nach diesem Schock schrieb Ballard einige Geschichten, welche zu den kontroversen THE ATROCITY EXHIBITION gesammelt wurden. Eine dieser Geschichten, CRASH, handelte von sexueller Erregung durch Autounfälle. Darauf aufbauend organisierte Ballard 1970 die Ausstellung "Crashed Cars", in der tatsächliche Autowracks aus Unfällen präsentiert wurden. 1973 weitete er seine Kurzgeschichte zu einem Roman aus, welcher Jahrzehnte später von David Cronenberg verfilmt wurde.
Ballard schrieb weiterhin Kurzgeschichten in SF und anderen Genres, erlangte seinen völligen Durchbruch aber erst mit seinem Roman EMPIRE OF THE SUN, in welchem er seine Kindheit im japanischen Gefangenenlager verarbeitete. 1984 wurde er für den Roman mit dem James Tait Black Memorial Prize ausgezeichnet, 1987 wurde er von Steven Spielberg mit einem jungen Christian Bale in der Hauptrolle verfilmt. Bei der Verfilmung hatte Ballard selbst einen kleinen Auftritt und merkte später an, seine Kindheitserinnerungen so nachgestellt zu sehen sei bizarr.
Ballard schrieb weiter bis an sein Lebensende, von seinen späteren Romanen war besonders COCAINE NIGHTS besonders hochangesehen. Sein letztes Buch war eine Autobiografie unter dem Titel MIRACLES OF LIFE, welches er schrieb, nachdem bei ihm Prostatakrebs festgestellt wurde. An dieser Krankheit starb James Graham Ballard am 19. April 2009 im Alter von 78 Jahren. Mit seinem großartigen Schaffen und seiner parallelen Arbeit an Sciencefiction und anderen Stoffen hinterlässt er nicht nur ein eindrucksvolles Lebenswerk, sondern trug auch zum Abstreifen des Rufes der SF als Schund bei.
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Kai "the spy" » So 26. Apr 2009, 14:22

Bea Arthur ist tot.
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Beatrice Arthur wurde am 13. Mai 1922 als Bernice Frankel in New York City geboren. Ihre Familie zog bald darauf nach Maryland, wo Arthurs Eltern eine Damen-Boutique unterhielten. Nach ihrem High School-Abschluss besuchte Arthur das Blackstone College in Virginia und partizibierte im dortigen Theaterkurs.
Früh heiratete sie den Drehbuchautoren und Film- und Fernsehproduzenten Robert Alan Aurthur, ließ sich jedoch bald von ihm scheiden. 1950 heiratete sie den Regisseur Gene Saks.
In den späten 1940ern trat sie der einer Off-Broadway-Truppe am Cherry Lane Theatre in New York bei. Dort spielte sie 1952 die Rolle der Lucy Brown in der Premiere der englischsprachigen Version von Kurt Weills DIE DREIGROSCHENOPER. 1962 wurde sie eine Hauptdarstellerin in der SID CEASAR SHOW, 1966 spielte sie die Vera Charles neben Angela Lansbury in dem Musical MAME, wofür sie mit einem Tony Award belohnt wurde.
1971 und '72 trat sie in zwei Episoden der US-Kultserie ALL IN THE FAMILY auf. Ihre Figur, Maude, die liberale Cousine der erzkonservativen Hauptfigur Edith Bunker, kam so gut an, dass man für sie eine Spin-Off-Serie mit dem schlichten Titel MAUDE schuf. Die Serie lief mit großem Erfolg von 1972 bis 1978. Im selben Jahr, in dem ihre Serie endete, endete auch ihre Ehe mit Gene Saks, mit dem sie zwei Adoptivsöhne großgezogen hatte. Und ebenfalls 1978 trat sie im für seine miserable Qualität berüchtigten STAR WARS HOLIDAY SPECIAL auf. Sie selbst hatte wohl Humor genug um zu akzeptieren, dass 1978 wahrlich kein gutes Jahr für sie war.
Nach einigen Gastauftritten in diversen TV-Serien spielte Arthur 1983 die Hauptrolle in der Sitcom AMANDA, der amerikanischen Version des britischen Kulthits FAWLTY TOWERS. Der Serie war kein langes Leben vergönnt, nach 13 Episoden war Schluss.
1985 bekam sie schließlich die Rolle, für welche sie international bekannt werden sollte: Sie spielte die Dorothy Zbornak in der Kult-Sitcom GOLDEN GIRLS. Arthur spielte eine geschiedene Aushilfslehrerin, die in einer Wohngemeinschaft mit drei weiteren älteren Frauen, darunter ihre Mutter Sophia, in Miami wohnte. Sophia wurde von Estelle Getty dargestellt, welche tatsächlich sogar ein Jahr jünger als Arthur war. Die Dynamik zwischen Getty und Arthur in ihren Rollen als Mutter und Tochter war großartig, und nach Gettys Tod im vergangenen Jahr beschrieb Arthur die Figuren Sophia und Dorothy als "one of the greatest comic duo's ever". Die Serie lief mit phänomenalem Erfolg bis 1992, als Arthur aus der Serie ausstieg und die Serie in THE GOLDEN PALACE umkonzeptiert wurde, wo Arthur noch in zwei Episoden zu sehen war.
In der Folgezeit trat Arthur vereinzelt in anderen TV-Serien als Gaststar auf und ging mit einem Comedy-Programm auf US-Tournee.
Am 25. April 2009 verstarb Bea Arthur friedlich im Alter von 86 Jahren in ihrem Heim in der Nähe von Los Angeles an einer Krebserkrankung. Neben ihren zwei Söhnen hinterlässt sie eine Schwester und zwei Enkeltöchter.
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Bulk ´N´ Ranger » Mi 13. Mai 2009, 17:37

Majel Barrett Roddenberry

Bild

Majel Barrett Roddenberry starb im Dezember 2008 im Alter von 76 Jahren in Bel Air, Los Angeles, an den Folgen von Leukämie.

Viele von denen die Star Trek Orginalfilme schauten kennen Ihre Stimme. Sie war bis jetzt die einzige Person im Star Trek Universum, die bei allem Serien & Filmen als Computer Stimme mit gemacht hat.

Weiterhin spielte sie die betazoidische Botschafterin Lwaxana Troi, die Mutter von Deanna Troi in Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert, die auch in Star Trek: Deep Space Nine mehrere Auftritte hatte.
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Kai "the spy" » Mi 13. Mai 2009, 17:42

Bei aller Trauer, ich komme mir gerade ziemlich verarscht vor.
Sentai-World| Ruhet in Frieden: Majel Barrett-Roddenberry ist tot.
Nichts gegen mehrere Nachrufe von verschiedenen Usern, aber ein halbes Jahr nach dem Tod und dem ersten Nachruf in diesem Thread ist schon etwas zu spät.
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Bulk ´N´ Ranger » Mi 13. Mai 2009, 18:49

ooh :( :oops:


habe mir den Tread nicht wirklich ganz von anfang an durch gelesen :(

Mein Fehler.

@ mehrere Monate danach

finde ich eigentlich nicht schlimm, da man manche Schauspieler,
vorher garnicht wahr nimmt. Also ich habe die Person vor 3 Monate
nicht gekannt.
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Kai "the spy" » Do 14. Mai 2009, 02:29

Bulk ´N´ Ranger hat geschrieben:ooh :( :oops:


habe mir den Tread nicht wirklich ganz von anfang an durch gelesen :(

Mein Fehler.

@ mehrere Monate danach

finde ich eigentlich nicht schlimm, da man manche Schauspieler,
vorher garnicht wahr nimmt. Also ich habe die Person vor 3 Monate
nicht gekannt.
Naja, zumindest könnte man bei einer Zeitspanne von einem halben Jahr den Thread zumindest mal soweit durchschauen, ob's da vielleicht schon was gibt. So viele Seiten hat der Thread noch nicht, und die Namen stehen ja immer groß und deutlich am Anfang des jeweiligen Nachrufes. Aber naja, sei's drum, war ja nur einmal und wird wohl auch nicht so schnell zur Regel.
Was ich aber nicht ganz stichhaltig finde, ist dieses Argument von wegen man hätte die Person vorher nie wahrgenommen. Mit dem Argument könnte ich auch einen Nachruf auf Ishiro Honda schreiben, der starb Anfang der 90er, aber bewusst wurde mir die Person erst 1998.
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