Ultraman

Metal Hero, Ultraman, Ryokendo und Co. Alles hier rein.

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Re: Ultraman

Beitrag von Ranger L » Mo 8. Jul 2019, 04:02

Die Subgruppe RiderTime Subs hat die erste Folge von Ultraman Taiga rausgebracht (ich weiß zwar nicht mit Sicherheit, ob die die Serie nun komplett übernehmen wollen, aber ich nehme es mal an). War ne interessante Startfolge.

Die Prologszene war eigentlich ziemlich geil (auch wenn ich mir nicht so ganz sicher bin, wie genau die Anwesenheit, von allen Ultras ab Ginga in der gleichen Welt funktionieren soll, aber naja), der Rest der Folge war etwas seltsam, aber durchaus nicht uninteressant. Diese Gruppe von Leuten, die bei irgendwelchen „Alien-Angelegenheiten“ helfen macht erstmal einen recht sympathischen Eindruck, auch wenn ich sagen muss, dass der Protagonist für mich auf den ersten Blick jetzt nicht so sehr heraussticht, wie die der letzten paar Staffeln. Inhaltlich fehlt auf jeden Fall noch einiges an Information für die Zeit zwischen dem Prolog und dem Rest der Folge, vor allem dass Taiga anscheinend schon zu Beginn in (oder zumindest bei) Hiroyuki war, fand ich etwas irritierend, aber ich hoffe mal, dass das alles die nächsten Folgen noch geklärt wird. Was ich aber gut finde ist, dass die beiden sehr viel miteinander kommunizieren, auch während des Kampfes, so hat man zumindest nicht das Gefühl, das Hiroyuki alles von alleine kann. Ich bin mal gespannt, wie das dann mit den anderen beiden Ultras wird.
Bisher ist es auf jeden Fall noch etwas verwirrend, aber ich denke, dass da durchaus Potential vorhanden ist. Man muss wohl die nächsten paar Folgen abwarten und schauen, wie genau man die Story etabliert.
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Re: Ultraman

Beitrag von Red Ranger » So 8. Dez 2019, 17:03

Da ich mich dieses Wochenende hauptsächlich auf Ultraman Orb konzentriert hab, habe ich die Staffel bereits beendet. Es war eine richtig gute Ultraman Staffel. Dass sie nicht an Ultraman Nexus als beste Ultraman Staffel (und in meinem Ranking als bester Toku allgemein) kratzen würde, war recht schnell klar. Auch im Bezug auf meine zweitplatzierte Ultraman Staffel, Ultraman R/B, sah es lange recht unsicher aus. Letztendlich würde ich Orb dann doch besser als R/B sehen, da mir erstens die Story besser gefallen hat und die Staffel allgemein auch etwas runder war. Es gab nicht so viele Ungereimtheiten wie am Ende von R/B.

Storymäßig hatte Orb doch einiges zu bieten. Zwar gab es zwischendurch auch immer wieder Filler, aber die waren recht gut verteilt. Meistens gab es ein oder zwei Filler nach einem großen Climax, was sich aber hier nicht wie Tempo rausnehmen anfühlte, sondern eher wie Folgen zum Durchatmen. Vom Timing her war die Staffel nahezu perfekt. Die Storyfolgen waren gut über die Staffel verteilt, so dass man den ersten echten Filler eigentlich erst mit Folge 8 hatte, und man dann auch schnell wieder den ein oder anderen relevanten Mehrteiler nachgeschoben hat. Ein Großteil der Story dreht sich um die Rivalität zwischen Gai und Juggler, die auch recht gut dargestellt ist. Gais Vergangenheit mit seiner früheren Freundin Natasha wurde auch ausreichend für die Staffel beleuchtet. Ich hatte da nicht das Gefühl, dass da was fehlen würde. Wobei ich manchmal schon gerne gewusst hätte, wie weit die Beziehung zwischen Gai und Natasha ging, und ob tatsächlich die Möglichkeit bestehen würde (da Natasha ja Naomis Ur-Urgroßmutter ist), dass Gai Naomis Ur-Urgroßvater ist. Auf die Vergangenheit von Gai und Juggler hätte man aber ruhig näher eingehen können. Ich denke mal, dass einiges in The Origin Saga geklärt wird, aber dennoch hätte die ein oder andere Information in die Hauptserie gemusst. Vor allem, wo Gai und Juggler eigentlich her kommen. Es wurde zwar klar, dass beide Aliens sind, aber wo genau sie herkamen, wurde nie gesagt. Auch wie Gai überhaupt zu Orb wurde, hätte man vielleicht näher erläutern müssen. Es wurde zwar kurz gezeigt, aber ich hatte schon das Gefühl, dass da was fehlt. Da wären vielleicht innerhalb der Staffel zwei Filler weniger, und dafür mehr Story für Gai und Juggler sinnvoller gewesen. Auch wenn The Origin Saga schon längst geplant war (fing ja schließlich nur ein halbes Jahr nach Beginn der Hauptserie an), sollten gewisse Infos in der Hauptserie einfach vorkommen müssen. Man sollte die Hauptserie für sich alleine betrachtet komplett verstehen können, was ich bei der Vergangenheit von Gai und Juggler leider nicht so empfunden hab.

Die Charaktere waren definitiv die starke Seite der Staffel. Gai war vor allem zu Anfang ein recht geheimnisvoller Protagonist, was sich zwar zum Ende hin relativiert hat; geheimnisvoll blieb er teilweise immer noch. Es war auch interessant, zu sehen, wie er nach und nach sich mehr für die Charaktere des SSP erwärmt und sich eine gewisse Freundschaft entwickelt. Und ich bin mir ziemlich sicher, wenn die Staffel Ende der 70er/Anfang der 80er produziert worden wäre, hätten wir Hiroshi Miyauchi in der Rolle des Gai gesehen. Seine Art erinnerte schon an einen wanderenden Cowboy wie Zubat, nur eben ohne diesen übertriebenen Perfektionismus.
Die SSP Charaktere waren alle sehr sympathisch. Sie hatten was von liebenswerten Chaoten, die aber auch innerhalb der Staffel gewachsen sind. Schade allerdings fand ich, dass sie nie erfahren haben, dass Gai Orb ist. Einerseits war es hier mit der Geheimidentität nicht so schlimm wie in anderen Ultraman Staffeln. Es passt einfach gut zum Charakter von Gai, dass er nichts von seiner Geheimidentität erzählt. Anderseits denke ich mir, dass die anderen Charaktere irgendwann mal von selbst drauf kommen müssten. Auch wenn Naomi es wohl geahnt hat. Zumindest hat sie herausgefunden, dass Gai ein Alien ist. Dann wird sie sich bestimmt auch gedacht haben, dass er Orb ist. Außerdem hatte Jetta lange Zeit Shibukawa im Verdacht, Orb zu sein, weil er immer verschwunden war, wenn Orb da war. Warum ist ihm das nur bei Shibukawa aufgefallen, aber nicht bei Gai?
Juggler war ein echter Psychoschurke. Solche psychopatischen Gegner sind immer sehr unberechenbar. Das war bei ihm auch nicht anders. Man konnte eigentlich nie sagen, was genau er vor hatte. Selbst im Finale hab ich noch auf einen Verrat gewartet. Dass er dann bis zum Ende Orb geholfen hat, war schon irgendwie seltsam, auch wenn es in der ganzen Staffel darum ging, dass jeder Licht und Dunkelheit in sich trägt, und immer wieder gesagt wurde, dass das Licht in Juggler noch nicht erloschen ist. Trotzdem war diese 180 Grad Wende dafür immer noch zu plötzlich. Man könnte sich vielleicht noch denken, dass er Gai deswegen geholfen hat, weil er ihn lieber selbst besiegen möchte, anstatt ihn von einem Monster töten zu lassen.

Insgesamt gehört Orb aber zu den besten Tokus, die ich gesehen hab. Klar hat die Staffel die ein oder andere Schwäche, aber in der Gesamtheit macht sie einen guten Job. Sie kann sowohl eine interessante Story, als auch sympathische Charaktere bieten. Wenn man was für Ultraman und Tokus übrig hat, sollte man sich die Staffel auf jeden Fall ansehen.
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Re: Ultraman

Beitrag von Ranger L » Mo 9. Dez 2019, 05:07

Ich finde auch, dass Orb insgesamt definitiv zu den besten Tokus überhaupt gehört. Klar es ist nicht Nexus, aber gerade für Ultraman Verhältnisse hatte Orb wirklich viel Handlung und auch einen richtig guten Schurken, das allein ist schon so viel wert.
Red Ranger hat geschrieben:
So 8. Dez 2019, 17:03
Ich denke mal, dass einiges in The Origin Saga geklärt wird, aber dennoch hätte die ein oder andere Information in die Hauptserie gemusst. Vor allem, wo Gai und Juggler eigentlich her kommen. Es wurde zwar klar, dass beide Aliens sind, aber wo genau sie herkamen, wurde nie gesagt. Auch wie Gai überhaupt zu Orb wurde, hätte man vielleicht näher erläutern müssen. Es wurde zwar kurz gezeigt, aber ich hatte schon das Gefühl, dass da was fehlt. Da wären vielleicht innerhalb der Staffel zwei Filler weniger, und dafür mehr Story für Gai und Juggler sinnvoller gewesen. Auch wenn The Origin Saga schon längst geplant war (fing ja schließlich nur ein halbes Jahr nach Beginn der Hauptserie an), sollten gewisse Infos in der Hauptserie einfach vorkommen müssen.
Was The Origin Saga betrifft, solltest du deine Hoffnungen besser nicht allzu hoch setzten, denn so arg viel erklärt wird da eigentlich nicht. Die einzige Sache, auf die man vernünftig eingegangen ist, ist der Seitenwechsel von Juggler, ansonsten hatte mich die Serie damals Background technisch sogar ziemlich enttäuscht. Als Side-Story ist sie gar nicht schlecht, aber für eine Serie, die sich selbst „Origin Saga“ nennt, ist man find ich definitiv zu wenig auf die eigentliche Origin Story von Orb eingegangen. Die Serie fängt im Wesentlichen da an, wo ich eigentlich gehofft hatte, dass sie endet.
Vor ein paar Jahren hat es ja mal geheißen, dass Orb gemeinsam mit Origin Saga, Ultra Fight Orb und dem Team-Up Film Teil eines 10 Episoden Plans ist, bei dem jede Serie oder Film quasi eine Episode bildet, aber nach einiger Zeit hat man leider aufgehört das weiter zu verfolgen. Es gibt zwar wohl grobe Inhaltszusammenfassungen von den meisten Episoden, aber ich find’s schon schade, dass man nicht mehr davon verfilmt hat. Angeblich wurde auch eine „Episode 0“ in Betracht gezogen, in der thematisiert worden wäre, wie Gai und Juggler überhaupt dazu gekommen sind, nach dem Licht von Orb zu suchen, gerade die hätte mich extrem interessiert.
Red Ranger hat geschrieben:
So 8. Dez 2019, 17:03
Schade allerdings fand ich, dass sie nie erfahren haben, dass Gai Orb ist. Einerseits war es hier mit der Geheimidentität nicht so schlimm wie in anderen Ultraman Staffeln. Es passt einfach gut zum Charakter von Gai, dass er nichts von seiner Geheimidentität erzählt. Anderseits denke ich mir, dass die anderen Charaktere irgendwann mal von selbst drauf kommen müssten. Auch wenn Naomi es wohl geahnt hat. Zumindest hat sie herausgefunden, dass Gai ein Alien ist. Dann wird sie sich bestimmt auch gedacht haben, dass er Orb ist. Außerdem hatte Jetta lange Zeit Shibukawa im Verdacht, Orb zu sein, weil er immer verschwunden war, wenn Orb da war. Warum ist ihm das nur bei Shibukawa aufgefallen, aber nicht bei Gai?
Verhältnismäßig war es hier wirklich besser als in vielen anderen Staffeln, das stimmt. Was ich hier z.B. cool fand, das ist, dass man zu Beginn der Staffel mal erwähnt hat, dass Shin auf Grund der physikalischen Gesetze nicht davon ausgeht, dass Orb ein Mensch ist, was erklären würde, warum sie Gai nicht in Verdacht hatten nur bei der Abschiedsszene mit Naomi am Ende find ich wirklich, dass Gai ihr hätte sagen können, dass er Orb ist, egal ob sie es nun geahnt hat oder nicht.
Red Ranger hat geschrieben:
So 8. Dez 2019, 17:03
Juggler war ein echter Psychoschurke. Solche psychopatischen Gegner sind immer sehr unberechenbar. Das war bei ihm auch nicht anders. Man konnte eigentlich nie sagen, was genau er vor hatte.
Ich würde Juggler auch nach wie vor zu meinen absoluten Lieblings Toku Schurken zählen und bei Ultraman alleine ist er sowieso mit Abstand der beste (nicht dass da die Auswahl wahnsinnig groß wäre). In gewisser Weise hat er mich immer etwas an Enter erinnert.
Red Ranger hat geschrieben:
So 8. Dez 2019, 17:03
Dass er dann bis zum Ende Orb geholfen hat, war schon irgendwie seltsam, auch wenn es in der ganzen Staffel darum ging, dass jeder Licht und Dunkelheit in sich trägt, und immer wieder gesagt wurde, dass das Licht in Juggler noch nicht erloschen ist. Trotzdem war diese 180 Grad Wende dafür immer noch zu plötzlich. Man könnte sich vielleicht noch denken, dass er Gai deswegen geholfen hat, weil er ihn lieber selbst besiegen möchte, anstatt ihn von einem Monster töten zu lassen.
Das hatte mich beim ersten Mal auch ziemlich irritiert, gerade weil Juggler nun mal so ein guter Schurke ist und es immer komisch wirkt, wenn so jemand dann plötzlich die Seiten wechselt, aber mittlerweile stört es mich gar nicht mehr so sehr. Gerade die nachfolgenden Filme und teilweise auch Origin Saga, haben gezeigt, dass Juggler auch als Anti-Held noch gut funktioniert. Ich denke, dass es in der Situation auch mehr so eine Art Zwangsbündnis gewesen ist, um zu verhindern, dass die Erde zerstört wird und er sich dann praktisch damit abgefunden hat, dass hier zu leben vielleicht doch nicht so schlecht ist.
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Re: Ultraman

Beitrag von Ranger L » Mi 8. Jan 2020, 05:11

Bevor ich irgendwas anderes anfange hab ich jetzt auch noch schnell Ultraman Taiga beendet. Ich muss ehrlich sagen, im Großen und Ganzen war die Serie nicht so wirklich meins. Sie hatte ein paar interessante Ansätze und hat definitiv einige Sachen richtig gemacht, aber leider auch einige Sachen falsch und vor allem die jeweiligen Folgenhandlungen fand ich qualitativ teilweise sehr schwankend.


Das Storytelling war ganz ok, gerade in der ersten Hälfte hat es sich teilweise schon ganz schön gezogen, in der zweiten Hälfte wurde es dann aber deutlich dichter und man hatte zumindest bei den allermeisten Folgen das Gefühl, dass sie irgendeinen Zweck erfüllen. Das größte Problem der Serie ist wahrscheinlich, dass die einzelnen Folgenhandlungen für mich größtenteils sehr Hit & Miss waren. Es waren schon immer wieder coole Sachen dabei, aber für jede Folge die ich gut fand, war halt auch immer mindestens eine dabei, die mir gar nicht gefallen hat.
Bei Folge zwei z.B fand ich’s gut, dass man doch noch sehr gut darauf eingegangen ist, warum Taiga schon zu Beginn bei Hiroyuki war, was ich ja in der ersten Folge noch bemängelt hatte. 3 und 4 hatten halt vor allem das Problem, dass ich die Einführung des jeweiligen neuen Ultras absolut schrecklich fand und ein ähnliches Problem hatte ich auch mit Folge 8, wo dieses Power Up für Taiga ebenfalls ziemlich aus dem nichts kam. Generell hab ich das Gefühl, dass Ultraman im Umgang mit den Toys jedes Jahr schlechter wird. Außerdem kann ich auch hier wieder nicht verstehen, warum alles auf irgendwelchen Ultras basiert, die gar nichts mit den hier anwesenden Ultras zu tun haben.
Sowas wie Folge 10 ist halt wieder ein Paradebeispiel für diese Folgen, in denen man irgendeinen One-Shot Charakter vorgesetzt bekommt, von dem man noch nie was gehört hat, der aber trotzdem so behandelt wird, als wäre er immer da gewesen und am Ende soll man dann um seinen Melodramatischen Tod weinen. Das alles wäre halt so viel effektiver gewesen, wenn man diese Story mit einem Charakter aufgezogen hätte, der nicht komplett aus dem nichts kommt. Der Zweiteiler 11-12 war ganz in Ordnung aber in meinen Augen auch nicht spektakulär genug um direkt danach eine Clipshow Folge zu rechtfertigen. Nach einem wirklichen Climax macht das als Breather Episode Sinn, aber nicht nach so einem mehr oder weniger Füllerzweiteiler.
Danach hat man dann endlich mal angefangen, ein paar lose enden zu verbinden und dem bisherigen Treiben von Tregear einen tieferen Sinn zu verleihen, was ich an sich ganz cool fand, gerade Folge 14 und 15 waren auch wirklich nicht schlecht, allerdings hat man das Ganze dann für meinen Geschmack doch etwas zu schnell wieder aufgelöst. Gerade mit dieser Darkness Story hätte man find ich einfach noch nen ganzen Schritt weiter gehen können und Taiga wirklich mal für einen gewissen Zeitraum böse machen. Ich meine, Hiroyuki hat ja noch zwei andere, von Taiga unabhängige Ultras, wenn das in irgendeiner Serie geklappt hätte, dann hier. Außerdem hat man natürlich auch hier die Möglichkeit nicht ausgelassen, Taiga am Ende komplett random ein neues Power-Up zu geben, das vollkommen aus dem nichts kommt und nicht wirklich erklärt wird.
Die letzten 10 Folgen fand ich irgendwie seltsam, weil ich auf der einen Seite das Gefühl hatte, dass man alles dafür getan hat, um eine solide Fortlaufende Handlung zu gewährleisten und jede Folge irgendwie relevant zu machen (was ich an sich sehr begrüße), es gleichzeitig aber irgendwie so rüber gekommen ist, als wüsste man eigentlich gar nicht so recht wohin mit der Staffel und hat deshalb einfach nur häufig irgendwelche Folgenhandlungen ineinander über gehen lassen und sich irgendwelche Handlungsaspekte aus dem Hut gezogen, um den Rest der Staffel noch mit irgendwas zu Füllen. Auch hier waren definitiv interessante Ansätze dabei, wie diese Alien-Rassismus Geschichte, aber dieser Woola/Piraka Plot z.B. ist schon extrem aus dem nichts gekommen und vor allem find ich, dass das keine wirklich gute Story für das Endgame einer Serie ist und es gerade hier auch nicht wirklich zur Staffel gepasst hat. Die Storyline an sich war zwar trotzdem ok, aber irgendwie ist es einfach ziemlich seltsam und improvisiert rüber gekommen und diese Szene am Ende von Folge 24 wäre sehr viel effektiver gewesen, wenn man nicht erst 10 Minuten zuvor erfahren hätte, dass Piraka ein Android ist. Außerdem ist mir das Ende von Tregear viel zu unspektakulär gewesen. Er hat sich einfach am Ende der Folge dazu entschieden mal wieder random in den Kampf einzugreifen, nur dass er dieses mal am Ende dabei drauf gegangen ist. Wow.


Die Hauptcharaktere sind so ne Sache. Das Team um Hiroyuki herum find ich eigentlich sehr sympathisch, auch wenn ich einige Zeit gebraucht hab, um mit ihnen warm zu werden, aber vor allem Homare hat mir mit der Zeit doch extrem gut gefallen. Das schwächste Glied unter den Charakteren ist für mich hier ganz klar, der Protagonist selbst. Zum einen weil Hiroyuki find ich einfach ein extrem blasser Protagonist ist und zum anderen, weil er mal wieder so ein Parade Beispiel dafür ist, warum ich es hasse, wenn ein Toku Protagonist seinen Verbündeten seine Identität verheimlicht. Ich meine, ich hab ja denk ich schon wirklich zur Genüge erklärt, dass und warum ich dieses Konzept nicht ausstehen kann, aber ich glaube in kaum einer anderen Staffel hab ich mich so extrem darüber aufgeregt wie hier, weil Hiroyuki finde ich von allen Protagonisten bisher mitunter den allerbesten Grund gehabt hätte, es ihnen zu verraten. Gerade Homare hat immer wieder gezeigt, wie sehr er Hiroyuki vertraut und ihm gesagt wie viel er von ihm hält (Folge 9 und Folge 18 wären hier gute Beispiele) und trotzdem lügt ihm Hiroyuki einfach ein ums andere mal wieder direkt ins Gesicht, in Folge 18 sogar explizit auf Nachfrage und sowas macht mich einfach wütend. Sorry aber das lässt Hiroyuki einfach wie das letzte Arschloch rüberkommen, so als würde er seine Freunde und ihr Vertrauen eigentlich nur ausnutzen, ohne ihnen Vertrauen zurück zu geben und so eine Person will ich schlicht und ergreifend nicht als Protagonist eines Tokus sehen. Und dass die anderen dann im Finale random offenbart haben, dass sie es die ganze Zeit über wussten, macht es auch nicht besser. Hiroyukis Standpunkt hilft es sowieso so nicht und für sie selbst bedeutet das halt nur, dass sie nicht zu inkompetent waren es heraus zu finden, sondern nur zu inkompetent um zu kommunizieren. Der Unterschied ist da für mich eher gering. (Mal ernsthaft, man war doch mit Geed und R/B auf einem so guten Weg, warum zum Teufel musste man diesen Schwachsinn hier wieder anfangen)
Außerdem bin ich etwas enttäuscht vom Umgang mit dem Konzept, dass Hiroyuki von drei Ultras gleichzeitig besetzt wurde. Ich hatte mir da irgendwie mehr so eine Dynamik wie bei Den-O erhofft, aber die meiste Zeit haben sie halt nur so ein bisschen mit Hiroyuki geredet wie X, aber mehr nicht. Dass die drei Ultras in diesen Audio Specials deutlich interessanter rüber gekommen sind, als in der eigentlichen Serie, spricht irgendwie auch nicht gerade für die Staffel.

Bei Tregear weiß ich irgendwie nicht so recht, was ich von ihm halten soll. In der Theorie hätte er denke ich durch aus Potenzial gehabt und auch dieses Konzept mit dem interplanetarischen Monster-Schwarzmarkt ist ganz cool, aber was mich einfach so ein bisschen irritiert ist, dass ich einfach nicht verstehe, was genau er eigentlich mit all dem bezwecken wollte bzw. er hat ja sogar selbst explizit gesagt, dass er eigentlich kein Ziel hat und dadurch fühlt sich der Charakter für meinen Geschmack einfach irgendwie leer an, insbesondere nach dem Zwischenclimax. Verstärkt wird das auch noch dadurch, dass man im Grunde absolut gar nichts über ihn weiß. Das einzige was man erwähnt hat war, dass er wohl mit Taro befreundet war und das auch erst in der letzten Folge und auch im R/B Film, wo er ja auch schon vorkommt, erfährt man überhaupt nichts über ihn, ebenso wenig wie in Ultra Galaxy Fight. Für mich ist er irgendwie so rüber gekommen, als wollte man von der Beliebtheit von Berial und Juggler profitieren und die beiden irgendwie in einem neuen Charakter vereinen, aber sie haben es einfach nicht geschafft, ihn wirklich zu nem Charakter zu machen. Er ist einfach nur eine inhaltslose Hülle, die als Mittel zum Zweck dient, damit Taiga irgendwen hat, gegen den er kämpfen kann.


In der Summe war mir Taiga persönlich schlicht und ergreifend zu lasch und einfach irgendwie uninteressant. So richtig schlecht ist die Serie nicht und ein paar Folgen waren auch richtig gut, aber die Rate dieser Folgen war mir auf Dauer einfach zu niedrig um die Serie zu tragen und beim Rest hat mir, ähnlich wie bei Ryusoulger, überall so ein bisschen was gefehlt.
(Ich bin btw. am überlegen, ob ich dieses Jahr nicht komplett warten soll, bis die nächste Staffel vollständig gesubbt ist, da ich es eigentlich überhaupt nicht leiden kann, in so unregelmäßigen Abständen zu schauen, was auch einer der Gründe ist, warum ich normalerweise keine Tokus anfange, bevor sie komplett gesubbt sind. Bei aktuellen Serien mach ich normal immer ne Ausnahme, da die ja wöchentlich erscheinen, aber wenn sich nächstes Jahr keine andere Subgruppe findet, die die Serie übernimmt, ist es vielleicht besser bis zum Ende zu warten, da Gemn Corp. vermutlich wieder irgendwann dazu übergehen wird, die Serie in unregelmäßigen Batches zu veröffentlichen)
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Re: Ultraman

Beitrag von Red Ranger » Sa 18. Jan 2020, 21:25

Ich habe jetzt auch Ultraman Taiga beendet. Ich glaube, kaum eine andere Ultraman Staffel hat mich so zwiegespalten zurückgelassen. Sie hat gute Ansätze und Potential, kann es aber nicht nutzen. Ernsthaft, ist das momentan eine Modeerscheinung bei Tokus? Es war irgendwie ein ständiges Auf und Ab. Die Staffel fing recht gut an, dann passierte bis zum Midseason-Arc fast gar nichts, dann hat man mit der Story etwas angezogen, nur um kurz vor Schluss die Luft rauszunehmen. Zwar hatten die letzten Folgen vor dem Finale immer kleinere Szenen, die was mit der Hauptstory zu tun hatten, aber wenn gleichzeitig die Folgenhandlungen nicht zünden, nützen die kleinen Szenen auch nichts mehr, um die Folgen zu retten. Und da kommt auch das große Problem von Taiga. Die Folgenhandlungen haben mich größtenteils kalt gelassen und mich nicht wirklich begeistern können. Taiga war immer dann am besten, wenn es sich auf die Story konzentriert hat. Die Filler waren so ziemlich Hit and Miss, allerdings mit mehr Aussetzern als gelungenen Folgen.

Zu den Charakteren, vor allem zu Hauptcharakter Hiroyuki, hab ich auch nie so den Zugang gefunden. Dass der Hauptcharakter bei Ultraman gerne mal seine Geheimidentität verschweigt und es dabei ins Lächerliche geht, bin ja schon fast gewohnt. Aber so extrem wie da war es noch nie. Ich verstehe ja, dass Hiroyuki erst nichts sagt. Es könnte ja die Gefahr bestehen, dass die Anderen ihn plötzlich hassen, weil er „anders“ ist. Aber nachdem Homare sich als Alien geoutet hat, hätte er es ruhig sagen können. Zumindest Homare hätte er sich anvertrauen müssen. Wozu hat man sonst diese Enthüllung in die Staffel eingebaut? Daraus, dass Homare ein Alien ist, hat man nämlich nichts gemacht. Wofür ihn überhaupt zum Alien machen, wenn es später eh keine Rolle mehr spielt? Warum hat man z.B. nicht die Sache mit dem offenen Rassismus gegen Aliens viel früher gebracht, sondern erst im Finale thematisiert? Das hätte noch für einige interessante Folgen sorgen können und man hätte dann auch mal mit Homares Enthüllung was machen können. Zum Beispiel dass die Bevölkerung erfährt, dass er ein Alien ist und ihn ebenfalls jagt. Pirikas Enthüllung kam auch aus dem Nichts, nur hat man wenigstens was daraus gemacht. Dass sie ein Android ist, spielte für das Finale eine Rolle. So fühlte es sich nicht so verschwendet an wie bei Homare.
Bei Kirisaki weiß ich auch nach der Staffel nicht, was genau er eigentlich wollte. Seitdem ich Ultraman Orb beendet hatte, wirkte er auf mich eh wie ein Juggler für Arme. Als ob man versucht hatte, Juggler zu kopieren. Nur blieb Kirisaki leider ähnlich interessant wie aktuelle Sentai Schurken.

In der Gesamtheit betrachtet gehört Ultraman Taiga eher zu den schwächeren Ultraman Staffeln. Von meinen bisher gesehenen Staffeln fand ich nur Ultraman Neos noch schlechter. Die Staffel hat gute Ansätze, aber dabei bleibt es leider auch. Schade fand ich auch, dass man es nicht besser genutzt hat, dass Hiroyuki ja quasi der Host von drei Ultras ist. Da hätte man deutlich mehr mit anfangen können, als Titas und Fuma zu bloßen Formchanges zu degradieren. Und warum am Ende noch eine Recap Episode? Mal abgesehen davon, dass ich solche Episoden eh hasse, bringen die am Ende einer Staffel noch weniger. Man hätte auch hier besser einen Epilog machen können und noch einige Dinge erklären können, wie z.B. warum Pirika dennoch überlebt hat. Oder war es einfach nur das Modell Pirika 04, nur mit den Erinnerungen von Pirika 03, also quasi so etwas wie ein Backup? Wirkte in dem Moment auf mich so, als wollte man unbedingt noch ein Happy End erzwingen und keinen Charakter tot lassen. Es war wirklich keine einfache Ultraman Staffel. Leider haben am Ende die negativen Aspekte doch überwogen, auch wenn ich zwischendurch die Hoffnung hatte, dass die Staffel sich doch noch fangen würde.

Die Platzierung der Ultraman Staffeln würden bei mir nach Taiga so aussehen:

1. Ultraman Nexus
2. Ultraman Orb
3. Ultraman R/B
4. Ultraseven X
5. Ultraman Ginga S
6. Ultraman Ginga
7. Ultraman X
8. Ultraman Max
9. Ultraman Taiga
10. Ultraman Neos
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Re: Ultraman

Beitrag von Red Ranger » Mo 13. Apr 2020, 10:09

Es ist in den letzten Tagen vielleicht untergegangen, aber die neue Ultraman Serie mit dem Titel Ultraman Z wurde angekündigt:

https://en.tsuburaya-prod.co.jp/news/1810

Der neue Ultraman soll ein Schüler von Ultraman Zero sein.
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Ultraman: THe Rise of Ultraman

Beitrag von fumpen » Mi 17. Jun 2020, 10:20

Cover für Marvels für September 2020 angekündigte neue Comic- Serie Ultraman: The Rise of Ultraman nach einem Entwurf von Alex Ross:

Bild
"Earth will be mine."
http://www.instagram.com/fumpen/ + http://fumpenfoto.deviantart.com/

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Re: Ultraman

Beitrag von Ranger L » Mo 22. Jun 2020, 04:05

Tsuburaya ist so nett, die aktuelle Staffel Ultraman Z parallel zur Ausstrahlung auf ihrem Youtube Kanal hochzuladen und zwar mit englischen Untertiteln. Ich war ja eigentlich am überlegen ob ich Ultra dieses Jahr aussetze, aber wenn sich Tsuburaya schon die Mühe macht, die Serie weltweit zur Verfügung zu stellen, dann finde ich sollte man das auch unterstützen.

Tatsächlich muss ich sagen, dass mir die erste Folge extrem gut gefallen hat. Die Charaktere machen auf den ersten Blick nen sympathischen Eindruck und vor allem der Humor war ziemlich gut. Ich find’s ganz interessant, dass Z schon direkt damit angefangen hat, das Monster zu bekämpfen, bevor er sich mit seinem Host verbunden hat. Das ist nicht nur als Start mal was anderes, sondern es hat auch den Vorteil dass Haruki damit in gewisser Weise ein wasserdichtes Alibi hat, schließlich wurde er schon gemeinsam mit Z gesehen. Was ich auch cool finde, das ist das Konzept, dass Z nach dem er besiegt wurde und sich mit Haruki vereinigt hat, wohl seine Grundform verloren zu haben scheint und nun auf Fusionen zurückgreifen muss (nur dieses Mal mit drei anstatt zwei Ultras). Erinnert sehr stark an Orb, was nicht unbedingt was schlechtes ist.
Auf jeden Fall ein vielversprechender Start und deutlich besserer erster Eindruck als Taiga ihn nach der ersten Folge hinterlassen hatte.
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Re: Ultraman

Beitrag von Basara » Mi 24. Jun 2020, 23:41

Geed ist auch in Z wieder mit von der Partie und bekommt auch eine eigene Ultra Access Card und eine eigene Form.

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Re: Ultraman

Beitrag von Red Ranger » So 26. Jul 2020, 13:44

Gerade Folge 5 gesehen.
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Den Twist, dass der Captain Juggler ist, hab ich nicht kommen sehen. Auch wenn es sich um den gleichen Schauspieler handelt. Aber das könnte die Staffel durchaus interessant machen.
Ansonsten ist mein Ersteindruck nach den ersten fünf Folgen doch recht positiv. Bisher ist eigentlich immer was passiert. Jedenfalls hat die Staffel schon einen besseren Auftakt als Taiga. Haruki gefällt mir als Protagonist auch schon besser als Hiroyuki, auch wenn er ebenfalls nicht unbedingt der spannendste Charakter ist.
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Re: Ultraman

Beitrag von Ranger L » Mo 27. Jul 2020, 04:13

Ich find auch, dass die Serie bisher verdammt viel richtig macht. Guter Fortschritt, viel Fokus auf den Protagonisten, die eigentlich auch alle sympathisch sind und sehr guter Humor.
Ich find’s interessant, dass die Staffel gleich zu mehreren ihrer Vorgänger Verbindungen aufbaut. Erst mit Zero,
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dann mit Juggler und jetzt in der letzten Folge auch noch Geed.
Die Serie entwickelt sich noch zu X 2.0
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Re: Ultraman

Beitrag von Red Ranger » Di 24. Nov 2020, 20:59

Lange hat es gedauert, aber jetzt bin ich mit dem originalen Ultraman durch. Dass es so lange gedauert hat, lag zum Teil auch an der Serie selbst, denn irgendwann hatte ich kaum Lust, weiterzugucken. Das lag auch daran, dass mich im Mittelteil die meisten Folgen doch eher gelangweilt haben. Dabei kann man der Serie für ihr Alter eigentlich nicht wirklich was vorwerfen. Ja, die Staffel ist sehr episodisch und jede einzelne Folge steht nahezu ohne Zusammenhang für sich. Sollte aber bei einer so alten Serie klar sein. Die einzelnen Folgen waren auch recht abwechslungsreich aufgebaut. Jedenfalls weniger schablonenhaft als der erste Kamen Rider. Im Mittelteil hatte ich allerdings schon das Gefühl, dass die Kreativität ein wenig nachlässt. Wie gesagt haben mir dort die wenigsten Folgen gefallen. Dafür fand ich dann aber die 30er Folgen wieder gelungen. Die haben mich wieder sehr gut unterhalten, weshalb ich dann doch mit einem eher positiven Gefühl aus der Staffel ging. Es hat auch viel geholfen, dass man die Folgenlänge später auch viel besser genutzt hat. Die Folgen waren ja doch etwas länger als heutige Folgen. Gerade im zweiten Drittel hat man die Zeit aber eher dafür genutzt, um so manche Szenen unnötig in die Länge zu ziehen und ewig zu zeigen, wie z.B. ein Monster brüllt. Im letzten Drittel hat das aber abgenommen und die Folgen fühlten sich nicht mehr so unnötig gestreckt an.

Story war nicht vorhanden, weshalb die gesamte Staffelstory eigentlich mit der Pilotfolge und dem Finale abgegolten war. Selbst das Finale wirkte eher wie eine ganz normale Folge, nur dass man sich was einfallen lassen musste, damit die Folge auch wirklich wie ein Abschluss wird. Ultraman wird also im Kampf so schwer verletzt, dass Zoffy random auftaucht, um ihn mitzunehmen, und da Hayata bei der Reise sterben würde, muss Ultraman sich von ihm lösen. Und das war dann alles, was diese Folge von den restlichen Folgen unterschieden hat, um als Finale durchzugehen? Da hätte ich es besser gefunden, wenn man Zoffy schon früher hätte auftauchen lassen, oder ihn zumindest mal erwähnen sollte. Ich hab mich ja schon immer gefragt, ob er tatsächlich nicht das Wort Ultraman im Namen trägt, oder ob seine komplette Bezeichnung Ultraman Zoffy ist. Was natürlich sich auch nicht wie ein Finale anfühlt, ist dass Zetton doch eigentlich wie ein normales Monster/Alien in der Folge auftaucht. Dabei hatte man genau zwei Folgen vorher mit Geronimon eine gute Grundlage für einen finalen Gegner, weil er ja schon als eine Art Monsterhäuptling bezeichnet wurde.

Die Charaktere fand ich recht gelungen. Für so eine alte Serie waren die gut ausgearbeitet und jeder durfte in seinen Fokusfolgen glänzen. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich die Charaktere in ihren Uniformen teilweise schwer auseinanderhalten konnte. Lediglich Hoshino fand ich ziemlich überflüssig, zumal ich auch kein Fan davon bin, dass man ihn dann zum offiziellen Mitglied gemacht hat. Ich finde, ein Kind sollte kein Mitglied irgendeiner Spezialeinheit sein. Man hat ihn dann auch recht schnell in der Versenkung verschwinden lassen, wobei das wohl geschehen ist, weil sich sein Darsteller bei einem Skiunfall das Bein gebrochen hat und für die weiteren Folgen ausgefallen ist.
Hayata als Hauptcharakter war ganz okay, aber nicht überragend. Die Sache mit der Geheimidentität ist bei Ultraman wohl immer ein Reizthema. Es hat hier schon seinen Anfang gefunden und wurde im Laufe der Staffel immer schlimmer. Da gab es genug Momente, wo es irgendjemandem einfach mal auffallen musste, dass Hayata Ultraman ist.

Abschließend kann ich sagen, dass die Staffel für ihr Alter doch recht gelungen war, man sich aber auf sie einlassen muss. Stellenweise ist es mir eben schwer gefallen, aber letztendlich gibt es eigentlich nichts, was ich der Staffel groß vorwerfen könnte. Zu einem Rewatch wird es aber wohl nicht so schnell kommen (Bisher ist tatsächlich Sentai das einzige Franchise, bei dem für mich ein kompletter Rewatch in Frage kommen würde). Ich hoffe nur, dass die folgenden Staffeln sich dann aber auch steigern. Ultraman hatte ja jetzt auch ein wenig den Gnadenbonus dafür, dass es eben die erste Staffel eines neuen Franchises war. Das haben die nachfolgenden Staffeln nicht mehr.
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Re: Ultraman

Beitrag von Ranger L » Mi 25. Nov 2020, 05:05

Red Ranger hat geschrieben:
Di 24. Nov 2020, 20:59
Selbst das Finale wirkte eher wie eine ganz normale Folge, nur dass man sich was einfallen lassen musste, damit die Folge auch wirklich wie ein Abschluss wird. Ultraman wird also im Kampf so schwer verletzt, dass Zoffy random auftaucht, um ihn mitzunehmen, und da Hayata bei der Reise sterben würde, muss Ultraman sich von ihm lösen. Und das war dann alles, was diese Folge von den restlichen Folgen unterschieden hat, um als Finale durchzugehen?
Die letzte Folge fand ich auch nicht wirklich gut. Das ist definitiv ein generelles Showa Ultra Problem, mit Ausnahme von Seven und evtl. noch 80 hatte eigentlich keine Staffel ein wirkliches Finale, das mehr ist, als eine normale Folge mit nem Abschließenden Ende. Bei manchen hat es besser funktioniert, bei manchen schlechter, aber gerade bei Ultraman finde ich auch, dass man einen deutlich besseren Weg hätte finden können.
Red Ranger hat geschrieben:
Di 24. Nov 2020, 20:59
Auch wenn ich zugeben muss, dass ich die Charaktere in ihren Uniformen teilweise schwer auseinanderhalten konnte.
In dem Punkt ist Ultraman sogar noch eine der besseren finde ich, da hier die Charaktere zumindest guten Fokus bekommen haben, wodurch es mit der Zeit einfacher geworden ist, sich ihre Gesichter zu merken. In Taro und Leo waren die Charaktere eigentlich bis zum Schluss blass, da ist es dann noch deutlich schwerer sie auseinander zu halten.
Red Ranger hat geschrieben:
Di 24. Nov 2020, 20:59
Lediglich Hoshino fand ich ziemlich überflüssig, zumal ich auch kein Fan davon bin, dass man ihn dann zum offiziellen Mitglied gemacht hat. Ich finde, ein Kind sollte kein Mitglied irgendeiner Spezialeinheit sein. Man hat ihn dann auch recht schnell in der Versenkung verschwinden lassen, wobei das wohl geschehen ist, weil sich sein Darsteller bei einem Skiunfall das Bein gebrochen hat und für die weiteren Folgen ausgefallen ist.
Als Charakter hatte ich eigentlich nie ein großes Problem mit ihm, aber was mich an Hoshino immer so ein bisschen gestört hat ist, dass ich nicht so recht verstanden hab, was genau er eigentlich mit der ganzen Sache zu tun hat. Er hatte eigentlich gar keinen Grund ständig mit den anderen abzuhängen.
Dass der Schauspieler allerdings einen Unfall hatte, wusste ich nicht. Das ist gut zu wissen.
Red Ranger hat geschrieben:
Di 24. Nov 2020, 20:59
Ich hoffe nur, dass die folgenden Staffeln sich dann aber auch steigern. Ultraman hatte ja jetzt auch ein wenig den Gnadenbonus dafür, dass es eben die erste Staffel eines neuen Franchises war. Das haben die nachfolgenden Staffeln nicht mehr.
Wenn du mit der originalen Ultraman schon solche Probleme hattest, dann glaub ich könntest du auch mit den 70er Staffeln deine Schwierigkeiten haben. Gerade Taro ist so ziemlich das Epitom von allen typischen Showa Ultra Problemen auf einmal. Bei Leo könnte ich mir unter Umständen vorstellen, dass du der Serie mehr abgewinnen kannst als ich, je nach dem wie gut du mit dem Stil und den Charakteren klar kommst.
Was ich auf alle Fälle sagen kann, falls es dir bei der Auswahl hilft, das ist, dass du Ultra Q und 80 mehr oder weniger zu einem x-beliebigen Zeitpunkt schauen kannst, da die kaum Verbindungen zu anderen Staffeln haben. Und für Leo brauchst du Taro nicht, dessen Existenz wird da komplett ignoriert. Seven-Ace sollte man sich aber in der Reihe anschauen.
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Re: Ultraman

Beitrag von Red Ranger » Sa 19. Dez 2020, 13:22

Nun ist auch die letzte Folge von Ultraman Z gelaufen. Mir hat die Staffel doch recht gut gefallen, auch wenn sie nicht mit meinen Top-Favoriten des Ultraman Franchises mithalten kann. Aber gerade im Vergleich zur Vorgängerstaffel Taiga ist Z schon ein großer Sprung nach vorne. Die Staffel mag zwar nicht die komplexeste Story haben, aber ich hatte trotzdem nie das Gefühl, dass es großartig Leerlauf gab. Irgendwie schienen immer irgendwelche Kleinigkeiten passiert zu sein, die einem das Gefühl eines Fortschrittes vermittelt haben. Mir gefiel in dieser Staffel vor allem, dass man nicht nur Ultraman alleine als Kämpfer gegen die Monster hatte, sondern dass Storage selbst auch Mechs gebaut hat, mit denen sie gegen die Monster in den Kampf ziehen konnten. Vor allem waren diese Mechs kein nutzloses Kanonenfutter, sondern konnten den ein oder anderen Kampf entscheiden.

Die Charaktere gefielen mir auch recht gut, wobei Haruki anfangs sogar vielleicht der schwächste Charakter war. Aber auch er hat sich im Laufe der Staffel weiterentwickelt. Natürlich kann man sich auch hier wieder fragen, wieso er seine Verbündete nicht einweiht, aber hier hielt es sich sogar noch in Grenzen. Yoko und Yuka gefielen mir auch sehr gut, wobei gerade Yoko als starke Frau heraussticht. Und den Chefmechaniker Bako hab ich auch irgendwie ins Herz geschlossen. Er machte immer den Eindruck des liebenswürdigen Onkel. Hebikura/Juggler dürfte auch diesmal wieder einer der besten Charaktere gewesen sein, wenngleich er mir in Orb noch besser gefiel. Aber auch nach dieser Staffel bin ich nicht schlau aus ihm geworden und weiß immer noch nicht, was er eigentlich will. Als Obergegner der Staffel gab es mit Celebro ein parasitäres Alien, das von anderen Menschen Besitz ergreift und sie kontrolliert. Ein interessantes Konzept, vor allem, als Celebro angefangen hat, seine Feinde von Innen heraus zu unterwandern. Dadurch war Celebro schon ein recht interessanter Schurke, auch wenn er nicht viel Persönlichkeit besaß.

Als Fazit lässt sich sagen, dass Ultraman Z durchaus eine gute Staffel ist, auch wenn sie nicht unbedingt oben mitspielen kann. Man macht sicherlich nichts verkehrt, wenn man sich diese Staffel ansieht.
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Re: Ultraman

Beitrag von Ranger L » So 20. Dez 2020, 05:06

Ich hab die letzte Folge auch gesehen. Das war definitiv eine gute Staffel, ging vom Feeling her wieder deutlich mehr in die Richtung von Orb oder Geed. Ich bin mir nicht ganz sicher was es ist, aber irgendwas hatte die Serie, das den letzten beiden Staffeln gefehlt hat.


Haruki ist auf jeden Fall mal ein deutlich besserer Charakter als Hiruyuki. Er war jetzt sicherlich auch nicht Ultra komplex, aber ich fand ihn eigentlich schon sehr sympathisch und durch die Folgen in denen es etwas um die Erinnerung an seinen Vater ging hat auch nicht so eindimensional gewirkt. Das Ding mit der Geheimidentität, hat man dieses mal auf jeden Fall auch deutlich besser gehandelt, als in der letzten Staffel. Klar, es war auch dieses Mal wieder absolut unnötig, es ihnen zu verschweigen, aber es gab dieses Mal zumindest keinen so wirklich expliziten Moment wo ich jetzt gesagt hätte „Ok, jetzt muss er es ihnen aber sagen!“ wie es sie in Taiga ja zu Hauf gab und außerdem hatte Haruki durch den ersten Auftritt von Zett in der ersten Folge auch ein ganz gutes Alibi, weswegen es hier die Nebencharaktere nicht so dämlich rüberkommen hat lassen. Und wirklich stark thematisiert wurde das Ganze auch nicht, von daher, wenn man es so umsetzt, finde ich es tolerierbar.
Der Nebencast war eigentlich auch ziemlich sympathisch, vor allem bei Yoko hat es mich sehr überrascht, wie sehr ich sie mit der Zeit mochte. Normalerweise sind Charaktere, die süß und schusselig angelegt sind wie Yuka immer eher meine Favoriten als diese toughen badass Leute, aber hier hat mir tatsächlich Yoko am besten gefallen. Was dem Team natürlich hier wirklich zugutegekommen ist, das ist, dass sie sich auch tatsächlich mal selbst helfen konnten und nicht immer nur gerettet werden mussten. Das Konzept mir diesen Kampfrobotern anstelle der üblichen Jets und Panzer ist ziemlich cool und dürfte für meinen Geschmack bei zukünftigen Staffeln ruhig öfter mal zum Einsatz kommen.
Auch krass ist natürlich die Tatsache, dass man hier Jugglus Juggler wieder mit eingebaut hat, der nach wie vor ein absolut geiler Charakter ist. Was ich mir allerdings gewünscht hätte, wäre noch etwas mehr Background zu seiner neuen Identität. Man hat am Ende zwar zumindest noch versucht zu erklären, warum er das alles gemacht hat, in dem man die Brücke zurück zu The Origin Saga geschlagen hat, auch wenn ich das immer noch nicht unbedingt sonderlich nachvollziehbar fand, worauf man aber überhaupt nicht eingegangen ist, das ist, wie er überhaupt in diese Position als Captain einer Anti-Monster Einheit (und das auch noch in einer anderen Dimension) gekommen ist. Das fand ich etwas schade.

Celebro war als Staffelfeind jetzt zwar sicherlich kein Juggler, aber ich muss sagen, nach letztem Jahr war er definitiv ein Fortschritt. Zumindest hat man auch hier noch erklärt, wieso er das Ganze macht, mehr oder weniger zumindest und außerdem hat man ihn nicht random Mitte der Staffel durch jemand anderen ersetzt was ihn im Grunde auch besser macht, als die Schurken von R/B. Ich hatte zwar zwischenzeitlich mal kurz Angst, dass man ihn vergessen hat, aber durch seine Rolle im Endgame hat das dann doch alles Sinn gemacht. Durch dieses Parasitenkonzept, dass er einfach so von Mensch zu Mensch springen kann, war es da zwischenzeitlich sogar für den Zuschauer mal kurz schwer zu erkennen, wer Freund und wer Feind ist.

Das Storytelling war für Ultraman Verhältnisse auf jeden Fall ziemlich gut. Es ist auf die Staffel verteilt eigentlich doch relativ viel passiert, auch wenn es jetzt häufig nicht unbedingt was übermäßig Krasses war. Was ich vor allem cool fand war, wie viele vermeintliche One-Shot Plots man hier relevant gemacht hat bzw. einfach mal random mit nem Cliffhanger enden hat lassen, um daraus was größeres zu machen. Gerade diese Folge mit Bullton, da hätte ich nie erwartet, dass das mehr als ein Füller Plot ist. Oder auch die Folge mit Ace und Yapool (den ich zwar nach wie vor verabscheue) hat man im Nachhinein noch relevant gemacht, indem man diese Superwaffe davon abgeleitet hat. Es ist immer schön, wenn Leute sich einfach Gedanken machen, wenn sie irgendwelche Sachen in Serien einbauen und alles irgendeine Bedeutung hat, anstatt es einfach nur so zum Spaß irgendwo zu platzieren.
Qualitativ kann man sich eigentlich auch nicht großartig beschweren, würde ich sagen. Gegen Ende der 10er gab’s mal ein paar Plots die ich nicht so mochte, die haben sich irgendwie zu sehr nach typischem Showa Content angefühlt, für meinen Geschmack, aber ansonsten war jetzt nicht viel dabei, was ich wirklich als schlecht bezeichnen würde.
Das Endgame war dann doch immerhin 5 Folgen, was ich für Ultra Verhältnisse auch als klar überdurchschnittlich bezeichnen würde. Wie gesagt, fand ich es am Anfang etwas merkwürdig, dass das augenscheinlich ja nichts mit Celebro zu tun hat und ich hatte schon befürchtet, dass man ihn vergessen würde, aber letztlich hat man die Storyline doch noch ganz gut auf ihn zurück geführt und den generellen Plot, das Team aufzulösen, fand ich eigentlich auch ziemlich cool. Das Finale an sich war ok, hätte besser sein können, aber auch schlechter. Diese durchs Anfeuern freigesetzten Kräfte find ich halt immer ziemlich meh und muss ich verstehen, warum Haruki am Ende wieder mit Z mitgeht? Naja, vielleicht wird das ja im Film noch relevant.

Das Collectable fand ich dieses Jahr ebenfalls besser, als in den letzten beiden Staffeln, weil man deutlich mehr Plan davon bekommen hat, worum es sich bei diesen Dingern handelt und wie sie dahin gekommen sind, wo sie sie sich jetzt befinden. Das einzige was mich trotzdem so ein bisschen triggert ist die Tatsache, dass manche davon eine neue Form bilden können, andere aber nicht, sondern nur irgend so eine Attacke und man nicht so wirklich darauf eingegangen ist, warum das so ist. Aber naja, gibt schlimmeres.


Also in der Summe würde ich definitiv sagen, dass mir Z sehr gut gefallen hat, auf jeden Fall besser als die letzten beiden Staffeln und auch generell war es meiner Meinung nach eine der besseren Ultraman Staffeln. Nachdem ich die Serie nun gesehen hab, find ich den Tod von Kota Fukihara, dem Main Writer der Staffeln irgendwie noch frustrierender als ohne hin schon, weil ich definitiv gerne mehr Tokus von ihm gesehen hätte.
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Re: Ultraman

Beitrag von Red Ranger » Mi 21. Jul 2021, 22:15

Ich hab jetzt die ersten beiden Folgen von Ultraman Trigger gesehen. War doch ein recht guter Auftakt. Es wurde ja als modernes Remake von Ultraman Tiga beworben, von daher weiß ich nicht, ob es ein Nachteil ist, dass ich Tiga bisher noch nicht gesehen hab. Es wurden schon einige Storygrundsteine gelegt. Hoffentlich macht man da auch was draus. Die Charaktere gefallen mir bisher auch recht gut. Kengo ist ein sympathischer Hauptcharakter. Und dieses Mal wurde das auch mit der Geheimidentität relativiert, als dass sein Boss Bescheid weiß, ihm aber geraten hat, nichts zu sagen. Und Akito hat es ja jetzt auch rausgefunden. Da muss ich allerdings sagen, dass Akito dann Kengo akzeptiert hat, ging dann doch sehr schnell. Erst hatte ich gedacht, er wird ein Charakter, der ein dunkles Geheimnis hat. Dann kam der Eindruck auf, dass er Kengos Rivale wird. Und am Ende der Folge akzeptiert er ihn. Hätte man vielleicht nicht so schnell lösen sollen. Bisher lässt sich natürlich noch nicht viel über die Staffel sagen, außer dass die ersten beiden Folgen Lust auf mehr gemacht haben. Potential für eine gute Staffel ist da, wenn man es auch nutzt.
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