Ultraman

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Re: Ultraman

Beitrag von Red Ranger » Do 12. Jul 2018, 05:40

Subbt irgendjemand die Staffel, oder woher hast du die erste Folge?
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Re: Ultraman

Beitrag von Ranger L » Do 12. Jul 2018, 06:24

Ja, nachdem Crunchyroll die Staffel wohl nicht übernimmt, hat eine Gruppe namens Genm Corp. angefangen R/B zu subben.
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Re: Ultraman

Beitrag von Red Ranger » Mo 16. Jul 2018, 20:17

Ich hab mir jetzt auch mal die erste Folge angesehen. Das wird wahrscheinlich das erste Mal sein, dass ich eine Ultraman Staffel "live" verfolge. Die erste Folge war auf jeden Fall recht gut. Die beiden Hauptcharaktere wirken schon mal sehr sympathisch. Die Staffel scheint auf den ersten Blick andere Wege zu gehen als die üblichen Ultraman Staffeln. Es gibt keine militärähnliche Organisation, denen Ultraman angehört (oder die ihn unterstützen), es gibt zwei Ultramen, und die beiden Ultramen können normal reden. Wenn die erste Folge auch einen Eindruck vom Grundton der Staffel vermittelt hat, dann scheint die Staffel eher locker und humorvoll zu sein. Das Verschwinden der Mutter und der geheimnisvolle Unbekannte, der die Monstermedaille eingesammelt hat, scheinen schon mal ein Aufhänger der Hauptstory zu sein. Aber ist R/B eigentlich eine Jubiläumsstaffel? Weil die beiden Ultramen auf Kräfte der früheren Ultramen zurückgreifen.
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Re: Ultraman

Beitrag von Ranger L » Di 17. Jul 2018, 04:08

Red Ranger hat geschrieben:
Mo 16. Jul 2018, 20:17
Es gibt keine militärähnliche Organisation, denen Ultraman angehört (oder die ihn unterstützen)
In den letzten Jahren scheint sich die Serie allgemein etwas von diesem militärischen Kontext entfernt zu haben. Von den 2010er Staffeln hatten das eigentlich nur noch Ginga S und X, bei den anderen waren es auch schon eher zivile Leute. Da bin ich auch recht froh drüber, weil es in gewisser Weise halt doch immer wieder dasselbe ist und so hat man einfach viel mehr kreativen Freiraum.
Red Ranger hat geschrieben:
Mo 16. Jul 2018, 20:17
Aber ist R/B eigentlich eine Jubiläumsstaffel? Weil die beiden Ultramen auf Kräfte der früheren Ultramen zurückgreifen.
Das ist schwer zu sagen, wenn’s nach Tsuburaya geht, ist wohl jedes Jahr eine Art Jubiläum, denn irgendwelche Elemente von älteren Staffeln hatten von den letzten paar Serien eigentlich alle. Orb und Geed haben Fusionen aus jeweils zwei Ultras für ihre Formen benutzt, X hatte die ganzen Gastauftritte und Ginga konnte sich mit den Spark Dolls in andere Ultras (und Kaijus) verwandeln (bzw. in Ginga S auf ihnen basierende Attacken ausführen).
Hier in R/B scheint es bisher fast noch am subtilsten zu sein, verglichen mit den letzten Jahren, aber warum genau man diese R/B Crystalls überhaupt in Verbindung zu früheren Ultras gesetzt hat, versteh ich auch noch nicht so ganz.
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Re: Ultraman

Beitrag von Red Ranger » Sa 21. Jul 2018, 19:04

Ich habe jetzt Ultraman Max beendet. Ich finde es recht schwer, die Staffel zu bewerten. Einerseits war sie doch recht unterhaltsam, aber anderseits sucht man auch eine Story vergeblich. Ultraman Max ist nämlich sehr episodisch und hat keinerlei fortlaufenden Handlung. Mag ja sein, dass man mit der Staffel unbedingt zurück zu den Wurzeln wollte, aber im Jahr 2005 und direkt nach einer storylastigen Staffel wie Nexus muss einfach mehr kommen. Hätte ich damals Nexus und Max bei der Ausstrahlung live gesehen, hätte ich Max wohl deutlich schlechter bewertet. Die einzelnen Folgen sind aber zum Glück sehr abwechslungsreich gestaltet, so dass eigentlich kaum Langeweile aufkommt. Das zweite Drittel der Staffel fand ich aber etwas schwächer. Hier gab es auch einige sehr seltsame Folgen, bei denen ich mich manchmal gefragt habe, was ich mir da eigentlich angesehen hab. Gerade Folge 22 war doch schon ziemlich bizzar. Das letzte Drittel war aber wieder deutlich besser. Hier gab es sogar einige Folgen, die sich auf ältere Folgen bezogen haben, bzw. eine Art Fortsetzung von diesen Folgen waren. So hatte man dann doch das Gefühl, dass einige Folgen mehr Bedeutung hatten. Die Staffel hat auch keinen Hauptgegner, sondern nur einzelne Monster. Im Finale bekommt es Max dadurch dann eben mit der bisher größten Bedrohung der Menschheit zu tun. Man hat dafür dann halt einen starken Gegner aus dem Hut gezaubert, der vorher nie erwähnt wurde.

Die Charaktere gehörten mit zum besten der Staffel. Kaito ist der typische Hauptcharakter, der allen helfen will, und auch öfter mal mit dem Kopf durch die Wand will. Seine Partnerin Mizuki geht meistens mit ihm zusammen auf Mission. Ihr hätte er ruhig sagen können, dass er Max ist. Es hat zwar nicht so wahnwitzige Züge angenommen wie bei Ultraman X, aber es ist schon seltsam, dass niemandem aufgefallen ist, dass Kaito immer verschwunden ist, kurz bevor Max aufgetaucht ist. Jedenfalls war es hier nicht so offensichtlich wie in Ultraman Max oder der ersten Folge von Neos geschehen. Koba und Sean sind zwei Charaktere, die hauptsächlich für den Humor dabei sind. Dennoch bekommen beide auch ihre Charaktermomente, in denen Koba als bester Schütze glänzen darf und Sean sein technisches Talent zeigen darf. Dann gibt es noch den Androiden Elly (einen weiblichen Androiden nennt man Gynoid, liebes Ultraman Max Team), die im Laufe der Staffel sich mehr und mehr mit den menschlichen Emotionen auseinandersetzt. Das Team behandelt sie auch nicht als Maschine, sondern als vollwertiges Mitglied.

Es fällt mir auch nicht leicht, die Frage zu beantworten, ob Ultraman Max eher gut oder schlecht ist. Es war schon recht abwechslungsreich und unterhaltsam, aber storymäßig war das für das Jahr 2005 schon weniger als nur dünn. Mir hat die Staffel dennoch gefallen, auch wenn ich ihr keine allzu hohe Platzierung geben kann. Müsste ich ein Ranking meiner bisher gesehenen Ultraman Staffeln erstellen, würde Max an zweitletzter Stelle kommen. Liegt hauptsächlich daran, dass die anderen Staffeln einfach besser waren und nur Neos ganz unten steht.
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Re: Ultraman

Beitrag von Ranger L » So 22. Jul 2018, 04:02

Hört sich in gewisser Weise fast wie eine 1:1 Neuauflage der originalen Ultraman Serie an. Gerade das mit den beiden Comedy Charakteren, von denen der eine ein guter Schütze und der andere ein guter Techniker ist, gab’s in der ersten Staffel in exakt der gleichen Form und das nur auf einzelnen Monstern aufgebaute Konzept scheint auch sehr ähnlich zu sein.
Die erste Staffel hat mir ja eigentlich ganz gut gefallen, was aber sicherlich auch nicht zu Letzt an ihrem Alter lag. Ob ich das bei einer Serie, die fast 40 Jahre jünger ist, genauso empfinden würde, ist schon fraglich. Für einen Toku von 2005 klingt das tatsächlich nicht besonders vielversprechend.
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Re: Ultraman

Beitrag von Go-On Black » Mo 27. Aug 2018, 19:38

Red Ranger hat geschrieben:
Mo 16. Jul 2018, 20:17
Aber ist R/B eigentlich eine Jubiläumsstaffel? Weil die beiden Ultramen auf Kräfte der früheren Ultramen zurückgreifen.
Das is einfah ein generelles Gimmick der New Generation Ultras. Bis auf X der primär die Kräfte von Kaijus benutzt hat nutzen die Ultras alle auf die ein oder andere Art und weise die Kräfte von älteren Ultras.

Ich mag R/B auch sehr gerne. Ist halt sehr leichte unterhaltung und zwar nich ganz so gut wie Orb oder Geed aber es macht sehr viel spaß.
Storymäßig wird denke ich auch nochmal etwas anziehen wenn Dark Orb ersmal eingeführt wird und das ganze mysterium um Katsumis und Isamis Mum weiter erforscht wird.
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Re: Ultraman

Beitrag von Go-On Black » Do 30. Aug 2018, 23:16

Oh. Mein. Gott.

Die neue Folge R/B ist ja mal der oberhammer. Ultraman Orb Dark Noir Black Schwarz ist großartig und ich liebe es wie sie mit dem Charakter alle Fanboys aufs Korn nehmen die an den neuen Ultra Staffeln rummeckern das sie nicht genug wie die alten sind.
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Re: Ultraman

Beitrag von Ranger L » So 2. Sep 2018, 04:17

Ich find auch, dass die Folge eine der besten bisher war. Gerade nach 6 & 7 hatte ich das Gefühl, dass langsam mal wieder was vorwärts gehen sollte und die Folge hat der Serie echt gut getan. Vor allem, dass man mal ein bisschen Background zu Aizen bekommen hat, fand ich super. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass die Brüder seine Identität schon so früh erfahren.
Ich bin gespannt in welche Richtung sie damit jetzt gehen. Ich hoffe aber, dass man noch erfährt, warum er ausgerechnet von Orb so besessen ist.
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Re: Ultraman

Beitrag von Go-On Black » So 2. Sep 2018, 21:37

Auch wenns cool wäre wenn man mehr drauf eingehen würde warums grade Orb ist glaub ich nich wirklich dran. Ist halt einfach ein beliebter Charakter der letzten Jahre den man gut als böse Variante vermarkten kann. Aber wer weiß vielleicht steckt wirklich noch mehr dahinter.
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Re: Ultraman

Beitrag von Ranger L » Sa 13. Okt 2018, 04:07

Ultraman Leo, 80, Max und Mebius werden von Crunchyroll verschwinden:
https://www.crunchyroll.com/forumtopic- ... iring-soon

Uns direkt betrifft das zwar nicht, weil diese 4 Staffeln bei uns eh nicht verfügbar waren, aber ich hab mir gedacht, es wäre trotzdem erwähnenswert.
Es ist auch etwas seltsam formuliert, weil zwar explizit gesagt wird, dass X noch verfügbar sein wird, die anderen Staffeln aber nicht erwähnt werden. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die anderen vielleicht auch in absehbarer Zeit verschwinden werden, sprich jetzt wäre vielleicht ein guter Zeitpunkt, sich die vorzunehmen.
(Ich bin eh schon seit einiger Zeit an Gaia dran. Ich denke, angesichts dieser Situation, werd ich mich vielleicht etwas beeilen, nur vorsichtshalber.)
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Re: Ultraman

Beitrag von Ranger L » Mo 15. Okt 2018, 04:27

Wie erwähnt schau ich seit einiger Zeit nebenbei Ultraman Gaia. Ich hab irgendwann während dem originalen Kamen Rider damit angefangen und hab seit dem immer wieder mal ein paar Folgen geschaut, aber nachdem jetzt die ersten paar Ultraman Staffeln von Crunchyroll verschwunden sind, wollte ich auf Nummer sicher gehen und hab deshalb die letzten zwei Tage damit verbracht mir das letzte Drittel der Staffel anzuschauen. Auf jeden Fall bin ich jetzt fertig und ich würde sagen, es war definitiv eine gute Serie.


Mitunter die größte Stärke der Staffel sind wohl die Charaktere. Insbesondere die Menge an Charakteren war absolut beeindruckend. Ich glaub ich hab noch nie eine Serie mit so vielen Haupt- und Nebencharakteren gesehen. Ob es Gamus Freunde aus der Schule waren, die immer wieder mal vorgekommen sind, diese Gruppe von Reportern, vereinzelte Mitglieder der Alchemy Stars, wie Daniel oder Cathrine oder die vielen verschiedenen Teams und Untergruppen von XIG die (neben dem Hauptteam) abwechselnd zum Einsatz gekommen sind. In vielen anderen Serien hätte das womöglich zu Problemen geführt, aber hier hat das finde ich perfekt funktioniert. Klar, es haben natürlich nicht alle gleich viel Fokus bekommen, gerade Team Marlin und Seagull wurden definitiv etwas vernachlässigt, aber ich finde sowas verleiht der Serie einfach so eine gute Kontinuität und sorgt dafür, dass sich die Folgen viel abwechslungsreicher anfühlen. Gerade bei Serien die etwas weniger Storylastig sind, hilft sowas enorm. Und es gab hier auch kaum unsympathische Charaktere.
Gamu selbst war ein toller Protagonist, sehr sympathisch, aber auch extrem kompetent. Ich fand’s ganz cool, dass man hier mal einen Ultraman hatte, der nicht auch schon in menschlicher Gestallt immer direkt an vorderster Front mitgekämpft hat, sondern insbesondere am Anfang eher eine Beratende Rolle hatte. Er war eher für die Technischen Sachen zuständig und wenn er mal eingegriffen hat, war er auch immer alleine in seinem Jet (der auch nen Autopiloten hatte) was, neben der Tatsache, dass es mal was anderes war, auch dazu geführt hat, dass hier die Aufrechterhaltung der Geheimidentität bei weitem realistischer war, als in den meisten anderen Staffeln. Klar, man kann sich zwar immer noch fragen, warum er es überhaupt verheimlicht, aber immerhin hat es hier nicht sämtliche Nebencharaktere wie Vollidioten aussehen lassen. Außerdem hat es geholfen, dass der Commander es Mitte der Staffel rausgefunden hat. Und was mir an Gamu auch gefallen hat, gerade in der zweiten Hälfte gab es immer wieder mal Situationen, in denen er Monstern die Chance gegeben hat, friedlich von dannen zu ziehen, aber trotzdem nicht gezögert hat, wenn sie dann nicht verschwunden sind. Sowas mag ich. Es zeigt, dass er mitfühlend ist und an das Gute glauben will, aber auch nicht naiv und die richtigen Entscheidungen trifft, wenn es drauf ankommt. Definitiv einer der besten Ultraman Protagonisten bisher.
Fujimiya war für meinen Geschmack auch definitiv einer der besseren dieses distanzierten, zunächst eher antagonistischen Charakter-Typs. Seine Handlungen wirken am Anfang zwar recht random und seltsam, aber nachdem man dann seinen Background erfährt und weiß worum es ihm geht, ist sein Verhalten eigentlich gar nicht so abwegig. Er bekämpft nur die Monster, die dem Planeten selbst gefährlich werden könnten, lässt denen, die nur die Menschen gefährden aber freien Lauf bzw. fördert diese sogar noch. Das macht in seiner Logik durchaus Sinn. Ich find’s auch verständlich, dass er sich erstmal zurück gezogen hat, als er erfahren hat, dass seine Berechnungen manipuliert wurden, um sich erstmal über einiges klar zu werden.

Die Story ist an sich zwar schon eher episodisch aufgebaut, allerdings gab es doch einige rote Fäden, Mysterien und kleinere Storylines, die dafür gesorgt haben, dass es die meiste Zeit nicht langweilig wurde. Die ersten 15 Folgen hat man sich sehr stark mit dem Aufbau des Konzeptes und der Charaktere beschäftigt, man hat recht viel World Building betrieben, insbesondere was XIG bzw. GUARD betrifft, was ja wirklich eine riesige Organisation ist, mit verschiedenen Branchen und Befehlsstufen, die man alle der Reihe nach etabliert hat. Mitte der 10er bis Mitte der 20er würde ich dann als die beste Phase der Serie bezeichnen, weil man sich vermehrt mit der Story von Fujimiya und seinen Idealen auseinander gesetzt hat, was dann in den 20ern auch zum großen Zwischenclimax geführt hat.
Nach dem Höhepunkt gab’s dann doch mal einen ziemlich Durchhänger, auch weil in dieser Phase einige sehr seltsame Folgenhandlungen dabei waren, die mir ehrlich gesagt nicht so zugesagt haben. Aber auch da hat man immer noch versucht mit den wiederkehrenden Nebencharakteren durch zu wechseln um es noch einigermaßen unterhaltsam zu machen. Mit der Rückkehr von Fujimiya Mitte der 30er hat die Serie dann auch wieder mehr Fahrt aufgenommen, auch wenn ich sagen muss, die Art und Weise wie er seine Kräfte zurück bekommen hat, fand ich ziemlich bescheuert. Ich meine, er hat die Kräfte von Agul ja an Gamu weiter gegeben, der sie danach auch nach wie vor hatte und Fujimiya hatte dann auf einmal neue. Wie kann das denn sein? Gibt es Agul zweimal?
Die Endgame Arc fand ich dann nochmal richtig stark. Die Basis von XIG wurde zerstört (was hier nochmal deutlich cooler war als sonst, da man ja gleich ein ganzes Luftschiff, mit hunderten von Leuten hatte, das man evakuieren musste), die anderen haben Gamus Identität erfahren, sogar schon ein paar Folgen vor Schluss und kurz darauf hat es sogar die ganze Welt erfahren und am Ende haben sich sogar die ganzen Erd-Monster zusammen getan, um gemeinsam mit den Menschen ihren Planeten zu verteidigen, was ich richtig gut fand. Und hier hat man es auch deutlich besser hinbekommen, den Ultramen ihre Kräfte zurück zu geben, nach dem Zogu sie ihnen genommen hatte. Nur das Ende selbst fand ich etwas semi-zufriedenstellend, weil so wie es aussieht, Zogu ja wieder nur irgend so ein Monster war, das vom Radical Destruction Bringer geschickt wurde.

Generell bin ich beim Radical Destruction Bringer bzw. dem Monster Konzept der Staffel an sich nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Ich fand es ehrlich gesagt doch relativ lange etwas verwirrend, welches Monster jetzt eigentlich woher kommt und welches Monster was macht. Mit der Zeit hat man die ganzen Weltraum Monster mit dem Radical Destruction Bringer auf einen gemeinsamen Nenner gebracht, was tatsächlich einigermaßen Sinn macht und es wurde impliziert, dass die Erdmonster vor allem durch die Ankunft des ersten C.O.V. sowie teilweise durch die Handlungen von Fujimiya erwacht sind. Selbst diese komischen Zerstörungsmaschinen hat man dann gegen Ende noch halbwegs vernünftig erklärt und gesagt, dass sie wohl von den Menschen selbst aus der Zukunft geschickt wurden, was zwar eine morbide aber nicht unbedingt komplett abwegige Idee ist. Im Grunde hat man sich beim Monster-Konzept letzten Endes tatsächlich noch ganz gut gerettet, auch wenn man das Ganze auch noch deutlich geschmeidiger und schneller hätte lösen können, nur die eigentliche Identität dieses Radical Destruction Bringers hat man halt letztlich offen gelassen. Lange wurde impliziert, dass das eher sowas wie ein Phänomen ist, das halt wie eine Apokalypse einfach so passiert, aber mit der Zeit ist man dann mehr dazu übergangen, dass es wohl doch eine Art intelligente Lebensform ist, die gezielt die Menschheit auslöschen will, weil sie denkt, die würden das Universum vergiften. An sich ist das auch die deutlich plausiblere Erklärung, ich find’s nur sehr Schade, dass man dieses Wesen dann letztlich nie wirklich auftreten hat lassen. Wenn man schon gezielt darauf hin arbeitet, dass man es hier nicht mit einem Ereignis sondern einer Art Person zu tun hat, dann hätte man die meiner Meinung nach auch zum Endgegner machen müssen. So wurde zwar am Ende so getan als wäre der Kampf endgültig vorbei, aber eigentlich existiert der Destruction Bringer nach wie vor und könnte jeder Zeit angreifen, was das Ende halt ein wenig suboptimal macht.


Ansonsten kann ich der Serie eigentlich nicht allzu viel vorwerfen. Es ist jetzt nicht gerade die Storylastigste Serie, aber die Story die da war, war definitiv nicht schlecht und dafür, dass das nun ja tatsächlich meine aller erste Ultraman Staffel war, die über die volle Länge geht, hat sie mich eigentlich ziemlich gut unterhalten. Außerdem hab ich damit sämtliche Ultraman Serien, die bei uns auf Crunchyroll verfügbar waren, gesehen und brauch mir jetzt keinen Stress machen, wenn die irgendwelche davon entfernen.
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Re: Ultraman

Beitrag von Red Ranger » Mo 15. Okt 2018, 19:19

Klingt doch ganz interessant, wenn auch vielleicht nicht weltbewegend. Für einen Toku aus dem Jahr 1998 scheint es aber recht gut zu sein. Scheint auf jeden Fall mehr zu bieten als Ultraman Max, obwohl Max 7 Jahre später erschien. Wenn man jetzt wirklich angst haben muss, dass die Ultraman Staffeln von Crunchyroll verschwinden, muss ich mir überlegen, ob ich nach Goranger nicht auch erst einmal mit einem Ultraman weitermache, obwohl ich eigentlich schon einen anderen Toku im Sinn hatte. Anderseits, wenn die Staffeln verschwinden, dürften ja rein theoretisch die Fansubs (wenn es welche gegeben hat) wieder auftauchen. War, glaube ich, mit Ultraman Tiga ein ähnlicher Fall. Ich denke, irgendwie wird man die Staffeln noch zu sehen bekommen, wenn auch vielleicht nicht mehr so einfach.
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