GARO

Metal Hero, Ultraman, Ryokendo und Co. Alles hier rein.

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Re: GARO

Beitrag von W-B-X » Mo 7. Aug 2017, 16:35

Da ich noch nicht dazu gekommen bin mit dem GARO Franchise anzufangen, kann ich mich jetzt nur auf die Fakten aus dem GARO Wikia stützen und dort steht, dass der Vorgänger von Ryuuga zur Saejima Familie gehört hat. Und das ist die Familie von Kouga.

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Beitrag von Ranger L » Mi 9. Aug 2017, 04:36

Es gibt zwar in der Serie nichts konkretes, das direkt darauf hin deutet, aber von den Namen her wäre es naheliegend.
Alle bekannten Mitglieder der Saezima Familie haben einen Vornamen, der auf „ga“ endet. Taiga, Kouga und Raiga. Ryuuga würde da gut rein passen. Ich weiß nicht ob das im japanischen irgendwas bedeutet, aber eigentlich ist es fast zu konstant um ein Zufall zu sein.
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Re: GARO

Beitrag von Welteneroberer » Fr 11. Aug 2017, 15:32

Mit Ausnahme von Taiga werden auch alle Namen mit dem gleichen Kanji geschrieben.
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Re: GARO

Beitrag von W-B-X » Di 12. Sep 2017, 18:01

Details zur Handlung von GARO: Kami no Kiba Mezame
http://toku-dachi.blogspot.de/2017/09/d ... mi-no.html

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Re: GARO

Beitrag von Ranger L » Mi 13. Sep 2017, 04:32

Also das ist jetzt aber nur die Handlung des Theaterstücks oder? Ich hoffe mal, dass man den Film dann versteht, ohne das Theaterstück gesehen zu haben.
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Beitrag von W-B-X » Mi 13. Sep 2017, 11:50

Ja, das ist die Handlung vom Theaterstück. Der Link mit der FIlmhandlung steht auf der vorherigen Seite.

Ich denke das Theaterstück dient hauptsächlich dazu zu erklären, warum Jinga wieder da ist.

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Re: GARO

Beitrag von Ranger L » Do 14. Sep 2017, 04:42

Oh ja, den Beitrag hatte ich sogar gelesen. '^^

Ist natürlich schon ‘ne Info, die ich eigentlich gern im Film gehabt hätte, aber naja. Immerhin weiß ich jetzt Bescheid.
:go-bustersenter:

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Beitrag von W-B-X » Do 14. Sep 2017, 14:22

Vielleicht haben wir ja Glück und es wird für eine DVD Veröffentlichung aufgezeichnet.

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Re: GARO

Beitrag von Ranger L » Fr 15. Sep 2017, 04:30

Stimmt, das wär cool. Aber selbst dann müssten wir noch hoffen, dass es auch jemand übersetzt.
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Beitrag von W-B-X » Fr 15. Sep 2017, 13:01

Ja, das mit dem Übersetzen ist die andere Frage. Wenn eine Sub-Gruppe sich darum kümmern wird, dann denke ich wird das TV-Nihon sein. Die subben ja auch viel von den kleineren Sachen die um die Serien drumherum erscheinen.

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Beitrag von W-B-X » So 24. Sep 2017, 19:50

Weltpremiere von GARO: Kami No Kiba auf dem Tokyo International Film Festival
https://toku-dachi.blogspot.de/2017/09/ ... a-auf.html

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Beitrag von W-B-X » Fr 20. Okt 2017, 19:43

GARO: Kami no Kiba: Trailer und weitere Darsteller enthüllt
https://toku-dachi.blogspot.de/2017/10/ ... itere.html

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Re: GARO

Beitrag von Ranger L » Sa 21. Okt 2017, 04:12

Mit Rian war eigentlich zu rechnen. Aber es freut mich, dass sie doch so viele zurückbekommen haben. Wenn ich das richtig sehe, dann fehlt vom gesamten Gold Storm Shou Cast jetzt nur noch Gald.

Ich muss schon sagen, dafür dass ich eigentlich gar kein so großer Garo Fan bin, bin ich ungewöhnlich gehypet auf diesen Film.
:go-bustersenter:

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Beitrag von W-B-X » Sa 21. Okt 2017, 20:58

Kraken Releasing kündigt GARO: KIBA – THE DARK KNIGHT Blu-ray an
http://toku-dachi.blogspot.de/2017/10/k ... -dark.html

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Beitrag von W-B-X » Mi 29. Nov 2017, 21:04

Neuer Trailer zu GARO: Kami no Kiba und weitere GARO Projekte
http://toku-dachi.blogspot.de/2017/11/n ... a-und.html

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Re: GARO

Beitrag von Ranger L » Do 30. Nov 2017, 05:34

Der Trailer sieht vielversprechend aus (bei TV-Nihon wäre er übrigens mit Subs verfügbar) und diesem Spin-Off mit Jinga bin ich auch durchaus nicht abgeneigt. Ich hoffe bloß, dass man dafür nicht vorhat Jinga zu bekehren. Er ist so ziemlich der beste (um nicht zu sagen einzige gute) Böse den Garo je hatte, es wäre echt schade drum.
Darüberhinaus hat Amemiya ausgesagt, dass die Serie mit "neuem Personal" sein würde.
Das find ich gar nicht schlecht. Gerade an Makai Retsuden hat man find ich schon so ein bisschen gemerkt, dass ihnen langsam die Ideen ausgehen. Die Tatsache dass es dieses Jahr keine reguläre Staffel gab spricht auch dafür. Ich finde etwas frischer Wind würde der Serie echt gut tun.
Ebenfalls nächstes Jahr werden die Dreharbeiten zu GARO: Gekkou no Tabibito, dem Film mit Raiga Saejima, dem Hauptcharakter der vierten Staffel und Sohn von Kouga Saejima, dem Hauptcharakter der ersten beiden Staffeln, in der Hauptrolle, starten.
Hoffentlich machen sie da was draus. Raiga ist so ziemlich das einzige an Makai no Hana, das ich gut fand. Er hat echt was Besseres verdient.
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Re: GARO

Beitrag von W-B-X » Di 23. Jan 2018, 20:18

Auch GARO: Red Requiem wird von Kraken Releasing in den USA veröffentlicht
http://toku-dachi.blogspot.de/2018/01/i ... u-ray.html

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Re: GARO

Beitrag von Ranger L » Mi 24. Jan 2018, 05:23

Es wundert mich etwas, dass man Red Requiem vor Demon Beast of the Midnight Sun raus bringt. Besonders wenn sie vorhaben, danach auch Makai Senki zu lizenzieren, würden Leute, die mit den DVDs in das Franchise einsteigen wollen, ohne Demon Beast of the Midnight Sun ziemlich blöd dastehen, da ihnen eine äußerst entscheidende Information abgeht.
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Beitrag von W-B-X » Fr 9. Mär 2018, 17:19

Kraken Releasing veröffentlicht GARO Special: Beast of the Demon Night Blu-ray
http://toku-dachi.blogspot.de/2018/03/t ... -2018.html

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Re: GARO

Beitrag von Ranger L » Mi 10. Okt 2018, 04:16

Ich hab mir gestern Kami no Kiba angeschaut.
Definitiv einer der schwächsten Garo Filme. Ich hab die Hälfte der Zeit irgendwie kaum verstanden, was eigentlich abgeht, es gab mega oft Szenen, bei denen ich das Gefühl hatte, dass man sie nur eingebaut hat, weil sie gut aussehen bzw. generell Effekte, die man nur gemacht hat, weil man es kann und Jinga war ohne sein Gedächtnis irgendwie auch nicht mehr so wirklich das Gelbe vom Ei. Ich bleib dabei, Keita Amemiya ist ein toller Regisseur und Creator, aber ein absolut schrecklicher Writer.

Die erste Folge von Jinga hab ich auch gesehen und ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Es wirkt zwar, als wolle man versuchen, sowas wie Background zu liefern, aber der Anfang hat sehr stark impliziert, dass die Serie eigentlich auf dem Epilog des Filmes aufbaut und der Protagonist nur eine Reinkarnation des echten Jingas ist und sich dem entsprechend auch nicht wirklich wie das Original verhält. Ich weiß nicht, ob man da später nochmal was daran ändern wird, aber bisher hab ich das Gefühl, dass man Jinga auch durch einen komplett neuen Charakter hätte ersetzen können.
Außerdem hat man mal wieder dieses typische Garo Ding gemacht, dass man die Hälfte der Zeit damit verbringt, mich dazu bringen zu wollen, um irgend so ein MotW zu weinen, von dem sowieso klar ist, dass es am Ende stirbt.
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Re: GARO

Beitrag von Ranger L » Fr 4. Jan 2019, 05:02

Ich hab inzwischen auch die letzte Folge von Jinga gesehen und ja… es ist… eine schwierige Serie. Direkt schlecht in dem Sinne ist sie vielleicht nicht, aber ich könnte jetzt auch nicht behaupten, dass ich ihr besonders viel abgewinnen konnte.


Die Grundstory fand ich ok, aber jetzt auch nicht sonderlich weltbewegend. Die Idee, einen Protagonisten langsam aber sicher böse zu machen, ist an sich nicht schlecht, aber das wäre halt so viel besser rüber gekommen, wenn man das Ganze als Prequel, mit dem echten Jinga aufgezogen hätte, während es hier einfach teilweise ziemlich wie Zeitverschwendung rüber gekommen ist, weil „Jinga“ das alles im Grunde ja alles schon mal erlebt hat.
Das Storytelling fand ich vor allem in der ersten Hälfte größtenteils auch eher schwach, unter anderem hatte die Staffel halt mal wieder diese typische Garo Krankheit, immer wieder mal so Füllerplots einzubauen, bei denen mir lang und breit eine 10 minütige Backgroundstory für irgendwelche One-Shot Charaktere präsentiert wird, von denen sowieso klar ist, dass sie am Ende sterben werden und ich einfach nur da sitze und mich die ganze Folge über frage, warum zum Teufel ich mir das gerade anschaue. Insbesondere da Jinga, ähnlich wie Makai Senki, auch wieder ein absolut schreckliches Timing für diese Art von Folge hatte. Du hast so eine Folge wie Folge 4 (bzw. 5, je nachdem wie man’s nimmt), die endlich mal wirklich spannend und interessant ist und mit nem Mörder Cliffhanger endet und direkt in der nächsten Folge, ohne dass der Cliffhanger überhaupt großartig thematisiert wird, haut man komplett random so einen total zusammenhanglosen One-Shot Plot rein, der nichts mit irgendwas zu tun hat, anstatt sich mal mit dem zu beschäftigen, was gerade am Ende der letzten Folge passiert ist. Da komm ich mir als Zuschauer einfach so ein bisschen verarscht vor. Das ist in etwa vergleichbar damit, wenn du im Zug sitzt und dir während der Fahrt irgendeinen Film anschauen willst (oder halt irgendwas anderes, was dir Spaß macht) und sich dann, kurz bevor du anfängst, eine ältere Person neben dich setzt und dir aus heiterem Himmel ihre gesamte Lebensgeschichte erzählt, die dich null interessiert und außerdem davon abhält das zu tun, was du eigentlich gerade viel lieber machen würdest. So ungefähr fühlt sich das für mich an. Dass man im späteren Verlauf zwei davon nochmal kurz angeschnitten hat, ändert daran für mich auch nicht mehr viel. Vor allem, weil das noch größere Problem ist, dass sowas einfach das komplette Momentum killt. Du hast endlich mal einen vernünftigen Spannungsbogen und anstatt darauf aufzubauen resetest du ihn von einem Moment auf den andern komplett auf null zurück und zerstörst damit den gesamten Flow der Serie. Warum?
Die Staffel hatte insgesamt ca. 4-5 dieser Folgen (die ersten beiden Folgen mit eingeschlossen), was sich nicht unbedingt schlimm anhört, aber dadurch dass die Serie eh nur 13 Folgen hatte und die die da waren, teilweise auch noch so schlecht platziert waren, kommt es einem trotzdem viel zu viel vor. Davon, dass ich wie gesagt diese Folgen an sich schon nicht sonderlich gut fand, weil ich einfach generell diesen Typ von Folge nicht ausstehen kann, mal abgesehen.

In der zweiten Hälfte wurde es Handlungstechnisch an sich deutlich besser, aber auch hier fand ich die Umsetzung immer noch größtenteils mittelmäßig, gerade diese ganzen Szenen mit den zwei Jingas fand ich ehrlich gesagt mehr verwirrend als alles andere. Ich bin mir bei denen auch nach wie vor nicht so ganz sicher, ob die jetzt nur in Jingas Unterbewusstsein stattgefunden haben oder ob das wirklich passiert ist und wenn ja, wie zum Teufel das überhaupt möglich sein soll. Ebenso frage ich mich, wie um alles in der Welt Amily noch (oder wieder?) am Leben ist. Es ist zwar schon einige Zeit her, aber ich glaube nicht, dass sie Gold Storm Shou überlebt hat und am Ende von Kami no Kiba war sie ja auch wieder in dieser Totenwelt, also was genau hat sie hier verloren?
Und ich bin mir auch nicht ganz sicher, was genau jetzt eigentlich der Auslöser für diese ganze „Horrors fake-heilen, damit Jinga sich einen Super Horror erschaffen kann“ Geschichte war. Es wurde zwar anfangs so dargestellt, als wäre das einfach nur ein Nebeneffekt dieses Horror-Bisses vom Anfang der Staffel (was im Grunde auch schon nicht wirklich irgendwas beantwortet), aber Amily stellt es dann ja später so hin, als wäre das alles von Anfang an geplant gewesen, obwohl sie selbst mit dem, was letztlich den bösen Jinga im guten Jinga erweckt hat, überhaupt nichts zu tun hatte. Oder soll ich glauben, dass Jinga schon immer die Kontrolle über „Jinga“ übernehmen konnte und es davor nur nie getan hat? Diese gesamte Story um den bösen Jinga und die Fähigkeiten des guten Jinga fand ich einfach so verwirrend und schwammig erklärt.
Und beim Ende weiß ich auch nicht so ganz, was ich davon halten soll. Es hängt halt jetzt im Grunde davon ab, ob man darauf irgendwann nochmal aufbauen wird oder nicht, denn so wie es da steht, war das halt schon ein ziemlich offenes Ende. Man kann wohl argumentieren, dass die Tatsache, dass Jinga nun als vollwertiger Schurke zurück ist und als solcher überlebt hat, der Serie einen gewissen Zweck verleiht, aber eben nur, wenn man mit diesem Cliffhanger nun auch was macht. Und dass man relativ stumpf einfach alle anderen getötet hat, sämtliche geheilten Menschen einfach wieder zu Horrors wurden und selbst Rozan nicht mal wirklich einen vernünftigen Endkampf gegen Jinga bekommen hat, fand ich irgendwie auch etwas enttäuschend.

Allerdings muss ich sagen, selbst wenn man darauf aufbaut, bin ich trotzdem noch der Ansicht, dass das irgendwie zu wenig ist, um diese Serie als Ganzes zu rechtfertigen. Das Ding ist halt, dass die Serie mit dem echten Jinga die meiste Zeit eigentlich nicht wirklich viel zu tun hatte. Klar er ist mit der Zeit schon noch aufgetaucht, weil es halt Teil des Konzepts war, den Protagonisten böse zu machen, aber das hätte mit jedem anderen Protagonisten genauso gut oder vielleicht sogar besser geklappt, das Ende eingeschlossen. Ich meine „Jinga“ war ja eh ein anderer Protagonist, weil er lediglich eine Reinkarnation mit komplett neuer Persönlichkeit war und der Schurke der daraus entsteht war im Grunde auch nur eher zufällig der Jinga, den wir kennen, also warum dann nicht gleich einen komplett neuen Charakter nehmen, an den man, im Gegensatz zu Jinga, keine vorausgehenden Erwartungen hat? Klar so konnten sie mit Masahiro Inoues Gesicht wohl ein paar mehr Zuschauer anlocken, aber ansonsten gab es halt echt keinen wirklichen Grund, ausgerechnet „Jinga“ zum Protagonisten dieser Serie zu machen und damit hab ich ehrlich gesagt durchaus ein Problem, weil der Name und die Promos etwas versprechen, das die Serie dann letzten Endes nicht liefert, nämlich eine Serie über den uns bekannten Charakter namens Jinga. Das ist ein ähnliches Problem, das ich auch schon mit Orb: The Origin Saga und Bikuu: Yamigirinochi hatte, nur mit dem Unterschied, dass die beiden wenigstens für sich genommen eine halbwegs vernünftig umgesetzte Story hatten und zumindest die echten Charaktere darin vorgekommen sind.


Abschließend kann ich sagen, dass Kami no Kiba: Jinga für mich definitiv eine der schwächsten Serien aus dem Garo Universum war. Ich würde sie noch über Makai no Hana und Makai Senki stellen, aber sie hatte halt sehr häufig genau die gleichen Probleme wie die beiden und die Tatsache, dass die Existenz der Serie sich mir allgemein nicht erschließt, hat eben noch zusätzlich dazu geführt, dass ich Jinga in der Gesamtheit nicht sonderlich gut fand.
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