Kamen Rider Build

Alles über Kamen Rider hier rein.

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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Ranger L » Mo 30. Apr 2018, 04:11

https://4.bp.blogspot.com/-pfCqzsGRbuI/ ... AIP0FA.jpg

Rechts unten auf dem Bild sieht es so aus, wie wenn er sich eine Brille hoch schieben würde. Ich hoffe mal, das bedeutet, was ich denke, dass es bedeutet.

(Und mal im ernst, warum krieg ich es nicht hin, Bilder so zu verlinken, dass man sie auch sehen kann?)
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Kamen Rider Build: Be The One

Beitrag von fumpen » Di 12. Jun 2018, 10:55

Auf Facebook hat es den Trailer zum Kamen Rider Build Summer Movie 'Be The One':

https://www.facebook.com/Tokullectibles ... =3&theater

Verlinken wir eigentlich auf Facebook? So 'auf die Schnelle' finden sich da ja viele interessante Sachen ...

Bild

Diese Schmankerl gibt es für Vorbesteller einer Kinokarte:

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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Chris » Do 2. Aug 2018, 02:19

Sommerurlaub daheim, deshalb traditionsgemäss eine neue Rider-Staffel. Da Build in gut drei Wochen enden wird und ich bis auf den Standard-Vierzeiler, der vor dem Start veröffentlicht wird, nix von der Serie weiss fiel die Wahl diesmal auf den aktuellsten Rider.

Den Staffelauftakt mit den ersten beiden Folgen hab ich gerade gesehen, hat mir auch verdammt gut gefallen. Kiryu war mir vom ersten Moment an symphatisch, hatte ich bisher nur bei Eiji und der ist nach wie vor mein Favorit. Die Cafe-Besatzung gefällt mir soweit auch sehr gut, die drei passen halt echt gut zusammen. Nur beim Banjo weiss ich noch nicht so recht, der wirkt momentan eher wie ein Eindringling und von solchen Hitzköpfen bin ich generell wenig begeistert. Sehr gut ist auf jeden Fall, dass jeder sein kleines bis grosses Geheimnis zu haben scheint, auch der Cafebesitzer, der mal eben ein Tablet zum Rückenkratzer umknetet. Mal sehen, ob die Reporterin noch ein Hauptcharakter wird oder nur gelegentlich vorbeischaut, kann mich aber nicht erinnern, sie im Intro gesehen zu haben.

Sehr gut die Idee, den Zuschauer mitten in die Handlung hineinzuwerfen und darauf zu verzichten, extra zu zeigen, wie Kiryu zum Rider wurde. Im Endeffekt läuft das doch immer aufs gleiche Schema hinaus und war schon letztes Jahr in Ghost eher langweilig. Wobei Build in der Hinsicht auch neue/alte Wege geht. Würde mir voll und ganz reichen, die Geschichte immer nur stückweise durch Rückblenden zu erzählen, anstatt eine komplette Folge dafür zu benutzen. So eine helfende Elfe wie Yurusen oder Kivat vermisse ich auch nicht und der Zaubergürtel hält sich momentan auch noch angenehm zurück. Normalerweise macht der ja seine Klappe nicht mehr zu, wenn er einmal angefangen hat.
Bin allerdings etwas verwundert, dass man Pandoras Box und das dreigeteilte Japan nur kurz nebenbei am Anfang erwähnt hat. Natürlich hab ich so früh noch gar keine Halbwahrheiten erwartet, aber auf den ersten Blick siehts nun so aus, als würde die Situation überhaupt keine Rolle spielen und sich niemand dran stören. Abgesehen von der Einleitung könnte Build damit problemlos in jeder anderen Staffel spielen.

Intro gefällt mir sehr gut, klingt sehr erwachsen und schön und mysteriös zugleich. Werd ich in Zukunft nicht überspringen. Seit wann gibt es eigentlich keine Outros mehr? Kann mich nicht erinnern, wann ich da das letzte Mal eins gehört habe.

Start der Staffel ist rundum gelungen und hat Spass gemacht, freu mich auf die kommenden Wochen.
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Ranger L » Sa 4. Aug 2018, 04:08

Chris hat geschrieben:
Do 2. Aug 2018, 02:19
Da Build in gut drei Wochen enden wird und ich bis auf den Standard-Vierzeiler, der vor dem Start veröffentlicht wird, nix von der Serie weiss fiel die Wahl diesmal auf den aktuellsten Rider.
So ziemlich die beste Wahl, die du hättest treffen können.
Chris hat geschrieben:
Do 2. Aug 2018, 02:19
Nur beim Banjo weiss ich noch nicht so recht, der wirkt momentan eher wie ein Eindringling und von solchen Hitzköpfen bin ich generell wenig begeistert.
Banjo wird noch ein richtig guter Charakter, ich würde sogar sagen, er ist im Grunde der halbe Protagonist.
Chris hat geschrieben:
Do 2. Aug 2018, 02:19
Bin allerdings etwas verwundert, dass man Pandoras Box und das dreigeteilte Japan nur kurz nebenbei am Anfang erwähnt hat. Natürlich hab ich so früh noch gar keine Halbwahrheiten erwartet, aber auf den ersten Blick siehts nun so aus, als würde die Situation überhaupt keine Rolle spielen und sich niemand dran stören.
Das kommt noch, diese Sache mit den verschiedenen Distrikten wird noch eine große Rolle spielen.
Chris hat geschrieben:
Do 2. Aug 2018, 02:19
Seit wann gibt es eigentlich keine Outros mehr? Kann mich nicht erinnern, wann ich da das letzte Mal eins gehört habe.
Also so ein klassisches Outro hatten in der Heisei Ära eigentlich überhaupt nur zwei Staffeln und zwar Kuuga und Hibiki (in der ersten Hälfte). Ansonsten gab‘s das nur bei den Showa Staffeln.
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Kamen Rider Build: Be The One

Beitrag von fumpen » So 5. Aug 2018, 12:17

Der Sommerfilm Kamen Rider Build - Be the One läuft in Japan an/ ist angelaufen. Anfang September kommt dann die Dose für den Driver, damit die farbenprächtige und filmexklusive Kamen Rider Build Cross-ZBuild- Form entstehen kann:

Bild

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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Chris » Mo 6. Aug 2018, 03:05

Bin jetzt bei Folge 8 und erstaunt, in welch zügigem Tempo die Handlung vorangetrieben wird. Kiryus Vergangenheit wurde schon angerissen, die Hintergründe hinter Faust wurden offenbart, die wahre Identität der Fledermaus, das Geheimnis des Cafe-Besitzers....damit hätte ich frühestens vor den 20er Episoden gerechnet. Dürften natürlich nur die grundlegenden Infos sein, die ganzen Details und Wahrheiten werden noch folgen, trotzdem bin ich angenehm überrascht. Wirklich überflüssig war bislang noch keine Folge, in jeder waren ein paar Fetzen Enthüllungen verborgen.
Würde deshalb auch spontan vermuten, dass sich die Staffel hinterher sehr gut in verschiedene Handlungsbögen einteilen lässt. Schätze mal, dass die Fledermaus nicht mehr so lange durchhält.

Müsste ich was kritisieren wäre es vielleicht das Überangebot von Bottles. Hätte nicht sein müssen, dass wirklich jeder erlegte Smash eine neue Digitation ermöglicht, am Ende wird's dadurch halt wieder drauf hinauslaufen, dass bestimmte Formen einmal und nie wieder kommen. Spätestens wenn Build dann auf sein Ultra-Level digitiert werden erfahrungsgemäss sämtliche andere Formen vergessen. Wäre vielleicht besser gewesen, wenn nur bestimmte Smash eine neue Flasche zurücklassen. Ist aber auch egal, ist nichts, was mich stört und man ist's die letzten Jahre ja gewöhnt.
Banjo wird noch ein richtig guter Charakter, ich würde sogar sagen, er ist im Grunde der halbe Protagonist.
Naja, bislang find ich ihn immer noch anstrengend. Grade die Aktion mit dem Aniki. Aber zumindest hat er dadurch genug Möglichkeiten, sich zu entwickeln.
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Ranger L » Di 7. Aug 2018, 04:03

Chris hat geschrieben:
Mo 6. Aug 2018, 03:05
das Geheimnis des Cafe-Besitzers
Glaub mir über den weißt du im Grunde noch gar nichts. :P
Chris hat geschrieben:
Mo 6. Aug 2018, 03:05
Müsste ich was kritisieren wäre es vielleicht das Überangebot von Bottles. Hätte nicht sein müssen, dass wirklich jeder erlegte Smash eine neue Digitation ermöglicht, am Ende wird's dadurch halt wieder drauf hinauslaufen, dass bestimmte Formen einmal und nie wieder kommen. Spätestens wenn Build dann auf sein Ultra-Level digitiert werden erfahrungsgemäss sämtliche andere Formen vergessen.
Ich finde, dass Build das von den letzten paar Staffeln eigentlich noch am besten gelöst hat, vor allem deshalb, weil die Full Bottles hier noch einem ganz anderen Zweck dienen, als nur Formen für den Main Rider zu bilden. Dazu wirst du bald noch mehr erfahren.



Nebenbei bemerkt, ich weiß nicht ob du das eh vorhattest, aber ich würde dir auf jeden Fall empfehlen, den Crossover Film mit Ex-Aid anzuschauen (idealerweise nach Folge 14), weil da ein Thema behandelt wird, das jetzt kurz vor Schluss nochmal aufgegriffen wurde und vielleicht im Endgame noch recht wichtig wird.
Ich hatte da Glück dass ich ihn mir etwa eine Woche davor noch angeschaut hab, sonst wäre das wohl ziemlich random rüber gekommen.
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Chris » Mi 8. Aug 2018, 03:29

Diesen Super-Mega-Ultra-Kessen-Taisei-Final-Generations-MakeUp-Kurosuowa-Film mit den sechs Ridern, der gerade am Ende jeder Folge beworben wird? In dem der doofe Takeru so eine fesche, neue Frisur hat?

Hatte ich nicht vor bzw. trotz der ganzen Teaser nicht mal in Betracht gezogen. Ich schau eigentlich nur noch die Hauptserie und den jeweiligen Kinofilm, letztes Jahr bei Ghost noch den Makoto-Film (sehr gelungen) und die Alain-OVA (sehr langweilig), hatte sich ja angeboten. Diese ganzen Crossover finde ich generell ziemlich sinnfrei, jedes Jahr aufs neue eine Handvoll Rider zusammenzuwerfen, irgendeinen Hampelmann als Feind aus dem Hut zu zaubern und den ganzen Spaß als das ultimative Aufeinandertreffen zu bewerben muss nicht sein. Ist mir auch ehrlich gesagt zu umständlich, teilweise sieben Filme zu einer Staffel zu haben, von denen die Hälfte Crossover mit Ridern sind, von denen ich nur die Hälfte kenne und die mir jedes Mal die Hauptserie unterbrechen, weil man dann doch die Reihenfolge einhalten will.

Kann der Film denn was? Hat der eine anständige Handlung oder dient der nur wieder dazu, die Rider glänzen zu lassen? Ist das ominöse Thema wichtig oder eher nur was am Rande? Naja, aber Eiji ist halt dabei, von OOO hab ich bislang so ziemlich alles angesehen, weil dufte.
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Ranger L » Mi 8. Aug 2018, 04:21

Ja den meine ich.
Ich persönlich fand den Film sehr gelungen (für mich der beste Crossover Film seit Mega Max). Ich finde auch, dass das was du beschreibst, sich eher nach den Super Hero Taisen Filmen anhört, als nach den Movie Taisen Filmen. Die sind im normal Fall ja eigentlich nur ein Crossover zwischen zwei Staffeln, die letzten beiden waren eher eine Ausnahme.
Von der Handlung her orientiert sich der Film auch deutlich mehr an Build als an Ex-Aid (als Vorwissen wäre vielleicht nur relevant, dass Build am Ende von Ex-Aids Sommer Film kurz vorkam und ihm seine Kräfte geklaut hat).
Ich finde der Film arbeitet auch sehr schön mit dem, was in den anderen Staffeln etabliert wurde, besonders was OOO und Fourze betrifft. Gerade für dich als Fan beider Staffeln würde sich der Film schon allein deshalb lohnen.
Chris hat geschrieben:
Mi 8. Aug 2018, 03:29
Ist das ominöse Thema wichtig oder eher nur was am Rande?
Ist schwer zu sagen, aber es scheint Teil ihres Planes zu sein, den Hauptfeind der Serie zu besiegen. Es ist zwar wahrscheinlich nicht überlebenswichtig den Film dafür gesehen zu haben, es bezieht sich jetzt auch nicht auf den Film direkt, sondern nur auf ein Konzept, dass im Film etabliert wurde, aber es wird ohne den Film halt vermutlich ziemlich aus dem nichts kommen, dass das in der Serie überhaupt möglich ist.

(Ich merke gerade, es ist verdammt schwierig, etwas zu Build zu erklären ohne irgendwas zu spoilern, weil die Serie so verdammt viel Inhalt hat)
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Chris » Fr 10. Aug 2018, 03:47

So, bin bei Folge 15 angelangt. Das erste Drittel ist rum und Build hat jetzt schon mehr Handlung als andere Staffeln in einem ganzen Jahr.

Das ganze Mysterium um Stalk gefiel mir verdammt gut, allein der Charakter an sich, der ständig die Seiten wechselte und immer völlig entspannt war, ist großartig. Hab mich, wie wahrscheinlich jeder zu der Zeit, dauernd gefragt, wer dahintersteckt, aber es gab auch keine wirklichen Kandidaten für. Die (falsche) Enthüllung, dass es Katsuragi ist, hatte mich eiskalt erwischt, hatte den überhaupt nicht auf dem Schirm. Da Stalk damit konfrontiert es aber weder bestätigte noch verneinte und weiterhin nur verwandelt auftauchte machte aber schnell klar, dass die Info nur ein roter Hering war.
Mit dem Cafe-Besitzer hatte ich anfangs überhaupt nicht gerechnet, aber Folge 12 endete nach dem Anruf schon mit einem verräterischen Kameraschwenk und die ganze Episode 13 über verhielt sich Sento so auffällig, da war's eigentlich klar. Großartige Enthüllung, auch die Erklärungen während der Konfrontation. Die Befreiung Misoras, die Adoption Sentos und seine Rolle als Build, das alles nur ein Teil des Masterplans von Stalk, das war schon genial. Ich hoffe nur, dass man ausnahmsweise mal die Richtung beibehält und den Cafe-Besitzer am Ende doch nicht läutert. Für gewöhnlich erkennen solche Genossen am Ende ja ihre Fehler oder, noch schlimmer, war alles nur Spass, um den Feind zu infiltrieren oder den Helden abzuhärten oder sonstwas.

Sentos Identität ist jetzt auch raus. Bin auf die Hintergründe gespannt und hatte schon einen leisen Verdacht in der Hinsicht. Wollte heut eigentlich nach Folge 14 Schluss machen, aber als ich kurz was in der Wiki nachgeschlagen habe bin ich natürlich grade über das eine Detail gespolpert. Sowas hasse ich ja. Freilich hat man in einer Wikipedia immer die Spoilergefahr, aber wenn man irgendeine Wahrheit auf einer Seite findet, die eigentlich überhaupt nichts mit dem Thema zu tun hat, sowas ist zum Kotzen. Naja, zum Glück wurde die Enthüllung schon am Ende von Folge 14 angedeutet, hab deshalb doch noch Akt 15 mitgenommen, in dem's dann auch rauskam. Von daher ärgerlich, aber nur kurz.

Banjo ist immer noch...naja. Ich weiß nicht so recht, was ich mit dem anfangen soll. Der wirkt halt auch als Kamen Rider nicht überzeugend, sondern sieht immer noch wie ein NPC aus, der halt zufällig in die ganze Geschichte hineingestolpert ist und eigentlich ganz woanders hingehört. Auch als Cross-Z passt mir der nicht und selbst jetzt, nach fünf Folgen, kommt mir der immer noch wie der typische Helfershelfer vor, der halt ausnahmsweise zum Zaubergürtel greift, weil's grad nicht anders geht. Zum Teil stellt sich der aber auch unfähig an, von seiner Karriere als Kickboxer ist da echt nichts zu sehen.

Die neue Limonaden-Digitation find ich dufte. So erfrischend und spritzig.
Ich persönlich fand den Film sehr gelungen
Dann werd ich den morgen einschieben. Drei Folgen am Stück sind mir eh zuviel, da kann ich die Serie gut mit dem ersten Film unterbrechen.
Ich finde auch, dass das was du beschreibst, sich eher nach den Super Hero Taisen Filmen anhört, als nach den Movie Taisen Filmen.
Hmm, ehrlich gesagt keine Ahnung, was der Unterschied zwischen den beiden ist. Grade das ist es aber auch, was mich an den ganzen Filmen so stört. Der Standard-Film zum Ende, eine Handvoll OVAs, das Crossover mit dem vorherigen Kamen Rider, das Crossover mit dem nachfolgenden Kamen Rider, ein ultimatives Crossover mit vielen Ridern, gerne dann auch mit einem von vor hundert Jahren, mit Sentai, mit Bernd dem Brot oder jemand ganz anderem,....mir ist das inzwischen einfach ein viel zu grosser Verhau. Und das die Filme keine richtigen Titel haben, sondern nur Super Hero Movie Kessen Taisen irgendwie heissen und man im nächsten Jahr lediglich ein ULTRA dranhängt hilft auch nicht.

Edit: Den Taisen Film gerade gesehen. Wie befürchtet völlig unspektakulär. Die Handlung kann man in drei Sätzen zusammenfassen. Wie immer taucht irgendeiner auf, dem irgendeine Verbindung zum aktuellen Feind angehängt wird und der aus irgendeinem fadenscheinigen Grund die Welt erobern/zerstören will. Ende. Und das wird auf anderthalb Stunden gestreckt. Eigentlich stört's mich nicht wirklich, ich hatte ja kaum Erwartungen und weiss inzwischen, was man von der Art Film erwarten kann. Und die Autoren haben im Jahr genug zu tun. Trotzdem wär's angenehm, sich bei der Handlung etwas mehr ins Zeug zu legen. Die dreiteiligen vs-Filme von vor ein paar Jahren fand ich da gelungener.
Find's übrigens auch allmählich ermüdend, ständig und immerzu die Foundation X oder irgendeine Inkarnation von Shocker auszugraben, selbst wenn's, wie in diesem konkreten Fall, absolut keinen Unterschied macht. Oder ist das nur mein Eindruck? Hab jedenfalls das Gefühl, dass man in jedem zweiten Film eine der beiden Organisationen hervorholt.

Die Legend Riders waren leider völlig überflüssig. Die hatten absolut keinen Sinn und haben nichts beigetragen, was nicht auf die anderen Ärzte und Banjo geschafft hätten. Dienten letztlich nur dazu, den Film aufzubauschen und ihn als epischer hinzustellen, als er letztlich war. Grade bei OOO war's eine verschenkte Gelegenheit. Der Klon wäre halt die perfekte Gelegenheit gewesen, um Ankh zurückzubringen und den Handlungsbogen, der seit dem Finale von OOO besteht und im vs-Film nochmal aufgegriffen wurde, abzuschliessen und damit die ganze Geschichte um Eiji und Ankh zu einem runden Ende zu bringen. Eine unfassbar verschenkte Gelegenheit.
Vor allem aber find ich's schade, wie schnell die Schauspieler der Rider abgefertigt wurden. Den Mann hinter Gaim sah man ja keine zehn Sekunden. Den Kindern ist's natürlich egal, die wollen nur die Rider sehen, aber unsereins freut sich halt mehr über die Gesichter hinter den Helmen.

Daneben gibt's halt auch noch die üblichen Logiklöcher. Oder vielleicht hab ich's auch einfach nur übersehen. Wieso hat z.B. Ankh, der Depp, seine drei Core Medals aufgegeben? Da gab es absolut keinen Grund für, ausser die Rider auf ihr Megalevel digitieren zu lassen. Wer war überhaupt der rote Zahnrad-Kaiser? Über den wurde kein Wort verloren. Und die Phoenix/Roboterflaschen, die der Cafe-Besitzer überreicht und die dann einmal kurz verwendet und nie wieder erwähnt wurden? Waren das die, die der neue Rider in der letzten Szene mit Mopsgeschwindigkeit gemopst hat? Gut, dann werden die eventuell in der Serie nochmal aufgegriffen, macht ihren Teil im Film aber auch nicht besser.

Naja, im Endeffekt halt so ein 08/15-Film, der aber, zumindest nach meinem aktuellen Wissensstand, nichts neues zeigt und den man sich auch sparen kann. Der blaue Zahnradkaiser war ziemlich cool und jetzt hab ich auch die Ex-Aid Rider in ihren lustigen Kostümen gesehen. Darunter auch das Megalevel. Sieht aus wie ein goldener Kazari.

Und schon wieder über einen Spoiler gestolpert, zefix. Verteufelte Wiki! >___<
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Ranger L » Sa 11. Aug 2018, 04:24

Chris hat geschrieben:
Fr 10. Aug 2018, 03:47
Ich hoffe nur, dass man ausnahmsweise mal die Richtung beibehält und den Cafe-Besitzer am Ende doch nicht läutert. Für gewöhnlich erkennen solche Genossen am Ende ja ihre Fehler oder, noch schlimmer, war alles nur Spass, um den Feind zu infiltrieren oder den Helden abzuhärten oder sonstwas.
Läutern wird man ihn definitiv nicht, es gibt aber später noch einen Twist, von dem ich weiß, dass er viele wohl etwas enttäuscht hat (was ich persönlich allerdings nie wirklich nachvollziehen konnte, weil es so ziemlich das einzig logische war und ich es auch ziemlich offensichtlich fand). Da musst du mal schauen, wie du das findest.
Chris hat geschrieben:
Fr 10. Aug 2018, 03:47
Der wirkt halt auch als Kamen Rider nicht überzeugend, sondern sieht immer noch wie ein NPC aus, der halt zufällig in die ganze Geschichte hineingestolpert ist und eigentlich ganz woanders hingehört. Auch als Cross-Z passt mir der nicht und selbst jetzt, nach fünf Folgen, kommt mir der immer noch wie der typische Helfershelfer vor, der halt ausnahmsweise zum Zaubergürtel greift, weil's grad nicht anders geht.
Also seine inhaltliche Relevanz kommt später definitiv noch zum Ausdruck, eigentlich hat er sehr viel mit der ganzen Geschichte zu tun. Ich muss sagen ich mag aber auch die Charaktere, die am Anfang wirken wie nur rein gestolpert, weil man sich als Zuschauer find ich viel eher mit ihnen identifizieren kann, als mit denen, die über alles Bescheid wissen.
Chris hat geschrieben:
Fr 10. Aug 2018, 03:47
Hmm, ehrlich gesagt keine Ahnung, was der Unterschied zwischen den beiden ist. Grade das ist es aber auch, was mich an den ganzen Filmen so stört. Der Standard-Film zum Ende, eine Handvoll OVAs, das Crossover mit dem vorherigen Kamen Rider, das Crossover mit dem nachfolgenden Kamen Rider, ein ultimatives Crossover mit vielen Ridern, gerne dann auch mit einem von vor hundert Jahren, mit Sentai, mit Bernd dem Brot oder jemand ganz anderem,....mir ist das inzwischen einfach ein viel zu grosser Verhau. Und das die Filme keine richtigen Titel haben, sondern nur Super Hero Movie Kessen Taisen irgendwie heissen und man im nächsten Jahr lediglich ein ULTRA dranhängt hilft auch nicht.
Ich denke, da tut man sich etwas leichter mitzukommen, wenn man die Serien live mitverfolgt, weil man dann ja dabei ist, wenn die alle der Reihe nach angekündigt werden und man mitkriegt wann sie alle spielen, aber wenn man nur eine Staffel im Jahr schaut, kann ich mir gut vorstellen, dass das alles etwas verwirrend ist. 
Chris hat geschrieben:
Fr 10. Aug 2018, 03:47
Find's übrigens auch allmählich ermüdend, ständig und immerzu die Foundation X oder irgendeine Inkarnation von Shocker auszugraben, selbst wenn's, wie in diesem konkreten Fall, absolut keinen Unterschied macht. Oder ist das nur mein Eindruck? Hab jedenfalls das Gefühl, dass man in jedem zweiten Film eine der beiden Organisationen hervorholt.
Foundation X hat man zum ersten mal seit (ich glaube) Fourze zurück gebracht und das vermutlich auch nur mehr oder weniger als Easter Egg. In der Zwischenzeit sind die gar nicht aufgetaucht. Das mit Shocker ist tendenziell eher wieder ein Super Hero Taisen Ding. Das nervt mich aber zugegebenermaßen auch.
Chris hat geschrieben:
Fr 10. Aug 2018, 03:47
Die Legend Riders waren leider völlig überflüssig. Die hatten absolut keinen Sinn und haben nichts beigetragen, was nicht auf die anderen Ärzte und Banjo geschafft hätten.
Also ich fand, dass sie dieses Mal sogar eine relativ große Rolle hatten, im Vergleich zu vielen anderen Filmen, ich hatte da mit deutlich weniger gerechnet. Nur von Gaim's Auftritt war ich etwas entäuscht, aber die anderen hatten zumindest alle ein paar gute Charakter Momente.
Chris hat geschrieben:
Fr 10. Aug 2018, 03:47
Wer war überhaupt der rote Zahnrad-Kaiser? Über den wurde kein Wort verloren.
Das war die alternative Parallelwelt-Version des anderen Kaisers aus der Welt von Ex-Aid.
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Chris » Sa 11. Aug 2018, 20:03

Läutern wird man ihn definitiv nicht, es gibt aber später noch einen Twist, von dem ich weiß, dass er viele wohl etwas enttäuscht hat.
Ich fürchte, genau das ist der Spoiler, über den ich gestern gefallen bin. Hab in Zusammenhang mit dem Cafe-Besitzer noch einen Namen gelesen. Einzelheiten weiss ich zum Glück nicht, eventuell entwickelt sich das noch in eine ganz andere Richtung.
Also seine inhaltliche Relevanz kommt später definitiv noch zum Ausdruck, eigentlich hat er sehr viel mit der ganzen Geschichte zu tun. Ich muss sagen ich mag aber auch die Charaktere, die am Anfang wirken wie nur rein gestolpert, weil man sich als Zuschauer find ich viel eher mit ihnen identifizieren kann, als mit denen, die über alles Bescheid wissen.
Generell abgeneigt bin ich dem Burschen jetzt auch nicht. Immerhin hat er noch enormes Potenzial zur Entwicklung und es ergeben sich Möglichkeiten, die man mit einem kreuzbraven Rider gar nicht hat. Grade der Film hat da eine interessante Seite gezeigt, die die Serie bislang nur grob am Rande angerissen hat. Wozu sein Leben für wildfremde Leute riskieren? Eine ähnliche Einstellung haben wir zwar oft beim zweiten Rider, damit es Konflikte mit dem Haupthelden gibt, aber bei Banjo wirkt es diesmal authentisch. Der Film hat da fast schon zu gute Arbeit abgeliefert, ganz so desinteressiert kommt er in der Serie dann doch nicht rüber.
Ich denke, da tut man sich etwas leichter mitzukommen, wenn man die Serien live mitverfolgt, weil man dann ja dabei ist, wenn die alle der Reihe nach angekündigt werden und man mitkriegt wann sie alle spielen, aber wenn man nur eine Staffel im Jahr schaut, kann ich mir gut vorstellen, dass das alles etwas verwirrend ist.
Live kommt bei mir nicht in Frage. Ich denke zwar ganz gern an die Zeit zurück, als man Montag, Mittwoch,....abend einen "Termin" hatte, weil dann die neue Folge einer guten Serie im Fernsehen kommt, aber das fällt hier ja situationsbedingt weg.
Davon abgesehen hinterlassen knapp 20 Minuten pro Woche deutlich weniger Eindruck als 20 Minuten täglich. Hab das sehr deutlich mit DokiDoki Precure, den ersten Staffeln von Sailor Moon Crystal und auch Rozen Maiden erlebt. Weiss zwar noch nicht, wann ich sie einschieben kann, aber mit der neuen Staffel Cardcaptor Sakura hab ich jetzt auch gewartet, bis sie rum ist.
Also ich fand, dass sie dieses Mal sogar eine relativ große Rolle hatten, im Vergleich zu vielen anderen Filmen, ich hatte da mit deutlich weniger gerechnet. Nur von Gaim's Auftritt war ich etwas entäuscht, aber die anderen hatten zumindest alle ein paar gute Charakter Momente.
Wo und wann denn? Fürs Finale ja, da durften sie sich ums Fussvolk kümmern, aber das hätten auch die Ex-Aid Rider und Cross-Z machen können. Wäre mir auch lieber gewesen, da die relativ wenig zu tun hatten, wobei ich nicht weiss, ob das Ex-Aid Finale die irgendwie zurückhielt. Apropos, seit wann kann sich Gentaro wieder verwandeln? Der hatte doch seinen Zaubergürtel in die Lava geworfen? Aber dann war da noch diese komische Zeitreise....
Privat hatten die aber kaum was zu tun. Gaim tauchte nur fürs Finale an sich auf, Gentaro auch relativ spät und durfte praktisch nur dank der Kosmokraft den Standort der Enigma-Hand aufdecken. Aber das hätte auch Sento noch machen können. Und Takeru? Der hatte zwar relativ viel Zeit (ist ja auch der einzige, der die Ex-Aid Truppe kennt), machte aber im Endeffekt nur den Glotzfrosch und stand halt in der Gegend rum, ohne wirklich was zu machen. Nur Eiji war cool, der hatte seinen eigenen, kleinen Handlungsbogen. Hätte es das auch für die anderen drei gegeben wär's perfekt gewesen. Aber so war's viel verschenktes Potenzial.
Das war die alternative Parallelwelt-Version des anderen Kaisers aus der Welt von Ex-Aid.
Wa....? Also grade für den einen Kollegen wird ein paralleles Ich aus dem Hut gezogen? Wäre es so schwer gewesen, ein, zwei Szenen zu drehen, die drauf eingehen? Hätte sich ja angeboten, Banjo kurz die Doppelgänger von Sento und Misora treffen zu lassen. Damit wäre noch deutlicher gewesen, dass er in einer Parallelwelt ist und man hätte das Konzept mit alternativen Charakteren ins Spiel gebracht. Dann hätte es gepasst. Aber so ist's halt wieder das typische Problem, man greift schnell zu einem Dreh, weil' grade gut passt, gleichzeitig wirkt's aber völlig aufgesetzt.
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Ranger L » So 12. Aug 2018, 04:11

Chris hat geschrieben:
Sa 11. Aug 2018, 20:03
Ich fürchte, genau das ist der Spoiler, über den ich gestern gefallen bin. Hab in Zusammenhang mit dem Cafe-Besitzer noch einen Namen gelesen. Einzelheiten weiss ich zum Glück nicht, eventuell entwickelt sich das noch in eine ganz andere Richtung.
Ich fand den Twist sehr gut, weil er so einiges erklärt hat und damit in gewisser Weise auch die finale Phase der Serie eingeleitet hat, aber da kommt es wohl drauf an, mit welcher Erwartungshaltung man heran geht.
Chris hat geschrieben:
Sa 11. Aug 2018, 20:03
Live kommt bei mir nicht in Frage. Ich denke zwar ganz gern an die Zeit zurück, als man Montag, Mittwoch,....abend einen "Termin" hatte, weil dann die neue Folge einer guten Serie im Fernsehen kommt, aber das fällt hier ja situationsbedingt weg.
Davon abgesehen hinterlassen knapp 20 Minuten pro Woche deutlich weniger Eindruck als 20 Minuten täglich.
Ich denk mir auch manchmal, dass es vielleicht sinnvoller wäre, wenn ich eine Staffel abwarten würde, um sie mir dann am Stück anzuschauen, aber ich glaube, dafür bin ich einfach zu ungeduldig. Wenn eine neue angekündigt wird (selbst wenn sie mich vergleichsweise weniger reizt, wie aktuell Zi-O) überwiegt letztlich die Neugier und wenn ich dann angefangen hab, schau ich auch weiter.
Chris hat geschrieben:
Sa 11. Aug 2018, 20:03
Apropos, seit wann kann sich Gentaro wieder verwandeln? Der hatte doch seinen Zaubergürtel in die Lava geworfen? Aber dann war da noch diese komische Zeitreise....
Das hat man eigentlich sogar ziemlich gut gelöst, da man explizit gesagt hat, dass Gentarou als neuer Lehrer an die Schule kommt. In Ultimatum ist er es bereits, was bedeutet, dass Heisei Generations Final unmittelbar vor Ultimatum und damit vor der Zerstörung der Drivers spielt. Da hat man sich echt Gedanken gemacht. (Das hab ich auch u.a. gemeint, als ich gesagt hab, der Film arbeitet schön mit dem was in anderen Staffeln etabliert wurde.)
Chris hat geschrieben:
Sa 11. Aug 2018, 20:03
Privat hatten die aber kaum was zu tun. Gaim tauchte nur fürs Finale an sich auf, Gentaro auch relativ spät und durfte praktisch nur dank der Kosmokraft den Standort der Enigma-Hand aufdecken. Aber das hätte auch Sento noch machen können. Und Takeru? Der hatte zwar relativ viel Zeit (ist ja auch der einzige, der die Ex-Aid Truppe kennt), machte aber im Endeffekt nur den Glotzfrosch und stand halt in der Gegend rum, ohne wirklich was zu machen. Nur Eiji war cool, der hatte seinen eigenen, kleinen Handlungsbogen. Hätte es das auch für die anderen drei gegeben wär's perfekt gewesen. Aber so war's viel verschenktes Potenzial.
Ja gut, aber das ist immer noch mehr, als es bei vielen anderen Filmen (unter anderem auch dem direkten Vorgänger) der Fall war. Vielleicht bin ich da aber auch einfach nur von den ganzen SHT bzw. generell Yonemura Filmen geschädigt, dass es mich schon beeindruckt, wenn man es überhaupt schafft, Charaktere sinnvoll in Filme einzubauen, ohne dabei den kompletten Kanon zu zerschreddern.
Ich geb dir aber recht, dass man Ankh nicht komplett wiedererweckt hat, war eine vergebene Chance.
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Chris » Do 16. Aug 2018, 15:55

Inzwischen bei Folge 20, der Krieg gegen Hokuto ist in vollem Gange. Fand diesen Dreh in der Handlung ehrlich gesagt etwas übertrieben. Freilich gab es schon die ganze Zeit Spannungen zwischen den drei Regionen, aber relativ plötzlich zu Zerstörung, Toten und Massenpanik zu wechseln war mir zu dramatisch. Dieser Vorfall mit Pandoras Box kommt mir da eher wie eine Ausrede vor, schließlich lag das Ding die ganze Zeit schon in Touto und ich hatte nicht den Eindruck, dass sich die anderen beiden wirklich daran störten. Hätte man die Kiste bis dahin in einer neutralen Zone untersucht wäre es nachvollziehbar, aber so erscheint's mir etwas schwach. Naja, und wirklich so viel bekommt man inzwischen vom Krieg auch nicht mehr mit. Mit der Ankündigung von Grease, wer daheim bleibt hat nix zu befürchten macht man es sich schon etwas leicht.

Davon abgesehen bleibt sich die Serie aber treu und tritt nach wie vor nicht auf der Stelle, mit dem Krieg haben wir auch eine Handvoll neuer Charaktere. Grease kann ich noch nicht wirklich beurteilen. Er ist momentan noch eine Mischung zwischen "Mir ist das alles völlig latte", "Ich mache nur, wozu ich Lust habe und ignoriere Befehle" und "Ein starker Gegner ist das einzige, was zählt". Ist an sich gar nicht schlecht, allerdings fehlt mir da noch etwas persönlicher Hintergrund, bislang ist er halt nur der neue Etapenfeind. Bin aber gespannt, wie lange der sich noch hält und ob er uns erhalten bleibt. Weiss überhaupt nichts zu den Ridern in Build und wer bzw. ob das überhaupt noch jemand kommt, aber ich vermute mal, Seito wird da bald nachziehen. Mag den Schauspieler von Grease aber jetzt schon lieber in der Rolle als damals als Watarus Vater. Den Vogel mochte ich ja gar nicht.
Das Trio find ich persönlich eher unspektakulär, die Beziehung zwischen den dreien und Grease ist aber interessant und in der Rolle mag ich sie. Ist sehr schön zu sehen, dass Grease trotz seiner Amnesie scheinbar immer noch an ihnen hängt, ohne sich das eingestehen zu wollen. Ein Feind, dem seine Untergebenen am Herzen liegen, ist halt immer noch Mangelware.
Die Schauspielerin der Hokutopräsidentin soll übrigens einen Sonderpreis bekommen. So voller Elan und Motivation hab ich selten jemanden schauspielern sehen. Bravo, bravo! Freu mich jedes Mal auf ihre übertriebenen Gesten.

Die neue Digitation von Banjo ist ziemlich cool. Auch, dass sie mit einem Nebeneffekt daherkommt ist noch relativ unverbraucht. Die gesteigerte Aggressivität wurde bislang auch sehr gut eingebaut. Und auch wenn er's nicht zugeben will, ich denke, Sento hat durchaus dran zu knuspern, dass Banjo jetzt mehr Wumms hat als er. Ein bisschen (viel) Neid ist da durchaus im Spiel.
Allerdings übertreibt es die Serie grade etwas mit den Power-Ups. Innerhalb von fünf, sechs Episoden hatten wir die Limonadenverwandlung, das Trio als neue Smashs, die Banjo-Verwandlung, den neuen Grease, das stärkere Trio und jetzt den schwarzen Build. Kaum, dass eine neue Spielerei eingeführt wird, kommt schon die nächste, noch stärkere. Banjo wirkt halt jetzt trotz seiner neuen Verwandlung dann doch wieder wie der totale Noob. Die Fantaverwandlung eigentlich auch.
Ich denk mir auch manchmal, dass es vielleicht sinnvoller wäre, wenn ich eine Staffel abwarten würde, um sie mir dann am Stück anzuschauen, aber ich glaube, dafür bin ich einfach zu ungeduldig. Wenn eine neue angekündigt wird (selbst wenn sie mich vergleichsweise weniger reizt, wie aktuell Zi-O) überwiegt letztlich die Neugier und wenn ich dann angefangen hab, schau ich auch weiter.
Das "Problem" hab ich zum Glück eher weniger. Generell ist's bei mir so, dass mich eine Serie nur dann beschäftigt, wenn ich sie aktuell sehe. In den Pausen zwischen zwei Staffeln ist das dann eher im Hinterkopf und ich denke kaum noch dran. Für Serien mit Handlung hab ich mir deshalb direkt Termine angewöhnt, sonst würde ich die ewig vor mir herschieben.
Ja gut, aber das ist immer noch mehr, als es bei vielen anderen Filmen (unter anderem auch dem direkten Vorgänger) der Fall war. Vielleicht bin ich da aber auch einfach nur von den ganzen SHT bzw. generell Yonemura Filmen geschädigt, dass es mich schon beeindruckt, wenn man es überhaupt schafft, Charaktere sinnvoll in Filme einzubauen, ohne dabei den kompletten Kanon zu zerschreddern.
Selber kann ich es nur mit dem Fourze vs Wizard-Film vergleichen, in dem die vier Kinder plötzlich die Rider materialisierten, ohne dass es eine konkrete Erklärung für gab. Naja, Magie halt.
Naja, vom sinnvollen Einbauen würde ich nicht sprechen. Letztlich war's halt nur so, dass die Rider was vom Ärger mitkriegen und deshalb vorbeischauen. Warum Eiji und Takeru was mitbekommen, Haruto und Shinnosuke aber nicht und Kouta extra vom anderen Stern kommt, darüber wurde kein Wort verloren. Genau das ist auch ein Punkt, der mich an den Super Taisen Filmen stört. In den vs-Filmen gibt man sich noch Mühe, das Zusammentreffen der Rider zu erklären. Hier allerdings nimmt man halt, wessen Schauspieler gerade verfügbar ist. Eine richtige Erklärung bekommt man selten geliefert.
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Ranger L » Fr 17. Aug 2018, 04:10

Chris hat geschrieben:
Do 16. Aug 2018, 15:55
Fand diesen Dreh in der Handlung ehrlich gesagt etwas übertrieben. Freilich gab es schon die ganze Zeit Spannungen zwischen den drei Regionen, aber relativ plötzlich zu Zerstörung, Toten und Massenpanik zu wechseln war mir zu dramatisch. Dieser Vorfall mit Pandoras Box kommt mir da eher wie eine Ausrede vor, schließlich lag das Ding die ganze Zeit schon in Touto und ich hatte nicht den Eindruck, dass sich die anderen beiden wirklich daran störten.
Naja, aber sie wurden auch von Stark manipuliert. Von alleine hätten sie wahrscheinlich nicht angegriffen, aber Stark hat ihnen eingeredet, dass sie mit Pandoras Box die Macht an sich reißen und ihrem Volk das Leben erleichtern können. Gerade bei den Leuten in Hokuto wurde ja auch erwähnt bzw. gezeigt, dass es denen wohl nicht so toll geht.
Chris hat geschrieben:
Do 16. Aug 2018, 15:55
Grease kann ich noch nicht wirklich beurteilen. Er ist momentan noch eine Mischung zwischen "Mir ist das alles völlig latte", "Ich mache nur, wozu ich Lust habe und ignoriere Befehle" und "Ein starker Gegner ist das einzige, was zählt". Ist an sich gar nicht schlecht, allerdings fehlt mir da noch etwas persönlicher Hintergrund, bislang ist er halt nur der neue Etapenfeind.
Das kommt noch. Ich würde sogar sagen sehr bald, an dem Punkt könntest du vielleicht schon sein.
Chris hat geschrieben:
Do 16. Aug 2018, 15:55
Die Schauspielerin der Hokutopräsidentin soll übrigens einen Sonderpreis bekommen. So voller Elan und Motivation hab ich selten jemanden schauspielern sehen. Bravo, bravo! Freu mich jedes Mal auf ihre übertriebenen Gesten.
Dann fänd ich mal interessant zu wissen, was du zu Kuroto aus Ex-Aid sagst. :P Wenn es einen Charakter gibt, der das Wort „Übertreibung“ mit Leib und Seele verkörpert, dann ist es er. xD
Chris hat geschrieben:
Do 16. Aug 2018, 15:55
Allerdings übertreibt es die Serie grade etwas mit den Power-Ups. Innerhalb von fünf, sechs Episoden hatten wir die Limonadenverwandlung, das Trio als neue Smashs, die Banjo-Verwandlung, den neuen Grease, das stärkere Trio und jetzt den schwarzen Build. Kaum, dass eine neue Spielerei eingeführt wird, kommt schon die nächste, noch stärkere.
Ja ich fürchte, dieses Konzept werden wir wohl sobald nicht mehr los. Das war schon in Ex-Aid und teilweise Ghost so und das wird sich in absehbarer Zeit wahrscheinlich auch nicht großartig ändern. Ich finde aber, dass es Build von allen Serien eigentlich noch mit am besten hinbekommt, weil man es zumindest schafft, die ganzen Power-Ups gut in die Story zu integrieren.
Chris hat geschrieben:
Do 16. Aug 2018, 15:55
Das "Problem" hab ich zum Glück eher weniger. Generell ist's bei mir so, dass mich eine Serie nur dann beschäftigt, wenn ich sie aktuell sehe. In den Pausen zwischen zwei Staffeln ist das dann eher im Hinterkopf und ich denke kaum noch dran.
Ja ich glaub da kommt‘s auch einfach allgemein drauf an, wie man sich Serien anschaut. Du schaust ja normal nur eine Staffel im Jahr, aber ich schau ja quasi die ganze Zeit über Tokus, wodurch ich das Thema im Grunde sowieso immer um mich habe. Da würde es sich denk ich gar nicht lohnen, zu versuchen, den aktuellen Serien aus dem Weg zu gehen.
Chris hat geschrieben:
Do 16. Aug 2018, 15:55
Naja, vom sinnvollen Einbauen würde ich nicht sprechen. Letztlich war's halt nur so, dass die Rider was vom Ärger mitkriegen und deshalb vorbeischauen. Warum Eiji und Takeru was mitbekommen, Haruto und Shinnosuke aber nicht und Kouta extra vom anderen Stern kommt, darüber wurde kein Wort verloren. Genau das ist auch ein Punkt, der mich an den Super Taisen Filmen stört.
Naja, das hat mich jetzt nicht so sehr gestört, um ehrlich zu sein. Es kann ja nicht immer jeder alles mitbekommen. Nach der Logik könnte man beim MCU auch sagen „Warum sind nicht immer alle Avengers anwesend, wenn es irgendeinen Schurken gibt?“, bei jedem Shared-Universe eigentlich. Ebenso wie man bei regulären Team-Ups in Frage stellen könnte, warum sich immer zufälligerweise genau die Charaktere der aktuellen und der vorangegangen Staffel über den Weg laufen und nicht irgendwelche anderen. Dass es hier halt jetzt genau die paar waren, die zuerst auf die Ereignisse gestoßen sind, war halt Zufall, dafür waren Shinosuke und Haruto ja im vorherigen Heisei Generations dabei. Das find ich persönlich jetzt nicht so dramatisch.
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von fumpen » So 19. Aug 2018, 13:22

Nächsten Sonntag war´s das dann wohl für Kamen Rider Build - Abgang. Und Vorhang auf für Kamen Rider Zi-O!

Bild

Das schnelllebige Geschäft der japanischen Superhelden ist schon ein krasses. Da kann man als Kind und Jugendlicher gerade mal sechs Tage Abschied nehmen von seinem Helden bis - zack! - der nächste in den Startlöchern steht und geliebt werden möchte. Mir geht das zu schnell ... :(
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Chris » Mo 20. Aug 2018, 01:55

Krieg Nr. 1 ist zu Ende, da fängt gleich der nächste an. Wobei man in dem Fall wohl kaum von Krieg sprechen kann, bezweifle, dass Hokuto den Leuten aus Seito viel entegenzusetzen hat. Die werden wohl eher auf die Schnelle überrannt. Hab mich eh schon gefragt, wann die aktiv werden. Dass Stark schon wieder jemanden verraten hat hat noch einmal geklappt, jetzt ist aber gut. Hinterher noch dem Präsidenten von Seito in den Rücken zu fallen wäre OK, bzw. damit rechne ich fest, da er eh irgendwelche eigenen Ziele verfolgt, aber inzwischen hat er praktisch jeden durch und ihm bleibt niemand mehr, mit dem er sich später verbünden könnte. Ich hoffe ja, der kehrt am Ende nicht zu Touto zurück und verkündet, er war von Anfang an ein Tripel-Agent. Der Seito-Präsident wäre jedenfalls schön blöd, ihm ohne weiteres zu vertrauen. Wenn der sich jetzt nicht ernsthaft gegen Stark abgesichert hat verdient er es, noch so richtig angeschmiert zu werden.

Die Folgen des Hazard-Triggers waren großartig. Normalerweise finden sich für solche Ereignisse ja innerhalb einer Doppelfolge direkt die Lösung und alles ist gut, Build geht hierbei aber ganz tief in die Psyche der Charaktere und setzt das auch knallhart um. Da ist nach einem Gespräch nicht gleich die Welt wieder in Ordnung, stattdessen ist Sento nur noch ein Schatten seiner selbst und sitzt apathisch in der Ecke, nachdem er einen kompletten Zusammenbruch erlitten hat. Grandios. Folge 21 setzt hier ganz auf die Personen, Folge 22 bringt dann die Action im Entscheidungskampf. Hab in Sentai oder Kamen Rider selten gesehen, dass man sich so sehr (und vergleichsweise lange) mit den Charakteren an sich beschäftigt und damit auch an die erwachsenen Zuschauer denkt. Ganz grosses Kino.

Hätte nicht erwartet, dass der Seito-Rider so früh erscheint, mit dem hätte ich erst in der zweiten Hälfte gerechnet. Bin gespannt, ob es bei den vieren bleibt oder noch weitere kommen, genügend Folgen gäbe es noch. Allerdings haben wir schon vier + Stalk + Rogue. Mal sehen. Mit Gentoku als Kamen Rider Krokodil hätte ich nicht gerechnet, bin froh, dass man diesmal direkt mit dessen Identität rausgerückt ist und nicht wieder ein folgenlanges Geheimnis draus macht. Bin gespannt, wie's weitergeht, Gentoku mochte ich recht gern. Nur seine neue Frisur ist doof.
Ja ich fürchte, dieses Konzept werden wir wohl sobald nicht mehr los.
Find's jetzt doch recht anstrengend. Innerhalb von zwei, drei Folgen wurden Grease und zwei seiner Leute besiegt, sind die Zahnradbrüder und Kamen Krododil dazugekommen und Banjo kann seine Jelly (Jerrrrrrry >__<) Digitation kontrollieren. Die Limonadenverwandlung wird auch zusehend nutzloser und in wahrscheinlich spätestens zwei Episoden kann Sento seine schwarze Digitation kontrollieren. Dann wird's eh wieder Zeit für ein Power-Up für Banjo. Allmählich wird's mir fast schon zuviel, grade Grease wurde ja von Jetzt auf Gleich zum Umfaller degradiert.
Absolut nervig find ich inzwischen die Zaubergürtel. Mit denen wurde ich nie warm, Build hat's bislang noch ganz gut gelöst. Die beiden Flaschen erwähnen, eventuell noch ein Best Match, dann noch einen Titel und den Namen der Form. Fand ich ganz cool. Aber inzwischen schreien die Gürtel zum Teil wieder so einen Blödfug, mit maximaler Lautstärke und maximal amerikanischem Akzent. Hab das nie gemocht und find's auch völlig lächerlich, wenn der Gürtel nach der Hazard Trigger einen auf Teletubbie macht und laut "Oh no"! ruft. Für gewöhnlich kann ich's akzeptieren, aber wenn halt dann sowas wie Episode 23 kommt, in der fast nur gekämpft wird und ständig irgendein Zaubergürtel seine Sprüche durch die Gegend brüllt find ich's echt affig.
Dann fänd ich mal interessant zu wissen, was du zu Kuroto aus Ex-Aid sagst.
War das der verrückte Vogel, der sich selbst als Gott bezeichnet und von Takeru gezähmt wurde? Der war ja seltsam....
Ja ich glaub da kommt‘s auch einfach allgemein drauf an, wie man sich Serien anschaut. Du schaust ja normal nur eine Staffel im Jahr, aber ich schau ja quasi die ganze Zeit über Tokus, wodurch ich das Thema im Grunde sowieso immer um mich habe. Da würde es sich denk ich gar nicht lohnen, zu versuchen, den aktuellen Serien aus dem Weg zu gehen.
Jetzt mit Zi-O kannst du es versuchen. Los, du schaffst es!
Naja, das hat mich jetzt nicht so sehr gestört, um ehrlich zu sein. Es kann ja nicht immer jeder alles mitbekommen. Nach der Logik könnte man beim MCU auch sagen „Warum sind nicht immer alle Avengers anwesend, wenn es irgendeinen Schurken gibt?“, bei jedem Shared-Universe eigentlich. Ebenso wie man bei regulären Team-Ups in Frage stellen könnte, warum sich immer zufälligerweise genau die Charaktere der aktuellen und der vorangegangen Staffel über den Weg laufen und nicht irgendwelche anderen. Dass es hier halt jetzt genau die paar waren, die zuerst auf die Ereignisse gestoßen sind, war halt Zufall, dafür waren Shinosuke und Haruto ja im vorherigen Heisei Generations dabei. Das find ich persönlich jetzt nicht so dramatisch.
Dass sich OOO nicht um Fourzes Alltagsprobleme schert, im Team-Up zur Stelle ist, aber ein Jahr drauf ab Wizard blau macht stört mich überhaupt nicht. Das ist halt das Standard-Vorgehen in Team-Ups = aktueller Rider + Vorjahresrider. Wobei ich beim vs-Film durchaus eine Erklärung erwarte, was die beiden grade zusammenführt. Vor allem aber bei den größeren Events, die mit dieser Regel brechen. Ich fordere da gar keine umfangreichen Ausführungen, im Endeffekt hätte mir in diesem Fall eine einzelne Szene, in der Takeru grade beim internationalen Treffen der Tempelvorstände sitzt, welches halt in der gleichen Stadt stattfindet, völlig gereicht. Dadurch wirkt das Auftreten des Riders auch einfach runder und sinnvoller. Aber einfach nur den Charakter zeigen, der grade an einem völlig anderen Ort ist aber trotzdem durch wundersame Mächte spitz kriegt, dass sich Ärger anbahnt, sowas find ich fast schon faul von den Autoren.
Nächsten Sonntag war´s das dann wohl für Kamen Rider Build - Abgang
Endet nächste Woche dann auch die Haupthandlung oder wurde die schon abgeschlossen und wir bekommen wieder eine Spezialfolge als Abschluss? Scheint in letzter Zeit ja auch immer beliebter zu werden.
Da kann man als Kind und Jugendlicher gerade mal sechs Tage Abschied nehmen von seinem Helden bis - zack! - der nächste in den Startlöchern steht und geliebt werden möchte. Mir geht das zu schnell ...
Kenne ich, so geht's mir mit Pretty Cure. Obwohl ich hier, ähnlich wie mit Kamen Rider, die Staffel am Stück schaue und damit immer ein Jahr Zeit habe, um eine Serie sacken zu lassen, finde ich es fast schon rücksichts- und lieblos dem eigenen Werk gegenüber, wenn zum Ende hin die neue Staffel angekündigt wird, obwohl die aktuellen Heldinnen grade ihren finalen Kampf kämpfen.
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Ranger L » Mo 20. Aug 2018, 04:07

fumpen hat geschrieben:
So 19. Aug 2018, 13:22
Das schnelllebige Geschäft der japanischen Superhelden ist schon ein krasses. Da kann man als Kind und Jugendlicher gerade mal sechs Tage Abschied nehmen von seinem Helden bis - zack! - der nächste in den Startlöchern steht und geliebt werden möchte. Mir geht das zu schnell ... :(
Das ist eigentlich sogar einer meiner Lieblingsaspekte an Tokusatsu. Dass du nicht ewig an einer Serie sitzt, sie normal immer eine festgelegte Folgenanzahl hat, auf die man sich einstellen kann und wenn man mit einer Serie fertig ist, direkt mit der nächsten anfangen kann, ohne der alten lange hinterher trauern oder sich in der Zwischenzeit langweilen zu müssen.
Chris hat geschrieben:
Mo 20. Aug 2018, 01:55
Die Folgen des Hazard-Triggers waren großartig. Normalerweise finden sich für solche Ereignisse ja innerhalb einer Doppelfolge direkt die Lösung und alles ist gut, Build geht hierbei aber ganz tief in die Psyche der Charaktere und setzt das auch knallhart um. Da ist nach einem Gespräch nicht gleich die Welt wieder in Ordnung, stattdessen ist Sento nur noch ein Schatten seiner selbst und sitzt apathisch in der Ecke, nachdem er einen kompletten Zusammenbruch erlitten hat. Grandios. Folge 21 setzt hier ganz auf die Personen, Folge 22 bringt dann die Action im Entscheidungskampf. Hab in Sentai oder Kamen Rider selten gesehen, dass man sich so sehr (und vergleichsweise lange) mit den Charakteren an sich beschäftigt und damit auch an die erwachsenen Zuschauer denkt. Ganz grosses Kino.
Da kann ich dir nur in jedem Punkt uneingeschränkt zustimmen. 21 und 22 gehören für mich ganz klar zu den besten Folgen des gesamten Franchises.
Chris hat geschrieben:
Mo 20. Aug 2018, 01:55
War das der verrückte Vogel, der sich selbst als Gott bezeichnet und von Takeru gezähmt wurde? Der war ja seltsam...
Ja genau der. „Seltsam“ ist noch milde ausgedrückt, aber ich liebe ihn. xD
Chris hat geschrieben:
Mo 20. Aug 2018, 01:55
Jetzt mit Zi-O kannst du es versuchen. Los, du schaffst es!
Ich werd mal drüber nachdenken. :P
Es ist ja jetzt auch nicht so, als würde ich es um jeden Preis wollen und nicht schaffen, ich denk mir nur eben manchmal (meistens rückwirkendbetrachtet) dass es vielleicht besser gewesen wäre. Aber wissen kann man es vorher nie. Es gibt schließlich auch einige Serien, bei denen ich denke, dass ich sie am Stück nicht so gut bzw. live besser gefunden hätte.
Chris hat geschrieben:
Mo 20. Aug 2018, 01:55
Ich fordere da gar keine umfangreichen Ausführungen, im Endeffekt hätte mir in diesem Fall eine einzelne Szene, in der Takeru grade beim internationalen Treffen der Tempelvorstände sitzt, welches halt in der gleichen Stadt stattfindet, völlig gereicht. Dadurch wirkt das Auftreten des Riders auch einfach runder und sinnvoller. Aber einfach nur den Charakter zeigen, der grade an einem völlig anderen Ort ist aber trotzdem durch wundersame Mächte spitz kriegt, dass sich Ärger anbahnt, sowas find ich fast schon faul von den Autoren.
Die Ideallösung ist es nicht, da geb ich dir schon Recht. Man hätte sich da auch deutlich mehr Mühe geben können, aber dass halt zufällig ein paar der Rider irgendwie auf die Ereignisse stoßen und dann helfen find ich zumindest noch halbwegs realistisch. Immer noch besser als das plötzliche Erscheinen von absolut allen Ridern (oder gegebenfalls Sentai Rangers), ohne jegliche plausible Erklärung wie es die SHT Filme immer machen. Und viele der klassischen Team-Ups haben das find ich auch schon deutlich schlechter umgesetzt. Gerade bei Decade/W, W/OOO und Drive/Gaim fand ich die Verbindung zwischen den beiden Teilen extrem an den Haaren herbei gezogen, da ist mir das hier ehrlich gesagt noch deutlich lieber.
Chris hat geschrieben:
Mo 20. Aug 2018, 01:55
Endet nächste Woche dann auch die Haupthandlung oder wurde die schon abgeschlossen und wir bekommen wieder eine Spezialfolge als Abschluss? Scheint in letzter Zeit ja auch immer beliebter zu werden.
Ich hab 48 zwar noch nicht gesehen, aber von den Promo Bildern zu 49 zu urteilen, wird die Folge das „echte“ Finale, sprich keine Spezial Folge. War bei Ex-Aid auch schon so.
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Go-On Black » Mi 22. Aug 2018, 12:49

So. Kamen Rider Build.

Ich gehöre ja immer noch anscheinend zu den gefühlt drei Leuten die Ex-Aid letztes Jahr nur extrem wenig abgewinnen konnten, weswegen ich mich auch dementsprechend mäßig auf Build gefreut hatte. Aber mein lieber Scholli hätte ich mich nicht mehr irren können. Die Serie braucht ne weile um ins Rollen zu kommen aber spätestens mit der Einführung von Cross-Z geht diese Serie in Overdrive. Seit Gaim hat mich keine Staffel mehr so vor den Bildschirm gefesselt wie Build. Es gibt wirklich extrem wenig was ich der Serie anlasten würde abgesehen von ein bisschen fragwürdiger Comedy einlagen die zu Beginn der Serie doch extrem exzessiv genutzt wurden.
Ansonsten einfach alles top. Designs top, Schurken top, Helden Top, Story Top, was will man mehr? Freue mich also extrem darauf das Finale zu gucken um zu sehen wie sie das ganze zu einem würdigen Abschluss bringen.
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Chris » Sa 25. Aug 2018, 20:20

Inzwischen bei Folge 30 angelangt und man merkt halt jetzt das Problem, wenn wirklich jede Episode für die Handlung wichtig ist: man wiederholt sich selbst. Im Endeffekt waren die ganzen vs Seito Folgen eine Wiederholung der vs Hokuto Episoden. Krieg gegen eine andere Region, feindlicher Rider, feindliche Helfer, neues Power-Up für den Helden, entscheidendes Duell am Ende, Verrat in den eigenen Reihen,....originell war das nicht, sogar Sawa durfte die Truppe nochmal hintergehen. Gelangweilt hab ich mich zwar nicht gerade, mit Gentoku und Misoras geheimer Wunderkraft hat man ja auch die Haupthandlung weitergebracht, trotzdem fand ich's relativ schwach, die gleiche Geschichte nur mit neuen Charakteren nochmal zu erzählen.
Langsam stört mich zugegeben auch die extreme Schwarz-Weiss-Einteilung der Gruppen. Die Präsidenten von Seito und Hokuto sowie der Chef von Nanba sind gemein, niederträchtig und betrügen, selbst ihre gesamte Darstellung schreit direkt "Groaaar, ich bin total böse und fies!", während der Präsident aus Touto fast schon entsetzlich auf Recht und Ordnung pocht. "Ich kann euch den Einsatz nicht erlauben, man würde es als Kriegserklärung sehen", sagt er ständig, obwohl sich sein Land schon seit seit einem Dutzend Folgen im Krieg befindet. Zum Teil gönne ich es den Charakteren direkt, dass sie auf die Schnauze fallen. Wenn der Touto-Präsident ernsthaft denkt, dass sich Seito an die Vereinbarung hält, obwohl die hinterrücks Hokuto eingenommen haben, selber Schuld. Und wenn Stalk schon drei Parteien verraten hat und der Seito-Präsident trotzdem wahrhaftig glaubt, er könne ihm vertrauen, dann ist ihm echt nicht mehr zu helfen.

Bin aber gespannt, wie es weitergeht. Nachdem das ganze Land durchgehend ihre wundersamen Geheimkräfte preist wird's jetzt auch Zeit, dass die Pandorabox endlich zeigt, was sie kann. Das Intro von Episode 29 war grossartig. Kein Dialog, nur Bilder, dazu Beethoven, phantastisch.

Jetzt bekommt Banjo eine neue Digitation, hab ehrlich gesagt keine Ahnung, wo der Stein herkommt, der die Basis dafür darstellt. Hoffentlich zerlegt er damit die Zahnradbrüder, die find ich völlig überflüssig. Haben keinerlei Persönlichkeit und kaum Hintergrund, ich weiß nicht mal, ob die überhaupt Namen bekommen haben. Die können weg. Wäre übrigens angenehm gewesen, kurz zu erklären, wie Seito an die Technik kommt, wenn man sogar mit Rückblicken den Link zum Film herstellt.
Gerade bei Decade/W, W/OOO und Drive/Gaim fand ich die Verbindung zwischen den beiden Teilen extrem an den Haaren herbei gezogen, da ist mir das hier ehrlich gesagt noch deutlich lieber.
Hab da nur den W vs OOO Film gesehen, der mit der Balletttänzerin und dem Nobunanga/Emperor Z. Ja, das war mäh. Im Endeffekt hat der Kamen Rider Core (der auch zu keinem Moment erklärt wurde) nur eine Gaia Memory gestohlen und W ist ihm deshalb nachgelaufen. Ende. Wobei mir das immer noch besser gefällt als einfach so die Helden auftauchen zu lassen.
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Ranger L » So 26. Aug 2018, 04:11

Chris hat geschrieben:
Sa 25. Aug 2018, 20:20
Krieg gegen eine andere Region, feindlicher Rider, feindliche Helfer, neues Power-Up für den Helden, entscheidendes Duell am Ende, Verrat in den eigenen Reihen,....originell war das nicht
Dass man das am Ende wieder mit so nem Proxy Fight gelöst hat, fand ich am Anfang auch etwas schade, aber von der Umsetzung her fand ich es gut genug, dass es mich danach nicht weiter gestört hat.
Chris hat geschrieben:
Sa 25. Aug 2018, 20:20
Jetzt bekommt Banjo eine neue Digitation, hab ehrlich gesagt keine Ahnung, wo der Stein herkommt, der die Basis dafür darstellt.
Das waren die geschmolzenen Überreste des Dragon Sclash Jelly, das zuvor von Stark zerstört wurde.
Chris hat geschrieben:
Sa 25. Aug 2018, 20:20
Wäre übrigens angenehm gewesen, kurz zu erklären, wie Seito an die Technik kommt, wenn man sogar mit Rückblicken den Link zum Film herstellt.
Das wurde, wenn ich mich richtig erinnere, in diesen „7 Best Matches“ Spin-Off Specials erklärt.
Mein favorisiertes PR Team, wenn ich vor hab mich kaputt zu lachen:
:dekagreen: :boukenblue: :gekiviolette: :kyoryublack: :gogreen: + special Guest Starring :wizardbeastmain:
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Chris » Mi 29. Aug 2018, 02:29

Drei Folgen weiter, zu Build kann man echt nach jeder Episode was schreiben. Wundert mich deshalb, dass hier im Thema total tote Hose herrscht. Schon klar, es ist generell weniger los im Forum, aber dass im letzten Jahr wirklich nur eine Handvoll Beiträge zusammengekommen sind wundert mich schon etwas.

Die Lava-Verwandlung vom Banjo find ich ziemlich cool, besser als die vorherige. Sieht dufte aus. Düfte auch eine der wenigen Ausnahmen sein, in denen eine Digitation dauerhaft zerstört wird. Hab zwar letztens meinen Unmut geäussert, dass es ständig neue Extras gibt (gab ja jetzt in nur drei Folgen schon wieder die Lava-Verwandlung und Kamen Rider Evoli), allerdings werden diese zum Glück brav zwischen den verschiedenen Fraktionen verteilt, wodurch sie auch innerhalb der Serie Sinn haben. Davon abgesehen haben wir dadurch auch eine Erklärung, warum alte Verwandlungen nicht mehr benutzt werden. Fand es immer etwas schade, dass gewisse Power-Ups nicht mehr verwendet werden, wenn's was neues gibt, obwohl die Gegner nicht wirklich stärker wurden. Grade Ghost im letzten Jahr war da mit der roten Sonnenbrillen-Digitation ziemlich schlimm. Und die Parkageister wurden zum Ende auch kaum noch verwendet.

Muss allerdings sagen, dass ich ansonsten mit dem jünsten Verlauf der Serie nicht wirklich zufrieden bin. Banjo als halbes Alien war halt wieder, wie eigentlich alles bei ihm, so eine spontane Enthüllung, die ohne Vorwarnung aus dem Hut gezaubert wurde. Man hat halt überhaupt nicht auf diese geheime Wahrheit hingearbeitet, zum Ende hin gab es halt ein paar vage Hinweise von Stark, aber den Guten gleich als Teilzeitmarsianer hinzustellen, da hätte es definitiv mehr Vorlauf gebraucht. Lediglich den Hazard Level könnte man noch als Vorbote deuten, allerdings wurde auch ziemlich früh in der Serie gesagt, dass eine Steigerung des Levels eine Eigenheit der Rider-Verwandlung ist.
Ist halt wieder so ein Punkt bei Banjo. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass er nicht richtig in die Serie an sich passt, und obwohl ich mit dem Charakter an sich kein Problem habe werde ich den Eindruck einfach nicht los. Alles an ihm wirkt auf mich völlig spontan und kurzfristig geplant, als hätte man ihn im letzten Moment in die Serie geschrieben oder sich auf den letzten Drücker dazu entschieden, den bestehenden Charakter zum Rider zu machen. Im Grossen und Ganzen ergibt passt's, aber trotzdem wirkt's irgendwie nicht wirklich rund.

Ganz schlecht fand ich aber die Enthüllungen in Akt 33, bzw. genauer gesagt die Form, in der enthüllt wurde. Banjos Hintergrund über den geheimen Bericht von Sentos Vater aufzudecken hat ja noch gepasst. Fand es da auch ganz witzig, wie Sawa nach Misoras Frage, woher sie die Daten bekommen hat, nur verschwörerisch lächelnd zur Seite blickt und sagt "Es wäre wohl gesünder für dich, wenn ich dir das nicht verrate." Aber Evoli, den Mars, die Pandorabox und das seltsame Verhalten vom Soichi ebenfalls über den Schrieb zu erklären, das war einfach nur bequem. Das sind halt keine belanglosen Randinfos oder Enthüllungen, die nur einen Charakter betreffen, das sind Wahrheiten, auf die man praktisch seit Folge 1 gewartet hat und die das komplette Grundgerüst der Serie betreffen, die hätte man nicht so nebenher einstreuen sollen. Hatte da wirklich den Eindruck, dass die noch auf die Schnelle abgearbeitet werden, damit das Thema auch abgehakt werden konne. An sich ist die Idee mit dem Bericht ja gar nicht so verkehrt, es wurde ja gesagt, dass Evoli mit dem Vater von Sento gemeinsame Sache machte und jener, als Vollblutwissenschaftler, hält natürlich alles schriftlich fest. Aber ganz ehrlich, warum in der Hinsicht nochmal auf den Bericht zurückgreifen....wenn man im gleichen Raum die Marskönigin hat, die die ganze Chose live und in Farbe miterlebt hat? Frag mich eh, was mit der Dame passiert ist, die hat sich ja ganz schnell wieder schlafen gelegt und wurde seitdem scheinbar komplett vergessen. Da hat man meiner Meinung nach halt den komplett falschen Weg gewählt, indem man auf einen Geheimbericht zurückgreift, dessen Herkunft verschwiegen wird, wenn gleichzeitig noch Fräulein Vernage irgendwo in Misora rumschwirrt.

Ansonsten, mal sehen, wie's weitergeht. Mit Kamen Rider Evoli ist tatsächlich noch ein neuer Rider aufgetaucht. Bin nach wie vor beeindruckt davon, wie Build es schafft, konsequent mit jeder Folge die Rahmenhandlung ein Stückchen weiterzubringen. Hab schon seit Folge 29 das Gefühl, das Finale hätte begonnen, dabei war man da erst knapp nach der Hälfte.
Dass man das am Ende wieder mit so nem Proxy Fight gelöst hat, fand ich am Anfang auch etwas schade, aber von der Umsetzung her fand ich es gut genug, dass es mich danach nicht weiter gestört hat.
Naja, ich hatte schon beim Krieg gegen Hokuto den Eindruck, dass Touto kurz vor der Niederlage stand. Jetzt gegen Seito war's praktisch nur eine Frage der Zeit. Wieso man da überhaupt den Vorschlag für ein Entscheidungsduell machte bzw. sich darauf einlies will sich mir nicht so ganz erschliessen. Die Pandorabox hätte man früher oder später eh bekommen und wie's jetzt grade auch festgestellt wurde, Touto hätte die eh nicht eingesetzt, weil man ja für Liebe und Gerechtigkeit steht.
Das waren die geschmolzenen Überreste des Dragon Sclash Jelly, das zuvor von Stark zerstört wurde.
Da hab ich wohl grad weggeschaut, als das gezeigt wurde.
Das wurde, wenn ich mich richtig erinnere, in diesen „7 Best Matches“ Spin-Off Specials erklärt.
Lohnt sich das? Bin, rein vom Namen her, eigentlich davon ausgegangen, dass es sich dabei nur um eine belanglose Vorstellung sämtlicher Digitationen und möglicher Formen handelt, also eher unspektakulär. Und was ist mit der dreiteiligen Rogue OVA?
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Ranger L » Mi 29. Aug 2018, 04:08

Chris hat geschrieben:
Mi 29. Aug 2018, 02:29
Muss allerdings sagen, dass ich ansonsten mit dem jünsten Verlauf der Serie nicht wirklich zufrieden bin. Banjo als halbes Alien war halt wieder, wie eigentlich alles bei ihm, so eine spontane Enthüllung, die ohne Vorwarnung aus dem Hut gezaubert wurde. Man hat halt überhaupt nicht auf diese geheime Wahrheit hingearbeitet, zum Ende hin gab es halt ein paar vage Hinweise von Stark, aber den Guten gleich als Teilzeitmarsianer hinzustellen, da hätte es definitiv mehr Vorlauf gebraucht. Lediglich den Hazard Level könnte man noch als Vorbote deuten, allerdings wurde auch ziemlich früh in der Serie gesagt, dass eine Steigerung des Levels eine Eigenheit der Rider-Verwandlung ist.
Ist halt wieder so ein Punkt bei Banjo. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass er nicht richtig in die Serie an sich passt, und obwohl ich mit dem Charakter an sich kein Problem habe werde ich den Eindruck einfach nicht los. Alles an ihm wirkt auf mich völlig spontan und kurzfristig geplant, als hätte man ihn im letzten Moment in die Serie geschrieben oder sich auf den letzten Drücker dazu entschieden, den bestehenden Charakter zum Rider zu machen. Im Grossen und Ganzen ergibt passt's, aber trotzdem wirkt's irgendwie nicht wirklich rund.
Ich muss sagen, dass ich diesen Eindruck zu keinem Zeitpunkt in der Serie hatte. Ich fand von Anfang an, dass die Tatsache, dass Banjo da so random reingerutscht ist etwas zu verdächtig war, um einfach nur Zufall zu sein und sein übermäßiges Hazard-Level Wachstum, gepaart mit dem Anteasern in den letzten paar Folgen davor (dass er geschmolzene Sclash Jellys verformen kann usw.) hat für mich vollkommen ausgereicht, dass sich der Twist total natürlich und logisch angefühlt hat.
Aber ich schätze da hängt es wohl auch einfach davon ab, welche Einstellung man generell dem Charakter gegenüber hat. Für mich war Banjo praktisch von Anfang eigentlich der interessanteste Charakter und im Grunde auch mein Favorit. Da nimmt man die Dinge die ihn umgeben wahrscheinlich einfach anders wahr, wie wenn man ihm eher skeptisch gegenüber steht.
Chris hat geschrieben:
Mi 29. Aug 2018, 02:29
Ganz schlecht fand ich aber die Enthüllungen in Akt 33, bzw. genauer gesagt die Form, in der enthüllt wurde. Banjos Hintergrund über den geheimen Bericht von Sentos Vater aufzudecken hat ja noch gepasst. Fand es da auch ganz witzig, wie Sawa nach Misoras Frage, woher sie die Daten bekommen hat, nur verschwörerisch lächelnd zur Seite blickt und sagt "Es wäre wohl gesünder für dich, wenn ich dir das nicht verrate." Aber Evoli, den Mars, die Pandorabox und das seltsame Verhalten vom Soichi ebenfalls über den Schrieb zu erklären, das war einfach nur bequem. Das sind halt keine belanglosen Randinfos oder Enthüllungen, die nur einen Charakter betreffen, das sind Wahrheiten, auf die man praktisch seit Folge 1 gewartet hat und die das komplette Grundgerüst der Serie betreffen, die hätte man nicht so nebenher einstreuen sollen. Hatte da wirklich den Eindruck, dass die noch auf die Schnelle abgearbeitet werden, damit das Thema auch abgehakt werden konne.
Da bin ich glaub ich einfach nicht so empfindlich. Erklärungen sind Erklärungen und das ist für mich im Grunde das wichtigste. Solang ich die Informationen, die ich haben will, bekomme, ist mir ehrlich gesagt relativ egal, ob man die jetzt in nem großen epischen Twist präsentiert oder es einfach nur von irgendeinem Charakter kurz erwähnen lässt. Und da mir da jetzt auch nichts großartig aufgefallen wäre, was keinen Sinn macht oder nicht zusammen passt, hab ich mich damit, um ehrlich zu sein, nicht großartig weiter auseinander gesetzt.
Chris hat geschrieben:
Mi 29. Aug 2018, 02:29
Lohnt sich das? Bin, rein vom Namen her, eigentlich davon ausgegangen, dass es sich dabei nur um eine belanglose Vorstellung sämtlicher Digitationen und möglicher Formen handelt, also eher unspektakulär. Und was ist mit der dreiteiligen Rogue OVA?
Schwer zu sagen. Also in einer der letzten Folgen wurde tatsächlich nochmal auf eine Sache daraus Bezug genommen, aber ich weiß nicht ob das jetzt wirklich elementar ist. Es schadet bestimmt nicht, aber du kannst es wahrscheinlich auch auslassen.
Von den Rogue Specials hab ich selbst erst das erste gesehen, ich bin gar nicht sicher, ob die überhaupt schon alle erschienen sind. Das eine fand ich aber definitiv nicht uninteressant, weil es einiges über die Hintergründe von Faust erklärt hat.
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Go-On Black » Mi 29. Aug 2018, 10:45

Ranger L hat geschrieben:
Mi 29. Aug 2018, 04:08
Ich muss sagen, dass ich diesen Eindruck zu keinem Zeitpunkt in der Serie hatte. Ich fand von Anfang an, dass die Tatsache, dass Banjo da so random reingerutscht ist etwas zu verdächtig war, um einfach nur Zufall zu sein und sein übermäßiges Hazard-Level Wachstum, gepaart mit dem Anteasern in den letzten paar Folgen davor (dass er geschmolzene Sclash Jellys verformen kann usw.) hat für mich vollkommen ausgereicht, dass sich der Twist total natürlich und logisch angefühlt hat.
Aber ich schätze da hängt es wohl auch einfach davon ab, welche Einstellung man generell dem Charakter gegenüber hat. Für mich war Banjo praktisch von Anfang eigentlich der interessanteste Charakter und im Grunde auch mein Favorit. Da nimmt man die Dinge die ihn umgeben wahrscheinlich einfach anders wahr, wie wenn man ihm eher skeptisch gegenüber steht.
Kann ich mich eigentlich nur anschließen. Könnte auch nicht wirklich sagen das mir die revelations um Banjo zu plötzlich kamen oder nicht reingepasst hätten. Solche "twists" wie hier müssen für mich nicht nen vorlauf von zwanzig folgen haben damit sie rein passen. Es gab genug kleine Anspielungen im verlauf der Serie die dem Publikum klar gemacht haben das etwas mit Banjo anders ist und das Evolt ein ganz spezielles Interesse an ihm hat. Das man erst ein zwei Folgen vor der eigentlichen Enthüllung konkrete hinweise darauf kriegt was nun Phase ist bevorzuge ich ehrlich gesagt mehr, als wenn man viel zu früh in der Serie hinweise kriegt aus denen man sich schon schnell die Antwort zusammenbasteln kann aber die Serie das ganze noch zwanzig Folgen hinauszögert. Zumal die ganze Story um Banjo einfach gut in die Welt passt die man sich aufgebaut hat.

Ob einem die Erklärung wer und was Banjo ist nun schmeckt ist natürlich nochmal ne andere Sache. Aber ich finde nicht das man sagen kann das die Serie nicht gut darauf hingearbeitet hat.
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Chris » Do 30. Aug 2018, 02:16

Hab ich schon erwähnt, dass es sich die ganze Zeit wie kurz vorm Finale anfühlt. Akt 34 endete wieder mit einem Kracher. Ich frag mich grade echt, ob und wie man das Niveau noch 15 weitere Folgen lang halten will. Jedenfalls bezweifle ich, dass Banjo lange weg ist. Wenn ich mich an den Episodentiteln orientiere entwickelt sich Evoli spätestens in drei Episoden weiter, dann wird wohl auch der Banjo wieder ausgespuckt. Denke nicht, dass der bis Akt 44 eine Auszeit nimmt. Aber eventuell sollte man den entsprechenden Folgentitel gar nicht wörtlich nehmen. Jedenfalls hoffe ich, dass man es nicht wie in HappinessCharge PreCure macht. Da wurden auch ein paar Folgen vor Schluss der Hauptfeind besiegt und die Handlung praktisch abgeschlossen, bis man dann plötzlich den True Final Boss auspackte.
Das einzige, was mich störte, war wie schon in der Folge davor der plötzliche Wechsel von Tag zu Nacht. Es war ja nicht mal ein Szenenwechsel, sondern einfach nur ein Kameraschwenk und dunkel. Gut, macht die Folge ja auch nicht schlechter, aber sowas oder das berühmte "Wir kämpfen in der Stadt und plötzlich sind wir mitten im Canyon" passiert halt ständig und ist reine Schluderei, die echt nicht sein muss.

Freu mich jedenfalls, dass mit der Evoli-Enthüllung und dem Tod vom Premierminister jetzt auch die letzten Spoiler weg sind. Werd mich von der Wiki fernhalten und kein Risiko mehr eingehen, da könnte man ja selbst auf der Seite von Mystic Force über einen Spoiler a la "Die Geschichte vom Koragg ist so ähnlich wie die vom Soichi, weil beide eigentlich total nett und knorke sind, aber halt durchgehend von wahren Feind manipuliert wurden" stolpern.
Ich fand von Anfang an, dass die Tatsache, dass Banjo da so random reingerutscht ist etwas zu verdächtig war, um einfach nur Zufall zu sein und sein übermäßiges Hazard-Level Wachstum, gepaart mit dem Anteasern in den letzten paar Folgen davor (dass er geschmolzene Sclash Jellys verformen kann usw.) hat für mich vollkommen ausgereicht,
Könnte auch nicht wirklich sagen das mir die revelations um Banjo zu plötzlich kamen oder nicht reingepasst hätten.
Das random reinrutschen hat gepasst, um ihn zu einem Rider zu machen. Ist ja eh oft der Fall bei Power Rangers/Sentai/Kamen Rider, dass der zusätzliche Streiter eher zufällig des Weges kommt. Aber das grade Banjo, der zufällig als Opfer von Faust erwählt wurde, bei Sento unterkam und dann zu einem Rider wurde die andere Hälfte vom Evoli ist find ich schon etwas weit hergeholt. Käme da jetzt noch die Enthüllung, dass Evoli es von Anfang an so geplant hat und es nur dem Zweck diente, seinen Banjo-Teil durch den Job als Kamen Rider zu stärken und somit für die DNA-Digitatioin vorzubereiten, dann wär's dufte. Aber wie's aussieht hat man die Chance vertan.
Den Hazard-Level hab ich nicht beachtet, weil man sich einfach nie die Mühe gemacht hat, irgendwann mal näher auf den einzugehen. Lediglich Stalk hat den wie selbstverständlich benutzt, von daher war das für mich nur seine Privatmethode, um die Kampfkraft von jemandem einzuschätzen, die man aber durch Training und Entschlossenheit steigern kann. Dass es jetzt so besonders sein soll, dass Banjo diesen erhöhen kann wurde nie richtig rübergebracht, schon allein weil es hiess, dass Rogue und Stalk es NICHT können, die Rider aber schon.
Und das geschmolzene Jelly (Jerrrrrrrry), mei, das ist halt absolutes Standardvorgehen. Man zeigt grossen Mut, Entschlossenheit und Willen (NEVER GIVE UP >____<) und bekommt dadurch ein Zuckerl.

Aber gut, jetzt im Nachhinein kann man's natürlich so auslegen bzw. machen die Fakten mehr Sinn. Einverstanden, da lass ich mich überzeugen. Ist natürlich auch ein Unterschied in der Wahrnehmung zwischen jemandem, der die Serie grade erst sieht und jemandem, der sie schon durch hat. Muss auch zugeben, dass Stark durchaus ständig hinter Banjo her war und den auf dem Radar hatte, war mir schon wieder entfallen. Und der Rückblick in Folge 34, in dem Stark zu ihm sowas wie "Fosfosfos, du bist wie ich, wir bringen beide den Tod!" sagt, die Szene hatte ich auch schon wieder komplett vergessen.
Da bin ich glaub ich einfach nicht so empfindlich. Erklärungen sind Erklärungen und das ist für mich im Grunde das wichtigste. Solang ich die Informationen, die ich haben will, bekomme, ist mir ehrlich gesagt relativ egal, ob man die jetzt in nem großen epischen Twist präsentiert oder es einfach nur von irgendeinem Charakter kurz erwähnen lässt. Und da mir da jetzt auch nichts großartig aufgefallen wäre
Nee, da ist mir das drumherum schon auch wichtig. Wenn es wichtige Enthüllungen sind sollten die auch entsprechend behandelt werden und nicht nur auf die Schnelle hingerotzt, um's mal so zu sagen. Grade jetzt bei Build hat sich auch niemand so richtig dafür interessiert, die ganzen Wahrheiten wurden recht schnell wieder fallengelassen.
Misora: "Ohh, deshalb verhält sich mein O-Tou-san also die ganze Zeit so komisch und hat mich verlassen."
Sento: "Aaaah, das ist also die Wahrheit hinter Evoli und dem Evoli-Driver."
Sawa: "Unmöglich. Das ist also eigentlich an jenem schicksalshaftem Tag vor zehn Jahren passiert!"
Misora: "Übrigens, was gibt es später zu essen?"
Es wurden einige essentielle Fragen beantwortet, darauf sollte man auch angemessen eingehen. Wobei ich mich jetzt eh frage, ob es da nochmal eine "offizielle" Bekanntgabe gibt. War ja praktisch alles aus der Textdatei, die kurz gezeigt wurde, und dann auch noch auf Englisch. Die japanischen Grundschüler werden da eh nix von mitbekommen haben, deshalb warte ich mal ab.

Nachtrag:
Käme da jetzt noch die Enthüllung, dass Evoli es von Anfang an so geplant hat und es nur dem Zweck diente, seinen Banjo-Teil durch den Job als Kamen Rider zu stärken und somit für die DNA-Digitatioin vorzubereiten, dann wär's dufte. Aber wie's aussieht hat man die Chance vertan.
Uuuuuuund grad hat er genau das zugegeben. Passt.
Weiss zwar nicht, ob das alles jetzt zeitlich hinhaut, aber darüber mag ich grad nicht nachdenken.
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Ranger L » So 2. Sep 2018, 04:13

Ich hab jetzt die letzte Folge von Build gesehen und verdammt, das war eine geniale Serie. Gerade nach Ex-Aid, die mir ja schon sehr gut gefallen hatte, war das nochmal eine derartige Steigerung, mit der ich niemals gerechnet hätte. Es gibt kaum was, worüber ich mich groß beschweren könnte.


Um Chris nichts vorweg zu nehmen, hab ich den Rest der Review jetzt mal in eine Spoilerklammer gepackt:
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Sento und Ryuga sind wahrscheinlich das beste Main/Secondary Duo, das es je gab. Die ganze Dynamik und die Freundschaft die sich über die Staffel hinweg aufbaut ist so schön mitanzusehen und die beiden harmonieren auch einfach so perfekt miteinander, wie es glaub ich noch nicht mal Phillip und Shoutaro geschafft haben. Besonders bei Banjo ist natürlich die brillante Entwicklung hervorzuheben. Er hat als flüchtiger Verbrecher angefangen, der so davon besessen war, seine Unschuld zu beweisen, dass ihm alles und jeder egal war und hat sich zu einem loyalen, mitfühlenden Helden entwickelt, der für seine Freunde und ihre Ideale sterben würde. Locker eine der besten Charakter Arcs die ich je gesehen hab. Auch Sento war für sich schon ein super Charakter, der schön mit dem Klischee des egozentrischen, leicht verwirrten Genies gespielt hat, aber gleichzeitig auch immer wieder bewiesen hat, was für ein selbstloser und teilweise sogar etwas gebrochener Charakter er ist, der sich selbst für andere opfern würde. Das hat hier sogar besser funktioniert, als in vielen anderen Staffeln weil sowohl Ryuga als auch Sento durch ihr gegenseitiges Vertrauen ja wussten, dass selbst wenn sie sterben, noch jemand anderes da ist, der den Rest erledigt. Und man hat auch den Amnesie Plot hier sehr viel besser benutzt, als in Agito oder Decade, besonders gegen Ende, wo er dann fast schon eine gespaltene Persönlichkeit entwickelt hat.
Kazumi ist definitiv auch ein guter Charakter, mit einer schönen Entwicklung. Er war zwar im Grunde nie böse, da er ja nur von Hokuto zu seinem Einsatz gezwungen bzw. erpresst wurde, aber wie er sich langsam den anderen angenähert hat, war trotzdem schön mitanzusehen. Vor allem, dass er auch Sento und selbst Gentoku den Tod seiner Freunde verzeihen konnte und sich dann am Ende sogar geopfert hat, zeigt was für ein starker Charakter er ist.
Gentoku hat mir als Schurke ehrlich gesagt besser gefallen, als als Held. Ich fand’s zwar super, dass man seinen Seitenwechsel wissenschaftlich erklärt hat, anstatt ihn mit einer klischeehaften 08/15 Storyline zu bekehren, aber gegen Ende hat man ihn für meinen Geschmack etwas zu arg Richtung Comic-Relief gedrückt. Bei Kuroto hat das funktioniert, aber hier hat es meiner Meinung nach etwas zu erzwungen gewirkt, da wär mir seine Emo-Persönlichkeit, die er direkt nach dem Seitenwechsel hatte, lieber gewesen. Trotzdem war er jetzt bei weitem kein schlechter Charakter, nur mit seinem Humor am Ende wär einfach weniger mehr gewesen.

Blood Stark/Evolt war für mich von Anfang an der beste Schurke der Staffel und ich bin froh, dass er sich letztlich auch als der Drahtzieher und Hauptfeind der Serie herausgestellt hat. Ich weiß, dass viele wohl von dem Twist, dass Soichi „nur“ von Evolt besetzt wurde und nicht wirklich aus freien Stücken heraus gehandelt hat, etwas enttäuscht waren, aber warum genau das für viele so schlimm war, kann ich nicht ganz verstehen. Es wurde bereits vorher etabliert, dass Soichi immer ein guter Mensch war und auch, dass er auf dem Mars mit etwas in Kontakt gekommen ist, dass ihn stark verändert hat. Dass er besetzt wurde, war meiner Meinung nach, der einzig logische Schluss und ich meine, am Charakter selbst ändert das ja nichts. Soichi hat vielleicht nicht freiwillig gehandelt, aber Evolt schon. Alles was der Charakter getan hat und alles was ihn ausgezeichnet hat, ist ja immer noch da, man hat halt nur erfahren, dass dieser Charakter, den man die ganze Zeit über gut fand, eben nicht Soichi, sondern Evolt ist. Was macht das für nen Unterschied? Und auch dass sich seine Ziele am Ende nicht unbedingt als extrem tiefgründig rausgestellt haben, hat mich jetzt nicht sonderlich gestört. Einer auf Twitter hat den Charakter mal recht schön als „Ouja on a cosmic scale“ beschrieben und das trifft es meiner Meinung nach recht gut. Im Grunde ist er eine Art Mischung aus Asakura und Wiseman. Jemand der über Jahrzehnte hinweg Leute manipuliert und für seine Zwecke missbraucht, aber eben nicht um beispielsweise jemanden zu retten, sondern einfach nur, um zu alter Stärke zurück zu finden, die er braucht um die Erde zu zerstören und weil er es mag Menschen zu beeinflussen. Er kombiniert einfach die Eigenschaften eines Psycho-Typ Schurken mit denen eines Mastermind-Typ Schurken und wer meine beiden Lieblingsschurken Typen verbindet, kann bei mir eigentlich schon nicht mehr allzu viel falsch machen. Schon allein wie er in Folge 47 am Ende mit dem breitesten Grinsen und einem tiefenentspannten „Yo!“ die Ebene betritt, während alle anderen wegen Kazumi am Boden zerstört sind. Was kann man daran nicht lieben?

An den Nebencharakteren hab ich auch nichts großartig auszusetzen. Manche jammern zwar, dass Misora nicht der Badass Charakter war, den sie sich gewünscht hätten, aber für mich war sie einfach sehr relatable, weil sie in einer ähnlichen Situation wie der Zuschauer war. Sie wollte eigentlich immer nur helfen, hatte aber nicht wirklich die Mittel und hat deshalb versucht wenigstens ne emotionale Stütze zu sein. Sie war einfach die gute Seele des Teams und mehr musste sie nicht sein. Sawa fand ich eigentlich schon sehr nützlich und ihr gemeinsamer Background mit Namba hat sie auch als Charakter interessant gemacht. Der Rest hat größtenteils seinen Zweck erfüllt und das ist im Grunde das was zählt. Einen wirklich unsympathischen oder nervigen Charakter hatte die Serie eigentlich nicht.


Auch inhaltlich war die Serie definitiv eine der besten, die es gibt. Der Plot war verdammt spannend, die Twists waren größtenteils sehr effektiv und was das wichtigste ist, sie haben auch Sinn gemacht. Es gibt kaum einen anderen Toku, der so unglaublich logisch war und so viel erklärt hat wie Build. Unabhängig davon ob jetzt manche Sachen aus der Luft gegriffen waren oder nicht (worauf ich gleich noch eingehen werde) hat einfach alles was die Serie gemacht hat funktioniert. Gerade solche Kleinigkeiten wie, dass das Nebula Gas die Wirkung des Lichts von Pandoras Box ausgleicht, kaum eine andere Serie macht sich die Mühe sowas zu erklären. Man hat sich sogar in Folge 47 daran erinnert, dass im 7 Best Matches Special etabliert wurde, dass SameBike die Schwäche der EngineBros ist, das ist einfach ein Level von Planung, dass nicht mal Gaim erreicht hat. Entweder kann Shogo Muto einfach unglaublich gut Details im Kopf behalten und diese im richtigen Moment abrufen oder er ist echt ein fucking Genie im vorausdenken. So oder so, der Typ ist einfach der Hammer, ich hoffe wirklich, dass wir den nochmal irgendwann im Toku Bereich sehen werden.
Das Pacing der Staffel war meiner Meinung nach nahezu perfekt. Man hat alle Information genau dann erhalten, wenn sie gebraucht bzw. wichtig wurden und man konnte sich immer darauf verlassen, dass sie dann auch wirklich kommen. Da die Serie das auch schon relativ früh klar gestellt hat, hat sie etwas geschafft, was nur wenige Serien hinkriegen, sie hat bei mir für einen Zustand des totalen Vertrauens gesorgt, bei dem ich mir einfach zu keinem Zeitpunkt Sorgen gemacht hab, dass mich die Serie bei irgendwas enttäuschen würde, wodurch ich hier noch positiver an alles heran gehen konnte, weil ich wusste, dass ich es wahrscheinlich sowieso gut finden werde. Daran erkennt man mal wieder, was eine gute Anfangsphase für einen Effekt haben kann. Das dann in der Kombination damit, dass man es auch wirklich bis zu Ende durchgezogen hat, ist eine Eigenschaft, die wirklich nur die besten Serien haben.
Und das Storytelling an sich war natürlich auch absolut herausragend. Es gab praktisch non-stop von Anfang bis Ende Story, ohne irgendwelche größeren Lücken, aber anders als beispielsweise bei Kyuranger hat man hier immer den richtigen Fokus gewählt, sich immer um die Sachen gekümmert, die gerade wichtig waren und einem trotz der hohen Schlagzahl nie zu viel auf einmal zugemutet. Insbesondere in den ersten 10-15 Folgen war das wichtig und man hat es wirklich perfekt gelöst. Man kann wohl argumentieren, dass die Serie Anfang der 40er etwas an Dampf verloren hat und ich gebe zu, dass man diese Phase vielleicht wirklich um ein, zwei Folgen hätte kürzen können, aber ich hatte jetzt nie das Gefühl, dass überhaupt nichts mehr voran geht oder sich die Serie zu irgendeinem Zeitpunkt im Kreis gedreht hätte.

Viele haben sich ja beschwert, dass diese Papa Katsuragi Storyline so aus dem nichts gekommen ist, aber ich verstehe nicht so ganz, wie sie darauf kommen. Zum ersten Mal erwähnt wurde er bereits als Takumis Mutter das erste Mal vorgekommen ist und spätestens ab Anfang der 30er hat man auch etabliert, dass er bereits zuvor mit Evolt zusammen gearbeitet hat. Der Twist war halt, dass er noch lebt und ihm freiwillig geholfen hat, aber ich sehe nicht, inwiefern das aus dem nichts gekommen sein soll. Ich bin mir zwar nicht so ganz sicher, wie ich diese „eigentlich wollte er den Planeten nur retten“ Geschichte finden soll, ich hätte es glaub ich bevorzugt, wenn er nur böse gewesen wäre, aber ich denke es hat trotzdem ganz gut funktioniert.
Auch als dann gegen Ende die Parallelwelten wieder aufgegriffen wurden, haben viele so getan, als hätte man sich das jetzt komplett aus dem Hut gezaubert, aber dass dieses Konzept innerhalb der Logik der Serie sehr gut funktioniert, hat man bereits in Heisei Generations Final etabliert und dass Evolt über die Fähigkeit verfügt, schwarze Löcher zu erzeugen, dürfte doch eigentlich auch schon als Anzeichen gelten, dass andere Dimensionen definitiv nicht außer Reichweite der Story liegen.
Und die Endgame Arc war nach den etwas schwächeren frühen 40ern auch wieder zurück zur gewohnten Qualität. Schon allein die erste Folge fand ich super, mit dem kleinen Fest auf dem Dach. Ich liebe solche „Ruhe vor dem Sturm“ Momente, bei denen man die Anspannung spürt und fühlt, dass es langsam aufs Ende zugeht. Folge 47 hab ich ja schon ein paar mal positiv hervorgehoben und das ist neben 21, 22 und 34 wohl auch eine meiner Lieblingsfolgen der Staffel. Und auch das Finale selbst war richtig gut. Ich find’s cool, dass man die Fusion auch wirklich durchgezogen hat (spätestens nach der Zerstörung des Mondes hatten sie ja eigentlich auch keine andere Wahl mehr) und der Finalkampf an sich war gut (wenn auch nicht überragend). Das Erscheinen der beiden neuen Bottles war etwas random (und ich freu mich jetzt schon auf die endlosen Debatten darüber, was nun Builds Finalform ist), aber ich könnte mir vorstellen, dass das vielleicht mit den Informationen vom Sommerfilm mehr Sinn gemacht hätte und ich würde sagen, dadurch dass die existenten Menschen nun ja vermutlich alle mit denen aus der Neuen Welt fusioniert wurden, besteht denk ich mal auch eine gute Chance, dass man ihr Gedächtnis in einem der Filme zumindest für kurze Zeit wieder reaktivieren kann. Das Ende mit Banjo war zwar absolut vorhersehbar, aber trotzdem ein extrem effektiver Moment und die Erklärung warum beide noch existieren, hat für mich auch einigermaßen Sinn gemacht. Allgemein war es ein wirklich schönes und passendes Ende.


Abschließend kann ich nur sagen, Build war eine absolut brillante Staffel und definitiv einer der besten Tokus, die es gibt. Es gab vielleicht ein zwei Sachen, die man noch nen Tick besser hätte lösen können, aber nichts, was sich wirklich großartig auf meine Bewertung auswirkt. Die Serie hatte im Grunde alles, was ich in einer Serie sehen will und so ziemlich das Maximum dessen, was man von einem Toku erwarten kann. Von allen Serien, die ich live gesehen hab, dürfte das definitiv die beste sein und wahrscheinlich die, die ich am meisten vermissen werde. Ich freu mich auf jeden Fall noch auf die paar Filme, die noch kommen werden.
Meine Erwartungen an Zi-O sind nicht besonders hoch, sie sind wohl in etwa mit denen zu vergleichen, die ich an Dimensions in Danger hatte: „Besser als das letzte Jubiläum wird’s wohl werden, aber mit mehr rechne ich erstmal nicht.“, aber ich lass mich gern positiv überraschen. Mal sehen, was das nächste Jahr bringt.
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Red Ranger » So 2. Sep 2018, 14:15

Nun habe ich auch die letzte Folge von Build gesehen. Es war wirklich eine sehr gute Staffel. Es ist schon lange her, dass ich bei einer Kamen Rider Staffel, die ich live verfolgt hab, so gespannt auf die nächste Folge war. Nun aber ein Statement zur Staffel selber:
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Die Staffel fing recht ruhig an im Vergleich zu dem, was später noch kommen sollte. Trotzdem war der Anfang nicht langweilig. Das Grundgerüst der Staffel wurde aufgebaut und man hat die wichtigsten Charaktere kennen gelernt. Zuerst sah es so aus, als würde sich das Setting der Staffel bis auf die Existenz der Skywall nicht von den anderer Staffeln unterscheiden. Dann kam der Krieg der drei neuen Nationen und am Ende Evolt als großer Mastermind. Das war wirklich genial gemacht und fühlte sich auch logisch an. Die Abfolge der Ereignisse machte so gut wie immer Sinn, und nichts wirkte dabei gehetzt oder zu lange hinausgezögert. Das Timing passte in dieser Staffel wirklich gut. Es wurde das ein oder andere Geheimnis angeteasert, aber man hat die Auflösung dann nicht unnötig lange hinausgezogen. Andere Staffeln deuten in der ersten Folge etwas an, und die Auflösung kommt erst im Finale. Das kann, je nach Umsetzung, ziemlich nerven. Build hat es gar nicht erst so weit kommen lassen. Eine frühe Auflösung bedeutete aber nicht, dass es dann langweilig wurde. Genau das hatte ich anfangs noch befürchtet. Aber Build hatte auch ein gutes Tempo vorgegeben. Dass es recht lange gedauert hat, bis Banjou überhaupt zum Rider wurde, hat mir auch gefallen. Nachdem die letzten beiden Staffeln sich noch nicht einmal fünf Folgen Zeit gelassen haben bis zur Einführung des Secondary Riders, war es mal erfrischend, dass Banjou dann erst in Folge 11 zum Rider wurde. Banjou gehört für mich auch zu einer der besten Charaktere der Staffel. Man könnte ihn fast schon als den wahren Protagonisten sehen, denn vieles in der Story dreht sich um ihn. Seine Charakterentwicklung vom Egoisten zum Helden wurde auch sehr glaubwürdig dargestellt, wozu die Ereignisse im Crossover Movie mit Ex-Aid auch zu beitrugen.
Kazumi war auch ein interessantes Charakterkonzept. Als anfänglich „böser“ Rider, der auch nur deshalb der Gegner von Sento und Banjou war, weil er im Krieg für die andere Seite gekämpft hat, und späterer Verbündeter. Ein Charakter, der manchmal etwas abgedreht ist (da waren wohl noch leichte Spuren von Otoya zu erkennen), aber immer das Herz am rechten Fleck hat.
Gentoku war als Gegner genial. Zuerst als Night Rogue und dann als Kamen Rider Rogue. Die Rolle des Schurken passte sehr gut zu ihm. Von seiner „Bekehrung“ war ich ehrlich gesagt nicht so angetan. Sein Vater stirbt und plötzlich wechselt er die Seiten? Und das, obwohl er seinen Vater verachtet hat? Mir hat auch nicht so gefallen, dass man ihn dann unbedingt zum Comedy Charakter machen wollte. Das wirkte erst einmal wie eine Wiederholung von Kuroto. Nur bei ihm hat es recht gut gepasst, da er schon immer ein Wahnsinniger war. Gentoku als Comedy Charakter funktionierte nicht wirklich. Nach zwei Folgen, in denen das wirklich extrem war, hat man es aber zum Glück mehr oder weniger fallen gelassen.
Evolt als Bösewicht war wirklich ein interessanter Fall. Generell zaubern die Kamen Rider Staffeln gegen Ende einen Bösewicht aus dem Hut und geben ihm irgendeine Verbindung zur Staffel. Hier war Evolt sozusagen von Anfang an präsent, ohne dass man es wusste. Allein dadurch würde die Staffel wohl auch von einem Rewatch profitieren. Und er war wohl die bisher größte Bedrohung, der je ein Kamen Rider gegenüber stand.

Das Ende der Staffel sehe ich mit gemischten Gefühlen. Hier wurden nicht nur zwei Welten verschmolzen. Gleichzeitig wirkt das Ende auch wie eine Fusion der Enden von Kamen Rider Ryuki und Zyuohger. Allerdings besser umgesetzt als in den beiden Serien. Im Gegensatz zu Ryuki hatte ich hier nicht das Gefühl, dass das Ende die ganze Serie rückgängig gemacht hat. Sento und Banjou sind immer noch dieselben. Die einzigen, die ihre Erinnerung an die Ereignisse noch haben. Nur kann man sich hier auch fragen, ob die Fusion der Welten nicht auch gleichzeitig ein Massenmord war. Die Personen, die es in beiden Welten gab, wurden miteinander quasi verschmolzen. Was genau bedeutet das? Wird das Bewusstsein von zwei Personen zu einem verschmolzen, oder verschwindet bei dem Prozess das Bewusstsein einer Person. Denn die Persönlichkeiten der Skywall Welt scheinen verschwunden zu sein (oder auch nicht ganz, wie man an Misoras Reaktion merkt). Sind die Skywall Persönlichkeiten damit „tot“? Klar, sie hatten keine andere Wahl, weil ihre Welt zerstört worden wäre, aber welches Recht hatten sie, eine andere Welt da mit reinzuziehen? Effektiv wurden so gesehen bei der Fusion beide Welten „zerstört“ und eine neue geschaffen. Was genau unterscheidet unsere Helden dann von Evolt? Einerseits ist es ja schon ein mutiger Schritt, ein Ende zu produzieren, welches man auch als moralisch fragwürdig betrachten kann. Es mag nicht jedem gefallen, aber wer will schon Helden haben, die immer moralisch korrekt handeln? In diesem Fall hätte es dazu geführt, dass Evolt gewonnen hätte.

Abschließend kann ich sagen, dass Build wirklich eine der besten Kamen Rider Staffeln und einer der besten Tokus ist. Hier passt nahezu alles. Einziger Kritikpunkt bei mir ist wirklich nur Gentokus Wandel. Das Ende würde ich nicht allzu negativ bewerten, weil das wirklich Geschmackssache ist. Zi-O als Nachfolgestaffel wird es wirklich schwer haben. OOO hatte es bei mir als Nachfolgestaffel von W auch schon schwer und ist wahrscheinlich deswegen auch im Fandom etwas unterbewertet. Bei Zi-O kommt noch hinzu, dass ich der Staffel erst einmal skeptisch gegenüber trete, weil Decade schon kein gutes Jubiläum war. Zi-O hat die Chance, es besser zu machen. Aber ich bin erst einmal vorsichtig.
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Go-On Black » So 2. Sep 2018, 17:08

Dann verlier ich auch mal ein paar Worte zu Kamen Rider Build. Ich bin ebenfalls extrem von der Serie begeistert gewesen. Vor allem nachdem mir Ex-Aid nicht sonderlich zugesagt hatte und bei mir so ne Null-Bock Phase auf Rider ausgelöst hatte. Bin ich zwar im Nachhinein sehr dankbar drüber da ich so endlich zu Ultraman gefunden hab aber das nur am rande.
Build hat mir von Anfang an schon Bock gemacht aber es hat dann doch etwas gedauert um bei mir komplett den Hype auszulösen. Vor allem die Hypercomedy Elemente die noch am Anfang vorhanden waren sind so ne kleine Hemmschwelle für mich gewesen, da sie sich doch extrem mit der Ernsthaftigkeit der restlichen Serie gebissen haben. Kaum das Build jedoch den Timeslot gewechsel hatte ging es schlag auf schlag und ich war sehr schnell sehr vond er Serie begeistert.
Aber vor allem das Finale hat mich extrem begeistert da es von Anfang an einfach rund war. Es ist ein Finale gewesen das der Serie komplett treu geblieben ist und zumindest für mich jeden losen Faden schön verknüpft hat.

Kamen Rider Build und Ich waren auf jeden Fall ein Best Match.
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Chris » Do 6. Sep 2018, 03:12

Um Chris nichts vorweg zu nehmen, hab ich den Rest der Review jetzt mal in eine Spoilerklammer gepackt
Wie umsichtig. Verbindlichsten Dank.

Selber fehlt mir noch etwas, allerdings geht's mit grossen Schritten aufs Finale zu. Aktueller Stand: Folge 42

Leider, leider muss ich sagen, dass ich mit den Entwicklungen jetzt im letzten Viertel nicht wirklich zufrieden bin. Bislang war das Tempo perfekt. Jede Folge brachte einen Fortschritt, führte die Haupthandlung ein Stückchen fort, aber es war nie zu viel oder überladen. Jetzt allerdings jagt ein Schocker den nächsten, nur um direkt im Anschluss wieder aufgelöst zu werden. Banjo wird gefressen, aber nur zwei Folgen drauf kommt er zurück. Dafür wird Sento verschlungen, kommt jedoch bereits in der nächsten Folge wieder frei. Allerdings ist jetzt die Persönlichkeit von Katsuragi dominant, aber schon eine Episode später ist hier alles wieder im Lot. Die Pandorabox trat jetzt auch ewig auf der Stelle. "Haha! Ich habe alle Bottles. Jetzt kann ich die Welt zerstören....oder doch nicht? Ich muss wohl erst Banjo fressen. Jetzt aber! Immer noch nicht genügend Kraft. Sento, auf den Teller mit dir....Hmmm, eigentlich hab ich gar keine Lust mehr, die Erde zu vernichten." Dann noch der plötzliche Sinneswandel von Utsumi und jetzt auf einmal die Geschichte mit den Lost Bottles.
Grade letzter Punkt stört, da die verlorenen Flaschen (abgesehen davon, dass das Trio die benutze) bislang mit keinem Wort erwähnt wurden und nun plötzlich im Zentrum der Handlung stehen. Sie wurden von Jetzt auf Gleich ausgegraben, ohne irgendwas konkretes darüber zu sagen. Dafür, dass die irgendein Katastrophenwunder vollbringen, wenn sie zusammenkommen, hat man sie jedenfalls bisher entsetzlich ignoriert. Vielleicht kommt da noch was, aber die Erklärung zu den Best Matches war ja auch eher mau: Misora mag Hasi <3 + Panzer macht Hasi putt T__T = BEST MATCH >___<
Keine Ahnung, was da passiert ist, aber mir kommt es so vor, als hätten die Autoren irgendwie die Kontrolle verloren. Ob sie bemerkt haben, dass sie mit den Drehbüchern nicht bis zum Ende kommen und kurzfristig die Handlung noch erweitern mussten oder ob sie spontan noch Änderungen einbauten, man weiss es nicht. Für mich persönlich hat die Qualität aber deutlich nachgelassen.
Trotzdem macht Build noch Spass und ich kann auch über die Probleme hinwegsehen. Wenn ich an Kiva zurückdenke fällt mir da immer noch als Erstes ein "Man hat sich kaum bemüht, die beiden Zeitlinien vernünftig zusammenzuführen", bei Den-O denkt ich an einen Hauptfeind, der wahrscheinlich selber nicht weiss, was er tut. Fourze hatte auch den ein oder anderen Hänger (z.B der Direktor, der sich im Nu bekehren lässt), OOO bestimmt auch, aber bei beiden Staffeln stört's mich nicht, weil das Gesamtpaket funktioniert hat. Bei Build ist's genauso. Dinge, wie oben erwähnt, fallen mir einfach auf, allerdings kann ich mal mehr, mal weniger gut, drüber hinwegsehen. Bei Build recht gut.

Die Leute von Nanba sind jetzt endlich Geschichte. Die funktionierten gut als Gegner im Hintergrund, aber nach dem Ende von Seito hatten die für mich ihren Sinn verloren und sind eh nur noch Stalk hinterhergelaufen. Die Zahnradbrüder fand ich, wie schon erwähnt, vollkommen uninteressant und überflüssig. Hatte auch keinerlei Sinn, dass sich einer von beiden am Ende noch vor CrossZ wirft und die Attacke abfängt. Und der Präsident war eh gruselig. So übertrieben, wie der gespielt hat, war der auch bei der Präsentation von vor zehn Jahren dabei und badete im Pandoralicht? Als der jedenfalls endlich die Box in die Finger bekam und gierig und mit breitem Grinsen seine Arme drum legte ist es mir fast schon kalt den Rücken runtergelaufen. Wäre die Szene noch zwei Sekunden länger gegangen, der hätte die garantiert abgeschlabbert. Extrapunkte übrigens, dass er Evoli vertraut hat. Der Gute hat jetzt sämtliche Parteien und so ziemlich jeden Charakter verraten und der Nanbapräsident denkt trotzdem, dass er ihm gegenüber loyal ist. Hehehe, der Depp.....

Was grad mit Utsumi los ist, keinen Peil. War halt, wie schon gesagt, wieder so eine Wendung, die für mich kaum nachvollziehbar ist. Als Nanba-Kind sollte der seinem Chef eigentlich vollkommen hörig sein, andererseits machte der auch nie irgendeinen labilen Eindruck. Warum der so plötzlich am Rad dreht darf mir gern einer erklären. Grade jetzt in Akt 42 gab es wieder so eine widersprüchliche Szene. Er ist dagegen, dass die Entwicklung der Lost Smashes weitergeht, da diese eine Gefahr für das eben vereinte Land darstellen, zieht fünf Minuten drauf aber irre lachend und die Gegend zerstörend durch die Stadt. Naja, naja. Ich hoffe nur, dem fällt am Ende nicht plötzlich ein, dass Evoli doch nicht so dufte ist. MadRogue gefällt mir aber verdammt gut. Der original Rogue in schwarz sieht zwar cooler aus, aber ein richtiges Kostüm braucht nun mal anständige Stiefel, da geb ich dem Kollegen in schwarz-weiss klar den Vorzug. Gibt ja leider kaum einen Rider mit richtigen Stiefeln, mir fällt keiner ein (Fourze im weitesten Sinne noch), aber generell ist ja auch der Stil der Kostüme anders.
Der MegaBuild gefällt mir dagegen kaum. Weiss mit bunt ist schon cool, aber der sieht halt so aus, als würden da noch die Hälfte der Verbindungsschläuche raushängen. Ist jetzt auch die fünfte Verwandlung für Sento, Takumin dagegen hat überhaupt kein PowerUp bekommen. Schade. Der EvoliSento war übrigens auch ziemlich lächerlich, zum Glück war der ganz schnell wieder weg.
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Re: Kamen Rider Build

Beitrag von Ranger L » Fr 7. Sep 2018, 04:24

Also zu ein paar Sachen, die du ansprichst kommt definitiv noch was, das ich dir aber noch nicht vorweg nehmen will.

Dass sich die frühen 40er ein wenig gestreckt angefühlt haben, das finde ich auch, aber das wird in den letzten paar Folgen wieder besser. Die Lost Bottles werden am Ende auch noch eine wichtige Rolle spielen. Erklärt wurden sie halt nur in dem Sinne, dass sie künstlich von Menschenhand erschaffen wurden und nicht wie die anderen von Evolt selbst stammen. Ich glaube aber, dass das durchaus mit Absicht so rüber kommen sollte, dass er das mehr oder weniger improvisiert hat bzw. es zumindest nicht Teil des ursprünglichen Plans war. Ebenso wie die Tatsache, dass er Sentos Körper übernommen hat.
Chris hat geschrieben:
Do 6. Sep 2018, 03:12
Extrapunkte übrigens, dass er Evoli vertraut hat. Der Gute hat jetzt sämtliche Parteien und so ziemlich jeden Charakter verraten und der Nanbapräsident denkt trotzdem, dass er ihm gegenüber loyal ist. Hehehe, der Depp.....
Naja, also in den letzten paar Folgen zuvor hat man denk ich schon gemerkt, dass er ihm nicht mehr wirklich vertraut, sondern nur noch mitspielt, weil er auf ihn angewiesen ist und auch nicht besonders viel gegen ihn ausrichten kann.
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