Kaito Sentai Lupinranger vs Keisatsu Sentai Patranger

Alles über Sentai hier rein.

Moderator: Moderatorenteam

Schaut ihr Lupanranger vs. Patranger?

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4
80%
Nein
1
20%
 
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Re: Kaito Sentai Lupinranger vs Keisatsu Sentai Patranger

Beitrag von Ranger L » So 1. Jul 2018, 04:09

Red Ranger hat geschrieben:
Sa 30. Jun 2018, 11:36
Überrascht war ich vor allem von der Fillerfolge mit Umika und Tsukasa im Vergnügungspark. Anfangs dachte ich noch, dass die Folge langweilig wird, aber sie hat ja doch einiges zur Charakterentwicklung zwischen Umika und Tsukasa beigetragen, so dass ich mich am Ende gefragt hab, ob man die Folge überhaupt als richtige Fillerfolge bezeichnen kann. Genau so macht man Filler.
Wobei mich an der Folge etwas gestört hat, dass Tsukasa Umika einen Meter vor ihr nicht erkannt hat, nur weil sie ne kleine gelbe Maske aufhatte, die gerademal die Augen abdeckt. Ansonsten ist die Staffel bisher eigentlich ziemlich vernünftig mit der Identität der Lupinrangers umgegangen, aber in der Folge fand ich’s schon arg grenzwertig.
Red Ranger hat geschrieben:
Sa 30. Jun 2018, 11:36
Vielleicht wird Noel als eher neutraler Ranger im Konflikt beider Parteien dafür sorgen, dass die Lupinranger und Patranger sich gegen die Gangler zusammentun.
Das hab ich mir auch gedacht. Ich könnte mir gut vorstellen, dass er beiden Teams vormachen will, dass er selbstverständlich nur auf ihrer Seite steht und nur bei den jeweils anderen Undercover ist, seine wirkliche Mission aber eigentlich ist, beide Teams zu vereinen.
Red Ranger hat geschrieben:
Sa 30. Jun 2018, 11:36
Da aber das Debüt von TheWorld auch schon sehr gut war, scheint sie dafür wirklich ein Händchen zu haben. Wobei mir anschließend Misao als Charakter nicht so gut gefallen hat. Lag aber eher daran, dass mir irgendwann seine ständigen Depriphasen auf die Nerven gingen.
Mir ging’s da ehrlich gesagt eher andersrum. Das eigentliche Debut fand ich eher mäßig, aber den Charakter mochte ich extrem gern. Ich fand ihn einfach mega sympathisch und seine Depri-Momente wurden eigentlich die meiste Zeit auch hauptsächlich als Comic-Relief benutzt. Mir hat bei ihm auch gefallen, wie sehr er im Lauf der Staffel gewachsen ist.
Red Ranger hat geschrieben:
Sa 30. Jun 2018, 11:36
Gerade wenn man es mit den 80er Staffeln von Soda vergleicht, fällt schon auf, dass nicht nur Lupin vs. Pat mit eher blassen Bösen zu kämpfen hat, sondern es ein Problem vieler neuer Staffeln ist. Toqger und Enter bei Go-Busters sind da wohl noch die große Ausnahme.
Das stimmt, gerade die letzten paar Jahre waren die Bösen alle nicht so überirdisch. Die letzte Staffel mit wirklich guten Schurken war ToQger. Ninninger und Kyuuranger hatten beide jeweils einen guten Bösen, die von Zyuohger hatten potenzial, das man aber komplett verschwendet hat und LvP tut sich auch noch etwas schwer. Kann sein, dass es an Gekiranger liegt, vielleicht hat es aber auch nur was mit den Writern zu tun. Wenn man mal die letzten 10 Jahre anschaut, waren die Staffeln, die die tendenziell besseren Bösen hatten, alle entweder von Kobayashi oder Yokote.
Aber wer weiß, die Staffel hat ja noch knapp 30 Folgen, vielleicht tut sich ja noch was.
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Re: Kaito Sentai Lupinranger vs Keisatsu Sentai Patranger

Beitrag von Red Ranger » Do 6. Sep 2018, 17:25

Nach 29 Folgen bin ich irgendwie in einer schwierigen Phase bei dieser Staffel. Auf die anfängliche Begeisterung ist irgendwie Ernüchterung gefolgt. Das Problem ist, ich will die Staffel wegen ihres interessanten Konzepts ja gut finden und die erste Hälfte hat mich größtenteils auch gut unterhalten, aber momentan macht es mir die Staffel echt schwer. Mein größtes Problem ist zur Zeit, dass ich das Gefühl hab, dass bis auf die Einführung von Noel die Staffel seit knapp 15 Folgen auf der Stelle tritt. Es gab bisher überwiegend nur Andeutungen, aber kein einziges Geheimnis wurde bisher aufgelöst oder mal weitergesponnen. Zamigo hat seine interessanten Ansätze, kommt aber viel zu selten vor, um wirklich interessant zu sein und bleibt, wie der Rest der Bösen, noch recht blass. Gerade jetzt wo Build vorbei ist und wirklich perfektes Timing hatte, wann was in der Story passiert, lassen sich die Fehler von Lupin vs. Pat erst besser erkennen. Dass die Filler zahlreicher werden und deren Qualität schlechter werden, hilft auch nicht. Bis zum Ende kann noch alles passieren. Die Staffel könnte in meinem Ranking sowohl sehr weit oben, als auch sehr weit unten landen. Momentan würde es jedenfalls nicht für die Top 10 reichen. Die Staffel lässt mich momentan Kyuranger vermissen. Ja, auch Kyuranger hatte seine Schwächen, wie der Fokus auf Lucky (und die unsinnige Erklärung seines Glücks) oder dass manche Charas sträflich vernachlässigt wurden. Vom Storytelling und vom Timing hatte die Staffel aber das, was ich schon immer in Sentai haben wollte. Genau das fehlt mir momentan. Lupin vs. Pat hat derzeit kein gutes Händchen für Timing. Immer wenn die Handlung wieder Fahrt aufnimmt, wird auch schnell das Tempo wieder rausgenommen. Mittlerweile nervt es schon. Ich hätte anfangs nicht gedacht, dass ich von der Staffel mal genervt sein würde, aber dieser Punkt scheint erreicht zu sein. Die Staffel muss jetzt endlich mal ordentlich aufs Gaspedal treten, damit sie wieder interessanter wird. Ich hoffe nur, dass es nicht darauf hinaus läuft, dass sich die Staffel bis zum Finale weiterhin im Kreis drehen wird und erst am Ende alles Schlag auf Schlag aufgelöst wird.
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Re: Kaito Sentai Lupinranger vs Keisatsu Sentai Patranger

Beitrag von Ranger L » Fr 7. Sep 2018, 04:20

Ich finde ehrlich gesagt auch, dass die Staffel langsam anfängt nachzulassen. Gerade die letzten paar Folgen nach dem Mini-Climax, waren ziemlich mittelmäßig. Ich finde sie immer noch gut, aber ich komme jetzt so langsam in den Bereich in dem ich dieselben Probleme erkenne, die ich auch schon mit Zyuohger hatte. Besonders was die Bösen betrifft.
Dogranio ist im wesentlichen Genis, nur ohne das Desinteresse, Goche ist nahezu 1:1 Naria, Destra hat was von Azard und mit Zamigo hab ich das gleiche Problem, das ich mit Bado hatte. Er creept seit fast 25 Folgen in der Gegend rum, kommt alle 5 Folgen mal ganz kurz vor, ohne wirklich irgendwas zu machen und das war’s.

Den Vorteil den die Staffel Zyuohger gegenüber immer noch hat ist, dass ich das Konzept einfach geil finde und es die Serie in Kombination mit den guten Charakteren einigermaßen tragen kann. Aber ich hoffe auch, dass sie jetzt endlich mal anfangen, was aus ihren Ansätzen (die ja wohl wirklich zahlreich vorhanden sind) zu machen. Es wäre schade, wenn man am Ende anfängt, wie bei Zyuohger, sämtliche Storyaspekte zu verschwenden, wenn sie anfangen interessant zu werden.
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Re: Kaito Sentai Lupinranger vs Keisatsu Sentai Patranger

Beitrag von Red Ranger » So 25. Nov 2018, 08:36

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Da dachte man, letztes Jahr gab es kein Team-Up, weil es sonst zu viele Charaktere werden, und schon wird man eines besseren belehrt. Es wird tatsächlich ein Lupinranger vs Patranger vs Kyuranger geben. Vielleicht war bei Kyuranger ja dann auch das vs. Space Squad das Team-Up Ersatz. Aber schön, zu sehen, dass die Team-Ups doch nicht komplett gestrichen wurden, wie anfangs vermutet.
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Re: Kaito Sentai Lupinranger vs Keisatsu Sentai Patranger

Beitrag von Ranger L » Mo 26. Nov 2018, 05:22

Was man vielleicht noch ergänzen könnte, wäre dass dieser Film wohl erst im Sommer erscheint und nicht im Januar wie die früheren Team-Up Filme, was impliziert, dass man hiermit vielleicht auch das V-Cinema ersetzt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Toei sich gedacht hat, wenn die beiden Filme einzeln nicht rentabel genug sind, könnten wir sie ja auch zu einem kombinieren.

Ich bin aber auch ganz froh darüber, dass das nicht das Ende der VS-Filme ist (auch wenn das bedeutet, dass ich die Kyurangers jetzt in noch einem Film ertragen muss :P)
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Re: Kaito Sentai Lupinranger vs Keisatsu Sentai Patranger

Beitrag von Red Ranger » Mo 26. Nov 2018, 07:11

Ich bin mir nicht sicher, ob sie tatsächlich die bisherigen Sentai Filme ersetzen wollen, da die ja auch immer gleichzeitig mit dem aktuellen Kamen Rider Film im Kino gezeigt wurden. Ich persönlich fand aber die Team-Up Filme immer besser, da die regulären Filme sich meistens eh nicht von regulären Folgen oder Zweiteilern unterschieden haben (schon alleine wegen ihrer Länge).

Es wird auf jeden Fall ein interessantes Team-Up. Auf der einen Seite eine Staffel, die mich richtig begeistert hat und mit einem neuen Konzept frischen Wind in Sentai gebracht hat, auf der anderen Seite LuPat. Lucky scheint wohl wirklich der größte Glückspilz des Universums zu sein, denn Keiichiros Anwesenheit bedeutet, dass Lucky nicht der schlechteste Red des Team-Ups sein wird.
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Re: Kaito Sentai Lupinranger vs Keisatsu Sentai Patranger

Beitrag von Ranger L » Di 27. Nov 2018, 05:13

Red Ranger hat geschrieben:
Mo 26. Nov 2018, 07:11
Ich bin mir nicht sicher, ob sie tatsächlich die bisherigen Sentai Filme ersetzen wollen, da die ja auch immer gleichzeitig mit dem aktuellen Kamen Rider Film im Kino gezeigt wurden. Ich persönlich fand aber die Team-Up Filme immer besser, da die regulären Filme sich meistens eh nicht von regulären Folgen oder Zweiteilern unterschieden haben (schon alleine wegen ihrer Länge).
Ich hab mehr die Epilog Filme gemeint, die normalerweise nicht ins Kino kommen, nicht die Summer Movies. Dass sie die Summer Movies ersetzen glaub ich auch nicht, schließlich sind die abgesehen von den Effekten wohl kaum mehr Aufwand als eine normale Folge. Bei Kyuranger war der vs. Space Squad Film ja auch schon mehr oder weniger der Ersatz für das reguläre V-Cinema (zumindest chronologisch betrachtet).
Red Ranger hat geschrieben:
Mo 26. Nov 2018, 07:11
Lucky scheint wohl wirklich der größte Glückspilz des Universums zu sein, denn Keiichiros Anwesenheit bedeutet, dass Lucky nicht der schlechteste Red des Team-Ups sein wird.
Nur wenn Keiichiro ein Lupin Collection Piece hat, mit dem er sich in Ryoga verwandeln kann. :lol:
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Re: Kaito Sentai Lupinranger vs Keisatsu Sentai Patranger

Beitrag von Red Ranger » Di 27. Nov 2018, 06:36

Ranger L hat geschrieben:
Di 27. Nov 2018, 05:13
Ich hab mehr die Epilog Filme gemeint, die normalerweise nicht ins Kino kommen, nicht die Summer Movies. Dass sie die Summer Movies ersetzen glaub ich auch nicht, schließlich sind die abgesehen von den Effekten wohl kaum mehr Aufwand als eine normale Folge. Bei Kyuranger war der vs. Space Squad Film ja auch schon mehr oder weniger der Ersatz für das reguläre V-Cinema (zumindest chronologisch betrachtet).
An die Filme hab ich jetzt gar nicht mehr gedacht. Aber das könnte wirklich Sinn machen. Ich weiß nicht, wie gut sich diese Filme immer verkauft haben. Man hat ja recht lange daran festgehalten. Also müssen die sich ja irgendwie schon gelohnt haben.
Nur wenn Keiichiro ein Lupin Collection Piece hat, mit dem er sich in Ryoga verwandeln kann. :lol:
Keiichiro muss einfach nur er selbst sein, um der schlechteste Red des Team-Ups zu werden. Ich möchte sogar behaupten, dass Keiichiro der unsympathischste Red seit Matoi aus GoGo V ist. Ich weiß gar nicht, wie so einer überhaupt Anführer einer Polizeieinheit werden konnte. Er ist mir dafür doch etwas zu cholerisch. Tsukasa würde sich als Red besser machen. Sie handelt überlegt und ist clever. Eigentlich schade, dass Toei die Gelegenheit verstreichen lassen hat, bei einer Staffel mit zwei Teams einem Team einen weiblichen Red zu geben.
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Re: Kaito Sentai Lupinranger vs Keisatsu Sentai Patranger

Beitrag von Ranger L » Mi 28. Nov 2018, 05:15

Also unsympathisch find ich Keiichiro ganz und gar nicht. Er ist nicht so schlau und bedacht wie Tsukasa, aber ich würde ihn jetzt nicht unbedingt als schlechten Anführer sehen. Er kann zwar manchmal recht aufbrausend sein, aber er ist auch sehr zielstrebig und hat nachvollziehbare ideale. Seine Sichtweise auf die Lupinrangers finde ich durchaus logisch und er ist von seiner ursprünglichen Haltung ja eh schon etwas abgerückt und ansonsten werden seine „cholerischen“ Momente eigentlich nur mal zwischendurch als Comic Relief benutzt.
Was man ihm vielleicht vorwerfen könnte ist, dass er es noch nicht geschafft hat, die Identität der Lupinrangers herauszufinden, aber das hat Tsukasa auch nicht. Ich würde Keiichiro sogar als den besseren Roten Ranger der Staffel bezeichnen.
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Re: Kaito Sentai Lupinranger vs Keisatsu Sentai Patranger

Beitrag von Red Ranger » Mi 28. Nov 2018, 17:57

Mag sein, dass er sich im Vergleich zum Anfang der Staffel gebessert hat. Das Problem ist nur, die Staffel hat es irgendwie versäumt, mir Keiichiro nahe zu bringen. Das Problem haben die anderen Patrangers zwar auch, aber nicht so in diesem Ausmaß. Das ist auch mit einer der Kritikpunkte, die ich an der Staffel hab. Beide Rangerteams sollen gleichwertig sein und gleichermaßen Hauptcharaktere sein. Tatsächlich sind aber die Lupinrangers die eigentlichen Hauptcharaktere und die Patrangers wirken auf mich eher wie bessere Nebencharas. Gerade in den ersten Folgen standen überwiegend die Lupinrangers im Fokus. Dass man die Patrangers erst kaum in die Story eingebunden hat und man ihnen nur in Fillern Fokus gegeben hat (und die meisten Filler der Staffel sind leider eher schlecht), hat ihnen auch nicht geholfen. Man könnte die Patrangers komplett aus der Staffel raus lassen und durch einfache Polizisten ersetzen, die den Lupinrangers auf der Spur sind, und es würde sich nichts ändern. Noel könnte nach wie vor noch ein Doppelagent sein. Ähnliches auch bei den Bösen, wo es auch versäumt wurde, sie interessant zu machen. Dafür tauchen sie zu selten auf. Über den großen Anführer Dogranio weiß man so gut wie gar nichts (es ging da mal ein Gerücht um, dass er Arsene Lupin persönlich sein soll), Destra bleibt dafür, dass er als so gefährlich vorgestellt wurde, auch ziemlich blass, und Zamigo ist für einen so storyrelevanten Charakter viel zu selten zu sehen.

Mit LuPat ergeht es mir eigentlich so ähnlich wie dir letztes Jahr mit Kyuranger. Die Staffel verpasst regelmäßig die Momente, für mich interessant zu werden. Und wenn sie dann mal Fahrt aufnimmt, wird kurz darauf das Tempo wieder raus genommen. Vom Timing greift die Staffel zu oft daneben. Es wird wahrscheinlich zwar nicht darauf hinauslaufen, dass die Staffel in meinem Ranking ganz unten landet, aber es dürfte wohl mein bisher deftigstes Abschlussreview werden, bzw. wird man dem Review meine Enttäuschung anmerken können. Aber ein Vorteil hat das Ganze. Wäre die Staffel übermäßig gut geworden, hätte es danach wohl jede Staffel mit einem einzigen Rangerteam erst einmal schwer gehabt.
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Re: Kaito Sentai Lupinranger vs Keisatsu Sentai Patranger

Beitrag von Ranger L » Do 29. Nov 2018, 05:16

Ich kann deinen Standpunkt ehrlich gesagt sogar recht gut verstehen. Ich denke, wenn ich die letzte Staffel nicht so schrecklich gefunden hätte und sich für mich dem entsprechend nahezu alles im Vergleich wie eine Steigerung anfühlt, würde ich die Serie wahrscheinlich auch deutlich härter kritisieren. Gerade bei der Sache mit den Bösen muss ich dir auch zu 100% zustimmen. Man scheint wohl jetzt damit anzufangen, was mit ihnen zu machen, aber nach 40 Folgen ist das einfach zu spät. Gerade mit Zamigo hat man viel zu lange gewartet, insbesondere wenn man ihn so früh schon einführt. Ich verstehe echt nicht, was dagegen gesprochen hätte, die Identität des Ganglers, der für das Verschwinden der Angehörigen der Lupinrangers verantwortlich ist, bis Mitte der Staffel zu einem Mysterium zu machen und dafür den Charakter ab dann auch wirklich konsequent einzusetzen.

Bei den Patrangers hab ich es persönlich jetzt nicht so krass empfunden wie beispielsweise bei Hammie oder Spada, aber ich geb dir schon Recht, dass sie im Vergleich zu den Lupinrangers sehr häufig das Nachsehen haben. Wobei ich finde, dass das eigentlich erst in den 20ern so richtig krass geworden ist. Nach den ersten 2-3 Folgen fand ich den Fokus erstmal einige Zeit halbwegs ausgeglichen, weshalb mir die Patrangers doch recht schnell sympathisch werden konnten und es dann schon waren, als man angefangen, sie komplett beiseite zu schieben. Aber ich schätze wie stark man das empfinden kommt wohl auch etwas darauf an, was genau man sich von dem VS. Konzept versprochen hatte.
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Re: Kaito Sentai Lupinranger vs Keisatsu Sentai Patranger

Beitrag von Red Ranger » Do 29. Nov 2018, 23:17

Ranger L hat geschrieben:
Do 29. Nov 2018, 05:16
Ich kann deinen Standpunkt ehrlich gesagt sogar recht gut verstehen. Ich denke, wenn ich die letzte Staffel nicht so schrecklich gefunden hätte und sich für mich dem entsprechend nahezu alles im Vergleich wie eine Steigerung anfühlt, würde ich die Serie wahrscheinlich auch deutlich härter kritisieren.
Das ist ja bei mir genau umgekehrt, da ich Kyuranger ja sehr gut fand. Meistens ist es so bei mir, dass wenn ich eine Staffel gut fand, es die nachfolgende Staffel nie wirklich leicht hat. Man vergleicht automatisch, auch wenn die Staffeln noch so unterschiedlich sind. Und meistens fand ich die Staffeln, die direkt nach einer sehr guten Staffel kamen, nicht so gut. Toqger war wohl die große Ausnahme. Kyoryuger hatte mir schon gut gefallen, aber Toqger war dann nochmal ne Ecke besser.
Gerade bei der Sache mit den Bösen muss ich dir auch zu 100% zustimmen. Man scheint wohl jetzt damit anzufangen, was mit ihnen zu machen, aber nach 40 Folgen ist das einfach zu spät. Gerade mit Zamigo hat man viel zu lange gewartet, insbesondere wenn man ihn so früh schon einführt. Ich verstehe echt nicht, was dagegen gesprochen hätte, die Identität des Ganglers, der für das Verschwinden der Angehörigen der Lupinrangers verantwortlich ist, bis Mitte der Staffel zu einem Mysterium zu machen und dafür den Charakter ab dann auch wirklich konsequent einzusetzen.
Dadurch, dass Zamigo ja auch so ein storyrelevanter Charakter ist und trotzdem so inkonsequent eingesetzt wird, fühlt es sich auch so an, als wenn die Staffel auf der Stelle treten würde. Wir sind bei Folge 40 angelangt und nicht wirklich schlauer als zum Anfang der Staffel. Dass die Angehörigen der Lupinranger nicht wirklich tot sind, hatte man sich auch schon denken können. Man hat Zamigo schon sehr früh eingeführt und wird wahrscheinlich gegen Ende seine Storyline Schlag auf Schlag auflösen. Vielleicht hätte man ihn schon zur Staffelmitte erledigen sollen und dann näher auf die Lupin Collection und die angeteaserten Geheimnisse von Kogure und Noel eingehen sollen. Scheint aber wohl ne Eigenart von Komura zu sein, dass sie ihre Charaktere vergisst. War bei Zyuohger mit Bado nicht anders, nur dass Bado nicht so die große Storyrelevanz wie Zamigo hatte. Bei ihm hatte es sogar halbwegs Sinn gemacht, ihn selten einzusetzen.
Bei den Patrangers hab ich es persönlich jetzt nicht so krass empfunden wie beispielsweise bei Hammie oder Spada, aber ich geb dir schon Recht, dass sie im Vergleich zu den Lupinrangers sehr häufig das Nachsehen haben. Wobei ich finde, dass das eigentlich erst in den 20ern so richtig krass geworden ist. Nach den ersten 2-3 Folgen fand ich den Fokus erstmal einige Zeit halbwegs ausgeglichen, weshalb mir die Patrangers doch recht schnell sympathisch werden konnten und es dann schon waren, als man angefangen, sie komplett beiseite zu schieben. Aber ich schätze wie stark man das empfinden kommt wohl auch etwas darauf an, was genau man sich von dem VS. Konzept versprochen hatte.
Ich fand gerade am Anfang die Patranger ziemlich vernachlässigt, weil sie, wenn überhaupt, nur in Fillern Fokus bekommen haben. Jetzt versucht man wenigstens, sie irgendwie in die Story einzubinden. Ich persönlich hab mir vom VS. Konzept versprochen, dass beide Teams gleichwertig sind und auch beide vernünftig in die Story eingebunden werden. Leider werden die Patrangers hauptsächlich nur als weiteres Hindernis für die Lupinrangers auf dem Weg zur vollständigen Lupin Collection eingesetzt. Aber eines muss man der Staffel zugute halten. Sie scheint das VS. Konzept bis zum Ende durchzuziehen. Ich hätte am Anfang der Staffel damit gerechnet, dass die Lupinrangers und Patrangers sich verbünden würden und dauerhaft zusammen kämpfen.
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Re: Kaito Sentai Lupinranger vs Keisatsu Sentai Patranger

Beitrag von Ranger L » Fr 30. Nov 2018, 05:06

Red Ranger hat geschrieben:
Do 29. Nov 2018, 23:17
Man hat Zamigo schon sehr früh eingeführt und wird wahrscheinlich gegen Ende seine Storyline Schlag auf Schlag auflösen. Vielleicht hätte man ihn schon zur Staffelmitte erledigen sollen und dann näher auf die Lupin Collection und die angeteaserten Geheimnisse von Kogure und Noel eingehen sollen. Scheint aber wohl ne Eigenart von Komura zu sein, dass sie ihre Charaktere vergisst. War bei Zyuohger mit Bado nicht anders, nur dass Bado nicht so die große Storyrelevanz wie Zamigo hatte. Bei ihm hatte es sogar halbwegs Sinn gemacht, ihn selten einzusetzen.
Ja, das ist auch genau das, was mich schon an Zyuohger zu Tode genervt hat. Man hat im Grunde 2/3 der Staffel nur mit Teasern und Pseudo Build-Up verbracht, nur um dann in den letzten 15 Folgen nach und nach alle interessanten Storylines in jeweils nem Zweiteiligen Mini-Climax aufzulösen, den Charakter im Wesentlichen aus der Handlung zu nehmen (selbst mit Bado hat man das ja mehr oder weniger gemacht) und einen mit dem Gefühl zurück zu lassen, dass die gesamte Storyline rückwirkend betrachtet eigentlich zu gar nichts geführt hat.
Das ist auch der Grund warum ich sage, es kommt bei Lupat jetzt wirklich sehr stark darauf an, wie gut man die Mysterien auflöst und was dann am Ende dabei rum kommt. Das wird dann letztlich darüber entscheiden, wo die Staffel in meinem Ranking steht.
Red Ranger hat geschrieben:
Do 29. Nov 2018, 23:17
Ich fand gerade am Anfang die Patranger ziemlich vernachlässigt, weil sie, wenn überhaupt, nur in Fillern Fokus bekommen haben. Jetzt versucht man wenigstens, sie irgendwie in die Story einzubinden. Ich persönlich hab mir vom VS. Konzept versprochen, dass beide Teams gleichwertig sind und auch beide vernünftig in die Story eingebunden werden. Leider werden die Patrangers hauptsächlich nur als weiteres Hindernis für die Lupinrangers auf dem Weg zur vollständigen Lupin Collection eingesetzt. Aber eines muss man der Staffel zugute halten. Sie scheint das VS. Konzept bis zum Ende durchzuziehen. Ich hätte am Anfang der Staffel damit gerechnet, dass die Lupinrangers und Patrangers sich verbünden würden und dauerhaft zusammen kämpfen.
Naja, für mich haben sich die ersten paar Patranger Fokus Folgen wahrscheinlich gerade deshalb nicht wirklich wie Füller angefühlt, weil sie eben benutzt wurden, um die Charaktere zu etablieren. Für mich war relativ früh klar, dass halt hauptsächlich die Lupinrangers die Story tragen werden, während die Patrangers nur als Charaktere unterhaltsam sein sollen und das hat mich eigentlich auch nicht weiter gestört, weil beide Seiten ihren Zweck meiner Meinung nach recht gut erfüllt haben.
Das VS. Konzept hatte mir ja am Anfang eher Sorgen bereitet, weil ich befürchtet hatte, dass es dazu führen wird, dass sich die Charaktere die ganze Zeit aus nichtigen Gründen gegenseitig bekämpfen, was aber letztlich eigentlich nicht wirklich der Fall war. Deshalb war ich von der Umsetzung des Konzepts eigentlich sogar eher positiv überrascht und bin es nach wie vor, da mich gerade die Tatsache, dass man es wohl wirklich bis zu Ende durchzieht, bei nahezu jeder anderen Serie wahrscheinlich gestört hätte.
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Re: Kaito Sentai Lupinranger vs Keisatsu Sentai Patranger

Beitrag von Go-On Black » Di 11. Dez 2018, 15:43

Da ich damals nie weiter als Episode 4 geguckt hatte hab ich die Tage mal angefangen LuPat aufzuarbeiten. Bin jetzt bei Folge 25 und hab doch so lanhsam gemischte Gefühle. Die Staffel hatte wirklich nen sehr sehr guten Start und ich find nach wie vor die Präsentation der Serie extrem gelungen. Kämpfe, Kostüme und Musik alles top. Auch die Charaktere mag ich durch die Bank weg alle. Gerade die Patranger mag ich sehr sehr gern. Schurken sind zwar eher solala aber das ist ja bei Sentai öfter mal so. Auch das die Serie eher Episodeisch ist find ich nicht schlimm.
Was allerdings langsam bei mir für ermüdung sorgt ist das absolut gar nichts passiert. Ich mein klar. Sie sammeln die Lupin Collection und es passieren dinge in den einzelnen Folgen aber das wars dann auch. Man hat nicht so das gefühl das das alles zu einem Großen ganzen gehört auf das es am ende hinausläuft. Es fehlen auch eindeutig die großen momente in der Serie die den Status Quo für ein paar folgen auflockern.
Vor allem wie sie Zamigo als den großen Nemesis für die Lupinranger und vor allem Kairi einführen und er nach zwei Folgen plötzlich verschwindet, keinen juckts und dann dauerts fast 20 Folgen bis die Lupinranger mal wieder auf ihn treffen. Find ich etwas inkonsequent gelöst. Leider merkt man auch seit Noel dabei ist das sich der Fokus langsam aber sicher noch störker auf die Lupinranger verlagert und die Patranger mehr und mehr rausgedrängt werden.
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Re: Kaito Sentai Lupinranger vs Keisatsu Sentai Patranger

Beitrag von Go-On Black » Mo 17. Dez 2018, 13:38

Die neue folge LuPat hat mir richtig richtig gut gefallen. Der Twist war zwar extrem vorhersehbar aber das hat dem ganzen nicht wirklich viel abgetan. Vor allem hat mir an dieser und letzter Folge gefreut das die Patranger mal wieder mehr zu tun bekommen haben und nicht nur für ein zwei Alibi-Szenen vorkamen.
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Re: Kaito Sentai Lupinranger vs Keisatsu Sentai Patranger

Beitrag von Red Ranger » Di 12. Feb 2019, 21:50

Nun ist LuPat auch zu Ende. Ich war schon lange nicht mehr so froh darüber, dass eine aktuell laufende Serie endlich zu Ende ist. So ein Gefühl hatte ich eigentlich nur noch bei Mystic Force, und noch nicht einmal bei Goseiger. Irgendwann war ich auch nur noch genervt von der Staffel, so dass die wenigen positiven Dinge ab da auch kaum noch Wirkung hatten. Wirklich schade, denn das Konzept der Staffel war recht gut. Leider hat man da wenig bis gar nichts draus gemacht. Ja, auf dem Papier wirkt so ein Konzept mit zwei Rangerteams, die auch gegeneinander kämpfen, sehr erfrischend. Die Umsetzung kann man dann aber ruhigen Gewissens als grauenvoll bezeichnen. Ich hatte fast den Eindruck, als hätte man sich zu sehr auf das Konzept ausgeruht und gedacht, die Staffel würde mit dem Konzept schon ein Selbstläufer werden. Dass man trotzdem noch Arbeit reinstecken musste, schien Toei in dem Moment völlig entfallen zu sein. Erst einmal hätte es so gut wie keinen Unterschied gemacht, ob das Team von Polizisten, das die Lupinrangers jagt, selbst Rangers sind oder nicht. Wenn man schon zwei Teams in einer Staffel einbaut, sollten sie auch halbwegs gleichwertig behandelt werden. Doch es standen fast immer die Lupinrangers im Mittelpunkt. Die Patrangers durften zu anfangs nur in belanglosen Fillern glänzen. Das hat schon direkt gezeigt, welchen Stellenwert sie in der Story haben. Dadurch wurden dann auch in den storylastigeren Phasen die Patrangers ziemlich zur Seite geschoben. Als man dann noch angefangen hat, auch in den belanglosesten Fillern mehr die Lupinrangers in den Mittelpunkt zu stellen, sind die Patrangers ganz in der Versenkung verschwunden. Besserung gab es dann lediglich beim Endgame Arc. Lobenswert zu erwähnen ist hier der Zweiteiler, der sich um Noels wahre Herkunft dreht. Es war nicht nur der beste Zweiteiler der ganzen Staffel, sondern hatte beide Teams recht gleich behandelt. So baut man zwei Teams vernünftig in eine Story ein. Gleichzeitig hat dieser Zweiteiler auch gezeigt, welches Potential in dem Staffelkonzept eigentlich steckt, wenn man es denn abrufen kann.

Die Charaktere waren eine zwiespältige Angelegenheit. Ich mochte die Lupinrangers mehr als die Patrangers, was vor allem daran lag, dass man versäumt hat, mir die Patrangers als Charaktere schmackhaft zu machen. Schuld daran ist ebenfalls die Vernachlässigung der Patrangers, und dass sie anfangs nur in Fillern den meisten Fokus hatten. Hinzu kam noch, dass mich Keiichiro die meiste Zeit über nur genervt hat. Auch wenn seine cholerische Art wohl mehr als Comic Relief dienen soll, kann man der Main Writerin folgenden Tipp mitgeben: Gibt man einem Charakter eine nervige Eigenschaft, dann bleibt diese Eigenschaft immer nervig, aber nie witzig. Den gleichen Fehler hat sie in Zyuohger schon mit Misaos Deprimomenten gemacht, die wohl auch eher witzig sein sollten, aber irgendwann nur noch genervt haben. Bei Keiichirio hat es seinen Charakter ziemlich runtergezogen. Dadurch war er für mich auch kein guter Anführer einer Polizeitruppe. Zwar würde ich Kairi jetzt auch nicht als den Vorzeigeanführer sehen, aber von den beiden war er der bessere Red. Zumal die Lupinrangers auch keinen richtigen Anführer haben. Gegen Ende wurde Keiichiro deutlich erträglicher. Wäre er so von Anfang an gewesen, hätte ich ihn auch gemocht. Leider ist sein Charakter da schon zu sehr versaut worden, als dass er mir noch nachträglich hätte gefallen können. Ich kann mir zwar schon vorstellen, dass er am Ende wirklich so etwas wie Freundschaft empfunden hat, aber sein Tränenausbruch im Finale wirkte angesichts seiner vorherigen Charakterisierung recht unglaubwürdig. Noel hingegen fand ich sehr gut. Er wird ja im Fandom mittlerweile als der schlechteste 6th Ranger aller Zeiten bezeichnet. Es gab aber deutlich schlechtere 6th Rangers. Er hat frischen Wind in die Staffel reingebracht und die Idee, dass beide Teams seine Identität kennen, fand ich auch recht gut umgesetzt. Bei Kogure weiß ich bis jetzt immer noch nicht, was ich von ihm halten soll. Er wurde erst auch als ein Charakter präsentiert, der einige Geheimnisse hat, so dass sogar Good Striker vor im Angst hatte. Allerdings hat man daraus nichts gemacht. Welches so schreckliche Geheimnis hatte er denn nun, dass Good Striker so auf ihn reagierte? Oder hatte Good Striker nur keine Lust, von Kogure in das Buch gesteckt zu werden?
Dann gab es ja noch die Bösen. Die blieben bis zum Endgame Arc recht blass und waren einfach nur da. Dogranio blieb auch bis zum Schluss als Hauptschurke sehr uninteressant. Destra war ganz in Ordnung, wenn er was zu tun bekam, und Gauche war auch in den Folgen, die sich mehr um sie drehten, recht gut. Aus Zamigo hätte man definitiv mehr machen können. Erst wird er viel zu früh eingeführt, nur um dann ewig in der Versenkung zu verschwinden und alle paar Folgen mal aufzutauchen. Dann verheizt man ihn eine Folge vor Schluss in einem recht unspektakulären Kampf.

Kommen wir zum nächsten Kritikpunkt der Staffel, und das ist das Timing. Die Staffel versteht es wirklich, lange Zeit nichts zu tun, dann mit ein paar Storyfolgen Spannung aufzubauen, nur um dann wieder das Tempo rauszunehmen und jegliche Spannung zunichte zu machen. Es kam mehr als nur ein Mal vor, dass es storymäßig interessant wurde, und dann kamen wieder eine ganze Reihe an Fillern. Gerade dieses Hin und Her war irgendwann nur noch nervig und hat mir ab einem bestimmten Punkt die Staffel endgültig vermiest. Ich hatte das Gefühl, man hatte eine gute Story für 20 Folgen, wusste aber nicht, wie die restlichen 31 Folgen gefüllt werden sollten. Hinzu kam noch, dass ein Großteil der Filler noch nicht einmal gut war. Anfangs hat man die Filler wenigstens noch für die Charakterentwicklung genutzt. Davon war später auch nichts mehr zu sehen. Genau wie es die Staffel versäumt hat, mir die Patrangers schmackhaft zu machen, konnte sie mir auch die Story nicht so wirklich schmackhaft machen. Dazu wurde man zu oft hinausgerissen. Die Krone des Schwachsinns in der Story hat dann die Enthüllung der Identität der Lupinrangers für die Patrangers aufgesetzt. Es lief im Grunde so ab:
Dogranio: „Zeigt mir, wer ihr seid.“
Lupinrangers: „Okay.“
Entschuldigung, aber… wie bitte? Da saß ja ein echtes Genie am Drehbuch. Was besseres war nicht möglich?

Ich werde auch was zur Main Writerin sagen, was ich sonst selten mache, aber hier sehe ich schon eine gewisse Notwendigkeit. Es war nach Zyuohger ihre zweite Sentai Staffel als Main Writerin. Zyuohger hat mir auch gut gefallen, bis auf ein paar Schwächen. Nun sollte man meinen, mit ihrer zweiten Staffel hätte sie sich mehr auf ihre Stärken konzentriert. Leider war das Gegenteil der Fall, und ihre Schwächen, die sie bei Zyuohger hatte, sind hier noch deutlicher zu tragen gekommen. Charaktere, die in der Versenkung verschwinden und nach Belieben wieder auftauchen (Bado und Zamigo), oder Charaktere mit nervigen Eigenschaften, die angeblich witzig sein sollen (Misao und Keiichiro). Man könnte meinen, sie hat alles Schlechte von Zyuohger genommen und in LuPat gesteckt. Ich weiß nicht, ob man ihr noch eine dritte Staffel geben sollte. Wenn sie sich mit der zweiten Staffel schon so verschlechtert hat, will ich nicht wissen, was passiert, wenn sie sich mit einer dritten Staffel noch weiter verschlechtert.

LuPat steht momentan auch stellvertretend für das, was in Sentai derzeit schief läuft, denn keine andere Staffel macht die aktuellen Probleme so sehr deutlich. Allen voran die fehlende Weiterentwicklung. Sentai ist immer noch sehr festgefahren und hat sich seit über 20 Jahren kaum weiterentwickelt. LuPat hat auf dem Papier ein interessantes Konzept, aus dem man so viel mehr machen könnte. Doch im Kern blieb es immer noch eine 08/15 Sentai Staffel. Toei sollte sich wirklich mal fragen, warum Kamen Rider so erfolgreich ist, aber Sentai seit Jahren ein Tief hat. Kamen Rider hat sich konstant weiterentwickelt, geht auch einige mutigere Experimente ein und hat sich vor allem im Bereich des Storytellings stark verbessert. Seit dem Neustart von Kamen Rider mit Kuuga wurden die Staffeln deutlich serieller, und selbst die episodischste Kamen Rider Staffel nach dem Neustart ist immer noch serieller als eine durchschnittliche Sentai Staffel. Sentai hält manchmal noch zu sehr an der episodischen Erzählweise fest, die heute nicht mehr so sehr gefragt ist. Sentai sollte entweder von dem Erfolg von Kamen Rider lernen, oder ebenfalls eine Pause einlegen, um dann gestärkt zurück zu kommen.

Abschließend kann ich zu LuPat nur sagen, dass die Staffel tatsächlich all das vereint hat, was ich an meinen derzeitigen Flop 3 Staffeln im Sentai Ranking am meisten hasse. Da wäre das verschwendete Potential von Boukenger, dieses ewige Tempo rausnehmen von Goseiger und ebenfalls einen Ranger, der mir irgendwann nur noch auf den Sack ging wie bei Sun Vulcan. Damit sollte klar sein, wo LuPat bei mir steht. Es kann mit Ryusoulger eigentlich nur noch besser werden. Und das obwohl mich das aufgewärmte Staffelthema erst einmal abschreckt.
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Re: Kaito Sentai Lupinranger vs Keisatsu Sentai Patranger

Beitrag von Ranger L » Do 14. Feb 2019, 05:05

Ich hab Lupinranger vs. Patranger jetzt auch beendet und auch wenn die Serie durchaus teilweise ihre Probleme hatte, find ich nach wie vor, dass es keine schlechte Staffel ist. Von perfekt ist sie weit entfernt, ich hab definitiv einige größere Kritikpunkte an der Serie, aber im Vergleich zu ihren beiden Vorgängern, war sie für mich definitiv ein großer Schritt, in die richtige Richtung.

Eine der größten Stärken der Staffel waren für mich definitiv die Charaktere, ihre Dynamik und die Umsetzung ihres Konzepts. Die einzelnen Individuen fand ich durch die Bank weg eigentlich alle gut, es gab jetzt keinen, der mir großartig unsympathisch war oder dessen Handeln ich nicht nachvollziehen konnte. Klar, die Patrangers haben häufig nur die zweite Geige gespielt, gerade in den 20ern und 30ern wurden sie schon ziemlich vernachlässigt, allerdings hab ich es zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise so schlimm empfunden, wie beispielsweise bei Hammy oder Garu in Kyuranger. Sie hatten ja immer noch Präsenz und haben auch regelmäßig Fokusepisoden bekommen, sie waren halt nur nicht das Zentrum der Handlung, was sie meiner Meinung nach aber auch nicht sein mussten. Da kommt eben das ins Spiel, was ich schon mal erwähnt habe, nämlich die Tatsache, dass für mich relativ früh schon klar war, dass es vor allem die Aufgabe der Lupinrangers ist, die Story zu tragen (weshalb ihre Fokusfolgen auch meistens die relevanteren waren), während die Patrangers die Sympathieträger waren und dementsprechend eher in den Füllern Fokus bekommen haben, was ich nicht schlimm fand, da mich so auch in der gesamten Anfangsphase eigentlich die Füller nicht wirklich gestört haben, da sie ja sinnvoll verwendet wurden. Ich fand, dass beide Teams ihre jeweilige Rolle in der Serie sehr gut ausgefüllt haben.
Der Kernpunkt, warum ich die Umsetzung der Charaktere so mag, ist aber wohl nach wie vor der, dass ich extrem positiv überrascht war, wie gut man den Konflikt zwischen den beiden Teams aufgebaut hat. Ich bin halt jemand, der eigentlich kein großer Fan davon ist, wenn sich Charaktere, die eigentlich auf (mehr oder weniger) derselben Seite stehen, aus nichtigen Gründen gegenseitig bekämpfen, aber das hab ich hier eigentlich nie so empfunden. Man hat von Anfang an klar gestellt, dass die Lupinrangers vor allem hinter den Stücken der Lupin Collection her sind und dementsprechend verhindern müssen, dass die einzelnen Gangler vernichtet werden, bevor sie ihnen ihr Collection Piece entnehmen konnten, während die Patrangers als Polizisten in erster Linie das Beschützen der Menschen im Fokus haben und deshalb natürlich versuchen, die Bedrohung so schnell wie möglich auszuschalten. Das macht absolut Sinn und ist halt komplett auf unterschiedlichen Prioritäten und Idealen aufgebaut (wie es ein guter Konflikt meiner Meinung nach sein sollte) und nicht auf dummen Missverständnissen und Misskommunikation. Das ganze hatte natürlich auch zur Folge, dass sich die beiden Teams nur dann bekämpft haben, wenn es wirklich nötig war und nicht bei jeder Gelegenheit. Ich kann verstehen, dass das für Leute, die eher einen andauernden und ausgeglichenen Kampf sehen wollten, eher enttäuschend gewesen sein muss, aber für mich war das eben genau richtig. Es ging in der Serie halt nie wirklich um den Kampf zwischen den beiden Teams, deshalb hat es mich auch nicht so krass gestört, dass ein Team meistens die Oberhand bekommen hat.
Das einzige was ich ihnen in dem Punkt vielleicht vorwerfen könnte, das wäre, dass ich es auch hier teilweise wieder extrem grenzwertig fand, dass die Patrangers nicht früher auf die Identität der Lupinrangers gekommen sind. Ich geb ihnen zwar, dass man ihnen zu Beginn der Staffel mal ein Alibi gegeben hat um den Fokus davon abzulenken, aber spätestens wenn sie einen Meter vor den unverwandelten Lupinrangers stehen, deren Gesicht nur von so einer kleinen Maske um die Augen verdeckt wird, dann hätten sie die Leute, bei denen sie gefühlt täglich essen gehen, schon wirklich erkennen können. Von so Dingen wie Stimmen und Körpergrößen mal ganz zu schweigen. Ich meine, sie sind Polizisten, die müssen doch irgendwelche Mittel haben, sowas zu analysieren. Aber naja.


Die Schurken waren ähnlich wie bei Zyuohger wohl definitiv die größte Schwäche der Staffel. Ich hab es hier zwar insgesamt etwas erträglicher gefunden, aber trotzdem hatten die Schurken halt in erster Linie das große Problem, dass sie die allermeiste Zeit einfach rein gar nichts gemacht haben, bevor sie kurz vor Schluss alle der Reihe nach ausgeschaltet wurden. Goche war im Wesentlichen 1:1 Naria und Destra war als Charakter im Grunde auch absolut gar nichts. Ich meine, schon zwei Folgen nach seinem Tod hat es sich so angefühlt, als wäre er nie dagewesen. Der einzige Grund warum ich hier tatsächlich etwas weniger genervt davon bin, als in Zyuohger, ist der, dass Destra von Anfang an inhaltlich sehr viel weniger Potential gehabt hat, als beispielsweise Cubal oder auch Azard und man ihn dementsprechend auch nicht genau dann vernichtet hat, als er anfing interessant zu werden, weil er… schlicht und ergreifend halt nie wirklich interessant geworden ist, was es zwar faktisch nicht unbedingt besser macht, aber zumindest dafür gesorgt hat, dass mich sein Tod 10 Folgen vor Schluss nicht ganz so sehr frustriert hat wie der von Cubal.
Bei Zamigo verhält sich das schon etwas anders, wobei ich ihnen immerhin noch ein Kompliment mache, dass man seine Story auch wirklich bis zum Ende durchgezogen hat, anstatt ihn vorzeitig aus der Handlung zu werfen, aber bei ihm war das Kern Problem natürlich, dass er einfach schon ganz zu Beginn der Staffel als großer Gamechanger eingeführt wurde, dann aber bis zur Schlussphase so gut wie gar nicht aufgetaucht ist (von 2-3 Cameos mal abgesehen) was sich letztlich halt auch so angefühlt hat, als würde man den Charakter einfach verschwenden. Ich meine, ich kann ja verstehen, wenn man nicht genügend Material für den Charakter hat, um die ganze Staffel damit zu füllen, aber wenn das der Fall ist, dann hätten sie ihn halt nicht so früh einführen dürfen. Es hätte ja absolut nichts dagegen gesprochen das Verschwinden von den Angehörigen der Lupinrangers bis Mitte der Staffel zu einem Mysterium zu machen, dem sie versuchen, auf den Grund zu gehen und dann in den 20ern irgendwann Zamigo auftaucht, was man auch gleich als Midseason Climax hätte nutzen können. So hätten sie nur noch 25 Folgen gehabt in denen sie ihn irgendwie beschäftigen hätten müssen und es hätte vor allem zu einer besseren Ereignis Verteilung geführt. Und wenn es wirklich nur an der Verfügbarkeit des Darstellers liegt, dann sorry, muss ich mir halt vorher bessere Gedanken machen, wen ich für eine Rolle caste. Und selbst dann heißt das ja noch nicht zwangsläufig, dass er wirklich mehr zu tun bekommen hätte, nur weil er aufgetaucht wäre.
Dogranio würd ich hier fast noch als den besten der Schurken bezeichnen, was man im Grunde schon als traurig bezeichnen könnte, denn auch er ist von gut immer noch meilenweit entfernt. Was ich ihm im Vergleich zu Genis zu Gute halte ist, dass er sich zumindest für das interessiert, was er tut und nicht einfach nur desinteressiert auf seinem Stuhl rum sitzt. Das Negative ist halt, dass er auch ohne Desinteresse einfach nur auf seinem Stuhl rumsitzt, ohne selbst irgendwas zu machen. Ich verstehe zwar, dass er mehr eine Art Mafiaboss sein soll, der seine Organisation überblicken muss, aber auch als solcher hätte er trotzdem irgendwas tun können, vielleicht ja nicht direkt selbst kämpfen, aber zumindest mal irgendwelche Geschäfte abwickeln oder sowas. Er hat halt jede Folge eigentlich immer nur das jeweilige MotW abgesegnet und das war’s. Zu einem interessanten Charakter macht ihn das nicht gerade.
Und was man halt auch noch dazu sagen muss, das ist, dass man letzten Endes eigentlich nicht so wirklich weiß, was genau die Gangler eigentlich sind. Laut Noel hat es die in der Dimension seiner Vorfahren ja nicht schon immer gegeben, sondern sie sind plötzlich aufgetaucht. Wenn man das so handhabt, dann hätte man danach auch darauf eingehen müssen, wo sie ursprünglich herkommen.


Das Storytelling war insgesamt wohl eher mittelmäßig, aber es gab auch schon schlimmeres. Die ersten 20 Folgen fand ich eigentlich sogar recht gut. Klar, die seriellste Serie war LuPat nie, aber anfangs fand ich eigentlich schon, dass man die Verteilung der Ereignisse einigermaßen gut hinbekommen hat und besonders die wichtigen Folgen auch immer wirklich gut waren, erst in der Phase nach Noels Debut hat sich dann langsam rauskristallisiert, dass man ein paar Sachen vielleicht doch besser umstrukturiert hätte, gerade eben was die Einführung von Zamigo betrifft. Noels ersten Auftritt an sich fand ich eigentlich auch noch ziemlich gut, aber dieser kleinere Zwischenclimax mit dieser Raimon Gang kam schon etwas erzwungen rüber und gerade die späten 20er und frühen 30er waren dann arg Füllerlastig. Gerade von den ersten paar waren auch viele ziemlich schwach, was diese Phase insgesamt schon recht stark nach unten gezogen hat, vor allem da man halt zu dem Zeitpunkt immer noch sehr viele Mysterien hatte, die noch aufzulösen waren, die sich dadurch teilweise echt ewig gezogen haben. Insbesondere die Geheimnistuerei von Noel und Kogure hat zwischenzeitlich auch den Charakteren selbst ein wenig geschadet.
Glücklicherweise finde ich, dass sich die Staffel dann mit der Schlussphase tatsächlich nochmal ziemlich gut gefangen hat. Es gab immer mehr relevante Folgen, der Fokus wurde wieder deutlich ausgeglichener und die meisten Sachen, die mir Sorgen bereitet hatten, wurden auch relativ gut aufgelöst. Schon Ende der 30er hat es langsam angefangen wieder besser zu werden, der wirkliche Wendepunkt ist für mich dann aber mit dem Zweiteiler zu Noels Background gekommen, den man bei weitem besser aufgelöst hat, als ich erwartet hätte. Gerade die Auflösung dieses Mysteriums war nach dem Mittelteil mitunter meine größte Sorge, dafür fand ich die Umsetzung aber wirklich stark. Die Offenbarung der Identität der Lupinrangers fand ich ehrlich gesagt etwas enttäuschend, es ist in der Situation schon ziemlich unnötig rüber gekommen, dass sie ihre Masken abgenommen haben, aber effektiv fand ich es trotzdem. Gerade auch die paar Folgen zuvor, in denen sich die Patrangers sich ihre Identität schon mehr oder weniger erschlossen haben, fand ich ziemlich gut und auch wie man dann letztlich mit der Sache umgegangen ist, dass Keiichiro Kairi wirklich helfen wollte, nachdem er seine Identität kannte, anstatt ihn einfach nur einsperren zu wollen, hat nochmal unterstrichen, wie gut die Charaktere sind. Generell war diese Beziehung zwischen Kairi und Keiichiro, die man sich in der zweiten Hälfte recht schön aufgebaut hat, einer der besten Aspekte an den Charakteren.
Das Finalkonzept hat mir eigentlich auch recht gut gefallen, die Idee jedem Team einen eigenen Finalkampf zu geben, hat find ich ziemlich gut zur Serie gepasst. Klar kann man sagen, es wäre schön gewesen, wenn sie sich zum Endkampf endgültig verbündet hätten, um ihn gemeinsam zu bestreiten, aber das hätte wohl zur Folge gehabt, dass die Lupinrangers den Patrangers wieder die Show stehlen und so hatte man halt einen eigenen, wirklich guten Endkampf nur für sie, der auch inhaltlich wirklich Sinn gemacht hat, da Dogranio als Anführer der Gangler „Mafia“ den Patrangers ja deutlich mehr Schwierigkeiten bereitet hat, als den Lupinrangers. Es hat mich hier auch nicht so wirklich gestört, dass er nicht vernichtet wurde, da es sowohl zum Polizeikonzept passt, als auch zur Tatsache, dass die Patrangers die Lupinangers nicht sterben lassen wollten. Nur deren Rückkehr hätte ruhig etwas besser sein können. Es war gar nicht so sehr die aus dem Nicht kommende Rückkehr des Jackpot Strikers, die mich gestört hat, sondern mehr die Tatsache, dass bis zu ihrer Befreiung In-Universe halt ein ganzes Jahr vergangen ist, für den Zuschauer aber nur 3 Minuten, weshalb es einfach nicht die gleiche Wirkung hatte, wie wenn man sich das Ganze beispielsweise bis zum V-Cinema aufgehoben hätte. Ansonsten war es aber ein ziemlich gutes Finale.


Im Vergleich zur letzten Staffel von Junko Komura hat sie sich hier find ich definitiv gesteigert. Böse scheinen halt wirklich nicht so ihr Ding zu sein, ich würde tatsächlich behaupten, dass ihre beiden Schurkengruppen wohl meine Top 2 der schlechtesten Sentai Schurken sind, aber ihre Hauptcharaktere haben mir bisher eigentlich immer recht gut gefallen. Witzig, dass Red Ranger hier ausgerechnet Keiichiro und Misao negativ erwähnt hat, denn genau die beiden dürften (gemeinsam mit Umika) wohl meine Lieblingscharaktere von ihr sein. Ich schätze, ich hab da einfach einen anderen Geschmack, was Charaktere betrifft. Ob ich jetzt unbedingt noch eine weitere Sentai Staffel von Komura sehen müsste, weiß ich nicht, aber mich würde durchaus mal interessieren, was sie als Main Writerin einer Rider Staffel anstellen würde.
In der Summe war Lupinranger vs. Patranger eine unterhaltsame Serie, die zwar definitiv einige klare Schwächen hatte, aber vom Konzept und den Charakteren gut leben konnte, wenngleich man aus dieser Basis wohl auch noch deutlich mehr hätte rausholen können. Vielleicht hätte ich die Serie für manche Punkte härter kritisiert, wenn sie nicht direkt nach Kyuranger gelaufen wäre, kann sein, dass ein Rewatch in ein paar Jahren an meiner Meinung noch was ändert, aber so wie es momentan ist, war LuPat genau die Serie, die ich, nach dem für mich doch recht anstrengenden Vorgänger, gebraucht hab.
Meine Erwartungshaltung gegenüber Ryusoulger ist nachwievor etwas gespalten. Meine große Enttäuschung nach der Bekanntgabe des Dino-Themas ist inzwischen wieder größtenteils abgeklungen, mega gehypt bin ich allerdings auch nicht. Da ich aber LuPat weder sonderlich schlecht, noch herausragend gut gefunden habe, ist eine neutrale Erwartungshaltung vielleicht sogar das Beste, was der Serie passieren kann, da ich so wohl so objektiv heran gehen kann, wie an kaum eine andere Serie. Ich hoffe nur ernsthaft, dass die Serie halbwegs vernünftige Schurken hat. Drei Jahre in Folge von Schurken, die alle entweder gar nichts getan haben, vernichtet wurden als sie angefangen haben, interessant zu werden oder nicht mal lange genug am Leben waren um überhaupt die Chance zu haben, Potential zu entwickeln, sind wirklich mehr als genug.
(Ranking kommt, wenn ich mit Goranger fertig bin)
:go-bustersenter:

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Re: Kaito Sentai Lupinranger vs Keisatsu Sentai Patranger

Beitrag von Go-On Black » Do 31. Okt 2019, 13:51

Hab LuPat nach etlichen Monaten auch vor kurzem beendet. Die letzten paar Folgen fand ich tatsächlich richtig super. Gerade das Finale und das Keiichiro endlich den Super Modus einsetzen durfte den er von vornherein hätte haben sollen.

Im Endeffekt fand ich LuPat sehr sehr durchwachsen als Serie. Hatte viele richtig tolle Momente aber gleichermaßen viele wo ich mich nur gelangweilt habe. Das die Lupinranger klar der Fokus der Serie sein würden war mir von vornherein klar, trotzdem bin ich doch extrem enttäuscht darüber das die Patranger so dermaßen vernachlässigt wurden. Gerade weil ich tatsächlich der Meinung bin das sie die weitaus besseren Charaktere waren.
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