Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Red Ranger » Do 11. Mai 2017, 17:19

Da ich jetzt endlich mit Ex-Aid und Kyuranger aufgeholt hab und auf dem aktuellen Stand bin, kann ich mich wieder mehr um eine Staffel außerhalb der Reihe kümmern. Ich habe mit Gingaman angefangen und die ersten 10 Folgen gesehen. Was mir persönlich an den älteren Staffeln gefällt, ist das ruhigere Tempo im Vergleich mit den neueren Staffeln. Da werden die ersten Folgen wirklich noch für einen vernünftigen Storyaufbau genutzt, und erst dann wird nach und nach das Arsenal eingeführt. Die Kiba Blades, die individuellen Waffen der Rangers, kommen erst in Folge 5, und der Mecha GingaiOh erst in Folge 7. Da sind heutige Staffeln regelrecht gehetzt. Das fällt gerade im Vergleich mit Kyuranger auf. Da hat sich noch nicht einmal das Team richtig eingespielt, und schon werden RyuCommander und KogumaSkyblue hinzu gepackt. Ansonsten ist bei Gingaman bis auf die Einführung noch nicht viel passiert. Hauptsächlich gab es bisher Charakterfolgen. Aber die ersten Folgen machen schon Lust auf mehr.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Fr 12. Mai 2017, 04:54

Das klingt sehr vielversprechend.
Nach Kamen Rider Black werd ich wohl auch mit Gingaman anfangen. (Bleibt mir im Grunde ja auch nichts anderes übrig)
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Do 8. Jun 2017, 04:15

Ich hab jetzt auch mit Gingaman angefangen und bin bei 12 Folgen.
Sehr interessant bisher. Angenehmes Pacing und ich bin sehr angetan vom eher traditionellen, mystischen Feeling der Staffel. Die Rangers kommen bisher sehr sympathisch rüber und die Sache mit Yuuta und seinem Vater erinnert natürlich sehr stark an Goseiger. (Hier wird btw. genau das gemacht, was ich bei Black als Verbesserungsvorschlag angemerkt hatte. Ein Kind als Haupt-, bzw. wiederkehrende Nebenrolle zu benutzen, anstatt sich jede einzelne Folge ein neues aus dem Ärmel zu ziehen) Und ich bin auch ehrlich gesagt froh, dass beide die Identität der Gingaman kennen.

Die Bösen sind nicht auch schlecht bisher, auch wenn ich’s etwas schade finde, dass sich die ganzen anderen Generäle alle verzogen haben, nachdem Zahab Sambash das Kommando erteilt hat. Ich fand deren Dynamik in den ersten paar Folgen echt unterhaltsam. Sambash ist zwar jetzt weg, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass man ihn großartig verschwendet hat. Er hat seinen Zweck erfüllt und da er von Anfang an da war, hat auch seine Existenz Sinn gemacht.
Was ich cool finde ist, dass man den Monstern tatsächlich einen guten Grund dafür gegeben hat, erst ganz am Ende als letzte Reserve zu wachsen. Das ist eher selten. Ich find auch die Idee gut, ihnen mit der Erweckung von Daitanix ein übergeordnetes Ziel zu geben. Mich irritiert bloß etwas, dass sie eigentlich überhaupt keine Ahnung haben, was genau sie dafür eigentlich tun müssen, und deshalb jetzt jede einzelne Folge ins Blaue hinein nach irgendeinem Artefakt oder sowas zu suchen, ohne zu wissen, ob das überhaupt ne Chance hat zu funktionieren. Aber ich hoffe mal, dass das durch die Light of Ginga Story, jetzt etwas besser wird.

Ich bin um ehrlich zu sein auch überrascht, wie viele Story Aspekte tatsächlich in Lost Galaxy adaptiert wurden. Bis auf das Basic Setting, den Background der Bösen und die Charaktere, ist das bisher nahezu die gleiche Serie. Für eine Staffel, der immer nachgesagt wird, sie wäre so kreativ, wurde da schon verdammt viel kopiert. Wohl unnötig zu erwähnen, dass das Meiste davon im Kontext von Gingaman deutlich mehr Sinn macht.

Auf alle Fälle nicht schlecht bislang. Bin mal gespannt was noch so kommt.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » So 25. Jun 2017, 05:13

Ich hab jetzt Gingaman beendet. Ich würde sagen, dass sie im Großen und Ganzen gut war. Im Mittelteil muss ich sagen, hatte ich noch einige kleinere Probleme mit der Serie, aber das letzte Drittel hat es definitiv rausgerissen.

Ich hab ehrlich gesagt für eine Kobayashi Staffel verhältnismäßig lange gebraucht, bis ich die Rangers richtig gut fand, letztlich haben sie mich aber nach und nach alle von sich überzeugt. Eigentlich jeder hatte sowas wie einen fortlaufenden Handlungsstrang oder eine Rivalität. Das hat mich etwas an Dairanger erinnert, nur besser umgesetzt. Besonders die Gouki/Suzuku-Sensei Storyline war echt schön.
Mokk war für einen sprechenden Baum verdammt nützlich und sein Ende war echt emotional. Es hat auch geholfen, dass er selbst sich der Tatsache, dass er nur ein sprechender Baum ist bewusst war und sich nicht ständig irgendwelche Power Ups aus dem Ärmel gezogen hat. Und Bokku war im Wesentlichen Yurusen in nicht nervig.

Was die Bösen betrifft, ist es halt nach wie vor so, wie ich in meinem ersten Post schon gesagt hab. Die Grundidee mit dem Wiedererwecken von Daitanix ist gut, aber dass sie sich dabei eigentlich die ganze Staffel lang immer nur auf Versuch und Irrtum verlassen, kommt halt nicht sonderlich professionell rüber. Besonders Budoh mit seinem „Ach wir zerstören einfach mal irgendwelche Sachen und hoffen, dass in einem davon das Light of Ginga drin ist.“ wirkt halt extrem planlos und inkompetent. Ich meine, Tomaten? Ernsthaft? Bei Iries fand ich es dann schon besser, weil man zumindest das Gefühl hatte, dass all ihre Pläne auch ne reelle Chance haben zu funktionieren. Was mich hier allerdings trotzdem noch etwas gestört hat, das waren diese vorgegebenen Zahlen, wenn es darum ging, irgendwelche Energieformen zu sammeln. Vor allem die frühen und vermeintlich schwächeren Monster mussten immer bloß um die 50 davon sammeln, während die, die es deutlich leichter hatten, an diese Energieformen zu kommen, gleich mal eben 3000 sammeln mussten. Es ist als wollten sie es ihnen absichtlich schwerer machen. Schon klar, dass es nicht Sinn und Zweck der Serie ist, dass die Bösen gewinnen, aber man hätte wenigstens ein bisschen subtiler dabei sein können. Man hätte z.B. die Energie Folgenübergreifend aus verschiedenen Quellen sammeln können, anstatt immer nur eine Energie Form, die dann am Ende verloren geht und man wieder von vorne anfangen muss.
Allgemein find ich, dass Gingaman einfach nicht die besten Bösen hat. Die Dynamik war zwar nicht schlecht und auch viele Story Aspekte waren gut, aber von den Individuen hat mich eigentlich kaum jemand so richtig überzeugen können. Zahab und Bookrates waren noch die Besten, aber die Generäle fand ich größtenteils relativ enttäuschend. Und ich find’s auch nach wie vor schade, dass man sie nicht zusammen hat agieren lassen. Die Generäle nach und nach ausschalten zu lassen, hat zwar dafür gesorgt, dass eigentlich immer was passiert ist, aber wenn sie sich früher oder später ja eh dezimiert hätten, dann hätte man doch auch alle bleiben lassen können. So hatte halt jeder nur wenige Folgen Zeit, sich wirklich zu beweisen und wenn die dann auch noch auf die Suche nach irgendwelchen zufällig ausgewählten Gegenständen verwendet wird, haben die einzelnen Charaktere eben kaum die Möglichkeit mich irgendwie zu beeindrucken.
Ich meine, ich hab das auch schon bei weitem schlimmer gesehen (*hust* Zyuohger* hust), aber trotzdem fand ich das etwas schade.

Nach bzw. mit dem Tod von Iries wurde es dann aber richtig stark. Besonders die Bookrates/Hyuuga Storyline fand ich extrem gut) Es war interessant zu sehen, wie Hyuuga und die anderen Rangers mit der Situation umgegangen sind und auch Bookrates ist in der Zeit echt zu nem guten Charakter geworden. Bloß diese „Lol, du hättest dir die ganze Mühe gar nicht machen müssen, weil man ja eh nur an sich glauben muss, um seine Ziele zu erreichen.“-Moral am Ende hätten sie sich echt sparen können. Aber ansonsten eine super Storyline.
Ich fand auch die Idee, Daitanix nicht als finales Monster zu benutzen cool. Schon allein deshalb, weil es dieses ewige Suchen nach einer Energiequelle beendet hat. Dadurch dass der Rücken nun der schwache Punkt war, hat man diese Mini-Storyline, dass Daitanix verrottet, gut eingesetzt und da aus den Trümmern vom Daitanix, dann das nächste Monster entstanden ist, kam mir auch dessen Story nicht verschwendet vor.

Ich mochte auch die Endgame Arc, weil durch die Abwesenheit von Hyuuga und die drohende Gefahr durch das Earth Monster, immer so ein Gefühl des nahenden Endes vorhanden war. Das Finale an sich war nicht schlecht, ich mochte bloß wie gesagt diese aufgedrückte Moral nicht.

Trotz einiger kleiner Problemchen, die ich mit der Serie hatte, war sie letztlich eigentlich ziemlich gut. Für einen Kobayashi Toku allerdings war sie in meinen Augen bloß Mittelmaß. Ich fand schon, dass hier einige Anfangsfehler zu erkennen sind, die ich so von ihr eigentlich nicht gewöhnt bin. Trotzdem, alles in allem nicht schlecht.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Mo 31. Jul 2017, 04:17

Ich hab dann mal mit GoGoV angefangen. Bin bei 10 Folgen und bisher ist es ganz nett.

Wirklich viel passiert ist noch nicht, aber die Füller Episoden haben mich bisher weniger gestört, als für gewöhnlich. Die Rangers sind mir sehr sympathisch und die Geschwisterliche Dynamik ist sehr interessant. Sie erinnern mich an eine Mischung aus Ninninger und Megaranger. Takegami kann, finde ich, echt gut mit Charakteren umgehen. Bloß Matoi müsste mal ein bisschen von seinem hohen Ross runter kommen.

Die Startfolge an sich muss ich sagen, fand ich deutlich schwächer als die von Lightspeed Rescue. Sowohl die Hintergründe der Rangerkräfte, als auch die Bösen wurden da bei weitem besser erklärt und etabliert. Was an sich kein Problem ist, solange das alles noch kommt, aber das muss es halt erstmal tun. Besonders bei den Bösen hab ich immer noch nicht so ganz begriffen, was genau die eigentlich sind. Bisher sind sie mehr oder weniger einfach da.

An sich ist GoGoV aber nicht schlecht bisher, es ist unterhaltsam, bloß was die Story betrifft hat die Staffel noch etwas Nachholbedarf.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Mi 16. Aug 2017, 04:25

Ich bin jetzt fertig mit GoGoV. Es war… nicht schlecht, aber wenn ich ehrlich bin hat’s mich auch nicht grade vom Hocker gehauen.


Der beste Teil der Serie sind definitiv die Charaktere. Besonders Shou und Matsuri fand ich super. Matoi hat mich zwar anfangs ein bisschen genervt, aber mit der Zeit hat er sich gebessert. Besonders ist mir aufgefallen, dass er mir immer dann gut gefallen hat, wenn man ihn eher für Comedy Zwecke verwendet hat, während er bei den ernsten Sachen nicht so gut rüber gekommen ist und das ging mir, wenn ich ehrlich bin, bei der Serie selbst genauso. Wann auch immer die Staffel eher sanft und humorvoll war, fand ich sie eigentlich total gut, während mich die Story irgendwie nicht so beeindrucken konnte.
Das Ding ist, dass ich die Story eigentlich wirklich gut finden will. Es war eigentlich immer irgendwas los. So nach 10 Folgen gab’s kaum noch Füller, es war nie langweilig, es gab Konflikt unter den Schurken, eigentlich alles was man braucht. Aber hat irgendwie hat es sich einfach so… halbherzig angefühlt. GoGoV ist im Wesentlichen das, was Zyuohger ohne das letzte Drittel gewesen wäre. Und ein Großteil davon hat damit zu tun, dass ich die meisten Ideen in Lightspeed Rescue besser umgesetzt fand. Lustigerweise war LR nie eine meiner Top-Favoriten, aber jetzt nach GoGoV, weiß ich sie viel mehr zu schätzen als davor.

Besonders gegen Ende gab’s sehr viele Dinge, bei denen ich die Vorgehensweise von GoGoV nicht wirklich nachvollziehen konnte. Den Zweiteiler zur Vernichtung von Salamandes fand ich ziemlich schwach. Das Licht dem die Rangers aus der Schattenwelt gefolgt sind, hat hier sehr viel weniger Sinn gemacht als in Lightspeed Rescue (nachdem am Ende raus kam, dass ihre Mutter noch lebt, sogar noch weniger) und auch Salamandes Energie Versorgung war hier total schwachsinnig. Diese komische Geschichte mit dieser Mutter und ihrer Tochter war total aus der Luft gegriffen und man hat auch nie erfahren, wo die Mutter eigentlich war oder warum sie zufälligerweise genau jetzt auftaucht, um praktischerweise mit einer Träne (womit auch sonst) die Rangers zu retten.
Zylpheeza wurde erst ein paar Folgen vor Schluss wiedererweckt, was ich ziemlich unnötig fand, da zu dem Zeitpunkt Salamandes ja bereits vernichtet war, also wozu brauchten sie ihn überhaupt? Es hat auf mich irgendwie sehr stark wie ne spontane Idee gewirkt, nur um nochmal auf die Tränendrüse drücken zu können, bloß um ihn dann direkt wieder zu vernichten und am Ende gemeinsam mit Salamandes mehr oder weniger zum Endgegner zu machen. Diese Folge war in LR vor dem Finale angesiedelt, was nicht nur viel logischer war, da zu dem Zeitpunkt sowohl Diabolico als auch Olympius noch (bzw. schon lange wieder) am Leben waren, statt sie random zurück zu bringen, sondern auch noch dafür gesorgt hat, dass es im eigentlichen Finale um Bansheera/Grandiene geht. Und ich fand’s auch ziemlich schwachsinnig, dass man Grandienes finalen Körper erst vernichten musste (wobei sich mir auch die Frage stellt, warum man ihr überhaupt ne Finale Form gegeben hat) um ihren „Geist“ zu befreien, die Vernichtung von Zylpheeza und Salamandes sie dann aber zerstört hat. Also ihren eigenen Körper braucht sie nicht zum Leben, den ihrer Söhne aber schon? Hä? Mal abgesehen davon, dass man ins Finale auch noch ne ziemlich unnötige Rettungs-Nebenstory einbauen musste. Klar es hat zum Motiv gepasst, aber musste das wirklich im Finale sein? Ach und natürlich hatte Professor Tatsumi auch noch eben ne Beta Version vom Max Victory Robo im Keller rumstehen, als die anderen Mecha zerstört wurden. Klar. In LR hat man wenigstens noch versucht das zu erklären, hier hat er einfach existiert, cause why not. Allgemein hat die Endgame auf mich einfach extrem improvisiert gewirkt.

Und was dann noch dazu kommt ist, dass man nahezu keine Ahnung hat, was genau die Psyma eigentlich sind. Es wurde nur immer wage angedeutet, dass es was mit dem Grand Cross zu tun hat und dass Grandiene die Personifizierung der Minus Energie ist, aber das beantwortet irgendwie nicht wirklich irgendwas. Außerdem, wenn nur Zylpheeza, Kobolda, Dinus und Salamandes ihre Kinder sind, wo kommen dann die anderen her. Und wieso tauchen die gerade jetzt auf. Dass der Grand Cross dieses Jahr war, reicht mir nicht. Angeblich existieren die ja schon ewig, also wo waren sie bisher? Im Weltall? Oder in einer anderen Dimension?
Und woher wusste Professor Tatsumi überhaupt von deren Existenz? Es wurde nur erwähnt, dass er es geahnt hat, aber das war’s. Ich meine, er scheint sich ja verdammt sicher gewesen zu sein, wenn er gleich seine Familie dafür im Stich lässt. Außerdem fällt es mir irgendwie sehr schwer zu glauben, dass es ihn zehn Jahre gekostet hat, all diese Ausrüstung zu entwickeln, wenn er sich im Staffelfinale einfach mal eben nen komplett neuen Mecha aus dem Ärmel ziehen kann. Die gesamte Ausrüstung und auch die Vorgehensweise der GoGoV macht in einem militärischen Kontext einfach so viel mehr Sinn, als das hier der Fall ist.

Ach und kleine Randnotiz: Ich find die aufklappbaren Visiere von LR besser als die random durchsichtig werdenden von GoGoV.


Ich weiß, ich bin dieses Mal stärker auf die Adaption eingegangen als sonst, was ich eigentlich ungern tue (zumindest im Bezug auf Sentai), aber hier war es einfach unvermeidlich. Nahezu alles, was mir hier nicht so gefallen hat, hat Lightspeed Rescue bei weitem besser gemacht, wodurch halt einfach diese ganzen kleineren Fehler nochmal deutlich stärker herausstechen, als normalerweise. Nichts davon hat die Staffel ruiniert, es war immer noch sehr unterhaltsam, aber in der Summe haben diese Dinge die Staffel einfach runtergezogen.
Die Serie hat mir außerdem einen Eindruck bestätigt, den ich schon nach Ryukendo und Megaranger hatte. Und zwar, dass Junki Takegami bei weitem besser mit Charakteren und Comedy umgehen kann, als mit Story. Ryukendo war gut, weil sie sehr großen Fokus auf diesen Dingen hatte, während GoGoV sich viel mehr mit Story beschäftigt hat und genau das spiegelt sich auch in der Qualität wieder. Bin mal gespannt in wie weit Gaoranger und Go-Onger diesen Eindruck fortführen werden.

Aber wie gesagt, ich finde die Serie nicht schlecht, sie hatte definitiv ihre Momente, aber von den Takegami Tokus, wie auch von den Mitte bis Ende 90er Sentai Staffeln, war sie definitiv die schwächste.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Red Ranger » Di 12. Sep 2017, 20:32

Ich hab vor Kurzem mit Timeranger angefangen und bis jetzt 13 Folgen gesehen. Viel ist bisher noch nicht passiert. Es wird ja auch immer gesagt, dass Time Force nahezu 1:1 von Timeranger übernommen wurde. Das kann ich so nicht bestätigen. Während Ransik aus Hass die Menschheit vernichten wollte, will Dornero als Mafiaboss Macht und Geld. Die einzelnen Folgen hatten teilweise auch ganz andere Handlungen als die spätere Time Force Adaption. Ich hoffe mal, dass die Staffel jetzt so langsam in die Gänge kommt, denn auch wenn die ersten Folgen unterhaltsam waren, könnte mal was storyrelevantes passieren. Bis auf die Enthüllung von Ayases Krankheit und der Beginn der Domon/Honami Story kam da noch nichts. Vielleicht bin ich da auch schon zu sehr von Time Force verwöhnt, wo es recht schnell zur Sache ging. Potential ist aber da. Ich hoffe, Timeranger kann dieses Potential auch nutzen.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Mo 25. Sep 2017, 04:36

Ich hatte ja eigentlich auch erst Timeranger im Auge, aber da ich schon Gingaman und GoGoV mehr oder weniger hintereinander geschaut hab (und ich sie außerdem sowieso gedownloadet hab), hab ich mir gedacht, ich nehm mir erst mal Magiranger vor. Es ist definitiv nicht uninteressant bisher.

Die Charaktere sind bis jetzt ganz sympathisch, besonders Urara und Houka find ich sogar besser als ihre Counterparts. Und Madora Boy find ich auch super bisher (mir hat echt das Herz geblutet, als Makito ihn in Folge 10 aus seinem Topf gezogen hat, um diesen Kaktus reinzusetzen).

Was ich ganz gut finde ist, dass sie das Courage Thema schon früh behandeln, anstatt es sich später aus dem Ärmel zu ziehen, was mich bloß ein bisschen stört daran, das ist, dass sie das tatsächlich wie ihre Hauptkraftquelle zu behandeln scheinen. Dass Magie random irgendwelche Zaubercodes ausspuckt, lass ich mir noch eingehen, aber dass Courage das tut, find ich doch ziemlich albern. Ich hab die Befürchtung, dass das noch Abaranger artige Züge annehmen könnte, bei der die Dino Guts ja auch als Universalantwort für absolut alles benutzt wurden, egal ob’s Sinn macht oder nicht.

Das Storytelling ist gut bisher, den Anfang fand ich aber definitiv in Mystic Force besser. (Nicht, dass das was Ungewöhnliches wäre) Bei den Bösen nehmen sie sich bisher nicht viel. Die Rivalität zwischen Kai und Wolzard macht aber zugebenermaßen hier mehr Sinn.
Die Logik hinter Nai und Mea hab ich ehrlich gesagt noch nicht so ganz verstanden. Wenn Vancuria eh eine komplett neue Persönlichkeit hat, warum macht man dann nicht gleich drei Charaktere draus?

Es sind find ich definitiv interessante Ansätze vorhanden, aber auch potenzielle Fehlerquellen. Bisher ist es aber ganz unterhaltsam. Mal schauen.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Fr 6. Okt 2017, 04:49

Ich bin jetzt fertig mit Magiranger. Es ist eine interessante Staffel, ich find sie aber ehrlich gesagt etwas schwer zu bewerten. Es war irgendwie gut, aber ich hab trotzdem so ein bisschen das Gefühl, dass ich sie hätte besser finden müssen, als ich es getan habe.


Was ich wirklich sagen muss, die Charaktere waren sehr stark. Ich fand das Familien Thema hier sogar deutlich besser umgesetzt, als in GoGoV. Ich glaub meine Favoriten sind Houka und Hikaru, aber letztlich waren eigentlich alle super. Kai hatte sehr schönes Development und die Geschichte zwischen Urara und Hikaru war definitiv eine der besseren Love-Storys in Sentai.

Von der Story her hab ich teilweise etwas gemischte Gefühle. Das Storytelling ist nach wie vor extrem gut. Auch locker eines der besten in Sentai. Vom Inhalt an sich ist es halt so, dass eigentlich alles was passiert ist, nicht schlecht war, aber ähnlich GoGoV ich letztlich in 90% der Fälle die Adaption bevorzuge. Was nicht heißt, dass ich Staffel nicht trotzdem hoch anrechne, dass sie das erst ermöglicht hat und ich will auch nicht bestreiten, dass ich in dem Punkt wohl nicht ganz unvoreingenommen bin, aber so häufig hab ich mir in der Staffel einfach gedacht: „Also das hätte man jetzt auch noch besser machen können, ich hab es schon besser gesehen.“

Besonders das erste Drittel fand ich teilweise etwas zäh und vor allem gegen Ende gab’s auch einige Sachen die ich nicht so toll fand. Was mir vor allem aufgefallen ist, es heißt ja immer, dass Mystic Force mit am meisten unter dem 32 Folgen Format gelitten hätte, aber so wirklich konnte ich das nicht erkennen. Besonders dieser Dreiteiler zum Ende der ersten Arc ist ein Parade Beispiel. Dadurch, dass man Lunagel zu einem bekannten Charakter gemacht (bzw. sie durch einen bekannten Charakter ersetzt) hat, hat man nicht nur den Übergang viel flüssiger gemacht, sondern konnte auch den Amnesie Plot der ersten Folge, sowie diese komische Moral-Prüfung in der zweiten Folge komplett rausschneiden und so den Dreiteiler mühelos auf zwei Teile kürzen, was das ganze meiner Meinung nach nur aufgewertet hat. Außerdem frage ich mich, welchen Grund Wolzard hatte, Lunagel in seine komische Folterkammer zu bringen, wenn sie zu töten doch absolut ausgereicht hätte, um das Tor zu öffnen. Bei Clare hat das Sinn gemacht, weil es da um ihre Power und nicht um ihr Leben ging, aber so wie das hier etabliert wurde, war das total umständlich.
Nebenbei bemerkt fällt mir gerade erst, während dem ich die Review schreibe, auf, dass dieses ganze Thema mit dem Öffnen des Tores nach der ersten Arc nicht ein einziges Mal mehr aufgekommen ist. Das hat man danach irgendwie komplett vergessen.

In der zweiten Arc fand ich es dann allerdings bei weitem besser. Da hat man dann auch das erste Mal das mit dem kürzen Stärker gespürt, auch wenn’s jetzt nicht unbedingt immer schlimm war, aber jetzt beispielsweise dieser Zweiteiler mit den Ringen war hier tatsächlich deutlich besser. Die Sache mit den Four Kings of Hell ist auch hier etwas angenehmer abgelaufen vom Pacing her. Nur die letzte Folge davon war ziemlich schwachsinnig.
Lunagel: „Ihr werdet euch in Heavenly Saints verwandeln, wenn ihr die Legend Power weiterhin benutzt.“
Rangers: „Nein, es wird alles gut, weil wir ganz fest an uns glauben“
Hikaru: „Oh lol, ein neuer Code, weil ihr so tapfer wart. Damit werdet ihr keine Heavenly Saints!“
Nein, einfach Nein! (Warum wundert es mich nicht, dass diese Folge von Arakawa geschrieben wurde?)
Auch da fällt mir übrigens gerade auf, müssten die Rangers nicht technisch betrachtet eh schon halbe Heavenly Saints sein?

Die Hades God Arc war auch nicht uninteressant. Das mit den Regeln lass ich mal so stehen, aber das Konzept ist natürlich nach wie vor genial. 10 Generäle zu haben, die gleichzeitig als MotW funktionieren ist einfach so clever, weil so jede Folgenhandlung automatisch relevant ist. Außerdem ist es auch eine ganz andere Dynamik zwischen den Bösen. Sowas müsste man echt mal wieder machen. Ich fand’s auch ganz witzig, dass man quasi Kamen Rider Style immer diese Zweiteiler hatte. Bei manchen davon wäre es zwar nicht unbedingt nötig gewesen, aber es war mal was anderes. Das Endgame war auch ziemlich gut und ich bin ehrlich gesagt ziemlich froh drum, dass man Hikaru und Blagel am Ende mit Vancurias Power zurück gebracht hat, anstatt sich wieder so eine dämliche Courage Aktion aus dem Ärmel zu ziehen.

Dieses Courage Ding, muss ich sagen, ist mir, wie ich befürchtet hatte, teilweise schon ziemlich auf den Geist gegangen. Zum einen ist das, finde ich, einfach allgemein nichts, was man als Kraftquelle benutzen sollte. Vor allem versteh ich irgendwie nicht, was genau das mit Magie zu tun hat. Auf Magie zugreifen zu können, wenn man an ihre Existenz glaubt, find ich eigentlich noch ziemlich einleuchtend, aber Magie zu besitzen, weil man Mut hat, macht für mich nicht wirklich Sinn.
Und zum anderen hat man es mit diesen komischen Codes auch einfach übertrieben. Ich meine, irgendwelche Waffen oder ähnliches sind das eine, aber du kannst das einfach nicht für alles benutzen. „Herzlichen Glückwunsch, ihr habt jetzt erfolgreich fünf Minuten um eure Mutter geweint, also kriegt ihr jetzt nen Code um sie wieder zu erwecken!“ Sorry, aber das ist Den-O Level von Schwachsinn. Zumindest fast. (Auch die Folge wurde btw. von Arakawa geschrieben. Hm…)

Was mich auch wiederum dazu bringt: Udonna am Leben zu lassen ist einfach mal mit riesigem Abstand die beste Idee gewesen, die Mystic Force hatte. Allein dadurch haben so viele Dinge da bei weitem mehr Sinn gemacht. Miyuki zurück zu bringen hat irgendwie total wie ne fixe Idee gewirkt, um ihre ganzen Auftritte in irgendwelchen Visionen und so rückwirkend noch zu erklären (was man übrigens noch nicht mal wirklich getan hat, denn wirklich viel mehr Sinn haben die danach auch nicht gemacht). Ich fand die Idee sie zurück zu bringen an sich noch nicht mal unbedingt schlecht, aber es hat einfach so improvisiert gewirkt. Wolzard ist kurz zu Sinnen gekommen und hat sie nur weg teleportiert statt sie zu vernichten? Äh, ja. Keiner kann mir erzählen, dass die DAS im Kopf hatten, als sie diese Szene zu Beginn der Staffel aufgenommen haben. Und dann fliegt sie als Seele in einer Parallelwelt rum und wird von Toad aufgefischt. Klar, warum auch nicht. Sie einfach von Anfang an nicht sterben zu lassen, hätte so viele Probleme gelöst.

Einen Punkt den ich auch nicht so mochte. Das Worldbuilding fand ich vergleichsweise schwach. Man hat kaum was von Magitopia gesehen oder darüber erfahren und auch von der großen Schlacht zwischen den Heavenly Saints und Infershia weiß man nicht wirklich viel. Und das was man weiß wird größtenteils auch nur erzählt oder allenfalls in kurzen Flashbacks angeteasert, aber wirklich sehen tut man fast nichts. Und ich find auch, dass das mystische Feeling hier nicht so schön rüber gekommen ist, wie in Mystic Force. Das sind zwar jetzt teilweise auch Dinge, die ich wahrscheinlich nicht so stark kritisieren würde, wenn ich nicht Mystic Force zuerst gesehen hätte, aber ich kann es auch nicht einfach ignorieren. Wobei man natürlich sagen muss, dass das jetzt nicht gerade große Kritikpunkte sind.


Abschließend will ich nochmal kurz auf die Writer eingehen (etwas dass ich in Zukunft vielleicht auch öfter machen will, wenn es sich ergibt). Ich hab nämlich mal nachgezählt und der Main Writer der Staffel, Atsushi Maekawa hat gerade mal 16 von 49 Folgen geschrieben, also weniger als ein Drittel. Das find ich schon verdammt wenig. Michiko Yokote hat als Secondary Writerin exakt genauso viele Folgen geschrieben und mir ist aufgefallen, dass ihre Folgen für mich ganz häufig zu den besten der Staffel gehört haben, während sehr viele, der schlechtesten Folgen von Naruhisa Arakawa stammen. Ich hatte in meinem ersten Post ja schon die Ähnlichkeiten zwischen Courage und den Dino Guts angesprochen und tatsächlich wurde in Arakawas Folgen die Courage fast immer genauso wie in Abaranger umgesetzt, während sie in Yokotes Folgen, vergleichbar mit Goseiger, eher wie ein Motivator verwendet wurde.
Nicht dass es letztlich besonders wichtig wäre, aber ich finde es irgendwie interessant zu sehen, wie stark man teilweise den Stil der Personen wiedererkennt.


Letzten Endes mochte ich Magiranger eigentlich ganz gern. Es gab definitiv einiges, was ich nicht so toll fand, aber in der Summe ist es immer noch eine einigermaßen gute Staffel, wenn auch nicht so gut wie sie hätte sein können.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Red Ranger » Sa 7. Okt 2017, 12:54

Ranger L hat geschrieben:
Fr 6. Okt 2017, 04:49
Was ich wirklich sagen muss, die Charaktere waren sehr stark. Ich fand das Familien Thema hier sogar deutlich besser umgesetzt, als in GoGoV. Ich glaub meine Favoriten sind Houka und Hikaru, aber letztlich waren eigentlich alle super. Kai hatte sehr schönes Development und die Geschichte zwischen Urara und Hikaru war definitiv eine der besseren Love-Storys in Sentai.
Die Charaktere fand ich so ziemlich die besten in Sentai, wobei ich die Charaktere aus Gingaman, Go-Onger und Ninninger aber auch stark fand.
Von der Story her hab ich teilweise etwas gemischte Gefühle. Das Storytelling ist nach wie vor extrem gut. Auch locker eines der besten in Sentai. Vom Inhalt an sich ist es halt so, dass eigentlich alles was passiert ist, nicht schlecht war, aber ähnlich GoGoV ich letztlich in 90% der Fälle die Adaption bevorzuge. Was nicht heißt, dass ich Staffel nicht trotzdem hoch anrechne, dass sie das erst ermöglicht hat und ich will auch nicht bestreiten, dass ich in dem Punkt wohl nicht ganz unvoreingenommen bin, aber so häufig hab ich mir in der Staffel einfach gedacht: „Also das hätte man jetzt auch noch besser machen können, ich hab es schon besser gesehen.“
Ich glaube, das hat man meistens dann, wenn man die Adaption vor dem Original gesehen hat. Das sehe ich gerade auch jetzt bei mir mit Timeranger, wobei Timeranger schon sehr anstrengend sein kann, wenn man Time Force kennt. Mystic Force hab ich nach Magiranger gesehen. Auch wenn Mystic Force den besseren Anfang hatte, hat die Staffel am Ende doch stark nachgelassen. Der Fokus auf Nick nervte nur noch. Als die Staffel mehr und mehr zu "Die fantastischen Abenteuer des unglaublichen Nick" wurde, ging auch die Qualität in den Keller. Das Gehetze während der 10 Terror Saga tat dann noch ihr übriges.
Besonders das erste Drittel fand ich teilweise etwas zäh und vor allem gegen Ende gab’s auch einige Sachen die ich nicht so toll fand. Was mir vor allem aufgefallen ist, es heißt ja immer, dass Mystic Force mit am meisten unter dem 32 Folgen Format gelitten hätte, aber so wirklich konnte ich das nicht erkennen. Besonders dieser Dreiteiler zum Ende der ersten Arc ist ein Parade Beispiel. Dadurch, dass man Lunagel zu einem bekannten Charakter gemacht (bzw. sie durch einen bekannten Charakter ersetzt) hat, hat man nicht nur den Übergang viel flüssiger gemacht, sondern konnte auch den Amnesie Plot der ersten Folge, sowie diese komische Moral-Prüfung in der zweiten Folge komplett rausschneiden und so den Dreiteiler mühelos auf zwei Teile kürzen, was das ganze meiner Meinung nach nur aufgewertet hat. Außerdem frage ich mich, welchen Grund Wolzard hatte, Lunagel in seine komische Folterkammer zu bringen, wenn sie zu töten doch absolut ausgereicht hätte, um das Tor zu öffnen. Bei Clare hat das Sinn gemacht, weil es da um ihre Power und nicht um ihr Leben ging, aber so wie das hier etabliert wurde, war das total umständlich.
Nebenbei bemerkt fällt mir gerade erst, während dem ich die Review schreibe, auf, dass dieses ganze Thema mit dem Öffnen des Tores nach der ersten Arc nicht ein einziges Mal mehr aufgekommen ist. Das hat man danach irgendwie komplett vergessen.
Das ist auch genau das, was ich oben geschrieben hab. Mystic Force hatte wirklich einen starken Anfang. Clare zum Gatekeeper zu machen, war eine gute Entscheidung. Vor allem fand ich Morticon auch wesentlich erträglicher als Branken, der für mich neben Makuin einen Platz bei den nervigsten Bösewichten hat. Irgendwas hat mich an Branken immer gestört, was bei Morticon nicht so war. Aber danach hat Mystic Force schon unter dem 32 Folgen Format gelitten. Danach musste es schnell gehen, weil gerade mal etwas mehr als die Hälfte der Folgen übrig geblieben sind. Leider hat man dann an falscher Stelle gekürzt, bzw. mit Dark Wish einen unnötigen eigenen Dreiteiler produziert, der durch den Plot mit der Zeitreise, bzw. dem realitätsverändernden Zauber, auch wieder einige Logiklöcher gerissen hat. Bei den 10 Terrors wurde dann endgültig gehetzt, so dass die 10 Terrors im Vergleich zu ihren Sentai Gegenstücken kaum charakterisiert waren. Hier hätten wirklich ein paar Folgen mehr den Unterschied gemacht. Die anderen Staffeln hatten nicht so unter den 32 Episoden gelitten. Operation Overdrive und R.P.M. waren ja was völlig eigenständiges, und Jungle Fury war zwar auch ziemlich vom Sentai Vorbild kopiert, aber eigenständig genug, so dass es nicht zu gehetzt wirkte.
Auch da fällt mir übrigens gerade auf, müssten die Rangers nicht technisch betrachtet eh schon halbe Heavenly Saints sein?
Ja, sind sie eigentlich. Da hätte man wirklich sagen können, dass sie ihr Gedächtnis wegen ihrer Heavenly Saints Abstammung nicht verlieren. Wäre in dem Moment eigentlich eine recht logische Erklärung.
Dieses Courage Ding, muss ich sagen, ist mir, wie ich befürchtet hatte, teilweise schon ziemlich auf den Geist gegangen. Zum einen ist das, finde ich, einfach allgemein nichts, was man als Kraftquelle benutzen sollte. Vor allem versteh ich irgendwie nicht, was genau das mit Magie zu tun hat. Auf Magie zugreifen zu können, wenn man an ihre Existenz glaubt, find ich eigentlich noch ziemlich einleuchtend, aber Magie zu besitzen, weil man Mut hat, macht für mich nicht wirklich Sinn.
Und zum anderen hat man es mit diesen komischen Codes auch einfach übertrieben. Ich meine, irgendwelche Waffen oder ähnliches sind das eine, aber du kannst das einfach nicht für alles benutzen. „Herzlichen Glückwunsch, ihr habt jetzt erfolgreich fünf Minuten um eure Mutter geweint, also kriegt ihr jetzt nen Code um sie wieder zu erwecken!“ Sorry, aber das ist Den-O Level von Schwachsinn. Zumindest fast. (Auch die Folge wurde btw. von Arakawa geschrieben. Hm…)
Von diesen Power-Ups aus dem Nichts bin ich auch kein Fan von, wobei ich fand, dass es bei Magiranger in einem erträglichen Rahmen blieb. Bei Mystic Force blieb es dann ja auch dabei, dass sie die neuen Codes aus dem Nichts bekommen haben.
Was mich auch wiederum dazu bringt: Udonna am Leben zu lassen ist einfach mal mit riesigem Abstand die beste Idee gewesen, die Mystic Force hatte. Allein dadurch haben so viele Dinge da bei weitem mehr Sinn gemacht. Miyuki zurück zu bringen hat irgendwie total wie ne fixe Idee gewirkt, um ihre ganzen Auftritte in irgendwelchen Visionen und so rückwirkend noch zu erklären (was man übrigens noch nicht mal wirklich getan hat, denn wirklich viel mehr Sinn haben die danach auch nicht gemacht). Ich fand die Idee sie zurück zu bringen an sich noch nicht mal unbedingt schlecht, aber es hat einfach so improvisiert gewirkt. Wolzard ist kurz zu Sinnen gekommen und hat sie nur weg teleportiert statt sie zu vernichten? Äh, ja. Keiner kann mir erzählen, dass die DAS im Kopf hatten, als sie diese Szene zu Beginn der Staffel aufgenommen haben. Und dann fliegt sie als Seele in einer Parallelwelt rum und wird von Toad aufgefischt. Klar, warum auch nicht. Sie einfach von Anfang an nicht sterben zu lassen, hätte so viele Probleme gelöst.
Ich frage mich ja, ob es überhaupt geplant war, Miyuki zurück zu bringen, oder ob es nachträglich entschieden wurde. Es sah am Anfang einfach zu sehr danach aus, dass sie stirbt.
Abschließend will ich nochmal kurz auf die Writer eingehen (etwas dass ich in Zukunft vielleicht auch öfter machen will, wenn es sich ergibt). Ich hab nämlich mal nachgezählt und der Main Writer der Staffel, Atsushi Maekawa hat gerade mal 16 von 49 Folgen geschrieben, also weniger als ein Drittel. Das find ich schon verdammt wenig. Michiko Yokote hat als Secondary Writerin exakt genauso viele Folgen geschrieben und mir ist aufgefallen, dass ihre Folgen für mich ganz häufig zu den besten der Staffel gehört haben, während sehr viele, der schlechtesten Folgen von Naruhisa Arakawa stammen. Ich hatte in meinem ersten Post ja schon die Ähnlichkeiten zwischen Courage und den Dino Guts angesprochen und tatsächlich wurde in Arakawas Folgen die Courage fast immer genauso wie in Abaranger umgesetzt, während sie in Yokotes Folgen, vergleichbar mit Goseiger, eher wie ein Motivator verwendet wurde.
Nicht dass es letztlich besonders wichtig wäre, aber ich finde es irgendwie interessant zu sehen, wie stark man teilweise den Stil der Personen wiedererkennt.
Der Main Writer hat echt nur 16 Folgen geschrieben? Oder galt Yokote als gleichwertige Co-Writerin, so dass man sie beide als Main Writer bezeichnen könnte? Kommt ja auch ab und an mal vor. Aber manchmal kann man mit dem Stil auch ziemlich daneben liegen. Bei meiner aktuellen Staffel Timeranger z.B. hätte ich schwören können, es ist der gleiche Main Writer wie bei Boukenger, weil Timeranger so ziemlich an den gleichen Schwächen leidet. Ich war dann doch ziemlich überrascht, dass die Staffel von Kobayasi ist. Genauso bei Gekiranger und Goseiger. Beide Staffeln stammen von der gleichen Main Writerin, können aber qualitativ nicht unterschiedlicher sein. Gekiranger ist eine sehr storylastige Staffel und Goseiger ist ein Filler Festival.
Letzten Endes mochte ich Magiranger eigentlich ganz gern. Es gab definitiv einiges, was ich nicht so toll fand, aber in der Summe ist es immer noch eine einigermaßen gute Staffel, wenn auch nicht so gut wie sie hätte sein können.
Gut, dass dir die Staffel trotz einiger Schwächen doch gefallen hat. Für mich ist Magiranger auch nach wie vor eine meiner Lieblingsstaffeln. Für mich ist die Staffel aber auch was besonderes, weil sie eine meiner ersten Sentai Staffeln war, die ich beendet hab.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » So 8. Okt 2017, 05:31

Red Ranger hat geschrieben:
Sa 7. Okt 2017, 12:54
Die Charaktere fand ich so ziemlich die besten in Sentai, wobei ich die Charaktere aus Gingaman, Go-Onger und Ninninger aber auch stark fand.
Ja, sie gehören für mich auch definitiv zu den besten. Nicht ganz ToQger/Ninninger Level, aber ich würd sie so in etwa auf die Stufe der Megarangers packen. (Sogar darüber, wenn mich nicht Makito ab und zu etwas genervt hätte)
Red Ranger hat geschrieben:
Sa 7. Okt 2017, 12:54
Ich glaube, das hat man meistens dann, wenn man die Adaption vor dem Original gesehen hat. Das sehe ich gerade auch jetzt bei mir mit Timeranger, wobei Timeranger schon sehr anstrengend sein kann, wenn man Time Force kennt.
Ich denke, dass es da vor allem auch ausschlaggebend ist, wie gut man die jeweilige Staffel findet. Bei Carranger, Hurricanger oder Goseiger hatte ich da überhaupt keine Probleme, weil ich deren Adaptionen schrecklich finde, aber Mystic Force ist halt eine meiner absoluten Lieblings Staffeln. Ich wusste, dass es Magiranger bei mir nicht leicht haben wird und dafür hat sie sich eigentlich eh ziemlich gut geschlagen.

Es gibt bisher eigentlich überhaupt erst eine Staffel, bei der ich sowohl Vorlage als auch Adaption wirklich gut finde und das ist Megaranger/in Space. Magiranger kommt dem wahrscheinlich noch am nächsten.
Red Ranger hat geschrieben:
Sa 7. Okt 2017, 12:54
Der Fokus auf Nick nervte nur noch. Als die Staffel mehr und mehr zu "Die fantastischen Abenteuer des unglaublichen Nick" wurde, ging auch die Qualität in den Keller.
Mich hat der Fokus auf Nick eigentlich nie wirklich gestört. Ich hab ehrlich gesagt sogar lieber eine gute Story, für nur einen Charakter, als eine schlecht umgesetzte, für jeden (sprich das, was Kyuranger macht). Nick den meisten Fokus zu geben hat in der Story von Mystic Force einfach Sinn gemacht. Es stimmt schon, dass die anderen Rangers dadurch teilweise auf der Strecke geblieben sind, aber ich fand, dass der Nebencast das so ein bisschen ausgeglichen hat.
Red Ranger hat geschrieben:
Sa 7. Okt 2017, 12:54
Danach musste es schnell gehen, weil gerade mal etwas mehr als die Hälfte der Folgen übrig geblieben sind. Leider hat man dann an falscher Stelle gekürzt, bzw. mit Dark Wish einen unnötigen eigenen Dreiteiler produziert, der durch den Plot mit der Zeitreise, bzw. dem realitätsverändernden Zauber, auch wieder einige Logiklöcher gerissen hat. Bei den 10 Terrors wurde dann endgültig gehetzt, so dass die 10 Terrors im Vergleich zu ihren Sentai Gegenstücken kaum charakterisiert waren.
Dark Wish find ich, bis auf den offensichtlichen Logikfehler mit Imperius, eigentlich ziemlich gut. Der erste Teil war ziemlich gepresst das stimmt, aber bei Teil drei bin ich eigentlich sogar froh, dass man die Nebenstory aus der Sentai Folge rausgeschnitten hat. Außerdem, irgendwie mussten sie den Legenden Modus ja einführen und ganz hätten sie die Storyline zeittechnisch nicht adaptieren können, so gesehen war das, find ich, eigentlich noch eine ziemlich gute Lösung.

Das mit den zehn Schrecken ist ein Grenzfall. Klar war es vom Pacing her etwas entspannter in Magiranger, aber eigentlich der einzige Zweiteiler, dem die Kürzung wirklich geschadet hat, war meiner Meinung nach der Vorletzte, mit Houka und Titan. Bei den Anderen hat es jetzt, find ich, nicht so nen großen Unterschied gemacht. Man hat halt im Wesentlichen die B-Plots der Folge rausgeschnitten, was nicht unbedingt immer was Schlechtes war. Gerade die Folge mit Oculous/Cyclops fand ich in Mystic Force bei weitem besser. Es gab absolut keinen Grund dafür, warum das ein Zweiteiler hätte sein müssen.

Bei der Charakterisierung, ist es mir eigentlich auch nur bei Wyvern und vielleicht noch Drake so richtig aufgefallen. Itassis zum Beispiel fand ich persönlich sogar besser als Sphinx, weil ich ihre Beweggründe für ihren Seitenwechsel logischer fand. Alle anderen waren eigentlich im Wesentlichen die gleichen Charaktere.
Red Ranger hat geschrieben:
Sa 7. Okt 2017, 12:54
Von diesen Power-Ups aus dem Nichts bin ich auch kein Fan von, wobei ich fand, dass es bei Magiranger in einem erträglichen Rahmen blieb. Bei Mystic Force blieb es dann ja auch dabei, dass sie die neuen Codes aus dem Nichts bekommen haben.
Das stimmt, ich fand das jetzt in Mystic Force auch nicht Ideal, aber es hat mich da trotzdem etwas weniger gestört.
Zum einen, weil ich in Mystic Force einfach die Kraftquelle logischer finde und man deshalb nicht ständig irgendwas mit Courage reinpressen musste und zum anderen, weil der Umgang damit nicht ganz so exzessiv war. So richtig hat man das mit den Codes nur in der Anfangsphase gemacht und vor allem hat man es auch wirklich nur für Power Ups und der gleichen verwendet und nicht für jeden noch so kleinen Minizauber. Die haben sie nämlich bekommen in dem sie sie durch Training erlernt haben, auch etwas, dass mir in Magiranger teilweise ein bisschen gefehlt hat.
Red Ranger hat geschrieben:
Sa 7. Okt 2017, 12:54
Oder galt Yokote als gleichwertige Co-Writerin, so dass man sie beide als Main Writer bezeichnen könnte? Kommt ja auch ab und an mal vor.
Berechtigte Frage eigentlich. Also bei RangerWiki wird nur Maekawa als Main Writer geführt, während bei Yokote auch nur bei Goseiger und Gekiranger gelistet ist, dass sie Main Writerin war. Also wenn sie als Co-Writerin zählt, dann denk ich zumindest nicht, dass das so geplant war. Die erste Folge die Yokote geschrieben hat, war Folge 8 und im ersten Drittel hat es auch eher so ausgesehen, als wäre Arakawa der Secondary Writer. Er hat zum Beispiel auch das Finale der ersten Arc geschrieben.
Red Ranger hat geschrieben:
Sa 7. Okt 2017, 12:54
Aber manchmal kann man mit dem Stil auch ziemlich daneben liegen. Bei meiner aktuellen Staffel Timeranger z.B. hätte ich schwören können, es ist der gleiche Main Writer wie bei Boukenger, weil Timeranger so ziemlich an den gleichen Schwächen leidet. Ich war dann doch ziemlich überrascht, dass die Staffel von Kobayasi ist. Genauso bei Gekiranger und Goseiger. Beide Staffeln stammen von der gleichen Main Writerin, können aber qualitativ nicht unterschiedlicher sein. Gekiranger ist eine sehr storylastige Staffel und Goseiger ist ein Filler Festival.
Ja, das kenn ich auch. Bei Kobayashi geht's mir vor allem mit Den-O so. Es fällt mir irgendwie immer noch schwer zu glauben, dass eine Person, die so durchdachte und spannende Storys wie Go-Busters, Amazons und ToQger schreibt, auch für Den-O verantwortlich ist, in der Dinge… ähm passieren.
Ähnliche Situation mit Arakawa, bloß dass es mir da genau umgekehrt geht. Mit dem hab ich sonst eigentlich eher negative Erfahrungen, aber Kuuga ist aus irgendwelchen Gründen total gut.
Red Ranger hat geschrieben:
Sa 7. Okt 2017, 12:54
Gut, dass dir die Staffel trotz einiger Schwächen doch gefallen hat. Für mich ist Magiranger auch nach wie vor eine meiner Lieblingsstaffeln. Für mich ist die Staffel aber auch was besonderes, weil sie eine meiner ersten Sentai Staffeln war, die ich beendet hab.
Kann ich absolut nachvollziehen. Ist bei mir ja im Grunde das Gleiche, bloß halt eben bei Mystic Force. Gegenüber seinen ersten paar Staffeln ist man vermutlich nie 100%ig objektiv.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Red Ranger » So 8. Okt 2017, 17:10

Ranger L hat geschrieben:
So 8. Okt 2017, 05:31
Ja, sie gehören für mich auch definitiv zu den besten. Nicht ganz ToQger/Ninninger Level, aber ich würd sie so in etwa auf die Stufe der Megarangers packen. (Sogar darüber, wenn mich nicht Makito ab und zu etwas genervt hätte)
Stimmt, Toqger hatte auch sehr gute Charaktere. Sowieso war Toqger Kobayashi in Bestform. Die Staffel war definitiv eine ihrer besten Werke. Die Charaktere von Megaranger fand ich im Vergleich zu den anderen genannten Staffeln nicht so berauschend. Ich kenne aber auch nicht die komplette Staffel, sondern nur bis ungefähr zum Debüt von Megasilver. Danach gab es ja eine ziemlich lange Subpause von TVNihon, so dass ich total raus aus der Staffel war und wieder von vorne anfangen müsste. Megaranger steht aber bei mir jetzt auch nicht sehr weit oben auf meiner Prioritätenliste. Mir hat die Staffel bis zu Megasilver jetzt nicht so wirklich gefallen.
Ich denke, dass es da vor allem auch ausschlaggebend ist, wie gut man die jeweilige Staffel findet. Bei Carranger, Hurricanger oder Goseiger hatte ich da überhaupt keine Probleme, weil ich deren Adaptionen schrecklich finde, aber Mystic Force ist halt eine meiner absoluten Lieblings Staffeln. Ich wusste, dass es Magiranger bei mir nicht leicht haben wird und dafür hat sie sich eigentlich eh ziemlich gut geschlagen.
So ist es auch. Bei Power Rangers war es bei mir bisher meistens so, dass ich die Staffeln, deren Sentai Original ich nicht so gut fand, als Adaption am besten fand und umgekehrt. So haben mir Dekaranger, Boukenger und Shinkenger nicht wirklich zugesagt, die PR Adaptionen haben mir gefallen. Time Force kann ich jetzt auch in diese Kategorie packen, aber da war es ähnlich wie bei dir mit Magiranger, wo ich schon gleich wusste, dass Timeranger es nicht leicht haben wird. Eine Ausnahme ist hier aber der Goseiger Teil von Megaforce. Da haben mir weder Original, noch Adaption, gefallen.
Es gibt bisher eigentlich überhaupt erst eine Staffel, bei der ich sowohl Vorlage als auch Adaption wirklich gut finde und das ist Megaranger/in Space. Magiranger kommt dem wahrscheinlich noch am nächsten.
Gingaman/Lost Galaxy, Gaoranger/Wild Force, Abaranger/Dino Thunder und Kyouryuger/Dino Charge bei mir. Wobei ich meistens die Sentai Versionen etwas besser fand.
Mich hat der Fokus auf Nick eigentlich nie wirklich gestört. Ich hab ehrlich gesagt sogar lieber eine gute Story, für nur einen Charakter, als eine schlecht umgesetzte, für jeden (sprich das, was Kyuranger macht). Nick den meisten Fokus zu geben hat in der Story von Mystic Force einfach Sinn gemacht. Es stimmt schon, dass die anderen Rangers dadurch teilweise auf der Strecke geblieben sind, aber ich fand, dass der Nebencast das so ein bisschen ausgeglichen hat.
Sinn gemacht hätte es eher, wenn Mystic Force die fünf Rangers auch zu Geschwistern gemacht hätten, wenn sie schon die Sentai Story 1:1 übernehmen. Aber es stimmt schon, es muss nicht schlecht sein, wenn der Fokus nur auf einem oder wenigen Charakteren liegt. Hier kam noch hinzu, dass ich Nick nicht wirklich sympathisch fand, wodurch mich sein Fokus noch mehr als üblich genervt hat. Bei Kyoryuger z.B. gab es ja auch einen sehr starken Fokus auf Kyoryured, aber da hat es mich nicht so sehr gestört wie bei Nick.
Das mit den zehn Schrecken ist ein Grenzfall. Klar war es vom Pacing her etwas entspannter in Magiranger, aber eigentlich der einzige Zweiteiler, dem die Kürzung wirklich geschadet hat, war meiner Meinung nach der Vorletzte, mit Houka und Titan. Bei den Anderen hat es jetzt, find ich, nicht so nen großen Unterschied gemacht. Man hat halt im Wesentlichen die B-Plots der Folge rausgeschnitten, was nicht unbedingt immer was Schlechtes war. Gerade die Folge mit Oculous/Cyclops fand ich in Mystic Force bei weitem besser. Es gab absolut keinen Grund dafür, warum das ein Zweiteiler hätte sein müssen.
Die Oculus Story war in Mystic Force eigentlich auch recht gut umgesetzt. Man hat die Kernhandlung des Originals weitestgehend unangetastet gelassen. Was mich da gestört hat, ist dass man schon wieder den Fokus von einem anderen Ranger genommen hat und auf Nick übertragen hat, nur damit man unnötigerweise den Battlizer einführen konnte. Gerade wenn man das Original kennt, fühlt sich die Folge so an, als hätte Nick den Fokus von Chip gestohlen.
Berechtigte Frage eigentlich. Also bei RangerWiki wird nur Maekawa als Main Writer geführt, während bei Yokote auch nur bei Goseiger und Gekiranger gelistet ist, dass sie Main Writerin war. Also wenn sie als Co-Writerin zählt, dann denk ich zumindest nicht, dass das so geplant war. Die erste Folge die Yokote geschrieben hat, war Folge 8 und im ersten Drittel hat es auch eher so ausgesehen, als wäre Arakawa der Secondary Writer. Er hat zum Beispiel auch das Finale der ersten Arc geschrieben.
Wahrscheinlich hat Maekawa dann nicht so viel geschafft, so dass Yokote öfter eingesprungen ist. Aber da sieht man teilweise auch den unterschiedlichen Stil ein und desselben Writers bei unterschiedlichen Staffeln. Da schreibt Yokote ungefähr ein Drittel von Magiranger und später einen Großteil von Gekiranger, welche beide zu meinen Lieblingsstaffeln zählen, enttäuscht mich dann aber mit Goseiger auf ganzer Linie. Da frage ich mich echt, was war bei Goseiger mit ihr los? Ich konnte da echt nicht glauben, dass die Staffel von der gleichen Autorin wie von Gekiranger stammt, weil ich Goseiger so unfassbar schlecht fand.
Ja, das kenn ich auch. Bei Kobayashi geht's mir vor allem mit Den-O so. Es fällt mir irgendwie immer noch schwer zu glauben, dass eine Person, die so durchdachte und spannende Storys wie Go-Busters, Amazons und ToQger schreibt, auch für Den-O verantwortlich ist, in der Dinge… ähm passieren.
Ähnliche Situation mit Arakawa, bloß dass es mir da genau umgekehrt geht. Mit dem hab ich sonst eigentlich eher negative Erfahrungen, aber Kuuga ist aus irgendwelchen Gründen total gut.
Wobei ich Den-O jetzt nicht schlecht fand. Ist sogar eine meiner Lieblingsstaffeln von Kamen Rider. Als schlechtestes Werk von Kobayashi hat sich für mich jetzt Timeranger herausgestellt. Aber ansonsten hat sie schon zurecht im Fandom ein hohes Ansehen. Für mich sind von ihr nur Timeranger und zum Teil Shinkenger verunglückt. Den-O, OOO, Go-Busters und Toqger haben mir sehr gut gefallen.
Kann ich absolut nachvollziehen. Ist bei mir ja im Grunde das Gleiche, bloß halt eben bei Mystic Force. Gegenüber seinen ersten paar Staffeln ist man vermutlich nie 100%ig objektiv.
Genau wie bei Kamen Rider, wo 555 als meine erste Staffel immer was besonderes sein wird. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass ich Magiranger und Kamen Rider 555 bei einem Rewatch aber ganz anders platzieren würde, wo ich ein paar mehr Staffeln gesehen hab. Bei Sentai hab ich allerdings erst einen Rewatch vor, wenn ich alle Staffeln gesehen hab. Da von den alten Staffeln kaum welche gesubbt sind, wird sich das noch etwas hinziehen. Momentan kann man ja nur von Jetman an alle Staffeln durchgehend gesubbt haben.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Mo 9. Okt 2017, 04:38

Red Ranger hat geschrieben:
So 8. Okt 2017, 17:10
Die Charaktere von Megaranger fand ich im Vergleich zu den anderen genannten Staffeln nicht so berauschend. Ich kenne aber auch nicht die komplette Staffel, sondern nur bis ungefähr zum Debüt von Megasilver. Danach gab es ja eine ziemlich lange Subpause von TVNihon, so dass ich total raus aus der Staffel war und wieder von vorne anfangen müsste. Megaranger steht aber bei mir jetzt auch nicht sehr weit oben auf meiner Prioritätenliste. Mir hat die Staffel bis zu Megasilver jetzt nicht so wirklich gefallen.
Bei Megaranger würd ich eigentlich schon empfehlen, da mal weiter zu schauen, denn nach dem Debut von MegaSilver wird die Staffel bei weitem besser. Die erste Hälfte ist ziemlich zäh, das stimmt, aber ab Anfang der 30er nimmt die Handlung deutlich an Fahrt auf und Yuusaku ist find ich auch so ziemlich der beste Charakter der Staffel.
Du wirst da übrigens auch feststellen, dass in Space da mehr kopiert hat, als man annehmen würde.
Red Ranger hat geschrieben:
So 8. Okt 2017, 17:10
Eine Ausnahme ist hier aber der Goseiger Teil von Megaforce. Da haben mir weder Original, noch Adaption, gefallen.
Das wäre bei mir wohl Mighty Morphin 2 und Dairanger, bei der ich beides nicht mochte. Auch wenn man die zwei jetzt nicht gerade besonders gut vergleichen kann.
Red Ranger hat geschrieben:
So 8. Okt 2017, 17:10
Sinn gemacht hätte es eher, wenn Mystic Force die fünf Rangers auch zu Geschwistern gemacht hätten, wenn sie schon die Sentai Story 1:1 übernehmen. Aber es stimmt schon, es muss nicht schlecht sein, wenn der Fokus nur auf einem oder wenigen Charakteren liegt. Hier kam noch hinzu, dass ich Nick nicht wirklich sympathisch fand, wodurch mich sein Fokus noch mehr als üblich genervt hat. Bei Kyoryuger z.B. gab es ja auch einen sehr starken Fokus auf Kyoryured, aber da hat es mich nicht so sehr gestört wie bei Nick.
Ja stimmt, alle Geschwister zu machen wäre vielleicht noch besser gewesen, aber das ist bei Power Rangers halt immer schwierig, da man ja immer versucht möglichst viele unterschiedlich stämmige Darsteller unterzubringen.
Ich finde, dass es auch so ganz gut funktioniert hat, aber ich hatte halt auch nie ein Problem mit Nick. Ich kann verstehen, dass einen das dann natürlich nur umso mehr nervt, wenn man den Charakter nicht ausstehen kann.
Red Ranger hat geschrieben:
So 8. Okt 2017, 17:10
Die Oculus Story war in Mystic Force eigentlich auch recht gut umgesetzt. Man hat die Kernhandlung des Originals weitestgehend unangetastet gelassen. Was mich da gestört hat, ist dass man schon wieder den Fokus von einem anderen Ranger genommen hat und auf Nick übertragen hat, nur damit man unnötigerweise den Battlizer einführen konnte. Gerade wenn man das Original kennt, fühlt sich die Folge so an, als hätte Nick den Fokus von Chip gestohlen
Zugegeben, stimmt schon, dass man das wieder auf ne Nick Fokus Episode umgemünzt hat, aber es war halt auch das Ende einer Storyline. Im Gegensatz zu den meisten Staffeln hatte der Battlizer in Mystic Force ja ein Staffellanges Build up und deshalb fand ich es jetzt auch nicht unbedingt unnötig, dass man dann diese Folge als Climax dafür hernimmt.
Red Ranger hat geschrieben:
So 8. Okt 2017, 17:10
Da schreibt Yokote ungefähr ein Drittel von Magiranger und später einen Großteil von Gekiranger, welche beide zu meinen Lieblingsstaffeln zählen, enttäuscht mich dann aber mit Goseiger auf ganzer Linie. Da frage ich mich echt, was war bei Goseiger mit ihr los? Ich konnte da echt nicht glauben, dass die Staffel von der gleichen Autorin wie von Gekiranger stammt, weil ich Goseiger so unfassbar schlecht fand.
Das ist halt echt 1:1 meine Meinung zu Den-O. Von 7 Kobayashi Staffeln, die ich gesehen hab, find ich 6 gut, davon sind 3 sogar in meinen Top 10 und dann ist da noch die eine, die ich total grauenhaft finde.
Red Ranger hat geschrieben:
So 8. Okt 2017, 17:10
Wobei ich Den-O jetzt nicht schlecht fand. Ist sogar eine meiner Lieblingsstaffeln von Kamen Rider.
Mein Problem mit Den-O ist halt vor allem, dass da einfach überhaupt nichts erklärt wird. Alles ist einfach so passiert und du hattest kaum Informationen zu irgendwas. Was genau sind die Imagins, was wollen sie eigentlich und warum? Wer oder was ist Kai, was zum Teufel hat der mit den Imgins zu tun, was genau will er eigentlich und warum? Was genau sind die Kräfte von Den-O, was genau ist ein Singular Point und warum sind die so wichtig? Und das ist nur ein Bruchteil dessen, was man hier aufzählen könnte. Dazu kommen dann auch noch etliche Logikfehler durch das Zeitreise Thema, sowie die Tatsache, dass so ziemlich sämtliche Twists komplett aus der Luft gegriffen sind.
Ich hatte einfach nie das Gefühl, dass es in der Serie tatsächlich um irgendwas geht, geschweige denn hatte ich eine Ahnung worum.
Red Ranger hat geschrieben:
So 8. Okt 2017, 17:10
Bei Sentai hab ich allerdings erst einen Rewatch vor, wenn ich alle Staffeln gesehen hab. Da von den alten Staffeln kaum welche gesubbt sind, wird sich das noch etwas hinziehen. Momentan kann man ja nur von Jetman an alle Staffeln durchgehend gesubbt haben.
Wobei du von denen ja eh nicht mehr allzu viele übrig hast oder? Wenn ich mich nicht verzählt hab, dann dürften dir eigentlich nur noch Megaranger, GoGoV und Hurricanger fehlen und dann hättest du von Dairanger an alles gesehen.
Und dann halt nur noch Pre-Dairanger.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Red Ranger » Mo 9. Okt 2017, 21:54

Ranger L hat geschrieben:
Mo 9. Okt 2017, 04:38
Bei Megaranger würd ich eigentlich schon empfehlen, da mal weiter zu schauen, denn nach dem Debut von MegaSilver wird die Staffel bei weitem besser. Die erste Hälfte ist ziemlich zäh, das stimmt, aber ab Anfang der 30er nimmt die Handlung deutlich an Fahrt auf und Yuusaku ist find ich auch so ziemlich der beste Charakter der Staffel.
Du wirst da übrigens auch feststellen, dass in Space da mehr kopiert hat, als man annehmen würde.
Da müsste dann ja auch der Nejiranger Arc anfangen, oder? Da hab ich auch noch die Hoffnung, dass es dann mit der Staffel aufwärts geht. Wobei ich bei Megaranger wahrscheinlich die gleichen Probleme haben werde wie bei Timeranger, dass ich von der PR Adaption zu verwöhnt bin. Wenn man entweder die Sentai Version oder PR Version gesehen hat und sich dann das entsprechende Gegenstück vornimmt, fängt man automatisch an zu vergleichen. Es ist nahezu unmöglich, da gänzlich unbefangen dranzugehen.
Ja stimmt, alle Geschwister zu machen wäre vielleicht noch besser gewesen, aber das ist bei Power Rangers halt immer schwierig, da man ja immer versucht möglichst viele unterschiedlich stämmige Darsteller unterzubringen.
Ich finde, dass es auch so ganz gut funktioniert hat, aber ich hatte halt auch nie ein Problem mit Nick. Ich kann verstehen, dass einen das dann natürlich nur umso mehr nervt, wenn man den Charakter nicht ausstehen kann.
Da hätte man dann keinen durchgemischten Cast nehmen dürfen. Wobei der Cast aus Mystic Force auch nicht so extrem durchgemischt war wie der von anderen Staffeln.
Wenn man Charaktere nicht mag, dann mag man meistens auch deren Fokus Folgen nicht. Schlecht, wenn der Chara dann hauptsächlich im Fokus steht. Deswegen konnte ich auch nie nachvollziehen, warum Jason als erster roter Ranger im Fandom immer als DER rote Ranger schlechthin gilt. Ich mochte Jason irgendwie nie so wirklich.
Zugegeben, stimmt schon, dass man das wieder auf ne Nick Fokus Episode umgemünzt hat, aber es war halt auch das Ende einer Storyline. Im Gegensatz zu den meisten Staffeln hatte der Battlizer in Mystic Force ja ein Staffellanges Build up und deshalb fand ich es jetzt auch nicht unbedingt unnötig, dass man dann diese Folge als Climax dafür hernimmt.
Die Battlizer finde ich generell eher unnötig, weil die meistens eher schlecht als recht eingebaut werden. Dadurch, dass sie auch nie in der Sentai Vorlage vorkamen, wirken sie in der PR Version Fehl am Platz. Meistens wird da auch nicht viel mit gemacht, außer dass dann der rote Ranger einen Gegner erledigen darf, der in der Sentai Vorlage von einem anderen Ranger erledigt wird.
Mein Problem mit Den-O ist halt vor allem, dass da einfach überhaupt nichts erklärt wird. Alles ist einfach so passiert und du hattest kaum Informationen zu irgendwas. Was genau sind die Imagins, was wollen sie eigentlich und warum? Wer oder was ist Kai, was zum Teufel hat der mit den Imgins zu tun, was genau will er eigentlich und warum? Was genau sind die Kräfte von Den-O, was genau ist ein Singular Point und warum sind die so wichtig? Und das ist nur ein Bruchteil dessen, was man hier aufzählen könnte. Dazu kommen dann auch noch etliche Logikfehler durch das Zeitreise Thema, sowie die Tatsache, dass so ziemlich sämtliche Twists komplett aus der Luft gegriffen sind.
Ich hatte einfach nie das Gefühl, dass es in der Serie tatsächlich um irgendwas geht, geschweige denn hatte ich eine Ahnung worum.
Wobei das eigentlich auch die typischen Probleme der Pre-Decade Staffeln sind. Da wird generell weniger erklärt als in den Post-Decade Staffeln. Da ich mit den Pre-Decade Staffeln "groß geworden" bin und beim Ansehen von Den-O nichts anderes kannte, ist es mir nicht allzu negativ aufgefallen.
Wobei du von denen ja eh nicht mehr allzu viele übrig hast oder? Wenn ich mich nicht verzählt hab, dann dürften dir eigentlich nur noch Megaranger, GoGoV und Hurricanger fehlen und dann hättest du von Dairanger an alles gesehen.
Und dann halt nur noch Pre-Dairanger.
Ja, die drei Staffeln sind die einzigen ab Dairanger, die ich noch nicht gesehen hab. Ich hatte auch erst überlegt, jetzt nach Timeranger mit Hurricanger anzufangen. Hab mich dann aber doch dafür entschieden, eine ältere Sentai Staffel zu gucken. Deswegen hab ich jetzt mit Bioman angefangen und auch schon die ersten 10 Folgen gesehen. Bisher war die einzige alte Staffel, die ich gesehen hab, Sun Vulcan. Und die war bisher die für mich schlechteste Sentai Staffel. Ich hoffe mal, das ist kein Anhaltspunkt für die Qualität der alten Staffeln. Aber ab Goggle V war bis einschließlich Fiveman Hirohisa Soda der Main Writer. Seine Staffeln werden ja gerne als die große Zeit von Sentai bezeichnet, wo auch die Einschaltquoten am besten waren. Bioman gefällt mir bisher auch recht gut. Bioman ist auch in dem Sinne einzigartig, dass es keine üblichen Monster Of The Week gibt, sondern dass immer eines von fünf Monster zusammen mit einem der drei Generälen einen Plan durchführt. Dafür gibt es dann den Mecha Of The Week, den Dr. Man gegen den Bio Robo losschickt. Dadurch wird das übliche Folgenschema (Monsterangriff, Monster wird vernichtet, Monster wird vergrößert, Mechakampf) auch mal aufgebrochen. Ein Mechakampf am Anfang der Folge ist in Bioman nichts ungewöhliches. Und dann wurde auch mal eben einer der Rangers gekillt. Das war storymäßig allerdings nicht geplant. Die Darstellerin ist einfach nicht mehr am Set aufgetaucht. Bis heute weiß man nicht genau, was vorgefallen ist. Aber der Anfang der Staffel ist schon mal vielversprechend. Ich hoffe, die Staffel kann die Qualität halten.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Di 10. Okt 2017, 04:30

Red Ranger hat geschrieben:
Mo 9. Okt 2017, 21:54
Da müsste dann ja auch der Nejiranger Arc anfangen, oder? Da hab ich auch noch die Hoffnung, dass es dann mit der Staffel aufwärts geht. Wobei ich bei Megaranger wahrscheinlich die gleichen Probleme haben werde wie bei Timeranger, dass ich von der PR Adaption zu verwöhnt bin. Wenn man entweder die Sentai Version oder PR Version gesehen hat und sich dann das entsprechende Gegenstück vornimmt, fängt man automatisch an zu vergleichen. Es ist nahezu unmöglich, da gänzlich unbefangen dranzugehen.
Stimmt, wobei ich bei Megaranger sagen muss, dass ich die Sachen, die von in Space direkt adaptiert wurden, vor allem die Nejiranger Arc, in Megaranger sogar besser fand, weil sie da viel besser in den Kontext gepasst haben. In Space war vor allem immer dann besser, wenn sie was Eigenes gemacht hat.
Red Ranger hat geschrieben:
Mo 9. Okt 2017, 21:54
Deswegen konnte ich auch nie nachvollziehen, warum Jason als erster roter Ranger im Fandom immer als DER rote Ranger schlechthin gilt. Ich mochte Jason irgendwie nie so wirklich.
Da stimm ich dir zu. Ich konnte mit Jason auch nie wirklich was anfangen. Er war jetzt kein schlechter Anführer, aber darüber hinaus hat er irgendwie nie was getan, was die ganze Fan Liebe, die er bekommt, rechtfertigen würde.
Red Ranger hat geschrieben:
Mo 9. Okt 2017, 21:54
Die Battlizer finde ich generell eher unnötig, weil die meistens eher schlecht als recht eingebaut werden. Dadurch, dass sie auch nie in der Sentai Vorlage vorkamen, wirken sie in der PR Version Fehl am Platz. Meistens wird da auch nicht viel mit gemacht, außer dass dann der rote Ranger einen Gegner erledigen darf, der in der Sentai Vorlage von einem anderen Ranger erledigt wird.
Bei mir hängt‘s da halt immer so ein bisschen davon ab, wie man sie in der Story unterbringt. Bei den frühen Staffeln find ich die jetzt auch nicht so prickelnd, weil sie da meistens ziemlich grundlos aus dem nichts gekommen sind und eh nicht mehr tun konnten, als dumm rumstehen und hoffen, dass sie den Gegner mit der ersten Attacke besiegen.

Aber mit der Disney Ära wurden sie immer beweglicher und haben dann auch bessere Storys zur Einführung bekommen und dann hatte ich da eigentlich auch kein Problem mehr damit.
Dass sie trotzdem nicht mehr als bessere Finisher sind, stimmt schon, aber ehrlich gesagt finde ich es jetzt auch nicht so wichtig, wer am Ende das Monster vernichtet.
Red Ranger hat geschrieben:
Mo 9. Okt 2017, 21:54
Wobei das eigentlich auch die typischen Probleme der Pre-Decade Staffeln sind. Da wird generell weniger erklärt als in den Post-Decade Staffeln. Da ich mit den Pre-Decade Staffeln "groß geworden" bin und beim Ansehen von Den-O nichts anderes kannte, ist es mir nicht allzu negativ aufgefallen.
Ja das kann gut sein. Würde in gewisser Weise erklären, warum ich mit den Pre-Decade Staffeln tendenziell weniger anfangen kann, als mit den Post-Decade Staffeln.
Ich hab’s zwar jetzt bei den Meisten davon nicht ganz so schlimm empfunden wie bei Den-O, aber ich glaub, das kommt auch immer so ein bisschen auf den Kontext an. Kann durchaus sein, dass einem der Übergang nicht so krass auffällt, wenn man es nicht anders kennt.
Red Ranger hat geschrieben:
Mo 9. Okt 2017, 21:54
Aber ab Goggle V war bis einschließlich Fiveman Hirohisa Soda der Main Writer. Seine Staffeln werden ja gerne als die große Zeit von Sentai bezeichnet
Ja, bis jetzt kann ich das so ziemlich bestätigen. Bisher hab ich eigentlich nur positive Erfahrungen mit Hirohisa Soda gemacht.
Red Ranger hat geschrieben:
Mo 9. Okt 2017, 21:54
Aber der Anfang der Staffel ist schon mal vielversprechend. Ich hoffe, die Staffel kann die Qualität halten.
Ich fand, in den 10ern hatte sie mal nen kleinen Durchhänger, aber ansonsten konnte sie die Qualität eigentlich schon ziemlich gut halten. Vor allem ab Mitte der 20er wird’s richtig interessant.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Red Ranger » Mo 23. Okt 2017, 22:00

Ich habe mir mal wieder eine alte Staffel vorgenommen, und zwar die älteste Staffel, die vollständig gesubbt zur Verfügung steht: Battle Fever J. Aktuell hab ich bereits 27 Folgen gesehen. Da ich schon gehört hab, dass die Staffel sehr episodisch aufgebaut ist und kaum einen roten Faden hat, gehe ich auch mit entsprechenden Erwartungen ran. Tatsächlich ist bisher wirklich nicht viel passiert, wobei die letzten bisher gesehenen Folgen schon recht wichtig waren. Ja, Battle Fever J ist wirklich sehr episodisch und wird von Fillern dominiert. Aber im Vergleich mit Sun Vulcan, die ja auch ein ziemliches Filler Festival war, wird Battle Fever J nicht langweilig. Die einzelnen Folgen bieten sehr interessante Plots. Der Staffel kommt auch zugute, dass die Charaktere recht gut gelungen sind. Zumindest besser als bei Sun Vulcan, wo die Charaktere doch recht blass blieben. Lediglich Diane hatte kaum etwas zu tun. Sie hatte genau zwei Fokus Folgen, und das waren die allererste Folge, und die Folge, in der auch schon gleich Maria als neue Miss America übernimmt. Angeblich konnte die Schauspielerin von Diane kaum japanisch, weshalb sie so selten vorkam und dann auch ausgetauscht wurde. Maria hatte dann auch gleich mal zwei Fokus Folgen spendiert bekommen, mit denen sie bereits in ihren ersten Folgen mehr Charakterentwicklung hatte als Diane in ihrer Gesamtheit. Auch recht erfrischend ist, dass die Bösen die zivile Identität der Rangers nicht kennen. Dennoch verwunderlich, dass sich die Rangers dann trotzdem fröhlich vor Anderen verwandeln, als ob es ihnen auch egal ist. Vielleicht war es ja auch in den ersten Staffeln Standard, dass die Bösen nicht wussten, wer die Rangers sind. Jedenfalls würde man wohl vieles an Battle Fever J heute als Sentai untypisch bezeichnen. Wobei man bedenken muss, dass es erst die dritte Staffel war und demnach noch nicht wirklich definiert werden konnte, was typisch Sentai ist und was nicht.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Red Ranger » Do 2. Nov 2017, 22:19

Ich bin zur Zeit mit Zyuranger dran. Bisher hab ich 22 Folgen gesehen. Vor allem die letzten Folgen, in denen auch Burai zum ersten Mal vorkamen, haben mir richtig gut gefallen. Schon am Anfang der Staffel passiert eigentlich recht viel. Ich kann aber verstehen, dass die Staffel damals, als sie erschienen ist, befremdlich gewirkt haben muss. Sentai ging in den ersten 15 Staffeln eher in Richtung Sci-Fi. Und dann kam mit Zyuranger eine Staffel, die auf Fantasy setzt. Zyuranger ist wirklich eine sehr fantasylastige Staffel. Ich würde sogar sagen, es ist die fantasylastigste Sentai Staffel überhaupt. Viele Gegner stammen aus Märchen und Mythen, was der Staffel zusammen mit den typischen Fantasiewesen auch einen gewissen märchenhaften Touch verleiht. Bisher gefällt mir die Staffel vor allem wegen den letzten Folgen mit Burai recht gut, auch wenn es momentan nicht zu einem Top 10 Platz reichen würde.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Di 7. Nov 2017, 05:16

Ich hab jetzt auch mal mit Timeranger angefangen, bin bei 10 Folgen und bis jetzt find ich’s eigentlich gar nicht mal so schlecht.


Die erste Folge war wie für gewöhnlich ziemlich schwach, besonders wenn man das Ganze als Zweiteiler gewöhnt ist. Vor allem fand ich irgendwie komisch, dass sie gleich alle auf Tatsuya losgegangen sind, nur weil er wie Captain Ryuya aussieht, obwohl sie doch wussten, dass das eigentlich Lila war.
Die zweite Folge war dann aber wesentlich besser. Ich fand es sehr angenehm, dass die Timeranger Tatsuya eigentlich sofort akzeptiert haben, anstatt ihm den Kopf abzureißen, weil er helfen will.

Allgemein sind die Charaktere bisher das Beste an der Serie. Besonders Yuri find ich 100-mal sympathischer als Jen. Irgendwie konnte ich die Time Force Rangers (außer Wes) nie wirklich leiden und da kommen mir Kobayashi Charaktere natürlich gerade recht.

Storyweise ist bisher zwar noch nicht viel passiert, allerdings würde ich die bisherigen Folgen jetzt auch nicht unbedingt als Füller bezeichnen. Die Meisten davon haben Background geliefert oder andere interessante Aspekte der Charaktere eingeführt und mehr als das brauch für den Anfang auch eigentlich nicht.


Es hängt natürlich davon ab wie’s jetzt weiter geht, kann natürlich sein, dass das noch deutlich langweiliger wird, aber bisher hab ich eigentlich keine allzu großen Probleme mit der Serie.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Red Ranger » Di 7. Nov 2017, 13:14

Nach den ersten 10 Folgen fand ich Timeranger auch noch recht gut. Die ersten Folgen sind ja meistens eh zur Charaktereinführung gedacht, von daher erwarte ich anfangs auch nicht allzu viel Story. Danach hätte nur recht schnell was passieren sollen. Leider wurde es dann sehr zäh. Eigentlich schade, denn der Endgame Arc war richtig gut. Vielleicht sogar einer der besten in Sentai.

Ich glaube, bei Timeranger hängt auch vieles davon ab, mit welchen Erwartungen man an die Staffel geht. Ich hab viel erwartet, da die Staffel als Fan Liebling gilt. Aber für eine so hoch gelobte Staffel kam dann einfach zu wenig. Da haben eher Staffeln wie Bioman oder Dairanger den Status als Fan Liebling mehr verdient, und selbst Dairanger halte ich in dem Zusammenhang noch für überbewertet, obwohl mir die Staffel gefallen hat. Interessant wird es dann wirklich bei einem Rewatch, weil man da ja ganz anders an die Staffel ran geht. Man weiß schon, was einen erwartet und kann auch nicht enttäuscht werden. Wenn ich von allen Staffeln einen Rewatch mache, könnte meine Favoritenliste wieder komplett umgekrempelt werden.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Mi 8. Nov 2017, 05:08

Red Ranger hat geschrieben:
Di 7. Nov 2017, 13:14
Nach den ersten 10 Folgen fand ich Timeranger auch noch recht gut. Die ersten Folgen sind ja meistens eh zur Charaktereinführung gedacht, von daher erwarte ich anfangs auch nicht allzu viel Story. Danach hätte nur recht schnell was passieren sollen. Leider wurde es dann sehr zäh. Eigentlich schade, denn der Endgame Arc war richtig gut. Vielleicht sogar einer der besten in Sentai.
Na da bin ich mal gespannt, wie das noch wird. Endgame Arcs sind ja eigentlich ein schwacher Punkt von mir, von daher wäre es durchaus möglich, dass das am Ende ein ausschlaggebender Punkt sein könnte.
Red Ranger hat geschrieben:
Di 7. Nov 2017, 13:14
Ich glaube, bei Timeranger hängt auch vieles davon ab, mit welchen Erwartungen man an die Staffel geht. Ich hab viel erwartet, da die Staffel als Fan Liebling gilt. Aber für eine so hoch gelobte Staffel kam dann einfach zu wenig. Da haben eher Staffeln wie Bioman oder Dairanger den Status als Fan Liebling mehr verdient, und selbst Dairanger halte ich in dem Zusammenhang noch für überbewertet, obwohl mir die Staffel gefallen hat. Interessant wird es dann wirklich bei einem Rewatch, weil man da ja ganz anders an die Staffel ran geht. Man weiß schon, was einen erwartet und kann auch nicht enttäuscht werden. Wenn ich von allen Staffeln einen Rewatch mache, könnte meine Favoritenliste wieder komplett umgekrempelt werden.
Ja, ich denke, da kommen immer sehr viele Faktoren zusammen, die beeinflussen, wie eine Serie auf einen wirkt.
Wenn eine Staffel sehr gehypt ist, die Erwartungen dann aber nicht erfüllen kann, bewertet man sie auf Grund der Enttäuschung häufig vielleicht schlechter als sie eigentlich ist, während man unbeliebte Staffeln, wenn sie eigentlich ganz ok sind, vielleicht eher in Schutz nimmt.
Bei Sentai kommt dann eben teilweise noch dazu, wie gut man die Adaption findet und ich könnte mir auch vorstellen, dass es vielleicht einen Unterschied macht, was man sich davor angeschaut hat. Womöglich hätte ich z.B. Den-O nicht so schlimm gefunden, wenn ich sie nicht ausgerechnet nach Gaim und ToQger angeschaut hätte.

Ich bin auch gespannt, ob ich nach einem Rewatch manche Serien vielleicht ganz anders bewerte. Bei einigen könnte ich es mir durchaus vorstellen. Aber bis es soweit ist, dauert es vermutlich noch ein bisschen.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Sa 18. Nov 2017, 05:49

Ich bin jetzt mit Timeranger fertig und ich muss nach wie vor sagen, ich finde die Staffel wirklich gut. Sie hatte zwar schon immer wieder mal kleinere Füllerphasen, aber ich hab mich eigentlich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt gefühlt.

Die größte Stärke der Staffel sind vermutlich die Charaktere, die ich wirklich verdammt stark fand. Die Timerangers gehören nun definitiv zu meinen absoluten Top-Favoriten nur ganz knapp hinter ToQger und Ninninger. Eigentlich alle waren mir auf Anhieb sympathisch und jeder von ihnen hatte irgendeine persönliche Nebenhandlung oder Backgroundstory für sich. Ich bin nicht mal sicher, ob ich wirklich einen Favoriten nennen könnte.
Ich finde, dass es der Staffel in dem Punkt wirklich gut getan hat, dass man TimeFire erst so spät gebracht hat, weil man so möglichst lange Zeit, die fünf Hauptrangers alleine auszukosten konnte. Naoto selbst, naja, ist halt eher wieder ein Typ von Charakter mit dem ich nicht so viel anfangen kann. Er hat für die Staffel funktioniert und das was er war wurde gut umgesetzt, aber mir ist er einfach zu unsympathisch.

Aber auch storyweise fand ich Timeranger echt nicht schlecht. Ich fand sie ehrlich gesagt gar nicht mal so füllerlastig. Klar, es gab schon immer wieder mal ein paar am Stück, aber ich hab es mir bei weitem schlimmer vorgestellt. Der Inhalt hat sich halt sehr häufig auf die persönlichen Charakterstorys oder allgemein das Zwischenmenschliche zwischen den Charakteren beschränkt, aber ich denke, je sympathischer man die Charaktere findet, desto weniger fühlen sich diese Folgen wie Füller an. Von den 50 Folgen würde ich persönlich eigentlich kaum mehr als 15 bis maximal 20 auslassen wollen. Das ist find ich jetzt kein so schlechter Wert.
Und die Story die da war, wurde auch finde ich sehr gut umgesetzt. Ich muss der Staffel wirklich ein Kompliment dafür machen, dass sie das Zeitreisethema tatsächlich ziemlich vernünftig umgesetzt hat. Natürlich hatte sie dabei den Vorteil, dass hier von uns aus gesehen nur die Zukunft manipuliert wurde, von der wir nicht allzu viel wissen, aber ich hatte hier definitiv immer das Gefühl, dass man sich trotzdem mit den Folgen beschäftigt und es nicht jedem scheißegal ist. Die Erklärungen von Captain Ryuya fand ich zwar teilweise ein bisschen verwirrend, aber ich denke man kann wohl davon ausgehen, dass er immer nur das gesagt hat, was die Rangers hören mussten, um seinem Plan zu verfolgen. Seine „korrigierte Zukunft“ war ja schließlich auch nicht wirklich die echte Zukunft, sondern eigentlich nur die, die er haben wollte, so gesehen haben die Rangers die Zukunft mit ihrem Verhalten vermutlich eher gerettet, bzw. sollte sie nun der originalen Zukunft zumindest deutlich ähnlicher sein, als das was Ryuya vorhatte.
In Anbetracht dessen, finde ich es auch ehrlich gesagt gar nicht so schlecht, dass man die Rangers in der Zukunft letztendlich nicht mehr gezeigt hat und ihr Schicksal offenlässt, weil man so gar nicht erst das Risiko eingeht, doch noch einen Logikfehler einzubauen. Bloß die Abschiedsszene hätte man echt besser machen können.

Auch wenn es vielleicht etwas morbid klingt, aber ich fand es auch sehr gut, dass man Ayases Krankheit unheilbar gemacht hat, einfach deshalb, weil sonst sein Standpunkt absolut keinen Sinn gemacht hätte. Ich konnte sogar verstehen, warum er es den Rangers nicht sagen wollte, weil klar war, dass sie ihn dazu bringen wollen würden, als Ranger zurückzutreten und wäre die Krankheit heilbar gewesen, hätten sie damit auch recht gehabt. Da Ayase aber sowieso nichts mehr zu verlieren hat, macht es Sinn, dass er weiterhin als Ranger kämpfen will. Dumm rum zu sitzen wird ihn auch nicht retten. Hätte man die Krankheit nicht unheilbar gemacht, wäre er ein Idiot gewesen, wenn er nicht zurück tritt und wenn er zurück tritt, hätte der ganze Charakter keinen Sinn gemacht. So gesehen war das eine verdammt clevere Entscheidung.

Die Honami Storyline muss ich sagen, fand ich nicht so toll. Vor allem diese Ayase/TimeYellow Geschichte. In erster Linie, weil sie einfach nicht den geringsten Grund hatte, davon ausgehen, dass Ayase TimeYellow ist. Sie hat einfach nur blind geraten und das dann wie nen unumstößlichen Fakt behandelt. Derartiges Level von Dummheit und aneinander vorbei reden bin ich sonst eigentlich nur von Inoue Charakteren gewöhnt.
Als man diesen Part dann aufgelöst hat wurde es aber besser. Die Sache mit dem Baby am Ende, naja, es ist natürlich schwer zu sagen, welche Auswirkungen das auf die Zukunft haben wird, vor allem bei einer Zeitspanne von 1000 Jahren. Es wäre mir lieber gewesen, man hätte das rausgelassen, aber technisch betrachtet sollte eine Person nicht allzu viel ausrichten solange sie nicht zu sehr mit den direkten Vorfahren der Rangers interagiert.

Die Bösen waren jetzt sicherlich nicht die komplexesten, aber ich fand sie eigentlich trotzdem ganz gut. Dornero war vom Konzept her mal was anderes und auch wenn er storyweise vielleicht nicht an Ransik rankommt, hatte er charakterlich find ich deutlich weniger qualitative Schwankungen. Er hatte halt seine Geldsucht, und die hat er knallhart durchgezogen, während Ransik immer wieder zwischen kaltherzigem Killer und Vollidiot hin und her gesprungen ist. Und Lila ist im wesentlichen Nadira in nicht-nervig. Ich fand’s nur etwas schade, dass man bei ihr nicht wirklich gesehen hat, was aus ihr wurde.
Gien ist definitiv der interessanteste der Bösen. Die Idee des menschlichen Gehirns, dass durch den Roboterkörper langsam aber sicher immer mehr durchdreht, find ich sehr interessant und die Psychotyp Schurken sind mir sowieso immer die liebsten. Man konnte bei ihm vor allem so richtig schön die Wandlung sehen, vom ruhigen kalkulierenden Techniker zum komplett durchgeknallten Irren in den letzten 10 Folgen.
Eigentlich sogar ziemlich beeindruckend, dass die Staffel über die komplette Laufzeit hinweg mit nur drei Bösen sehr gut ausgekommen ist.


Zu den Writern kann ich dieses Mal nicht allzu viel sagen. 40 von 50 Folgen (dieses Special am Ende nicht mitgerechnet) wurden von Kobayashi geschrieben. Von den übrigen 10 hat 2 Toshiki Inoue geschrieben, die restlichen 8 kommen von einem Typen namens Ryota Yamaguchi, von dem ich zugegebenermaßen noch nie was gehört hab.
Die einzigen Folgen, die ich größtenteils nicht mochte, das waren die Honami Folgen, ansonsten waren selbst die Füller durchweg richtig gut und die letzten 10-12 Folgen waren einfach nur stark.

Was den Vergleich mit Time Force betrifft: Storyweise sind sie wohl ziemlich gleich auf (mit Pluspunkten bei den Ideen für Time Force, aber bei der Umsetzung für Timeranger), aber die Charaktere machen für mich eben doch den Entscheidenden Unterschied, wegen dem ich letztlich definitiv Timeranger besser finde. Allerdings werden sich die beiden trotzdem zu Megaranger/in Space und Magiranger/Mystic Force gesellen, als einer der wenigen Fälle, bei denen ich Vorlage und Adaption gut finde.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Red Ranger » Sa 18. Nov 2017, 22:41

Ranger L hat geschrieben:
Sa 18. Nov 2017, 05:49
Die größte Stärke der Staffel sind vermutlich die Charaktere, die ich wirklich verdammt stark fand. Die Timerangers gehören nun definitiv zu meinen absoluten Top-Favoriten nur ganz knapp hinter ToQger und Ninninger. Eigentlich alle waren mir auf Anhieb sympathisch und jeder von ihnen hatte irgendeine persönliche Nebenhandlung oder Backgroundstory für sich. Ich bin nicht mal sicher, ob ich wirklich einen Favoriten nennen könnte.
Ich finde, dass es der Staffel in dem Punkt wirklich gut getan hat, dass man TimeFire erst so spät gebracht hat, weil man so möglichst lange Zeit, die fünf Hauptrangers alleine auszukosten konnte. Naoto selbst, naja, ist halt eher wieder ein Typ von Charakter mit dem ich nicht so viel anfangen kann. Er hat für die Staffel funktioniert und das was er war wurde gut umgesetzt, aber mir ist er einfach zu unsympathisch.
Die Charaktere fand ich auch sehr gut, konnten für mich aber im Gegensatz zu den Charakteren aus Ninninger die Staffel nicht alleine tragen. Es waren auch Kobayashis schwächste Charaktere. Fiel mir noch deshalb besonders auf, weil Gingaman bei mir auch noch nicht so lange her ist und ich da die Charaktere deutlich besser fand. Dass mal ein 6th Ranger recht spät eingeführt wurde, hat mir auch gut gefallen, stand aber leider auch stellvertretend dafür, dass es in der Staffel ewig dauert, bis mal was passiert. Ansonsten würde es manchen Staffeln mal gut tun, den 6th Ranger erst später einzuführen. Wenn ich da an Kyoryuger und Ninninger denke, wo der 6th Ranger schon innerhalb der ersten 10 Folgen kommt... das ist deutlich zu früh. Da hat man sich noch nicht einmal richtig an die Core Rangers gewöhnt, und schon kommt ein neuer Ranger.
Und die Story die da war, wurde auch finde ich sehr gut umgesetzt. Ich muss der Staffel wirklich ein Kompliment dafür machen, dass sie das Zeitreisethema tatsächlich ziemlich vernünftig umgesetzt hat. Natürlich hatte sie dabei den Vorteil, dass hier von uns aus gesehen nur die Zukunft manipuliert wurde, von der wir nicht allzu viel wissen, aber ich hatte hier definitiv immer das Gefühl, dass man sich trotzdem mit den Folgen beschäftigt und es nicht jedem scheißegal ist. Die Erklärungen von Captain Ryuya fand ich zwar teilweise ein bisschen verwirrend, aber ich denke man kann wohl davon ausgehen, dass er immer nur das gesagt hat, was die Rangers hören mussten, um seinem Plan zu verfolgen. Seine „korrigierte Zukunft“ war ja schließlich auch nicht wirklich die echte Zukunft, sondern eigentlich nur die, die er haben wollte, so gesehen haben die Rangers die Zukunft mit ihrem Verhalten vermutlich eher gerettet, bzw. sollte sie nun der originalen Zukunft zumindest deutlich ähnlicher sein, als das was Ryuya vorhatte.
Mich hätte da mal interessiert, ob Captain Ryuyas Einmischungen die Zukunft wirklich so verändert haben, dass es den Rangers gut gegangen wäre. Ich glaube ja auch, er hat ihnen die neue Zukunft nur schmackhaft machen wollen, damit sie nicht versuchn, sich in seine Pläne einzumischen. Aber Ryura war ein echt genialer Charakter. Er hat wirklich alle, sowohl die Rangers, als auch die Bösen, für seine Zwecke missbraucht. Eigentlich macht ihn das schon zum wahren bösen Mastermind der Staffel.
In Anbetracht dessen, finde ich es auch ehrlich gesagt gar nicht so schlecht, dass man die Rangers in der Zukunft letztendlich nicht mehr gezeigt hat und ihr Schicksal offenlässt, weil man so gar nicht erst das Risiko eingeht, doch noch einen Logikfehler einzubauen. Bloß die Abschiedsszene hätte man echt besser machen können.

Auch wenn es vielleicht etwas morbid klingt, aber ich fand es auch sehr gut, dass man Ayases Krankheit unheilbar gemacht hat, einfach deshalb, weil sonst sein Standpunkt absolut keinen Sinn gemacht hätte. Ich konnte sogar verstehen, warum er es den Rangers nicht sagen wollte, weil klar war, dass sie ihn dazu bringen wollen würden, als Ranger zurückzutreten und wäre die Krankheit heilbar gewesen, hätten sie damit auch recht gehabt. Da Ayase aber sowieso nichts mehr zu verlieren hat, macht es Sinn, dass er weiterhin als Ranger kämpfen will. Dumm rum zu sitzen wird ihn auch nicht retten. Hätte man die Krankheit nicht unheilbar gemacht, wäre er ein Idiot gewesen, wenn er nicht zurück tritt und wenn er zurück tritt, hätte der ganze Charakter keinen Sinn gemacht. So gesehen war das eine verdammt clevere Entscheidung.
Mich hat es unheimlich gestört, dass nicht gezeigt wurde, was mit den Rangers in der Zukunft passiert. Gerade dadurch, dass man ja Tatsuya nach einem Jahr gezeigt hat, fiel es doch unangenehm auf. Da wäre wirklich eine Erklärung fällig geworden, wie die Zukunft jetzt aussieht, und z.B. es doch noch Veränderungen gegeben hat und Ayases Krankheit jetzt geheilt werden kann. Für mich fühlte sich das so an, als würde einfach was fehlen. Vielleicht hatte sich auch Kobayashi bewusst dafür entschieden und überlässt es der Fantasie der Zuschauer, was mit den Rangers passiert. Wer ein Happy End will, kann sich vorstellen, dass die Zukunft so geändert wurde, dass Ayase geheilt wird, Yuuris Familie lebt und Domon nie aus seinem Sport ausgeschlossen wurde. Wer nicht unbedingt auf Happy Ends steht, für den stirbt Ayase bald.
Die Honami Storyline muss ich sagen, fand ich nicht so toll. Vor allem diese Ayase/TimeYellow Geschichte. In erster Linie, weil sie einfach nicht den geringsten Grund hatte, davon ausgehen, dass Ayase TimeYellow ist. Sie hat einfach nur blind geraten und das dann wie nen unumstößlichen Fakt behandelt. Derartiges Level von Dummheit und aneinander vorbei reden bin ich sonst eigentlich nur von Inoue Charakteren gewöhnt.
Als man diesen Part dann aufgelöst hat wurde es aber besser. Die Sache mit dem Baby am Ende, naja, es ist natürlich schwer zu sagen, welche Auswirkungen das auf die Zukunft haben wird, vor allem bei einer Zeitspanne von 1000 Jahren. Es wäre mir lieber gewesen, man hätte das rausgelassen, aber technisch betrachtet sollte eine Person nicht allzu viel ausrichten solange sie nicht zu sehr mit den direkten Vorfahren der Rangers interagiert.
Bei Honami hatte ich so das Gefühl, dass sie sich erst deswegen Ayase als TimeYellow ausgesucht hat, weil sie ihn optisch am ansprechensten fand und er am ehesten ihr Typ ist. Insofern fand ich in der Storyline dann gut, dass Honami dann doch noch zu Domon gestanden hat und sich so gezeigt hat, dass sie sich wegen seinem Charakter in ihn verliebt hat. Lustigerweise gibt es ja in Gokaiger eine kleine Fortsetzung der Honami Storyline.
Die Bösen waren jetzt sicherlich nicht die komplexesten, aber ich fand sie eigentlich trotzdem ganz gut. Dornero war vom Konzept her mal was anderes und auch wenn er storyweise vielleicht nicht an Ransik rankommt, hatte er charakterlich find ich deutlich weniger qualitative Schwankungen. Er hatte halt seine Geldsucht, und die hat er knallhart durchgezogen, während Ransik immer wieder zwischen kaltherzigem Killer und Vollidiot hin und her gesprungen ist. Und Lila ist im wesentlichen Nadira in nicht-nervig. Ich fand’s nur etwas schade, dass man bei ihr nicht wirklich gesehen hat, was aus ihr wurde.
Gien ist definitiv der interessanteste der Bösen. Die Idee des menschlichen Gehirns, dass durch den Roboterkörper langsam aber sicher immer mehr durchdreht, find ich sehr interessant und die Psychotyp Schurken sind mir sowieso immer die liebsten. Man konnte bei ihm vor allem so richtig schön die Wandlung sehen, vom ruhigen kalkulierenden Techniker zum komplett durchgeknallten Irren in den letzten 10 Folgen.
Eigentlich sogar ziemlich beeindruckend, dass die Staffel über die komplette Laufzeit hinweg mit nur drei Bösen sehr gut ausgekommen ist.
Lila war von den drei Bösen eigentlich auch die blasseste, weil man über sie so wenig erfahren hat. Ich hätte schon gerne gewusst, wieso sie sich Dornero angeschlossen hat und welche Verbindung die beiden haben. Die Story mit Dornero und Gien war aber richtig gut. Man hatte von Dornero immer das Bild vom eiskalten Mafiaboss, der nur Geld scheffeln will und dabei über Leichen geht. Und der auch seine eigenen Leute aus dem Weg räumen würde, wenn sie ihm unangenehm werden. Da war es schon überraschend, als man erfahren hat, dass er und Gien Freunde wurden und er sich an allem, was mit Gien passiert ist, schuldig gefühlt hat. Er gab sich die Schuld dafür, dass Gien von den verfeindeten Mafiosi niedergeschossen wurde und wollte ihn retten, indem er ihn in den Roboterkörper steckt. Dass sich Gien dadurch charakterlich total veränder hat, hat Dornero sichtlich zu schaffen gemacht. Diese Storyline hat gleich ein anderes Licht auf Dornero geworfen.
Was den Vergleich mit Time Force betrifft: Storyweise sind sie wohl ziemlich gleich auf (mit Pluspunkten bei den Ideen für Time Force, aber bei der Umsetzung für Timeranger), aber die Charaktere machen für mich eben doch den Entscheidenden Unterschied, wegen dem ich letztlich definitiv Timeranger besser finde. Allerdings werden sich die beiden trotzdem zu Megaranger/in Space und Magiranger/Mystic Force gesellen, als einer der wenigen Fälle, bei denen ich Vorlage und Adaption gut finde.
Ich glaube, ich kann bei Timeranger wirklich sagen, dass ich mir die Staffel mit der Adaption versaut hab. Vielleicht hätte ich Timeranger besser bewertet, wenn ich Time Force nie gesehen hätte. Dadurch, dass ich Time Force zu meinen Lieblingsstaffeln zähle, hatte es Timeranger schon sehr schwer. Und dann auch der Hype im Fandom. Meine Erwartungen waren dann wohl doch zu hoch. Vielleicht wird es die Staffel bei einem Rewatch einfacher haben.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » So 19. Nov 2017, 05:38

Red Ranger hat geschrieben:
Sa 18. Nov 2017, 22:41
Die Charaktere fand ich auch sehr gut, konnten für mich aber im Gegensatz zu den Charakteren aus Ninninger die Staffel nicht alleine tragen. Es waren auch Kobayashis schwächste Charaktere. Fiel mir noch deshalb besonders auf, weil Gingaman bei mir auch noch nicht so lange her ist und ich da die Charaktere deutlich besser fand.
Ich denke, dass das der Hauptpunkt ist, bei dem ich dir nicht zustimmen kann.
Für mich waren die Timerangers nochmal ein ganzes Stück besser, als die Gingamen, die natürlich zweifelsohne auch gut waren. Als Team gehören sie für mich sogar zu den besten Kobayashi Charakteren. Was dabei wirklich geholfen hat, das war die Anfangsphase. Durch den extremstarken Charakterfokus der ersten 10 Folgen, konnte man finde ich sehr schnell eine Verbindung zu ihnen aufbauen und sich voll und ganz auf sie einlassen, was auf lange Sicht dazu beigetragen hat, dass die Charaktere für mich durchaus in der Lage waren, die Staffel zu tragen. Solche Anfangsphasen finde ich gerade für Sentai eigentlich ideal.

Das ist ja beispielsweise auch eines der Probleme, die ich mit Kyuranger hab. Man hat da einfach den richtigen Zeitpunkt verpasst mir die Charaktere schmackhaft zu machen und als man dann mal angefangen hat, irgendwas mit ihnen zu machen, konnte ich die meisten davon schon nicht mehr ausstehen.
Red Ranger hat geschrieben:
Sa 18. Nov 2017, 22:41
Mich hätte da mal interessiert, ob Captain Ryuyas Einmischungen die Zukunft wirklich so verändert haben, dass es den Rangers gut gegangen wäre. Ich glaube ja auch, er hat ihnen die neue Zukunft nur schmackhaft machen wollen, damit sie nicht versuchn, sich in seine Pläne einzumischen. Aber Ryura war ein echt genialer Charakter. Er hat wirklich alle, sowohl die Rangers, als auch die Bösen, für seine Zwecke missbraucht. Eigentlich macht ihn das schon zum wahren bösen Mastermind der Staffel.
Definitiv. Rückwirkendbetrachtet eigentlich schade, dass man ihn nicht zum Endgegner gemacht hat. So ein schöner Bodenkampf mit ihm als TimeFire hätte das Finale eigentlich echt gut abgerundet.
Red Ranger hat geschrieben:
Sa 18. Nov 2017, 22:41
Mich hat es unheimlich gestört, dass nicht gezeigt wurde, was mit den Rangers in der Zukunft passiert. Gerade dadurch, dass man ja Tatsuya nach einem Jahr gezeigt hat, fiel es doch unangenehm auf. Da wäre wirklich eine Erklärung fällig geworden, wie die Zukunft jetzt aussieht, und z.B. es doch noch Veränderungen gegeben hat und Ayases Krankheit jetzt geheilt werden kann. Für mich fühlte sich das so an, als würde einfach was fehlen. Vielleicht hatte sich auch Kobayashi bewusst dafür entschieden und überlässt es der Fantasie der Zuschauer, was mit den Rangers passiert. Wer ein Happy End will, kann sich vorstellen, dass die Zukunft so geändert wurde, dass Ayase geheilt wird, Yuuris Familie lebt und Domon nie aus seinem Sport ausgeschlossen wurde. Wer nicht unbedingt auf Happy Ends steht, für den stirbt Ayase bald.
Ja das war für mich eben so ein bisschen der Punkt. Ich mag Happy Ends, aber im Zweifel hab ich dann doch lieber ein realistisches Ende, als ein glückliches. Gerade bei Zeitreisen bin ich da ja immer sehr empfindlich, was die Folgen und Auswirkungen betrifft, deshalb fand ich das hier eben ausnahmsweise mal gut, dass man es nicht explizit erklärt hat, sondern Interpretationsspielraum gelassen hat, damit ich mir einfach das raussuchen kann, was ich am logischsten finde.
Red Ranger hat geschrieben:
Sa 18. Nov 2017, 22:41
Bei Honami hatte ich so das Gefühl, dass sie sich erst deswegen Ayase als TimeYellow ausgesucht hat, weil sie ihn optisch am ansprechensten fand und er am ehesten ihr Typ ist. Insofern fand ich in der Storyline dann gut, dass Honami dann doch noch zu Domon gestanden hat und sich so gezeigt hat, dass sie sich wegen seinem Charakter in ihn verliebt hat. Lustigerweise gibt es ja in Gokaiger eine kleine Fortsetzung der Honami Storyline.
Ja das stimmt, nachdem sie sich dann für Domon entschieden hat, war die Geschichte eigentlich echt ganz süß. Es war halt nur das davor, was mich etwas genervt hat.
Da bin ich mal gespannt, was man da in Gokaiger macht. Allerdings will ich die Staffel eigentlich erst schauen, wenn ich alles andere was gesubbt ist gesehen hab.
Red Ranger hat geschrieben:
Sa 18. Nov 2017, 22:41
Ich glaube, ich kann bei Timeranger wirklich sagen, dass ich mir die Staffel mit der Adaption versaut hab. Vielleicht hätte ich Timeranger besser bewertet, wenn ich Time Force nie gesehen hätte. Dadurch, dass ich Time Force zu meinen Lieblingsstaffeln zähle, hatte es Timeranger schon sehr schwer. Und dann auch der Hype im Fandom. Meine Erwartungen waren dann wohl doch zu hoch. Vielleicht wird es die Staffel bei einem Rewatch einfacher haben.
Ja das kann ich absolut nachvollziehen. Ist halt im Grunde das gleiche wie bei mir mit Magiranger.
Ich mag Time Force zwar auch, aber sie hatte für mich jetzt nie so einen hohen Stellenwert wie Mystic Force oder Dino Thunder. Von den Charakteren war ich eigentlich nie ein großer Fan, die Staffel hat für mich immer hauptsächlich von der Story gelebt. Und dazu kam bei mir eben noch die Tatsache, dass du Timeranger sehr schlecht bewertet hattest, was meine Erwartungen nochmal deutlich gesenkt hat.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Red Ranger » So 19. Nov 2017, 20:37

Ranger L hat geschrieben:
So 19. Nov 2017, 05:38
Ich denke, dass das der Hauptpunkt ist, bei dem ich dir nicht zustimmen kann.
Für mich waren die Timerangers nochmal ein ganzes Stück besser, als die Gingamen, die natürlich zweifelsohne auch gut waren. Als Team gehören sie für mich sogar zu den besten Kobayashi Charakteren. Was dabei wirklich geholfen hat, das war die Anfangsphase. Durch den extremstarken Charakterfokus der ersten 10 Folgen, konnte man finde ich sehr schnell eine Verbindung zu ihnen aufbauen und sich voll und ganz auf sie einlassen, was auf lange Sicht dazu beigetragen hat, dass die Charaktere für mich durchaus in der Lage waren, die Staffel zu tragen. Solche Anfangsphasen finde ich gerade für Sentai eigentlich ideal.
Darüber lässt sich streiten. Letztendlich entscheidet doch der persönliche Geschmack, welche Charaktere man besser findet. Und im Vergleich mit den Timeranger Charaktere fand ich die Gingaman Charaktere sympathischer, weshalb mir die allein deshalb schon als Charaktere besser gefallen. Bei den Timerangern war zwischen mir und den Charakteren irgendwie eine gewisse Distanz. Ich will damit nicht sagen, dass ich mit den Charakteren nicht warm geworden bin. Das wäre zu übertrieben. Aber irgendwas fehlte, damit ich richtigen Zugang zu den Charakteren finden konnte. Und genau das ist dann das Problem. Wenn man keinen wirklichen Zugang zu den Charakteren findet, wird man auch nie das Gefühl haben, dass diese Charaktere die Staffel alleine tragen können. Ist z.B. auch ein Grund, warum SunVulcan bei mir ganz unten steht. Storylose Staffel mit blassen Charakteren, zu denen man absolut keinen Zugang findet. Das ist für eine Staffel tödlich.
Das ist ja beispielsweise auch eines der Probleme, die ich mit Kyuranger hab. Man hat da einfach den richtigen Zeitpunkt verpasst mir die Charaktere schmackhaft zu machen und als man dann mal angefangen hat, irgendwas mit ihnen zu machen, konnte ich die meisten davon schon nicht mehr ausstehen.
Kyuranger hat auch das Problem, dass es so eine Masse an Charakteren ist. 9 Core Rangers plus 3 zusätzliche Rangers sind doch sehr viel. Da braucht man einen Autor, der mit dieser Masse an Charakteren umgehen kann. Es kann funktionieren, was man an Chou Seishin Gransazer sieht. Dieser Toku kam Ende 2003 raus und hatte am Ende auch 12 Helden. Jedoch wurde es da weitaus besser gehandhabt. Allein schon, weil sich die 12 Helden aus vier Gruppen mit drei Mitgliedern zusammengesetzt haben. Es kamen allerdings immer noch einige Chraktere zu kurz, allerdings nicht in dem Ausmaß von Kyuranger. Allerdings hat Kyuranger bei mir den Vorteil, dass mir die Story recht gut gefällt, was die Charaktere irgendwo wieder ausgleicht.
Definitiv. Rückwirkendbetrachtet eigentlich schade, dass man ihn nicht zum Endgegner gemacht hat. So ein schöner Bodenkampf mit ihm als TimeFire hätte das Finale eigentlich echt gut abgerundet.
Das wäre mal definitiv was interessantes gewesen, wenn man am Ende der Staffel einen bösen Ranger als Endgegner hätte. Dafür hätte Naoto Tatsuya nie den V-Commander geben dürfen, und Ryura hätte nach Naotos Tod ihm sofort den V-Commander abnehmen müssen. Möglich wäre es gewesen. Enter als Dark Buster kam dem Endgegner in Rangergestalt ja schon sehr nahe.
Ja das stimmt, nachdem sie sich dann für Domon entschieden hat, war die Geschichte eigentlich echt ganz süß. Es war halt nur das davor, was mich etwas genervt hat.
Da bin ich mal gespannt, was man da in Gokaiger macht. Allerdings will ich die Staffel eigentlich erst schauen, wenn ich alles andere was gesubbt ist gesehen hab.
Ich hatte ja Gokaiger gesehen, als die Staffel das erste Mal lief. Ich hatte bis dahin nur die Möglichkeiten, Gaoranger und alle Staffeln von Dekaranger bis Goseiger gesubbt zu gucken. Im Nachhinein würde ich für Gokaiger schon empfehlen, zumindest Liveman und alle Staffeln ab Jetman gesehen zu haben. Dann versteht man auch die meisten Tribute Folgen. Gokaiger wird auch für mich nochmal interessanter, wenn ich alle Staffeln gesehen hab. Ist ähnlich wie bei Carranger. Die Staffel wirkt als Parodie auch erst dann, wenn man schon einige Sentai Staffeln gesehen hat und deren Eigenarten kennt.
Ja das kann ich absolut nachvollziehen. Ist halt im Grunde das gleiche wie bei mir mit Magiranger.
Ich mag Time Force zwar auch, aber sie hatte für mich jetzt nie so einen hohen Stellenwert wie Mystic Force oder Dino Thunder. Von den Charakteren war ich eigentlich nie ein großer Fan, die Staffel hat für mich immer hauptsächlich von der Story gelebt. Und dazu kam bei mir eben noch die Tatsache, dass du Timeranger sehr schlecht bewertet hattest, was meine Erwartungen nochmal deutlich gesenkt hat.
Ich glaube, bei Staffeln, bei denen man die Adaption zuerst gesehen hat und diese auch mochte, hat es das Original immer schwer. Seltsamerweise war es bei mir mit Abaranger nicht so. Dino Thunder zähle ich auch zu meinen Lieblingsstaffeln, aber trotzdem fand ich Abaranger großartig. Umgekehrt hatten es bei mir aber genau die PR Staffeln schwer, deren Adaptionen ich zuerst gesehen hab und gut fand. Darunter haben dann Mystic Force und Jungle Fury gelitten, wobei mir Jungle Fury trotzdem richtig gut gefallen hat. Es ist vielleicht auch wirklich so, wie du auch mal gesagt hast, dass vieles davon abhängt, was man direkt vorher gesehen hat. Vor Timeranger war mein letzter beendeter Toku Ultraman Nexus. Und Nexus ist für mich der beste Toku, den ich bisher gesehen hab. Da konnte fast jeder Toku, den ich danach geguckt hatte, nur verlieren. Umgekehrt wird es jetzt der Fall mit dem Toku sein, den ich mir nach dem originalen Kamen Rider ansehe. Danach wird mir wahrscheinlich so gut wie alles gut erscheinen. Deshalb bin ich jetzt noch am überlegen, ob ich dann überhaupt so eine Knallerstaffel wie Jetman oder Kamen Rider Amazons als nächstes ansehen soll (beide stehen zur Zeit recht hoch auf meiner Watchlist), oder lieber eine schwächere Serie.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Mo 20. Nov 2017, 05:17

Red Ranger hat geschrieben:
So 19. Nov 2017, 20:37
Kyuranger hat auch das Problem, dass es so eine Masse an Charakteren ist. 9 Core Rangers plus 3 zusätzliche Rangers sind doch sehr viel. Da braucht man einen Autor, der mit dieser Masse an Charakteren umgehen kann. [...] Allerdings hat Kyuranger bei mir den Vorteil, dass mir die Story recht gut gefällt, was die Charaktere irgendwo wieder ausgleicht.
Bei Kyuranger kommt für mich einiges zusammen, aber ein großes Problem der Staffel ist find ich, dass sie einfach ein verdammt schlechtes Timing hat. Sie fokussiert sich irgendwie immer zum falschen Zeitpunkt auf die genau falschen Dinge. Vor allem in der Anfangsphase.
Red Ranger hat geschrieben:
So 19. Nov 2017, 20:37
Es kann funktionieren, was man an Chou Seishin Gransazer sieht. Dieser Toku kam Ende 2003 raus und hatte am Ende auch 12 Helden. Jedoch wurde es da weitaus besser gehandhabt. Allein schon, weil sich die 12 Helden aus vier Gruppen mit drei Mitgliedern zusammengesetzt haben.
Lustig, dass du die Serie ansprichst, weil ich zufälligerweise gerade mit GranSazer angefangen hab. Da werd ich wahrscheinlich morgen mal was dazu sagen.
Red Ranger hat geschrieben:
So 19. Nov 2017, 20:37
Es ist vielleicht auch wirklich so, wie du auch mal gesagt hast, dass vieles davon abhängt, was man direkt vorher gesehen hat. Vor Timeranger war mein letzter beendeter Toku Ultraman Nexus. Und Nexus ist für mich der beste Toku, den ich bisher gesehen hab. Da konnte fast jeder Toku, den ich danach geguckt hatte, nur verlieren. Umgekehrt wird es jetzt der Fall mit dem Toku sein, den ich mir nach dem originalen Kamen Rider ansehe. Danach wird mir wahrscheinlich so gut wie alles gut erscheinen. Deshalb bin ich jetzt noch am überlegen, ob ich dann überhaupt so eine Knallerstaffel wie Jetman oder Kamen Rider Amazons als nächstes ansehen soll (beide stehen zur Zeit recht hoch auf meiner Watchlist), oder lieber eine schwächere Serie.
Ja das kann gut sein.
Vielleicht solltest du dir eine Staffel wie Kamen Rider Black anschauen. Die fand ich eher langweilig, aber vielleicht wirkt sie nicht so schlimm, wenn man vom originalen Kamen Rider kommt.
Auf der anderen Seite, hättest du dann 2 episodische Serien direkt hintereinander. Das könnte auch genau den gegenteiligen Effekt haben.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Red Ranger » Mo 20. Nov 2017, 23:02

Ja, zwei episodische Serien direkt hintereinander können erst recht anstrengend sein, wenn es eher langweilige Serien sind. Mit Battle Fever J hatte ich trotz des episodischen Ablaufs kein Problem, weil es noch abwechslungsreich genug war. Natürlich konnte man sich da auch in jeder Folge drauf verlassen, dass wenn die Rangers sich zum Roll Call zusammenfinden, jetzt der Kampf beginnt, in dem das Monster vernichtet wird. Das war aber auch die einzige Konstante.
Ich hab mich dann aber jetzt doch dafür entschieden, mir Jetman vorzunehmen. Bisher habe ich 14 Folgen gesehen. Was ich bisher gesehen hab, hat mir auch sehr gut gefallen. Die ersten 6 Folgen kann man als gute Einführung der Story sehen, wo das Team zusammengestellt wird (erst in Folge 3 kann man sie als echtes Team bezeichnen. In der ersten Folge verwandeln sich auch nur drei Rangers) und erste Probleme überwindet werden müssen. Danach gibt es wie üblich erst einmal ein paar Filler, die genutzt werden, um die Charaktere näher zu bringen. Bisher gefällt mir auch die Dynamik der Charaktere untereinander. Sie müssen sich wirklich als Team zusammenraufen, da sie doch sehr unterschiedlich sind. So sind auch Reibereien in der Gruppe keine Seltenheit. Die Charaktere sind da doch sehr realistisch dargestellt. Da die Staffel von Toshiki Inoue geschrieben wurde, ist es auch nicht verwunderlich, dass sein Hang zu dramatischen Geschichten zur Geltung kommt. Gai liebt Kaori, die aber in Ryu verknallt ist, der wiederum noch nicht über seine Freundin hinweg ist, die beim ersten Angriff von Vyram getötet wurde. Das Zwischenmenschliche kommt hier wirklich gut zur Geltung, ohne bisher in die üblichen Inoue Schwächen seiner späteren Werke abzudriften. Entweder liegt ihm Sentai mehr (warum auch immer er dann nur eine einzige Sentai Staffel geschrieben hat), oder er wurde mit der Zeit einfach schlechter.
Bei den Bösen gibt es in der Staffel die Besonderheit, dass es keinen echten Vorgesetzten der Bösen zu geben scheint. Vyram besteht aus vier gleichgestellten "Generälen", die abwechselnd ihre Monster losschicken und auch darum konkurrieren, wer die Rangers zuerst ausschaltet. Anfangs hatte man zwar den Eindruck, dass Radiguet der Anführer ist, aber das scheint wohl doch nicht zu sein. Wenn Jetman jedenfalls die Qualität halten kann, dann könnte die Staffel sogar eine meiner Favoriten werden.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Di 21. Nov 2017, 05:21

Red Ranger hat geschrieben:
Mo 20. Nov 2017, 23:02
Ja, zwei episodische Serien direkt hintereinander können erst recht anstrengend sein, wenn es eher langweilige Serien sind. Mit Battle Fever J hatte ich trotz des episodischen Ablaufs kein Problem, weil es noch abwechslungsreich genug war. Natürlich konnte man sich da auch in jeder Folge drauf verlassen, dass wenn die Rangers sich zum Roll Call zusammenfinden, jetzt der Kampf beginnt, in dem das Monster vernichtet wird. Das war aber auch die einzige Konstante.
Bei sowas kommt’s bei mir auch immer darauf an, wie gut die Charaktere sind und ob die Storyfolgen, die da sind, entsprechend liefern können. Vor allem letzteres ist zum Beispiel der Hauptgrund, warum ich Black bei weitem besser finde als Gavan.
Red Ranger hat geschrieben:
Mo 20. Nov 2017, 23:02
(warum auch immer er dann nur eine einzige Sentai Staffel geschrieben hat)
Ich denke, das liegt daran, dass Jetman ja ursprünglich als die letzte Staffel geplant war und man deshalb Inoue mehr oder weniger freien Lauf gelassen hat, zu machen, was er will. Als dann aber fest stand, dass es doch weiter geht, wollte man so viel Freiheit vielleicht nicht mehr zulassen. Besonders da ja Ohranger nicht so gut angekommen ist, wollte man vermutlich eine so ernste und dramatische Staffel nicht mehr riskieren.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Di 19. Dez 2017, 05:21

Ich hab jetzt mal mit Fiveman angefangen. Ich bin bei 10 Folgen und es definitiv nicht uninteressant. Ich fang aber langsam an zu verstehen, was Leute meinen, wenn sie sagen, die Serie wäre seltsam. Es springt bisher ziemlich zwischen sehr ernst und sehr humorvoll hin und her, was aber nicht unbedingt schlimm ist.

Der Startzweiteiler würde ich sagen, war tatsächlich einer der besseren in Sentai, da man sich sehr viel Zeit gelassen hat, alles zu etablieren und aufzubauen. Auch wenn die Idee, dass die Hoshikawa Familie einfach mal eben die technischen Möglichkeiten hat, mit ihrer Magma Base einen fremden Planeten zu kolonialisieren, nicht gerade glaubwürdig erscheint.
Danach sind bisher nur noch mehr oder weniger Füller gekommen, die aber größtenteils gut für Worldbuilding, vor allem im Bezug auf die Bösen, genutzt wurden. Da die Rangers alle Geschwister sind, gibt es hier natürlich nicht so viel Charakter Background zu behandeln, wie beispielsweise bei Timeranger, aber trotzdem sind Fokus Folgen in der Anfangsphase nie verkehrt. Nur Ken hat bisher keine Fokus Folge bekommen.
Oh und dass Fumiya einfach mal eben so gut wie sämtliche Alien Sprachen sprechen kann, nur weil er sprachlich recht begabt ist, lass ich einfach mal so stehen.

Was genau die Zerstörung von 1000 Planeten jetzt mit ewigem Leben zu tun hat, hab ich zwar noch nicht so ganz verstanden, aber ansonsten find ich die Bösen bisher ganz interessant. Besonders das Konzept, dass sie immer wieder auf irgendwelche Aliens von eroberten oder zerstörten Planeten zurückgreifen (und auch teilweise welche von denen auftauchen um sich an ihnen zu rächen) lässt Zone als galaktisches Imperium ziemlich realistisch rüberkommen und ihre Pläne, auch wenn sie auf den ersten Blick häufig sehr abgedreht wirken, find ich bisher meistens auch gar nicht so schlecht. Ich meine, die gesamte Menschheit betrunken zu machen hört sich schwachsinnig an, aber wenn man so drüber nachdenkt, könnte das tatsächlich funktionieren. Außerdem werden so auch die Folgen abwechslungsreicher.
Von den individuellen Charakteren muss sich erst noch zeigen, ob es da irgendwelche Herausstechenden gibt, aber als Kollektiv funktionieren sie bisher ziemlich gut. Und ich muss sagen, ich liebe das Konzept, mit dem die Bösen ihre Monster wachsen lassen. Die haben da so gigantische Dummy Monster, die die besiegten Monster absorbieren, sich mit ihrer DNS verbinden und sich dann quasi selbst in dieses Monster verwandeln.

Es ist definitiv unterhaltsam bisher. Es könnte zwar mal was wirklich Relevantes passieren, aber bisher hält mich das Worldbuilding und der für damalige Verhältnisse ziemlich gute Humor einigermaßen bei der Stange.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Red Ranger » Di 19. Dez 2017, 13:15

Klingt recht interessant, auch wenn man nach 10 Folgen noch nicht viel sagen kann. Ich hatte mir auch überlegt, ob ich mir nach Kamen Rider V3 dann Fiveman vornehmen werde, bin aber noch zwischen Fiveman und Goggle V am schwanken. Also läuft es bei mir entweder auf den ersten Soda oder den letzten Soda hinaus.
Fiveman hatte es ja aus welchen Gründen auch immer sehr schwer und hätte fast zum Ende von Super Sentai geführt. Vielleicht war die Staffel für die damaligen Verhältnisse auch einfach zu abgedreht, da die damaligen Staffeln doch eher ernster war. Wenn, dann ist es schon ziemlich ironisch, dass es dann ausgerechnet mit einer humoristischen Staffel wie Carranger wieder aufwärts ging.
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Re: Was schaut ihr gerade? (Sentai Edition)

Beitrag von Ranger L » Mi 20. Dez 2017, 05:26

Red Ranger hat geschrieben:
Di 19. Dez 2017, 13:15
Ich hatte mir auch überlegt, ob ich mir nach Kamen Rider V3 dann Fiveman vornehmen werde, bin aber noch zwischen Fiveman und Goggle V am schwanken
Hat GoggleV überhaupt vernünftige Subs? Ich hab bisher nur von so einer kleinen Gruppe gehört, die aber angeblich ziemlich schlecht sein soll.
Red Ranger hat geschrieben:
Di 19. Dez 2017, 13:15
Wenn, dann ist es schon ziemlich ironisch, dass es dann ausgerechnet mit einer humoristischen Staffel wie Carranger wieder aufwärts ging.
Irgendwie schon, aber ich vermute, das hat wohl was mit den Umständen zu tun. Vermutlich war Fiveman einfach noch nicht die richtige Zeit für eine derartige Veränderung, aber nach den Ereignissen 1995 und Ohranger, die ja auch eher schlecht angekommen ist, war man vermutlich offener für eine Staffel wie Carranger.
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