Ruhet in Frieden

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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Kai "the spy" » Di 22. Mär 2011, 20:55

Leuts, ich bin ja auch kein Fan von diesem Knut-Hype, aber muss man den gleich über seinen Tod und die um ihn Trauernden Witze reißen? Klar gibt es wichtigeres auf der Welt, gerade im Moment, aber das Leben kann nicht nur aus den Problemen der Welt bestehen, sonst macht man sich noch kirre. Ganz ehrlich, die Trauer um diesen Ludolf vor einigen Monaten konnte ich auch nicht verstehen, und der hat vom Hype um seine Figur wenigstens noch profitiert (was ich bei Knut ehrlich gesagt nicht vermute), aber, hey, manchen Menschen ist das wichtig, manche Menschen möchten ihrer Trauer kundtun, und das sollte man hier auch respektieren, selbst wenn man es selbst nicht versteht.
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von ZiggyFan » Di 22. Mär 2011, 21:05

Ganz meine Meinung

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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Kai "the spy" » Mi 20. Apr 2011, 02:30

Elisabeth Sladen ist tot.
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Elisabeth Sladen wurde am 1. Februar 1948 geboren. Sie wuchs als Einzelkind auf und begann schon im zarten Alter von fünf Jahren, Tanzunterricht zu nehmen. Schon als Kind trat sie in einer Produktion des Royal Ballet auf.

Bald begann sie sich jedoch der Schauspielerei zuzuwenden und nach ihrem Abschluss bei der Grammar School (brit. Äquivalent zum Gymnasium) nahm sie zwei Jahre lang Schauspielunterricht.

Darauffolgend arbeitete Sladen beim Liverpool Playhouse als Assistant Stage Manager. Bei ihrem ersten Bühnenauftritt spielte sie eine Leiche, jedoch blieb dieser Auftritt kurz, da sie lachen musste, als Schauspielkollege Brian Miller als Arzt ihr einen Scherz ins Ohr flüsterte.

Bei ihrer Arbeit hinter der Bühne war Sladen so erfolgreich, dass sie kaum Rollen bekam. Aus diesem Grund machte Sladen absichtlich Fehler. Zwar wurde sie dafür getadelt, bekam danach aber wieder mehr Bühnenauftritte.

Ihren ersten Filmauftritt hatte Sladen als Statistin im Film "Ferry Cross the Mersey" von 1965.

Schließlich begann Sladen, gemeinsam mit Miller, als Repertoir-Künstler durch Großbritannien zu reisen. 1968 kam es zur Hochzeit zwischen den beiden Schauspielern. Danach zog es sie nach Manchester. Dort spielte Sladen u.a. ihre erste Hauptrolle als Desdemona in Shakespeares "Othello".

1970 trat sie als Bardame in sechs Episoden der langlebigen britischen Seifenoper "Coronation Street", worauf ein Jahr später zwei Auftritte in der Polizeiserie "Z-Cars" folgten.

Als 1972 ein Stück ihrer Schauspieltruppe nach London zog, verließ auch sie Manchester. Auch in der Großstadt fand sie bald Arbeit beim Fernsehen, etwa in "Doomwatch", "Public Eye" und weitere Auftritte in "Z-Cars".

Über "Z-Cars"-Produzenten Ron Craddock erhielt sie schließlich auch die Rolle ihres Lebens, als dieser sie seinem Kollegen Barry Letts für die Kult-Serie "Doctor Who" empfahl.

Als Sladen 1973 zum Vorsprechen kam ahnte sie noch nicht, dass es um die neue weibliche Hauptrolle ging. Daher wunderte sie sich über die Gründlichkeit und Detailversessenheit, die Letts an den Tag legte. Auch der damalige Darsteller des Doctor, Jon Pertwee, war anwesend und unterhielt sich mit ihr, wobei er und Letts sich gegenseitig ihre Zustimmung für Besetzung dieser jungen Dame aussprachen. So wurde Elisabeth Sladen zur investigativen Reporterin Sarah Jane Smith. Ihren ersten Auftritt hatte sie in dem Mehrteiler "The Time Warrior".

Auch nach Pertwees Abschied von der Serie blieb sie an der Seite des neuen Hauptdarstellers Tom Baker der Serie treu.

Doch 1976, nach dreieinhalb Jahren, in denen sie die Herzen der Zuschauer erobert und die Rolle des Companions in "Doctor Who" entscheidend geprägt hatte, verließ sie die Serie in dem Mehrteiler "The Hand of Fear". Ihr Abschied wurde von den Medien so aufmerksam begleitet, wie es sonst nur die Schauspielerwechsel bei der Rolle des Doctor selbst passierte.

Nach dem vermeintlichen Ende von Sarah Jane Smith war Sladen wieder vermehrt auf der Bühne tätig, wofür sie mit ihrem Mann nach Liverpool zurückkehrte. Doch bald kehrte sie ins Fernsehen zurück, etwa in der Kindersendung "Stepping Stones" oder gemeinsam mit Miller in der Drama-Serie "Send in the Girls". Im TV-Film "Play for Today" spielte sie die Frau eines Stand-up-Komikers, und 1980 hatte sie eine kleine Rolle als Banksekretärin im Kinofilm "Silver Dream Racer". Ein Jahr später spielte sie die weibliche Hauptrolle in der BBC-Produktion "Gulliver in Lilliput" von Barry Letts.

Im selben Jahr, 1981, bat sie der neue DW-Produzent John Nathan-Turner, für einige Episoden zur Serie zurückzukehren, um den Wechsel von Hauptdarsteller Tom Baker zu Peter Davison zu erleichtern. Sie lehnte ab, doch sein zweites Angebot, die Hauptrolle in der Pilotfolge für den DW-Spinoff "K-9 & Company" an der Seite des populären Roboterhundes K-9 zu spielen. Der Pilot wurde gedreht, ging jedoch nicht in Serie.

1983 kehrte Sladen erneut zur Rolle der Sarah Jane Smith für das TV-Special "The Five Doctors" zurück.

Nachdem sie 1985 ihre Tochter Sadie Miller zur Welt brachte, ging Sladen vorrübergehend in den Semi-Ruhestand, um sich ganz ihrer Familie zu widmen. Ihre Auftritte im Fernsehen wurden nun sehr selten.

1986 spielte sie eine kleine Rolle in einer weiteren Barry Letts-Produktion "Alice in Wonderland".

Für das "Children in Need"-Special "Doctor Who: Dimensions in Time" kehrte sie 1993 erneut als Sarah Jane zurück und spielte die Rolle im selben Jahr nochmal im BBC-Hörspiel "Doctor Who: The Paradise of Death".

1995 trat sie im für den Videomarkt produzierten DW-Spinoff-Film "Downtime" auf, ein Jahr später spielte sie erneut Sarah Jane für BBC-Radio in "Doctor Who: The Ghosts of N-Space".

1996 trat sie in 15 Episoden der BBC-Reihe "Numbertime" auf, wonach sie zehn Jahre lang vom Fernsehschirm verschwand.

2006 kehrte sie schließlich im noch relativ jungen Doctor Who-Revival in der Episode "School Reunion" der zweiten Staffel zurück. Von 2007 bis 2010 war sie schließlich der Star ihrer eigenen Spinoff-Serie "The Sarah Jane Adventures", wieder mit dem Roboterhund K-9.

Sie trat außerdem in den beiden letzten Episoden der vierten Staffel auf, in denen sie auch in den Opening Credits genannt wurde. Ihren letzten Auftritt als Sarah Jane Smith hatte Sladen knapp ein Jahr später mit einem Cameo in "The End of Time, Part Two", dem Abschied von Darsteller David Tennant und Produzent Russel T Davies von der Serie.

2009 war sie noch einmal am Theater zu sehen, in der Produktion von "Peter Pan" am Theatre Royal Windsor spielte sie sowohl Mrs. Darling als auch eine Meerjungfrau.

Elisabth Sladen verstarb am 19. April 2011 an Krebs. Sie hinterlässt ihren Ehemann Brian Miller und ihre gemeinsame Tochter Sadie, sowie eine eingeschworene Fangemeinde.
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Kai "the spy" » Di 3. Mai 2011, 08:10

William Campbell ist tot.
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William Campbell wurde am 30. Oktober 1926 in Newark, New Jersey, geboren und wuchs dort auch auf.

Ab 1950 war er in vielerlei B-Movies zu sehen, etwa "The Breaking Point" und "The High and the Mighty". Seine erste Hauptrolle hatte er in "Cell 2455 Death Row", in dem er einen zum Tode verurteilten Mann spielte. Für seine Leistung in dem Film wurde er von den Kritikern hochgelobt.

1956 spielte er an der Seite von Elvis Presley in "Love me Tender" und durfte darin sogar mit dem King singen.

1963 spielte Campbell in Roger Cormans Rennstreifen "The Young Racers", der in Irland gedreht wurde. Cormans damaliger Tontechniker, Francis Ford Coppola, überredete Corman, ihn in Irland bleiben und den Horrorfilm "Dementia 13" für gerade einmal 40.000 $ drehen zu lassen. Campbell spielte auch darin eine wichtige Rolle als Mordverdächtiger.
Im selben Jahr spielte Campbell noch in der Corman-Produktion "Operacija Ticijan". Der Film wurde in seiner Urform nie veröffentlicht, kam aber umsynchronisiert und umgeschnitten unter dem Titel "Portrait of Terror" auf die US-Fernsehschirme. Jahre später wurden weitere Szenen gedreht und aus dem ursprünglichen Spionagefilm wurde der Vampirhorror "Blood Bath" (auch als "Track of the Vampire").

1966 spielte Campbell schließlich die erste von zwei Rollen, für die er wohl am bekanntesten ist: In der SF-Serie "Star Trek" war er in der Episode "The Squire of Gothos" als übermächtiges, jedoch verspieltes Wesen Trelane zu sehen. Diese Figur wird allgemein als das Vorbild für den in "The Next Generation" eingeführten und immer wiederkehrenden "Q" angesehen.

Ein Jahr später war Campbell in seiner zweiten Star Trek-Rolle zu sehen. In der legendären Episode "The Trouble with Tribbles" spielte er den Klingonen Koloth.
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1971 spielte Campbell dann noch in Gene Roddenberrys Exploitationfilm "Pretty Maids all in a Row" mit.

Davon abgesehen spielte er hauptsächlich in TV-Gastrollen, etwa in "Bonanza", "The Manhunter", "The Streets of San Francisco" oder "Gunsmoke".

1994 kehrte er in der Episode "Blood Oath" der Serie "Star Trek: Deep Space Nine" als Koloth zurück, an der Seite der drei weiteren großen Klingonen der originalen "Star Trek"-Serie, John Colicos als Kor und Michael Ansara als Kang.
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Seine letzte Rolle spielte Campbell 1996 in der Episode "Chill Ride" der Serie "Kung Fu - The Legend continues".

William Campbell starb am 28. April 2011 im Alter von 84 Jahren.
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von ZiggyFan » Di 3. Mai 2011, 14:07

Schade, eine wie ich finde ziemlich bekannte Star Trek Schauspieler und ein sehr guter noch dazu weniger

Mein Beilied für die Familie.

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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Kai "the spy" » Do 5. Mai 2011, 02:38

Jackie Cooper ist tot.
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John Cooper, jr. wurde am 15. April 1922 in Los Angeles, Kalifornien, geboren. Sein Vater, John Cooper, sr., verließ die Familie als Jackie gerade einmal zwei Jahre alt war. Seine Mutter Mabel Leonard hatte in der Kindheit geschauspielert und verdiente nun ihr Geld als Bühnenpianistin. Auch ansonsten war seine Familie mütterlicherseits eng in der Unterhaltungsbranche verwurzelt. Sein Onkel Jack Leonard war Drehbuchautor, seine Tante war Schauspielerin und Ehefrau des Regisseurs Norman Taurog. Sein Stiefvater wurde der Studio-Manager C.J. Bigelow. Dass aus Jackie ein Kinderstar wurde, verwundert da wenig.

Seine ersten Rollen spielte er im Alter von drei Jahren in Komödien des Stummfilmstars Lloyd Hamilton unter dem Pseudonym "Leonard". Später spielte er in den Hauptfilmen "Fox Movietone Follies of 1929" und "Sunny Side up", beide von Regisseur David Butler. Über dessen Kontakte kam er zu einem Vorsprechen für die Kurzfilm-Serie "Our Gang" (besser bekannt als "The Little Rascals", "Die kleinen Strolche"). Er bekam die Rolle und trat erstmals in der Episode "Boxing Gloves" von 1929 auf.

In den Stummfilmen der Reihe blieb er eher im Hintergrund, doch als man auf Tonfilme umstellte, zeigte sich seine Begabung. Schließlich wurde er zu einer der Hauptfiguren, unter anderem in einer Trilogie die sich um seine Liebe zur Lehrerin Ms. Crabtree befasste.

1931 wurde er vom Produzenten von "Our Gang", Hal Roach, an Paramount Pictures ausgeliehen, um in der Comicverfilmung "Skippy" seines Onkels Norman Taurog die Hauptrolle zu spielen. Der Film wurde ein großer Erfolg und Cooper wurde mit gerade einmal neun Jahren für den Oscar als bester Schauspieler nominiert; bis heute gab es keinen jüngeren Nominierten. Obwohl Roach von Paramount 25.000 Dollar für Coopers Auftritt in dem Film erhielt, bekam Jackie selbst von Roach nur sein übliches Gehalt von 50 Dollar pro Woche.

Durch den Erfolg von "Skippy" wurde Cooper zum Star. Roach verkaufte seinen Vertrag mit Cooper im Sommer 1931 an MGM, wo er hauptsächlich mit dem Schauspieler Wallace Beery in Filmen wie "The Champ", "The Bowery" und "Treasure Island" auftrat. Während Kritiker und Publikum das Duo liebten, fühlte sich Cooper von Beery an die Seite gedrängt, wohl weil der etablierte Star Beery auf die Beliebtheit Coopers eifersüchtig gewesen sei (dies beschrieb Cooper in seiner Autobiographie).

Als er langsam erwachsen wurde, musste er feststellen, dass er nicht im konventionellen Sinne gutaussehend war und deshalb weniger Rollen bekam. Nachdem er als Soldat in den zweiten Weltkrieg zog kam seine Karriere zu einem Tiefpunkt.

1944 heiratete Cooper seine erste Ehefrau, June Horne, die ihm 1946 seinen ersten Sohn John Cooper III schenkte. Dennoch hielt die Ehe nur bis 1949.
1950 heiratete Cooper erneut, doch auch von Hildy Parks ließ er sich bald scheiden.
1954 heiratete Cooper schließlich zum dritten und letzten Mal. Seine Ehe mit Barbara Kraus, in deren Verlauf das Paar drei gemeinsame Kinder zeugte (Russell, geboren 1956; Julie, geboren 1957; Cristina, geboren 1959), hielt bis zu Barbaras Tod 2009.

Mit dem Aufkommen des Fernsehens bekam Cooper eine neue Chance. Er spielte in den Serien "The People's Choice" und "Hennesey". In den 50ern und 60ern war er hauptsächlich in Gastrollen in TV-Serien wie "Justice" und "The Twilight Zone". Zu dieser Zeit betätigte er sich auch erstmals als Regisseur. Von 1964 bis 1969 war er als Vizepräsident der Programmentwicklung bei Columbia Pictures Screen Gems tätig.

In den 70ern war Cooper in Filmen wie "The Love Machine" und "Journey into Fear" zu sehen, trat aber noch immer hauptsächlich im Fernsehen auf. Zu den Highlights gehören die TV-Filme "The Astronaut", "Dr. Dan", "The Day the Earth moved" und "Keep an Eye on Denise", sowie Auftritte in Serien wie "Hawaii 5-0", "FBI", "Columbo" und "Kojak". 1975 spielte er die Hauptrolle in der Serie "Mobile One" und dem Spin-Off-Film "Mobile Two".
Als Regisseur drehte er Episoden von "M*A*S*H", "The Rockford Files" und "Quincy", sowie beim TV-Film "Dr. Dan".

1978 wurde er als Perry White, Chefredakteur des Daily Planet, in der Comicverfilmung "Superman - The Movie" wieder einem breiteren Publikum bekannt. Dabei war er eher die Notlösung, da der ursprünglich besetzte Keenan Wynn kurz vor Drehbeginn einen Herzanfall erlitt und man dringend einen geeigneten Schauspieler mit Reisepass für die Reise zum Studio in England benötigte. Cooper war in der Rolle jedoch äußerst beliebt und blieb der Rolle auch in den drei Fortsetzungen treu.

In den 80ern war er weiterhin sowohl als Schauspieler wie auch als Regisseur aktiv. So spielte er in Serien wie "Murder, she wrote" und "For Jenny with Love" und inszenierte TV-Produktionen wie "Rodeo Girl", "Rosie: The Rosemary Clooney Story" und "The Night they saved Christmas", sowie Episoden von "Sledge Hammer", "Magnum", "Cagney & Lacey", "Superboy" und "Simon & Simon".

1989 setzte er sich offiziell zur Ruhe. Nun begann er sich mit dem Pferdesport zu beschäftigen und verbrachte Zeit mit seiner Familie. 1997 kam es zu einem Schicksalsschlag, als er seine Tochter Julie verlor. 2009 folgten weitere Schicksalsschläge, als sowohl seine Frau Barbara als auch ihre Tochter Cristina verstarben.

Jackie Cooper starb am 3. Mai 2011 in seinem Haus in Beverly Hills im Alter von 88 Jahren.
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Kai "the spy" » Sa 28. Mai 2011, 14:15

Jeff Conaway ist tot.
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Jeffrey Charles William Michael Conaway wurde am 5. Oktober 1950 in New York City geboren. Schon mit zwei Jahren begann seine Schauspielkarriere am Broadway. Nachdem er schon einige Jahre am Theater gespielt hatte, besuchte er die North Carolina School of Arts.

1971 feierte er seinen ersten Filmauftritt in "Jennifer on my Mind". Es dauerte jedoch fünf Jahre, bis er 1976 seinen zweiten Auftritt in "The Eagle has landed" hatte. Dazwischen war er 1975 auch in zwei Episoden der damals populären Sitcom "Happy Days" aufgetreten.
1977 war er in dem Disney-Film "Pete's Dragon" zu sehen.

1978 gelangte er durch seine Rolle als Kenickie in der Musical-Verfilmung "Grease" zu einem gewissen Bekanntheitsgrad. Diesen nutzte er jedoch nicht für das Kino, sondern konzentrierte sich erneut für einige Jahre aufs Fernsehen. Möglicherweise war ein Unfall am Set, bei dem sich Conaway eine schwere Rückenverletzung zuzog, dafür verantwortlich.

Von 1978 bis 1982 war Conaway in 50 Episoden der Kult-Sitcom "Taxi" an der Seite von Danny DeVito, Christopher Lloyd, Tony Danza und Andy Kaufmann zu sehen und blieb auf diese Weise einem großen Publikum im Gedächtnis.

Es folgten Kinofilme wie "Covergirl" und Gastauftritte in TV-Serien wie "Murder, she wrote", "Berrenger's", "The Love Boat" und "Matlock".

Nach einer persönlichen Krise in der Mitte der 80er Jahre wurde Conaway klar, dass er ein Drogenproblem hatte. In den späten 80ern ging er deswegen in Behandlung und sprach seither offen über seine Abhängigkeit.

Nach weiteren Auftritten in Kinofilmen wie "Elvira, Mistress of the Dark" und "Alien Intruder" (letzterer an der Seite von Tracy Scoggins) und Serienauftritten wie "Mike Hammer", "Tales from the Darkside" und "Freddy's Nightmare" kam er ab der 2. Staffel in der Kult-SF-Serie "Babylon 5" den Sicherheitsoffizier Zack Allen.

Nach dem Ende von B5 trat Conaway 1999 in dem Andy Kaufmann-Biopic "Man on the Moon" als er selbst auf.

Es folgten nur noch kleinere Kinofilme und Gastauftritte in wenig bekannten TV-Serien. Er nahm an VH1s Reality-Serie "Celebrity Fit Club" teil, doch musste er diese Reihe abbrechen und einen erneuten Entzug machen.
2008 kehrte Conaway ironischerweise in VH1s Reality-Serie "Celebrity Rehab with Dr. Drew" zurück. Dort machte er vor allem seine Rückenverletzung für seinen Drogenmissbrauch verantwortlich. Auch seine Beziehung zu der ebenfalls drogenabhängigen Vikki Lizzi wurde als Teilursache herangezogen.

Einige Zeit schien es Conaway nach einer neuen Rückenoperation besser zu gehen. Im August 2009 sagte er in einem Interview mit "Entertainment Tonight". er habe seit der Operation keine Schmerztabletten mehr genommen.

Am 11. Mai 2011 wurde Conaway bewusstlos aufgefunden und ins Krankenhaus gebracht. Man vermutete eine Überdosis Schmerzmittel. Dr. Drew Pinsky, der Conaway bei seinem Entzug behandelte, sprach jedoch davon, dass Conaway eine Lungenentzündung mit Blutvergiftung erlitten hatte und deshalb künstlich ins Koma versetzt wurde. Obwohl er die Schmerzmittel nicht direkt für diese Lungenentzündung verantwortlich machen konnte, meine Pinsky, sie hätten Conaway daran gehindert, die Schwere seiner Entzündung zu erkennen.
Als die Ärzte entschieden, dass sie nichts mehr für Conaways Wiederbelebung tun konnten, nahm seine Familie ihn am 26. Mai von der künstlichen Lebenserhaltung.

Jeff Conaway starb am 27. Mai 2011 im Encino Tarzana Medical Center in Enzino, Kalifornien, im Alter von 60 Jahren.
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Bulk ´N´ Ranger » Sa 28. Mai 2011, 17:39

@Jeff Conaway

Das ist echt sehr schade mochte ihn als Zack Allen in Babylon 5 sehr.
Heute klingt dein Name wie ein leeres Buch
Wie ein nie erfülltes Versprechen
Dich zu töten fiel mir schwer Ja -
Dich zu töten fiel mir schwer
Textauszug: "Dich zu töten fiel mir schwer"
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Merrick » Fr 24. Jun 2011, 21:45

"Columbo"-Star Peter Falk ist tot

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Los Angeles/New York (dpa) - Inspektor Columbo ist tot. Der amerikanische Film- und Fernsehstar Peter Falk, der mit der Rolle des schusseligen Detektivs weltberühmt wurde, ist nach Angaben von US-Medien in der Nacht zum Freitag in seinem Haus in Beverly Hills gestorben.
Peter Falk Peter Falk in seiner Paraderolle als Inspector Columbo. © dpa

Er wurde 83 Jahre alt. Seine Familie gab keine Auskunft über die Todesursache, berichtete der kalifornische Sender KTLA.

Falk litt nach Auskunft seiner Adoptivtochter Catherine Falk seit Jahren an Demenz und der Alzheimerkrankheit. Ein Gericht hatte die Vormundschaft über den Schauspieler schon 2009 an Falks Ehefrau Shera übertragen.

Für seine Rolle in der Detektivserie "Columbo" gewann Falk vier Emmy-Preise. Für seine Darstellung in Filmen aus den Jahren 1959 und 1960 wurde er für jeweils für einen Oscar nominiert. Von 1971 bis 1978 und dann wieder ab 1989 hatte Columbo regelmäßig mit Rekordeinschaltquoten im US-Fernsehen ermittelt.
:timeblue: :timeyellow: :timered: :timepink: :timegreen:

Deutscher Meister & DFB-Pokal Sieger 2012 Borussia Dortmund

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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Lord Zedd » Fr 24. Jun 2011, 22:20

Rest in peace Peter Falk. Columbo hab ich immer gerne geschaut.
He writes for the living. She rights for the dead.

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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von super zeo 5 » Fr 24. Jun 2011, 22:35

krass, RIP. Columbo hab ich früher echt gern geschaut
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Bulk ´N´ Ranger » Sa 25. Jun 2011, 00:22

Columbo war recht cool - echt schade.
Ich mochte die Rollen des Schauspielers.
Heute klingt dein Name wie ein leeres Buch
Wie ein nie erfülltes Versprechen
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Dich zu töten fiel mir schwer
Textauszug: "Dich zu töten fiel mir schwer"
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Merrick » Sa 25. Jun 2011, 01:02

R.I.P. Peter Falk Columbo mag Ich sehr gerne ist die Lieblingsserie meines Vaters.
:timeblue: :timeyellow: :timered: :timepink: :timegreen:

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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Red Ranger Tommy » Sa 25. Jun 2011, 23:50

columbo war einfach nur geil! ich liebe diesen Mann!
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Kai "the spy" » Mo 27. Jun 2011, 21:25

Gene Colan ist tot.
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Eugene "Gene" Colan wurde am 1. September 1926 in der Bronx, New York City, geboren. Bereits mit drei Jahren soll er mit dem Zeichnen angefangen haben. "The first thing I ever drew was a lion. I must've absolutely copied it or something. But that's what my folks tell me. And from then on, I just drew everything in sight. My grandfather was my favorite subject." (Aus Alter ego: The Gene Colan Interview)
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Er besuchte die George Washington High School in Manhattan und später die Art Students League of New York.

1944 begann er, als Comiczeichner zu arbeiten. Seine erste veröffentlichte Arbeit war eine 1-seitige Illustration in der Flieger-Comicserie "Wing Comics". Im darauffolgenden Monat zeichnete er dort seinen ersten Comic, eine 7-seitige "Clipper Kirk"-Story.

Mit 18 oder 19 Jahren (genau lässt sich das nicht mehr sagen) trat er dem Army Air Corps bei. Wegen des plötzlichen Ende des Krieges fand sich Colan aber nicht an einer Kanonierschule wieder, sondern in einem Army Camp in Mississippi.
Danach ging Colan als Karrieresoldat in die Philippinen. Er erreichte den Rang eines Corporals und zeichnete nebenbei Illustrationen für die Manila Times.

1946 kehrte Colan in die USA zurück und begann als Comiczeichner für Timely Comics (aus dem später Marvel Comics werden sollte) zu arbeiten. Im Jahr 2000 erinnerte er sich in dem Interview mit "Alter ego":
"I was living with my parents. I worked very hard on a war story, about seven or eight pages long, and I did all the lettering myself, I inked it myself, I even had a wash effect over it. I did everything I could do, and I brought it over to Timely. What you had to do in those days was go to the candy store, pick up a comic book, and look in the back to see where it was published. Most of them were published in Manhattan, they would tell you the address, and you'd simply go down and make an appointment to go down and see the art director. (Al Sulman) gave me my break. I went up there, and he came out and met me in the waiting room, looked at my work, and said, 'Sit here for a minute'. And he brought the work in, and disappeared for about 10 minutes or so... then came back out and said, 'Come with me'. That's how I met Stan (Lee). Just like that, and I had a job."
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Während den späten 40ern und 50ern zeichnete Colan hauptsächlich Kriegs-Comics. Für DC zeichnete er Western- und Liebes-Comics.

Als in den frühen 60ern die neue Ära der Marvel-Superhelden begann, zeichnete er bereits früh die Abenteuer des Submariners in "Tales to Astonish" und folgte Don Heck als Zeichner von Iron Man in "Tales of Suspense". Dies tat er noch unter dem Pseudonym Adam Austin.

Bald darauf zeichnete Colan unter seinem richtigen Namen Marvel-Größen wie Captain America, Dr. Strange und Daredevil, für den er fast ununterbrochen 81 Hefte illustrierte.
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In den 70ern zeichnete Colan außerhalb des Superhelden-Genres, besonders den Horror-Comic "Tomb of Dracula" und die Satire "Howard the Duck".
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In den 80ern kehrte Colan Marvel kurzzeitig den Rücken und arbeitete für DC u.a. an Batman und Wonder Woman.
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In den späten 80ern und 90ern arbeitete er an kleineren Independent-Comics und einigen Geschichten für "Archie Comics". Für Marvel arbeitete er an einer neuen "Tomb of Dracula"-Serie und einer Reihe von "Black Panther"-Comics in der Anthologie-Serie "Marvel Comics Presents".
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Nach der Jahrtausendwende arbeitete Colan nur noch gelegentlich für Comics. Er zog mit seiner Frau Adrienne von New York nach Vermont und unterrichtete gelegentlich an der Manhattan School of Visual Arts und dem Fashion Institute of Technology. Seine Werke wurden in der Bess Cutler Gallery in New York City und der Elm Street Arts Gallery in Manchester, Vermont, ausgestellt.

Am 11. Mai 2008 wurde bekannt, dass Colan wegen Leberschadens ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Im Dezember hatte er sich jedoch wieder weitgehend erholt und begann eine Signiertour durch Kalifornien. 2009 zeichnete er noch den Hauptteil von "Captain America" #601, wofür er den Eisner Award gewann.

Am 21. Juni 2010 verstarb Colans Ehefrau Adrienne. Fast genau ein Jahr später, am 23. Juni 2011, starb Eugene Colan selbst an Komplikationen nach einer Lebererkrankung und einer Hüftverletzung. Er wurde 84 Jahre alt. Seine Bilder fesselten Generationen von Lesern, und dies werden sie auch in Zukunft tun.
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Angelus » So 24. Jul 2011, 18:48

R.I.P. Amy Winehouse
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www.gmx.de hat geschrieben:Der plötzliche Tod der Soul-Diva Amy Winehouse wirft viele Fragen auf. Die Leiche der 27-Jährigen wurde am Samstag in ihrer Wohnung im Norden Londons gefunden, bestätigte ein Polizeisprecher entsprechende Medienberichte. Zur Todesursache machte er keine Angaben, die Obduktion solle am Montag durchgeführt.

Quelle: http://www.gmx.de

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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Merrick » Mo 25. Jul 2011, 01:34

Schade Sie war ne Gute Musikerin.
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von White Ranger » Mo 25. Jul 2011, 18:10

und so früh gestorben
die musik naja war nicht schlecht
und sie war immer für ein lacher bei ihren auftritten wert
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von W-B-X » Di 23. Aug 2011, 12:28

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Abschied von Loriot Vicco von Bühlow ist tot

Vicco von Bülow alias Loriot ist tot. Der Humorist wird 87 Jahre alt. Loriots zahlreiche Sketche sind legendär – etwa der missglückte Auftritt des Lottogewinners oder die Cartoons "Herren im Bad" oder "Das Frühstücksei". Auch seine beiden Kinofilme "Ödipussi" und "Papa ante portas" begeisterten Millionen Menschen.

Der Humorist Vicco von Bülow alias Loriot ist tot. Der 87-Jährige starb in Ammerland am Starnberger See, wie der Diogenes Verlag in Zürich mitteilte. Die Beerdigung soll im engsten Familienkreis stattfinden.

Lorio hatte erst vor kurzen gesagt, er werde sich auch in Zukunft weiter rarmachen. "Meine öffentlichen Auftritte werde ich auf meine Lieblingsrestaurants beschränken", verriet der 87-jährige Meister der feinsinnigen Komik. Loriot lebte mit Ehefrau Romi und Mops Emil am Starnberger See. Sein letzter öffentlicher Auftritt liegt rund zwei Jahre zurück - damals nahm er in Berlin den Ehrenreis des Deutschen Films entgegen.

Zuhause zeichnete er viel, vor allem Dinge aus seinen Träumen. Die Lasten des Alters beschrieb Loriot so: "Zu meinen jugendlichen Altlasten gesellten sich in den letzten Jahren überflüssige Probleme mit den Augen. Zum Beispiel sehe ich so manches doppelt, was mir schon einmal völlig ausreichen würde."
http://www.n-tv.de/panorama/Vicco-von-B ... 17761.html

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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Karone » Mi 24. Aug 2011, 18:48

Ja Loriot, seine Sketche und auch die Filme sind so genial. Auch nach all den Jahren, einfach zeitlos.
I'm not just evil, I'm the queen of evil. (Astronema/Karone)

When we're finished, there'll be no good left in the universe. No love, no happiness, only cares, anger, greed. Fight strong, and destroy all the forces of goodness, especially the Power Rangers! Go now, and spread the wrath of Dark Specter!
(Power Rangers In Space, Countdown to Destruction Part 1)

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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Bulk ´N´ Ranger » Mi 24. Aug 2011, 18:49

Das ist echt schade. Er hatte einen guten Humor. Seine Sachen gefielen mir.
Heute klingt dein Name wie ein leeres Buch
Wie ein nie erfülltes Versprechen
Dich zu töten fiel mir schwer Ja -
Dich zu töten fiel mir schwer
Textauszug: "Dich zu töten fiel mir schwer"
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von White Ranger » Do 25. Aug 2011, 20:52

habt ihr auch gehört das amy winehouse angeblich gar nicht an drogen gestorben
sondern die ursache noch unklar ist
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von super zeo 5 » Fr 26. Aug 2011, 06:32

jo, hab ich gehört aber selbst wenn es keine überdosis oder sonstiges war denke ich (wenn kein selbstmord) das ihr körper einfach schon so kaputt war das er den geist aufgegeben hat
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Tyzonn » Fr 26. Aug 2011, 17:55

super zeo 5 hat geschrieben:jo, hab ich gehört aber selbst wenn es keine überdosis oder sonstiges war denke ich (wenn kein selbstmord) das ihr körper einfach schon so kaputt war das er den geist aufgegeben hat
Der Meinung bin ich auch. So wie sie den gequält hat. Mann darf auch den Stress nicht vergessen.
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Welteneroberer » So 25. Sep 2011, 19:16

Etwas spät, aber ich habe es jetzt erfahren:

R.I.P. Gardner Baldwin
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Diamantenranger » So 25. Sep 2011, 20:05

Wow, um ihn ist es wirklich schade. Ich fand ihn als Grimlord echt nicht schlecht.
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Welteneroberer » Do 6. Okt 2011, 14:09

R.I.P. Steve Jobs
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24.2.1955 - 5.10.2011
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Ich bin kein Apple-Fan, aber das ist wirklich traurig. Mit ihm ist einer der Gründer der Computerindustrie von uns gegangen.
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Welteneroberer » Fr 14. Okt 2011, 15:06

R.I.P. Dennis Ritchie
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9.9.1941 - 12.10.2011
http://www.golem.de/1110/87024.html

In dem Sinne:

Code: Alles auswählen

#include <stdio.h>

int main(void){
    printf("Goodbye World");
    return 0;
}
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von White Ranger » Fr 14. Okt 2011, 18:31

Steve Jobs ist tot.



EDITIERT VON SUPER ZEO 5

(Könnte von einigen Usern falsch aufgefasst werden)
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Re: Ruhet in Frieden

Beitrag von Kai "the spy" » So 11. Dez 2011, 19:19

Jerry Robinson ist tot.
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Sherrill David Robinson, besser bekannt als Jerry Robinson, wurde am 1. Januar 1922 in Trenton, New Jersey, geboren.
Mit 17 Jahren studierte er Journalismus an der Columbia University in New York, als er von Comiczeichner Bob Kane entdeckt wurde. Kane hatte erst kürzlich gemeinsam mit dem Autor Bill Finger"Batman" für den späteren DC Verlag "National Comics" kreiert und fand in Robinson einen talentierten Assistenten.

Anfangs übernahm Robinson die Tuschezeichnungen von Hintergründen und Sprechblasen, später begann er auch mit dem Tuschen von Nebencharakteren. Bald tuschte er alle Figuren und Gegenstände während George Roussos die Hintergründe übernahm.

Als Kane und Finger Anfang 1940 einen Sidekick für Batman einführen wollten, soll Robinson den Namen "Robin" vorgeschlagen haben, basierend auf den Robin Hood-Geschichten, die er als Junge gelesen hatte. 2005 sagte Robinson in einem Interview, er sei vor allem von den Illustration von N.C. Wyeth in einem dieser Bücher inspiriert worden.

Nur kurz darauf bekam Batman sein eigenes Comic-Magazin außerhalb der Detective Comics. In der ersten Ausgabe wurde der neue Schurke Joker eingeführt, der zum bekanntesten Comic-Superschurken werden sollte. Obwohl Kane darauf bestand, dass er und Finger die Figur ersonnen hätten, glauben die meisten Comic-Historiker, dass tatsächlich Robinson den Schurken nach dem Vorbild von Conrad Veidts Darstellung der Victor Hugo-Verfilmung "The Man Who Laughs" von 1928 kreiert hatte.
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Noch im selben Jahr wurden Robinson und Finger fest von National Comics eingestellt, und so begann Robinson in den Redaktionsräumen des Verlags Seite an Seite mit legendären Comic-Machern wie Jerry Siegel & Joe Shuster, Fred Ray und Jack Kirby zu arbeiten.


Wegen des immer größer werdenden Outputs an Batman-Comics (neben "Detective Comics" und "Batman" kam bald noch der Batman-Zeitungsstrip und "World's Finest Comics") wurde Robinsons Anteil an den Zeichnungen ebenfalls größer.

Es gibt zwei weitere Batman-Charaktere, deren Entstehung von Historikern mit Robinson in Verbindung gebracht werden: Der Butler Alfred Pennyworth und der Schurke Two-Face. Ebenso wie beim Joker ist aber unklar, wie groß der Anteil Robinsons tatsächlich war, da Kane stets darauf bestand, alles wäre von ihm selbst gekommen. Da Kane sich 1943 jedoch aus den monatlichen Comics zurückzog um sich auf den Zeitungsstrip zu konzentrieren, blieben nur Zeichner wie Robinson oder Dick Sprang, um die Illustrationen für "Batman", "Detective Comics" und "World's Finest Comics" zu übernehmen. Dennoch blieb Kanes Name der einzige, der in den Comics aufgeführt wurde.

1944 verließ Robinson die Batman-Comics und wechselte zu anderen Verlagen, wo er aber nie lang blieb. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begann Robinson mit dem Zeichnen von Zeitungsstrip. Sein erster Strip "True Classroom Flubs and Fluffs" dokumentierte angeblich wahre Geschichten von Lesern aus ihren Schulzeiten (ob diese aber wirklich immer der Wahrheit entsprachen, konnte Robinson mit seinen Mitteln nicht nachprüfen). Dieser Strip erschien bis in die 1960er hinein in der New York Sunday News und der Daily News. Außerdem zeichnete er den politiksatirischen Strip "Still Life".

1956 gewann Robinson den National Cartoonists Society Award (Comics Division). 1963 folgte ein Newspaper Panel Cartoon Award für "Still Life" und 1965 der Special Features Award für "Flubs and Fluffs".

Von 1967-69 war Robinson Präsident der National Cartoonists Society. 1973 folgte eine Präsidentschaft der Association of American Editorial Cartoonists.

1974 schrieb Robinson "The Comics", eine Studie über die Geschichte von Zeitungsstrips.

Ebenfalls Mitte der 70er gehörte Robinson zu den Unterstützern von Siegel & Shuster in deren Kampagne um Anerkennung durch DC Comics als Erfinder von Superman und einer Beteiligung an den Einnahmen durch die Figur. Die Kampagne war von Erfolg gekrönt, Siegel & Shuster wurde 1975 eine lebenslange Rente und ein "created by"-Credit in allen folgenden Superman-Veröffentlichungen zugesichert.

1978 gründete Robinson die Cartoonists & Writers Syndicate/CartoonArts International, welche 2010 über 550 Künstler aus 75 Nationen vertrat.

Eine außergewöhnliche Geschichte ereignete sich in den frühen 80ern. In Uruguay wurde der liberale Karikaturist Francisco Laurenzo Pons von der Militärjunta, welche 1973 an die Macht gekommen war, als Kommunist verhaftet. Amnesty International nahm deshalb Kontakt zum Karikaturisten und Theaterschreiber Jules Feiffer auf, der wiederrum die Geschichte an Jerry Robinson weitertrug. Robinson ließ daraufhin einen neuen Preis, den Distinguished Foreign Cartoonists Award von der Association of American Editorial Cartoonists kreieren und an Pons verleihen. Man kontaktierte die Botschaft von Uruguay. Diese ließ zwar nicht, wie erhofft, Pons nach Amerika reisen, doch sie ließen Pons' Ehefrau und Sohn den Preis in den USA entgegennehmen. Als Pons den Preis von seiner Frau erhalten hatte, soll er neue Hoffnung geschöpft haben. Auch verbesserten sich seine Haftbedingungen nachdem er den Preis verliehen bekam, so bekam er bessere medizinische Betreuung. Schließlich ließ die Junta Pons frei. Pons sprach häufig davon, dass er dies hauptsächlich Robinson und der Aufmerksamkeit durch den Preis zu verdanken war.

1999 betrat Robinson Neuland, als er mit dem Songschreiber Sidra Cohn und den japanischen Zeichnern Shojin Tanaka und Kenichi Oishi den Manga "Astra". Trotz der Handlung, nach der die außerirdische Astra von einer Spezies, deren männliche Bevölkerung seit Jahrhunderten ausgestorben ist, zur Erde reist, um einen männlichen Samenspender zu finden, handelt es sich dabei nicht um einen Hentai, sondern um eine Komödie.

Im Mai 2006 wurde Robinson von DC als Creative Consultant eingestellt. Er behielt diese Positition bis zu seinem Tod.

Jerry Robinson starb im Schlaf am 7. Dezember 2011 im Alter von 89 Jahren.
Chicks dig red Trunks!

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