Was schaut ihr gerade? (Toku Allgemein)
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Re: Was schaut ihr gerade? (Toku Allgemein)
Aufgrund der aktuellen Ereignisse habe ich mal mit Weltraumsheriff Gavan angefangen. Und naja, nach den bisherigen Folgen bestätigt sich bislang mein Eindruck von vor 12, 13 Jahren. Unterhaltsam, aber trashiger als die meisten 70er Jahre Kamen-Rider-Serien. Der Höhepunkt war in Folge 2 das entführte Schiff. Als es von den Makuu entführt wurde, war es ein Öltanker. Aber als man es über Tokio fliegen lies war es dann ein Segelschiff? Was sollte das denn?
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Indie-Entwickler seit 2005.
"Du sollst nicht alles glauben, was im Internet steht." - Abraham Lincoln
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Re: Was schaut ihr gerade? (Toku Allgemein)
Bevor ich mich langsam aber sicher an Zeztz mache, hab ich mir jetzt noch schnell Garo Higashi no Kairou angeschaut, die dieses Frühjahr rausgekommen ist. Da ich mich die ersten Monate des Jahres ja eigentlich nicht wirklich mit Tokus beschäftigt habe, ist die Existenz dieser Serie irgendwie völlig an mir vorbei gegangen, mit lediglich 8 Folgen (und diesem kleinen Clipshow Prolog am Anfang) ist sie ja auch nicht sonderlich lange gelaufen. Ich war tatsächlich überrascht, als ich mitbekommen hab, dass man so kurz nach der letzten Staffel, direkt wieder eine macht, die in der Ryuuga Kontinuität spielt (aber gut, Kouga fällt wohl sowieso für’s erste aus), was aber nicht unbedingt was Negatives ist, da ich die sowieso lieber mag. Insgesamt würde ich auf jeden Fall sagen, dass es etwas schwächer als Hagane wo Tsugu Mono war, im Großen und Ganzen aber immer noch eine sehr solide Serie und im Rahmen von Garo wahrscheinlich im oberen Bereich.
Das Storytelling war ziemlich gut, vielleicht sogar noch etwas dichter als das von Hagane wo Tsugu Mono, was man bei nur 8 Folgen wohl auch erwarten kann, selbst von Garo. Interessant finde ich, dass In Universe anscheinend tatsächlich nur ein paar Wochen seit dem Vorgänger vergangen sind. Es freut mich auf jeden Fall, dass man in dem Atemzug auch gleich erklärt hat, warum Rian in der Serie nicht anwesend war und was sie in der Zwischenzeit so gemacht hat. Inhaltlich hat man auf Hagane wo Tsugu Mono jetzt nicht unbedingt so viel Bezug genommen, ich würde sagen, dass man hier eher an Gold Storm Shou angeknüpft hat, mit dieser Story um Ryuume, aber ich find’s auf jeden Fall schön, dass man sich sehr um Kompatibilität bemüht hat und die Serien einigermaßen organisch ineinandergreifen.
Das Setting in dieser Sandstadt war schon irgendwie ganz cool. Generell muss ich sagen, hat mir die Staffel so ein bisschen die Frage aufgeworfen, wie genau die Welt von Garo eigentlich aufgebaut ist. Ich bin früher immer davon ausgegangen, dass Garo einfach in einer fiktionalen Version von Japan spielt (wenn auch mit einigen fiktiven Städten wie Volcity und Line City), aber so wie man hier drüber geredet hat, könnte es auch locker eine komplette eigene Fantasy Welt im Stil von beispielsweise King-Ohger sein. Wäre echt interessant da mal ne Karte oder sowas zu sehen. Aber das ist nur nebensächlich.
Die Geschichte mit dieser komischen Rüstung, die irgendwie von den Geistern gefallener Ritter angetrieben wird, fand ich schon etwas random, muss ich sagen. Dass Ryuuga, die dann auch selbst anlegen konnte, in dem er den Geistern versprochen hat, ihre Bürde zu tragen, fand ich so ein bisschen seltsam. Ich weiß auch ehrlich gesagt gar nicht so recht, was genau überhaupt der Sinn davon war, das so einzubauen. Ich meine ja, die Rüstung hilft ihm im Finale, aber dafür hätte man sich auch was anderes überlegen können.
Generell hat sich die Serie doch häufiger auch der etwas übernatürlicheren Garo Elemente bedient, als ihr direkter Vorgänger das gemacht hat. Dazu gehört zum Beispiel auch die Existenz dieser Drachenwelt, die man einfach mal so in den Raum hineingestellt. Und auf dieses Zeug in dieser anderen Welt, in der Rian gefangen war, hätte ich ehrlich gesagt auch verzichten können. Es war jetzt nicht super sinnfrei oder so, aber gerade dieses „Ja, sie wird da jetzt für immer und ewig drin sein. Es gibt keinen Ausweg.“, bloß dafür das Ryuuga dann im Grunde doch relativ einfach rein spazieren und sie wieder mitnehmen konnte, ohne großartigen Aufwand, fand ich nicht so prickelnd.
Die Story um dieses Dorf und den Wasser Horror war letzten Endes eigentlich ganz gut. Das hat sich zwar im ersten Moment schon ein bisschen wie so ein relativ typischer Garo Horror-Plot angefühlt, aber wie man das Ganze in die restliche Serie integriert hat, durch die Verbindung zu Elmina und die Sache mit Rector und seiner ehemaligen Schülerin, hat eigentlich sehr gut funktioniert.
Das Finale hat mir eigentlich auch ganz gut gefallen. Es ging ja im Grunde nur darum, das Tor lange genug zu beschützen, bis Rian soweit ist und das hat eigentlich sehr gut funktioniert. Der entscheidende Kampf den Ryuuga und Rian dann gemeinsam bestritten haben, war auch ziemlich cool. Kurz, aber effektiv. Gerade bei Garo bin ich ja immer froh drum, wenn der Finalkampf einfach simpel ist.
Ich bin nicht so ganz sicher, was ich davon halten soll, dass Rian und Ryuuga jetzt mehr oder weniger getrennte Wege gehen. Auf der einen Seite find ich es schon cool, dass Rian jetzt der Watcher ist, quasi als Höhepunkt ihrer Makai Priester Entwicklung, aber warum genau hält sie das davon ab weiterhin gemeinsam zu agieren? Makai Ritter haben doch eh immer nen gewissen Zuständigkeitsbereich. Wenn Ryuuga einfach der Ritter für den östlichen Distrikt ist, ist doch alles ok.
Zu den Charakteren gibt es eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen. Ich bin auf jeden Fall froh drüber, dass man hier Rian sehr stark eingebunden hat, nachdem sie letzte Staffel ja komplett gefehlt hat. Rector und Ayura waren als Neuzugänge ganz in Ordnung würde ich sagen. Haben auf jeden Fall funktioniert, für das was sie sind.
Garzas war natürlich ein relativ simpler Hauptfeind, im Grunde einfach nur ein überdurchschnittlich starker Horror, aber auch er hat seinen Zweck erfüllt. Sicherlich kein Tousei oder Jinga, aber auch nicht schlechter als dieser Typ von Makai no Hana beispielsweise.
Recht viel mehr kann ich zu so einer kurzen Serie auch nicht mehr sagen. Wie gesagt hat sie mich im Großen und Ganzen ganz gut unterhalten. Von den Ryuuga Staffeln war es vielleicht sogar die schwächste (wenn man Jinga mal raus nimmt, bei der weiß ich sowieso nicht, wie sich das in die Kontinuität einfügen soll), aber ich würde sie denke ich immer noch über sämtliche Serien aus der Kouga Timeline stellen.
Nach den ganzen Rewatches in den letzten Jahren ist hier denke ich auch mal wieder ein neues Ranking fällig:
1. Garo: Yami wo Terasu Mono
2. Garo -Versus Road-
3. Garo: Hagane wo Tsugu Mono
4. Garo: Gold Storm Shou
5. Garo: Higashi no Kairou
6. Zero: Black Blood
7. Garo (Staffel 1)
8. Garo: Makai Senki
9. Garo: Makai Retsuden
10. Zero: Dragon Blood
11. Kami no Kiba: Jinga
12. Garo: Makai no Hana
Das Storytelling war ziemlich gut, vielleicht sogar noch etwas dichter als das von Hagane wo Tsugu Mono, was man bei nur 8 Folgen wohl auch erwarten kann, selbst von Garo. Interessant finde ich, dass In Universe anscheinend tatsächlich nur ein paar Wochen seit dem Vorgänger vergangen sind. Es freut mich auf jeden Fall, dass man in dem Atemzug auch gleich erklärt hat, warum Rian in der Serie nicht anwesend war und was sie in der Zwischenzeit so gemacht hat. Inhaltlich hat man auf Hagane wo Tsugu Mono jetzt nicht unbedingt so viel Bezug genommen, ich würde sagen, dass man hier eher an Gold Storm Shou angeknüpft hat, mit dieser Story um Ryuume, aber ich find’s auf jeden Fall schön, dass man sich sehr um Kompatibilität bemüht hat und die Serien einigermaßen organisch ineinandergreifen.
Das Setting in dieser Sandstadt war schon irgendwie ganz cool. Generell muss ich sagen, hat mir die Staffel so ein bisschen die Frage aufgeworfen, wie genau die Welt von Garo eigentlich aufgebaut ist. Ich bin früher immer davon ausgegangen, dass Garo einfach in einer fiktionalen Version von Japan spielt (wenn auch mit einigen fiktiven Städten wie Volcity und Line City), aber so wie man hier drüber geredet hat, könnte es auch locker eine komplette eigene Fantasy Welt im Stil von beispielsweise King-Ohger sein. Wäre echt interessant da mal ne Karte oder sowas zu sehen. Aber das ist nur nebensächlich.
Die Geschichte mit dieser komischen Rüstung, die irgendwie von den Geistern gefallener Ritter angetrieben wird, fand ich schon etwas random, muss ich sagen. Dass Ryuuga, die dann auch selbst anlegen konnte, in dem er den Geistern versprochen hat, ihre Bürde zu tragen, fand ich so ein bisschen seltsam. Ich weiß auch ehrlich gesagt gar nicht so recht, was genau überhaupt der Sinn davon war, das so einzubauen. Ich meine ja, die Rüstung hilft ihm im Finale, aber dafür hätte man sich auch was anderes überlegen können.
Generell hat sich die Serie doch häufiger auch der etwas übernatürlicheren Garo Elemente bedient, als ihr direkter Vorgänger das gemacht hat. Dazu gehört zum Beispiel auch die Existenz dieser Drachenwelt, die man einfach mal so in den Raum hineingestellt. Und auf dieses Zeug in dieser anderen Welt, in der Rian gefangen war, hätte ich ehrlich gesagt auch verzichten können. Es war jetzt nicht super sinnfrei oder so, aber gerade dieses „Ja, sie wird da jetzt für immer und ewig drin sein. Es gibt keinen Ausweg.“, bloß dafür das Ryuuga dann im Grunde doch relativ einfach rein spazieren und sie wieder mitnehmen konnte, ohne großartigen Aufwand, fand ich nicht so prickelnd.
Die Story um dieses Dorf und den Wasser Horror war letzten Endes eigentlich ganz gut. Das hat sich zwar im ersten Moment schon ein bisschen wie so ein relativ typischer Garo Horror-Plot angefühlt, aber wie man das Ganze in die restliche Serie integriert hat, durch die Verbindung zu Elmina und die Sache mit Rector und seiner ehemaligen Schülerin, hat eigentlich sehr gut funktioniert.
Das Finale hat mir eigentlich auch ganz gut gefallen. Es ging ja im Grunde nur darum, das Tor lange genug zu beschützen, bis Rian soweit ist und das hat eigentlich sehr gut funktioniert. Der entscheidende Kampf den Ryuuga und Rian dann gemeinsam bestritten haben, war auch ziemlich cool. Kurz, aber effektiv. Gerade bei Garo bin ich ja immer froh drum, wenn der Finalkampf einfach simpel ist.
Ich bin nicht so ganz sicher, was ich davon halten soll, dass Rian und Ryuuga jetzt mehr oder weniger getrennte Wege gehen. Auf der einen Seite find ich es schon cool, dass Rian jetzt der Watcher ist, quasi als Höhepunkt ihrer Makai Priester Entwicklung, aber warum genau hält sie das davon ab weiterhin gemeinsam zu agieren? Makai Ritter haben doch eh immer nen gewissen Zuständigkeitsbereich. Wenn Ryuuga einfach der Ritter für den östlichen Distrikt ist, ist doch alles ok.
Zu den Charakteren gibt es eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen. Ich bin auf jeden Fall froh drüber, dass man hier Rian sehr stark eingebunden hat, nachdem sie letzte Staffel ja komplett gefehlt hat. Rector und Ayura waren als Neuzugänge ganz in Ordnung würde ich sagen. Haben auf jeden Fall funktioniert, für das was sie sind.
Garzas war natürlich ein relativ simpler Hauptfeind, im Grunde einfach nur ein überdurchschnittlich starker Horror, aber auch er hat seinen Zweck erfüllt. Sicherlich kein Tousei oder Jinga, aber auch nicht schlechter als dieser Typ von Makai no Hana beispielsweise.
Recht viel mehr kann ich zu so einer kurzen Serie auch nicht mehr sagen. Wie gesagt hat sie mich im Großen und Ganzen ganz gut unterhalten. Von den Ryuuga Staffeln war es vielleicht sogar die schwächste (wenn man Jinga mal raus nimmt, bei der weiß ich sowieso nicht, wie sich das in die Kontinuität einfügen soll), aber ich würde sie denke ich immer noch über sämtliche Serien aus der Kouga Timeline stellen.
Nach den ganzen Rewatches in den letzten Jahren ist hier denke ich auch mal wieder ein neues Ranking fällig:
1. Garo: Yami wo Terasu Mono
2. Garo -Versus Road-
3. Garo: Hagane wo Tsugu Mono
4. Garo: Gold Storm Shou
5. Garo: Higashi no Kairou
6. Zero: Black Blood
7. Garo (Staffel 1)
8. Garo: Makai Senki
9. Garo: Makai Retsuden
10. Zero: Dragon Blood
11. Kami no Kiba: Jinga
12. Garo: Makai no Hana

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